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Vögel - Aves | ||
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Kennzeichen: 10 Handschwingen, die äußeren Armschwingen meist kurz.
Bürzeldrüse vorhanden. Starker Brustmuskel befähigt zum raschen Auffliegen.
Sehr farbenprächtig, Schillerfarben häufig (Weibchen meist Schutzfärbung).
Lauf vorn mit Horntafeln besetzt. Viele Arten mit Sporen. Kräftiger Schnabel.
Geräumiger, dehnungsfähiger Kropf dient als Nahrungsspeicher, starker Muskelmagen.
Meist lange Blinddärme, Gallenblase immer vorhanden!
Hühnervögel wiegen 45g bis 11 kg.
2 Unterordnungen mit den Galli (= Eigentliche Hühnervögel) und den Schopfhühnern (Opisthocomi).
Insgesamt 94 Gattungen und mehrere Familien!
Die Phasianidae (9 U-Familien) sind im Gasteinertal mit nur 1 U-Familien vertreten, und zwar den Tetraoninae (Rauhfußhühner - Auerhuhn, Schneehuhn, Haselhuhn etc.). Alle sind Bodenbewohner. Meist pflanzliche Nahrung wie Knospen, Blätter, Kiefernnadeln aber auch Insekten, Würmer, Schnecken etc. Die Nahrung wird im Blinddarm aufgeschlossen (Blinddarmlänge bis 50 cm) und deren Rest jeden Morgen entfernt (= Falzpech). Viele Arten machen eine Schnabel- und Krallenmauser durch. Im allgemeinen besitzen alle rot oder orangefarbene Hautflecken (=Rosen) über dem Auge, die wie Warzen aussehen und schwellbar sind (z.B. Truthuhn).
Der Truthahn ist ein sehr großer Hühnervögel mit metallischem Gefieder und nacktem, rot und blau gefärbten Hals und Kopf, an dem sich Hautfalten und Warzen befinden. Die Männchen haben zusätzlich einen fleischigen Auswuchs an der Stirn. Schnabel kurz und schlank. Lauf lang, beim Männchen gespornt. Bodenvögel die auf Bäumen übernachten. Bei uns im Gasteinertal kommt nur das - Haustruthuhn - und zwar als Nutztiere vor. Als Hautiere werden natürlich auch andere Hühnervögel gehalten. Siehe dazu - Nutztiere - im Gasteinertal . . .
Arten der in Gastein vorkommenden Hühnervögel alphabetisch nach dem lateinischen Namen geordnet . . .
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Bonasa bonasia Tetralix bonasia Haselhuhn |
GL um 36 cm. Kleiner als das Haushuhn. Schwanz abgerundet mit schwarzer Endbinde.
Männchen mit kleiner Kopfhaube, Kinn und Kehle schwarz, scharf weiß gegen das braune bis graue Gefieder
abgesetzt. Die Weibchen haben im Gegensatz dazu eine helle Kehle. 7-10 Eier auf ockerfarbenen Grund gefleckt.
Brauchen unterholzreiche Wälder.
kein foto |
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Lagopus mutus Alpenschneehuhn |
Das Alpenschneehuhn misst etwa 35 cm. Flügel weiß. Die Männchen sind im sommer graubraun,
die Weibchen rotbraun. Im Winter sind sie
schneeweiß mit schwarzen Augenstreif und schwarzen Steuerfedern mit weißen Spitzen.
Sie Leben über der Waldgrenze auf Grasheidematten hinauf bis an die Grenze zum ewigen Eis. Bei der Futtersuche legen sie lange Gänge unter dem Schnee an und gelangen auf diese Weise an die Zweigspitzen und Blattknospen unter dem Schnee. Foto: keines |
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Lyrurus tetrix Birkhuhn |
Hahn 50 cm, Henne 40 cm groß. Schwanz beim Männchen leierförmig,
beim Weibchen hinten schwach eingebuchtet.
Die Federn sind beim Männchen glänzend blauschwarz,
Flügelbinde und Unterschwanzdecken weiß mit sehr kräftigen
roten "Rosen" über den Augen.
Die Weibchen sind braun gebändert mit weißer Flügelbinde.
Der weiße Flügelspiegel fällt im Flug weithin auf.
Das Birkhuhn bewohnt bei uns den oberen Waldrand die offen Landschaft der Almen.
Foto: keines |
| Tetrao urogallus Auerhahn ◊ Bild-Galerie |
Huhn
Paar1
Paar2
GL 110 cm, Gesicht 4 - 5 kg. Größtes Rauhfußhuhn. Auerhähne können doppelt so schwer werden wie die Weibchen (bis 6 kg). Stiftförmige Horngebilde an den Krallen. Geschlechtsdimorphismus deutlich. Männchen mit Kinnbart, schwarz, zum Teil schillernd, mit grünen Brustfleck. Flügel dunkelbraun. Die "Rose" über den Augen schwillt (Männchen) bei der Balz an. Weibchen braun, dunkel gebändert, mit rotbraunem Halsfleck. Nester befinden sich immer am Boden. Meist pflanzliche Nahrung wie Knospen, Blätter, Kiefernnadeln, Beeren (insbes: Heidelbeeren). aber auch Insekten, Würmer, Schnecken etc. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Vogelpark/Gasteinertal am 9.9.2002 - © Leitner Christian - Patschgstuhl, Badgastein am 13.6.2006 |
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Fauna/Gasteinertal: Galliformes - Hühnervögel
© 29.9.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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