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Tiere - Verzeichnis | ||
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Man unterscheidet bei den Schnecken 2 U-Klassen und zwar die Streptoneura (gekreuztnervigen) und die Euthyneura (geradnervigen). Insgesamt kennt man etwa 103.000 Arten!
Die Schnecken sind Schalenweichtiere mit meist abgesetzten Kopf und in der Regel mit unsymmetrischen, spiralig angelegten Eingeweidesack. KL 1 mm bis 60 cm. Fuß meist flächig und schwanzförmig verlängert, teilweise lappig verbreitert; nicht selten rückgebildet. Getrenntgeschlechtlich oder Zwitter.
Die Streptoneura - gekreuztnervige Schnecken - werden weiter in
2 Ordnungen eingeteilt: Diatocardia, Monotocardia.
Sie haben eine kräftig entwickelte Schale mit entsprechendem Schalendeckel (Operculum).
Die Kiemen liegen vor dem Herzen; seitwärts gelegene
Nervenbahnen mit Überkreuzung. Hierher gehören alle meeresbewohnenden Schnecken mit kräftig
entwickeltem Gehäusen (Schalen mit Operculum).
Die paaren und manchmal schon unpaaren Fiederkiemen befinden sich noch deutlich
vor dem Herzen (Prosobranchia).
Die Euthyneura - geradnervige Schnecken - werden in 8 Ordnungen eingeteilt mit etwa 47.000 Arten! Die Schale ist weniger kräftig und zum Teil in Rückbildung begriffen oder ganz fehlend; Schalendeckel überwiegend auf das Larvenstadium begrenzt. Seitliche Nervenbahnen meist ohne Überkreuzung und nach vorn zusammengedrückt. Polster der Raspelzunge mit starken Muskeln. Fast ausschließlich Zwitter. Dabei ist die Überkreuzung der Nervenbahnen ist wieder aufgehoben, entweder durch Rückdrehung (Detorsion) des Mantelraumes nach rechts oder durch eine starke Verkürzung des Nervensystems (Lungenschnecken). Hierher gehören auch die Im Gasteinertal vorkommenden Landlungenschnecken.
Schalen teilweise rückgebildet, ohne Verschlussdeckel; Atemraum stets mit Gefäßnetz als Lunge. Kopf in der Regel mit 2 Paar einstülpbaren Fühler. Augen am Ende der Fühler. Äußere Gehäuse meist vorhanden, bei einigen Familien verkleinert und bei 3 Familien nicht ausgebildet. Landbewohner. Die Eiablage erfolgt bei Helix und Capaea in eine durch Drehbewegung der Vorderkörpers hergestellte Erdhöhle. Die Landlungenschnecken im Gasteinertal gehören vowiegend der Familie der Schnirkelschnecken an.
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Arianta arbustorum Baumschnecke |
Details
Habitus
Fam: Schnirkelschnecken! Gehäuse kugelig, realtiv dünnschalig, eng genabelt, 15 - 25 mm breit. Braun und etwas glänzend, mit dunklem Band an der Peripherie und strohgelben undurchsichtigen Flecken und Striemen. Mündung rundlich, Mundsaum weiß. Form und Farbe sehr variabel. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Rastötzenweg/Gasteinertal am 28.04.2003 |
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| Cepaea nemoralis Hain-Bänderschnecke |
Fam: Schnirkelschnecken! - Gehäuse bis 18 mm hoch und 23 mm breit.
Die Färbung ist äußerst variabel. Körper gelb bis dunkelbraun mit dünnen gelben
Bändern und allen Zwischenstufen (Polymorphismus). Mundsaum rötlichbraun.
Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Frauenkogel/Gasteinertal am 15.6.2002 |
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| Helix pomatia Weinbergschnecke |
Habitus1
Habitus2
Habitus2
Gehäuse über 30 mm hoch und breit, gelblich-braun mit dunklen Spiralbändern. Schale rippenstreifig. Tiere zweigeschlechtlich. Vor dem wintereinbrach graben sie sich 30 cm tief in die Erde und verschließen das Gehäuse mit einem Winterdeckel. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Frauenkogel/Gasteinertal am 15.6.2002 |
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- Heteroptera : Wanzen |
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Fauna/Gasteinertal: Gastropoda - Schnecken
© 12.9.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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