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A2hex-c - Fauna/Gasteinertal: Insecta, Coleoptera - Artenzahl: 38
Insecta, Hexapoda Insekten - Ordnungen
Familia

Coleoptera

Käfer

Die Flügeldecken (= Elytren, aus den Vorderflügeln hervorgegangen) als gemeinsames Merkmal der Käfer sind sklerosiert und legen sich schützend über die Hinterflügel. Sie sind nur ausnahmsweise verkürzt oder rückgebildet. Die Berührungslinie der Deckflügel bilden eine Mittellinie (= Unterscheidung zu den Wanzen). Käfer haben kauende Mundwerkzeuge.

Es können 11 Familien und 2 U-Ordnungen unterschieden werden. Derzeit sind insgesamt etwa 500.000 Arten bekannt!
Je nach Ernährungsart der Larven werden Adephaga und Polyphaga unterschieden.
Adephaga: Die Larven sind stets carnivor (=fleischfressend). Antennen meist homonom (=gleichgestaltig) gegliedert und borstenförmig. Die Notopleuralnähte sind sichtbar, d.h. die Bauchplatte (Sternit) des ersten sichtbaren Hinterleibringes ist durch die Hüftgruben der Hinterbeine tief ausgeschnitten.
Polyphaga: Unterschiedlichste Ernährungsweisen. Antennen verschieden gestaltet. Notopleuralnähte von außen nicht sichtbar. Die Bauchplatte ist hier nicht durch die Hüftgruben der Hinterbeine verschmälert und somit in ihrer vollen Breite erkennbar.

Morphologie

Rumpf: Bei der Ansicht von oben ist vom Rumpf nur der vordere Körperabschnitt zu sehen und zwar das Pronotum (Halsschild= dorsale Platte über dem 1.Brustring) und ein Teil des 2.Brustringes, wo die Deckflügel ansetzen. Der Rest ist von den Deckflügeln abgedeckt. Häufig ist auch das Scutellum (Dreieck hinter dem Halsschild = Schildchen) zu sehen. Die Deckflügeln können verkürzt oder ganz rückgebildet sein.
Beine: Die 3 Paar Schreitbeine können zu einem Grab-, Ruder-, Sprung-, Kletter- oder Haftbein umgewandelt sein. Die Füße (Tarsen) sind gewöhnlich 5-gliedrig.
Flügel: Stets existieren 4 Flügel, die aber manchmal rückgebildet sein können. Das vordere Flügelpaar ist sklerosiert, das hintere häutig. Beim Flug sind die Deckflügel seitlich abgespreizt. Die Hinterflügel sind stets länger als die Deckflügel und werden in Falten zusammengelegt. Die Zahl der Flügelschläge liegt bei 45 bis 90 pro Sekunde.
Mundwerkzeuge: Kauend, nach vorne oder bodenwärts gerichtet. Oberkiefer (Mandibel) kräftig, oft zangenförmig.
Haut-Anhangsgebilde: Die wulst-, höcker- und gar hornartigen Bildungen bei manchen Käfern sind Ausstülpungen und Aufwölbungen der Haut; innen sind diese hohl.
Pygidialdrüsen: Sie sitzen hinten neben dem After und haben besondere Aufgaben. Sie können stinkende und ätzende Flüssigkeiten ausscheiden, die der Abwehr von Feinden dienen.
Atmungsorgane: Am Brustabschnitt finden sich 1-2, am Hinterleib bis zu 8 Tracheenöffnungen. Die Larven haben häufig Tracheenkiemen. Wasserlebende Käfer müssen zum Luftholen immer wieder kurz auftauchen. Viele tragen unter den Deckflügeln eine Luftblase mit sich oder (bei kleinen Formen) es wird der ganze Käfer von einem dünnen Luftfilm (Plastron) überzogen (feine Härchen halten den Luftpolster). Ganz kleine Formen (KL unter 2-3 mm) können Monate unter Wasser bleiben. Ihnen genügen die feinen Sauerstoffbläschen, die durch Pflanzen abgegeben werden.
Blut: Dieses ist gelblich bis grün und kann bei einigen Käfern an vorgebildeten Stellen zwischen Schenkel und Schiene ausgepresst werden. Sie können als Tröpfchen sichtbar sein (oft ätzend oder giftig). Das wirksamste Blutgift ist das Cantharidin, welches für Vögel und Reptilien ungiftig, für den Menschen aber tödlich ist.
Augen: Rundlich, oval bis nierenförmige Komplexaugen, selten sogar zweigeteilt oder fehlend. Stirnaugen (Ozellen) sind sehr selten. Larven haben lediglich Einzelaugen, die sich in Gruppen bis zu je 6 vereinen.
Fühler: Die Zahl der Fühlerglieder liegt meist um 10-12, können aber auch bis zu 64 betragen. Die Fühler dienen als Tast-, Geruchs- und Erschütterungssinnesorgan.
Leuchtorgane Der Leuchtvorgang wird nerval gesteuert. Es wird Licht der Wellenlänge 480 bis 720 nm (je nach Art) abgegeben.

Ernährung

Fleischverzehrende Käfer erbrechen nach dem Beutefang Mitteldarmsaft in die Bisswunde. Der Verdauungssaft löst die Weichtiele auf. Der Brei wird aufgeschlürft. Aber auch tote Tiere werden verzerrt.
Pflanzenfressende Käfer haben einen längeren Darm zur Verdauung der Zellulose. Frische wie getrocknete Blätter, Früchte, Samen, Holz, Pilze etc. können verspeist werden. Pflanzenesser selbst wieder werden von Wespen und Fliegen gejagt.

Entwicklung

Jungfernzeugung und Viviparie (lebendgebärend) kommt vor. Die Zahl der Eier liegen zwischen 6 und 10.000 je nach Art, Nahrungsangebot und Temperatur. Meist 3 Larvenstadien, manchmal auch mehr. Die Dauer der Larvenentwicklung geht von wenigen Tagen bis Jahre.
Die Käferlarven suchen zur Verpuppung meist den Erdboden auf, aber auch Baumstämme, Komposthaufen, Ameisennester etc. Die Puppenruhe dauert Wochen bis Monate und sogar Jahre.

Arten der in Gastein vorkommenden Käfer alphabetisch nach dem lateinischen Familien-Namen geordnet . . .
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ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten
Cantharidae
Weichkäfer sind wenig sklerosiert, langgestreckt mit fast parallelen Flügeldecken und besitzen lange, fadenförmige Fühler. Imagines räuberisch und/oder phytophag (Blütenteile, junge Triebe). Larven räuberisch. Bisweilen leben manche Arten auf Schnee (=Schneewürmer).
Cantharis fusca Cantharis fusca
Soldatenkäfer
Fam: Cantharidae - Krallen einfach oder die äußeren am Grunde zahnartig erweitert. Flügeldecken schwarz, Halsschild rot, vorn mit unregelmäßigen schwarzem Fleck. Beine schwarz. Körperlänge: 11- 15 mm.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Leidalm/Gasteinertal am 21.07.2001 / Hauserbauer 25.5.2007
Cantharis livida Cantharis livida Kopf ganz gelb, höchstens hinten mit schwarzem Makel. Hinterschienen schwarz. KL: 9 - 13 mm.
Bestimmungshilfe: Christoph Benisch, Entomologie-Forum am 6.1.2009
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Wieden 24.5.2008 // Unterberg, Gasteinertal am 30.5.2007
Cantharis obscura Cantharis obscura
Eichenweichkäfer
Dunkler Fliegenkäfer
KL 9 bis 13 mm. Schwarze Körperfärbung, lediglich die Seiten des Halsschildes, die Maxillarpalpen, die Wangen und die Unterseite des ersten und zweiten Fühlergliedes sind gelb bis gelborange gefärbt. Die gesamte Körperoberseite ist anliegend, fein hell behaart. Der Halsschild ist etwas breiter, als lang und an den Seiten deutlich abgerundet. Die Käfer fressen an Blüten von Obstbäumen, Blattläuse und andere kleine Insekten.
Bestimmungshilfe: Bestimmung durch Jürgen Peters, Entomologie-Forum am 27.4.2009
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Luggau, Gasteinertal am 29.5.2008
Rhagonycha fulva Rhagonycha fulva
Rotgelber Weichkäfer
Fam: Cantharidae - Etwa 16 Arten sind in Mitteleuropa bekannt (sehr schwer unterscheidbar). Körperlänge: 2- 7 mm.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Angertal/Gasteinertal am 9.8.2005
Carabidae
Die Laufkäfer sind in Mitteleuropa mit über 550 Arten vertreten, insgesamt um 24.000 - KL 1mm bis 10 cm, gewöhnlich schwarz, gute Läufer, meist Jäger. Manche sind Höhlenbewohner, manche leben bei Ameisen und Termiten, einige ernähren sich von Pflanzenkost. Meist Nachttiere und räuberisch lebend. Es sind derzeit 33 fossile Arten bekannt. Nur wenige gute Flieger, oft die Hinterflügel etwas oder ganz reduziert. Larvenentwicklung im Frühjahr und Herbst. Überwintern als Imagines oder als Larve unter Laub oder Moos.
Carabus auronitens Carabus auronitens
Goldglänzender Laufkäfer
Fam: Carabidae - Laufkäfer!
KL 18 - 34 mm. Farbe goldrot bis goldgrün glänzend. Auf den Deckflügeln schwarze Rippen. Überall im Gebirge anzutreffen.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Klammstein, Gasteinertal 18.05.2012
Feld-Sandlaufkäfer Cicindela campestris
Feld-Sandlaufkäfer
Die Sandlaufkäfer werden heute als eigene Familie von den Laufkäfern abgetrennt. In Mitteleuropa kommen etwa 12 Arten vor, welche alle zur Gattung Cicindela gehören. Die Körperform ist schlank und die Farben metallisch. Die Larven lauern in senkrechten Erdröhren auf Beute. Die Käfer jagen vorwiegend Insekten und Spinnen.
Cicindela campestris ist etwa 10-14 mm lang. Färbung grün mit je einem hellen Fleck auf jeder Flügeldecke.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Urkübel 24.6.2006 // kPaar Seen/Gasteinertal am 10.05.2001
Cerambycidae
Durch die schlanke Gestalt und die meist langen Fühler sind die Bockkäfer leicht von anderen Käfer zu unterscheiden. Die Hauptflugzeit ist Juni bis August. Viele Arten entwickeln sich in den Ästen der Wipfelregion von Bäumen und sind dadurch selten zu sehen. Die Käfer müssen nach dem Schlüpfen erst einen Reifungsfraß durchmachen ehe sie geschlechtsreif werden. Als Nahrung werden Pollen, Blätter, Rinde, Holz und Baumsäfte aufgenommen. Die Imagines legen bis zu 100 Eier ab. Die Larven schlüpfen nach 8 bis 14 Tagen. Nach mehreren Häutungen verpuppen sie sich und ergeben meist schon im Herbst den Käfer, der aber bis zum Frühjahr in der Puppenwiege bleibt. Einige Arten sind Forstschädlinge. Vielfach Blütenbesucher, viele sind dämmerungsaktiv.
Gaurotes virginia Gaurotes virginia
Blaubock
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Fam: Cerambycidae / Lepturinae - KL: 9 - 12 mm. Ziemlich gedrungener Bockkäfer mit hinten abgerundeten, grünen oder blauen, metallisch glänzenden Flügeldecken. Halsschild rot gefärbt.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Präaualm/Mooseckhöhe/Gastein am 30.6.2004
Judolia cerambyciformis Judolia cerambyciformis
Gefleckter Blütenbock
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U-Fam: Lepturinae - 3 Arten in Mitteleuropa! - KL: 7 - 11 mm. Nicht so langgestreckt wie Leptura oder Strangalia. Die Flügeldecken sind breiter und kürzer. Alle Arten haben gelbbraune Flügeldecken mit schwarzen Flecken und Binden, die sehr variabel sind. Entwicklungsstadien und Lebensweise unklar! Früher eine U-Gattung von Leptura. Synonym: Pachytodes cerambyciformis!
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Astenalm, Gasteinertal 13.7.2007
Leptura rubra Leptura rubra
Rothalsbock
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Fam: Cerambycidae - Die Männchen haben ein schwärzliches Halsschild. Sie befinden sich meist auf Doldenblütlern. Die Weibchen haben ein rotes Halsschild und sind insgesamt auch breiter und robuster gebaut als die Männchen (Elytren gelb). Sie finden sich meist auf Stämmen und Wurzeln von Nadelbäumen in denen sich die Larven entwickeln. Früher war diese Art ein besonderer Schädling von Telegrafenmasten.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Präaualmweg 29.8.2005 // Faschingberg/Gasteinertal am 21.8.2002
Monochamus galloprovincialis Monochamus galloprovincialis
Gefleckter Langhornbock
Bäckerbock
Fam: Cerambycidae - Sehr große Käfer mit einer KL von 15 - 25 mm.
Flugzeit: Juli - September. Die Käfer fressen an jungen Trieben und Rinde. Die Larven entwickeln sich vor allem in Kiefern, an denen sie Schäden anrichten.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Prossau/Gasteinertal am 21.06.2003
Monochamus sutor Monochamus sutor
Schusterbock
Fam: Cerambycidae - U-Fam.: Lamiinae!
Flügeldecken gleichmäßig gewölbt, ohne Quereindruck. Flügeldecken in ganzer Länge stark punktiert, an der Basis körnig. Schild in der Mitte mit unbehaarten Streifen. KL: 15 - 24 mm.
In Nadelholz, besonders Fichten.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Palfnerweg, Bad Gastein 30.6.2007
Pachyta quadrimaculata Pachyta quadrimaculata
Gelber Vierfleckenbock
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Fam: Cerambycidae - KL: 11 - 20 mm. Halsschild matt, dicht und stark runzelig punktiert.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenalm/Gasteinertal am 25.07.2005
Rhagium mordax Rhagium mordax
Schrot-Zangenbock
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Größe: 13 - 22 mm. Fühler die Basis der Flügeldecken kaum überragend. Halsschildseiten mit spitzen Höcker. Oberseite mit dichter fleckig verteilter Behaarung. Flügeldecken mit 2 gelbbraunen Querbinden; außen jeweils ein schwarzer Fleck. Flügeldecken zwischen Schild und Schulter ohne höckerartiger Erhebung. Larve lebt unter der Rinde verschiedener Laubbäume, besonders Stümpfen.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Poserhöhe, Gasteinertal am 18.05.2006
Rhopalopus femoratus Rhopalopus femoratus KL: 8 - 13 mm, Oberseite vor allem hinten abgeflacht. Im Mai und Juni auf Blüten. Eher selten.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Palfnerkarweg, Bad Gastein 30.6.2007
Strangalia acuata Strangalia acuata KL 12 - 17 mm - Sehr variable gelb-schwarze Zeichnung. Die Basalbinde ist aber immer hakenförmig ausgebildet.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Toferer Scharte, Gasteinertal am 4.7.2006
Strangalia maculata Strangalia maculata
Gefleckter Schmalbock
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Fam: Cerambycidae - KL: 14 - 20 mm. Auf seinen gelblichen Decken sitzen verschieden große, dunkle Flecken. Die gelb-schwarze Zeichnung ist sehr variabel. Die Fühler im Gegensatz zu anderen stets gelb-schwarz geringelt.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Schuhflickerweg 14.8.2005 // Astenalm, Gasteinertal 13.7.2007
Strangalia melanura Strangalia melanura
Kleiner Schmalbock
Fam: Cerambycidae - KL: 6 - 9 mm - Schmal gebaut. Die Flügeldecken beim Männchen gelb mit schwarzer Naht und Spitze, beim Weibchen rot.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Schuhflicker 14.8.2005 // Angertal 9.8.2005 // Poser Höhe/Bad Gastein am 9.6.2004
Strangalia quadrifasciata Strangalia quadrifasciata
Vierbindiger Schmalbock
Fam: Cerambycidae - KL: bis 18 mm und 5 mm breit. Die gelbroten zackigen Bänder können reduziert oder breiter sein. Kopf und Schläfen schwarz. Flügeldecken orange, an der Basis und Spitze schwarz. Drei schwarze Querbänder. Die Fühler und Beine sind schwarz. Beim Weibchen können die Fühlerspitzen und oft auch die Vorderschienen gelbbraun sein.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Astenalm, Gasteinertal 7.7.2007
Chrysomelidae
Blattkäfer sind meist Pflanzenesser, viele Arten sind oligo- bis monophag. Sie sind wahre Meister in der Herstellung von Schutzüberzügen ihrer Gelege. Sie sehen dann wie Unebenheiten am Pflanzen-Stängel aus. Manche produzieren Eierpakete, die an Stielen von der Unterseite von Blättern herabhängen (Aspidomorpha). Kleben von Kotbällchen auf die Eischale (Skatoconchen= Kothüllen). Es sind über 3.500 Arten beschrieben worden, bei uns etwa 500 Arten! Sie ernähren sich meist von Blättern, so wie auch die Larven. Die Größe schwankt zwischen 1 bis 20 mm, die Fühler sind schnur- bis fadenförmig und sind meist kürzer als der Körper und sehr beweglich. Alle Fühler sind 11-gliedrig (Ausnahme: Psylloides). Blattkäfer sind oft sehr farbenfreudig. Die meisten Arten bewegen sich sehr träge.
Chrysomela varians Chrysomela varians
Johanniskraut-Blattkäfer
Rundlicher Käfer mit glänzenden, sehr farbvariablen schillernden Chitinpanzer. Metallisch blaue oder grün bis bronzefarbene Chitinpanzer kommen vor.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Kalkbretterkopf/Gasteinertal am 20.7.2005
Clytra quadripunctata Clytra quadripunctata
Vierpunktiger Ameisensackkäfer
Halsschild und Beine schwarz. Makeln auf den Flügeldecken schwarz. Flügeldecken gelb bis orange. Quermakel hinter der Mitte der Flügeldecken schmal. Seitenrand des Halsschildes breit abgesetzt und gerunzelt. KL: 7 - 11 mm. Abfallfresser.
Legt mit Kot verkleidete Eier auf oder in Ameisenhaufen. Die Larven leben bei den Ameisen, von denen sie nicht angegriffen werden. Ohne Kotsack ist die Larve allerdings verloren und wird gefressen.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Angertal/Gasteinertal am 20.7.2005
Cryptocephalus sericeus Cryptocephalus sericeus
Grünblauer Fallkäfer
KL 6 - 8 mm. Die Käfer haben eine zyklindrische Körperform und sind vorn und hinten abgestutzt. Der Kopf ist nach unten gebogen, die Fühler sind fadenförmig. Diese Art ist metallisch grün gefärbt ohne nennenswerte Zeichnung.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Unterberg/Gasteinertal am 11.6.2005
Dlochrysa fastuosa Dlochrysa fastuosa
Chrysomela fastuosa
Ovaläugiger Blattkäfer
Familie der Chrysomelidae! - Elytren an der Spitze (von hinten auf das Tier schauend) nach unten kurz und fein bewimpert.
Käfer goldgrün mit blauer Naht und Mittelstreifen. Körperlänge: 5-6 mm. Ernährungspflanzen sind Lippenblütler (Galeopsis und Lamium). Man findet den Käfer von April bis August.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Raineralm/Gasteinertal 9.3./4,2005
. . . Leptinotarsa decemlineata
Kartoffelkäfer
Fam: Chrysomelidae - Elytren gelb mit schwarzen Längsstreifen. Halsschild gelb mit schwarzen Flecken. KL um 10 mm. Die Larven sind orange mit schwarzen Punkten.
Die Weibchen legen bis 2400 Eier in kleinen Häufchen auf der Unterseite der Kartoffelblätter. Nach 5-12 Tagen schlüpfen die Larven und verzehren die Blätter. Nach etwa 10-30 Tagen erfolgt die Verpuppung in der Erde. Der Käfer schlüpft nach etwa 24 Tagen und legt wieder Eier ab. So können 2-3 Generationen pro Jahr auftreten. Die Überwinterung erfolgt als Käfer.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Laderding/Gasteinertal am 13.7.2002
Cleridae
Die Buntkäfer leben auf Laub- und Nadelbäumen, an abgestorbenen oder gefällten Stämmen, unter Rinde, an Balken und Brettern in Gebäuden und einige auf Blüten und Sträuchern. Die Körpergröße der Käfer beträgt 2 - 16 mm. Die Käfer wie die Larven leben räuberisch.
Trichodes apiarius Trichodes apiarius
Immenkäfer
Bienenwolf
Fam.: Cleridae! - Kopf und Vorderkörper schwarz mit Metallglanz. Flügeldecken leuchtend rot mit 3 schwarzen Querbinden, die hinterste von ihnen berührt die Flügelspitze.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Paarseenweg 7.8.2004 // Paarseenweg, Gasteinertal 25.8.2005
Coccinellidae
Imagines und Larven der Familie der Marienkäfer ernähren sich nicht nur von Blatt- und Schildläusen, sondern auch von Mehltaupilzen und Pflanzen. Bei starker Berührung tritt aus den Beingelenken ein übelriechender Saft.
Anatis ocellata Anatis ocellata
Augenfleck-Marienkäfer
◊ Bild-Galerie
Fam: Coccinellidae - KL: 8-9 mm - Schildchen deutlich erkennbar! - Halsschild an der Basis am breitesten, nach vorn deutlich verengt, die Halsschildhinterecken abgerundet. Flügeldecken hinten an der Nahtkante flach ausgeschnitten, dort dicht fein behaart.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rainer Alm/Gasteinertal am 26.5.2005
Coccinella septempunctata Coccinella septempunctata
Siebenpunkt
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Fam: Coccinellidae - KL: 5 - 8 mm. Halsschild schwarz mit gelbweißen Vorderecken. Flügeldecken rot mit zusammen 7 schwarzen Punkten. Flügeldeckenseitenrand vorne mit aufgebogenem Wulst.
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Foto: © Anton Lafenthaler - Unterberg 3.8.2008 // Luxkogel 19.05.2003 // Amoseralm, Gasteinertal 26.05.2007
Harmonia axyridis Harmonia axyridis Fam: Coccinellidae - KL: 4 - 8 mm.
Anmerkung: Bestimmung durch Entomologie-Forum: Arp und Volker am 26.6.2009
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Patschgwiese, Dorfgastein 26.6.2009
Hippodamia notata Hippodamia notata
Berg-Marienkäfer
Fam: Coccinellidae !
KL: 4,5 - 5,5 mm. Rote Flügeldecken mit schwarzen Flecken, die mehr oder weniger verfließen können. Halsschild vorn mit weißer Zeichnung. Unterseite schwarz.
Ernährung: Blattläuse.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Steineralm, Dorfgastein 8.5.2012
Synharmonia conglobata Synharmonia conglobata Fam: Coccinellidae - KL: 3,5- 5 mm. Nur kleine Endsporne an der Tibia. Gelbbraun mit unregelmäßigen, schwarzen Flecken. Schenkellinie gegabelt verlaufend.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Gasteinertal am 7.12.2005
Curculionidae
Bei den Rüsselkäfer - sind etwa 1.300 Arten bekannt. Länge: 1,3 - 20 mm! Am Ende des verlängerten Vorderkopfes (Rüssel) liegen die Mundwerkzeuge. Die Fühler sind meist gekniet. Die Käfer sind zum Teil recht farbenfreudig aber auch einfärbig. Alle Arten leben phytophag! Die Larven durchlaufen 3 Stadien. Sie sind fußlos, meist weißlichgelb und finden sich auf Stängeln, Blütenboden, Wurzeln, Holz - sie minieren auch in Blättern. Die Überwinterung erfolgt als Käfer. Manche Arten pflanzen sich parthogenetisch fort.
Barypeithes Barypeithes spec.
Knospenrüssler
"Barypithes"
Fam: Curculionidae - KL 3- 5 mm - In Mitteleuropa 16 Arten bekannt. Oberseite mit spärlich feinen Haaren, diese abstehend, nie beschuppt. Braun bis schwarz. Fühler und Beine gelb. Schenkel mit oder ohne Zahn. Halsschild fast kugelig. Flügeldecken oval oder eiförmig.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Poserweg/Badgastein am 27.5.2004
Liparus glabrirostris Liparus glabrirostris
Pestwurzrüssler
Gr. Tragrüssler
Fam: Curculionidae - Schwarz, kahl, mit einigen gelben Haarflecken. Körpergröße: 17- 22 mm. Die flugunfähigen Imagines fressen im Mai/Juni an den Blättern der Pestwurz, die Larven entwickeln sich in deren Wurzelstock oder in verschiedenen Doldengewächsen. Dieser Käfer kommt alpin und subalpin in Mitteleuropa vor.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Gadaunerer Hochalm/Gasteinertal am 07.07.2001
Grünrüssler Phyllobius
Grünrüssler
Fam: Curculionidae - Mehrere schwer unterscheidbare Arten! Typischer Rüsselkäfer mit breit abgeflachtem kurzen Rüssel. KL 4-10 mm lang, schlank, mit glänzenden gold- oder blaugrünen Schuppen besetzt. Schulter der Elytren stumpfwinkelig vortretend. Krallen am Grunde verwachsen. Körper bei vielen Arten grün beschuppt.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Gadaunerer Hochalm/Gasteinertal am 9.7.2002
Elateridae
Schnellkäfer - 51 Gattungen! Schlank, abgeflacht. Sie können aus der Rückenlage emporschnellen. Allesfresser, an lebenden Pflanzenteilen, an Streu. Manche Arten sind Räuber. Die Larven sind stark sklerosiert ("Drahtwürmer"). Manche Arten schädigen Wurzeln.
Ctenicera cuprea Ctenicera cuprea
Rindenschnellkäfer
Fam: Elateridae - Prosternum nicht verlängert, Kinn frei. Halsschild mit tiefer langer Mittellinie. Oberseite metallisch kupfrig. Flügeldecke manchmal gelb. Die Fühler der Weibchen sind nur schwach gezähnt.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Poser Höhe/Bad Gastein am 9.6.2004
Ctenicera Ctenicera sp.
Rindenschnellkäfer
Fam: Elateridae - Grün oder violett glänzender Schnellkäfer mit auffallend spitzen Halsschild-Hinterecken und beim Männchen mit deutlich kammzähnigen Fühlern. Halsschild mit tiefer langer Mittellinie. Die Fühler der Weibchen sind nur schwach gezähnt.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Poserhöhe, Gasteinertal am 18.05.2006
Geotrupidae
Mistkäfer - 10 Arten! - Fressen Kot von Pflanzenfressern. Adulte graben Gänge und tragen den Kot ein, der den Larven als Nahrung dient.
Geotrupes vernalis Geotrupes vernalis
Frühlingsmistkäfer
Fam: Geotrupidae! - Hintertibien mit 2-3 Querleisten auf ihrer Außenseite. Mindestens die Bauchseite ist glänzend blau. Erythren glatt ohne deutlichen Längsleisten. Basis des Halsschildes jederseits der Mitte ungerandet; blau oder violett schimmernd.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Gasteinertal am 07.07.2002
Meloidae
Ölkäfer - lieben Trockenheit und Wärme. Einige bilden das für Menschen tödliche Cantharidin (Blutgift). Aus den im Boden abgelegten Eiern schlüpfen längliche Larven mit Schwanzborsten und 3-kralligen Füssen (Triungulinus). Diese klettern auf Blüten, lauern auf Wildbienen und lassen sich in deren Nester tragen. Dort frisst die Meloe-Larve das Ei der Biene auf und verwandelt sich in eine dicke Larve, die den Honig verzehrt; es folgt die Phase einer Scheinpuppe und erst aus dieser eine neue Larve, die in der alten Haut bleibt und sich später verpuppt.
Meloe violaceus Meloe violaceus
Blauer Ölkäfer
KL: 10 - 32 mm - Fühler in der Mitte erweitert. Kopf und Halsschild fein punktiert, blau.
Die Ölkäfer lieben Trockenheit und Wärme. Aus den im Boden abgelegten Eier (weit über 1000) schlüpfen die Ölkäferlarven, die an den Füßen 3 Krallen haben (Triungulinus - wurde früher als eigene Tierart beschrieben). Diese klettern auf Blüten, wo sie Wildbienen auflauern, sich an diese festklammern und mit ihnen in deren Nester getragen werden. Dort frisst die Meloe-Larve das Ei der Biene und den Honig.
13 Arten in Mitteleuropa! - Bestimmung unsicher!
DD: Meloe proscarabaeus - Kopf und der Halsschild grob punktiert und glänzen in den Zwischenräumen; fast schwarz.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Höhkar/Gasteinertal am 3.06.2003 // Poserweg 10.4.2016
Oedemeridae
Kopf hinter den Schläfen nur leicht und nicht plötzlich eingeschnürt, nicht gestielt. Fühler lang, dünn, fadenförmig, manchmal schwach gesägt. Kopf vorne nicht rüsselartig verlängert. Entwicklung der Larve in alten, abgestorbenem Holz (Baumstümpfe, Holzzäune), häufig an Holzstellen, die nahe am feuchten Erdboden liegen oder sogar an Ufern und Gräben im Wasser oder aber in Stängeln krautiger Pflanzen.
Oedemera Oedemera
Scheinbockkäfer
11 Arten bekannt! - Vorderschienen meist mit 2 kleinen Enddornen. Endglied der Kiefertaster schmal und zylindrisch. Das 3. Fühlerglied ist etwa 4 x so lang wie das 2. Fühlerglied. Flügeldecken nach hinten verschmälert und auseinanderklaffend.
Anmerkung: Bestimmung durch Klaas Reißmann, Entomologie-Forum. In Frage kommen Oedemera virescens, Oedemera luridus und je nach Höhenlage auch noch Oedemera monticola. Unterscheidung nur via Genitalien möglich.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Luggau, Gasteinertal am 29.05.2008
Scarabaeidae
Blatthornkäfer - sind Dung- oder Pflanzenfresser. Larven der dungfressenden Arten meist an Kot von Rind, Pferd, Schaf etc. - manche Arten auch in faulendem Pflanzenmaterial oder in unterirdischen Pilzen. Larven der phytophagen Arten häufig Wurzelfresser im Boden (Engerlinge), bisweilen schädlich! Adulte häufig Blütenbesucher.
Cetonia aurata Cetonia aurata
Rosenkäfer
Einzige Art der Gattung in Mitteleuropa! - 14 - 20 mm groß. Die Färbung der Oberseite ist variabel (grün bis golden mit unterschiedlich weißen Flecken). Fortsatz zwischen den Coxen der Mittelbeine schmal und kugelig. Goldgrün bis schwarzblau, metallisch. Elytren nicht oder kaum behaart. Schild am Ende abgerundet.
Die Larven entwickeln sich im Baummulm und Humus. Käfer fliegen von Mai bis September und sitzen gerne auf Blüten.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Präaualm/Gasteinertal am 29.8.2005
Hoplia farinosa Hoplia farinosa
Gelbgrüner Purzelkäfer
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KL: 9 - 11 mm. Kopf und Halsschild schwarz, Flügeldecken braun, ganz mit hellgrünen Schuppen bedeckt, die bei frischen Tieren die gesamte Oberfläche bedecken können, bei älteren Tieren aber meist mehr oder weniger stark abgerieben sind. An sonnigen Waldrändern und Trockenrasen. Die Käfer sitzen meist auf Blüten und fressen hier an den Staubgefäßen. Die Larven entwickeln sich an Graswurzeln und benötigen 2 Jahre für ihre Entwicklung. Flugzeit: Mai bis Juli.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Unterberg am 11.6.2005 // Steineralm, Gasteinertal 25.05.2007
Trichius fasciatus Trichius fasciatus
Pinselkäfer
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Fam: Scarabaeidae - Dichte wollige Behaarung auf der gesamte Oberseite. Die Flügeldecken sind gelb mit großen, schwarzen Flecken, die anderen Körperteile sind schwarz. Flügeldecken hinten abgestutzt, gelb, mit 3 schwarzen, in der Mitte unterbrochenen Querbinden. Vorderfußglied an der vorderen Außenecke erweitert und breit verundet. Vorderschiene lang und schmal. Mittelschiene an der Außenkante vor der Spitze mit einer tiefen Einkerbung, die Kerbe nach außen zahnartig verlängert.
Sie halten sich gerne auf Doldenblütlern, Heckenrosen u.a. Blüten auf und verzehren verschiedene Pflanzenteile. Die Eier werden gerne im modrigen Holz abgelegt, von dem sich auch die Larven ernähren. Entwicklungsdauer 2 Jahre.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Poserhöhe/Thronegg am 7.8.2004
Phyllopertha horticola Phyllopertha horticola
Gartenlaubkäfer(Junikäfer)
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Kopfschild abgerundet bis viereckig. Oberseite behaart. Halsschild in der Mitte am breitesten, schmäler als die Flügeldecken. Blattschädlinge an Obstbäumen. Die Larven leben in Wurzeln von Gräsern, Getreide und Klee (da die Larven sehr klein sind, keine Schäden).
Anmerkung: Als Junikäfer gilt in der Fachliteratur die Gattung Rhizotrogus!
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Unterberg/Gasteinertal am 11.6.2005
Silphidae
Die Aaskäfer werden in der Ü-Familie der Staphylinoidea zusammengefasst. Körper mehr oder weniger abgeplattet. Etwa 350 Arten. Vornehmlich in den gemäßigten Breiten der nördlichen Halbkugel vertreten. Es sind mittelgroße Käfer, Fühler kurz, mit Keule. Hüftgruben der Vorderbeine hinten offen. Sie leben hauptsächlich von Aas, einige Arten von Pflanzen, im letzten Fall meist schädlich.
Oeceoptoma thoracica Oeceoptoma thoracica
Rothalssilphe
Schildaaskäfer
KL 11 - 16 mm. Aaskäfer. Der Kopf, die keulig verdickten Endglieder der Fühler und das Halsschild braunrot, sonst schwarz gefärbt. Die Flügeldecken haben 3 Längsrippen und schimmern durch ihre Oberflächenstruktur bläulich. LARVEN asselähnlich.
Larven und Käfer leben von organischen Resten und von Aas. Die Käfer sitzen angelockt vom Geruch, an toten, verwesenden Tieren.
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Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Ingelsberg, Bad Hofgastein am 22.04.2006
Siehe auch die Seiten:
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- Tierbilder - Bildergalerie - Übersicht

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