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Insekten - Ordnungen | ||
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11.000 Arten. Der Name bezieht sich auf die 4 häutigen Flügel, welche ganz oder teilweise reduziert oder überhaupt abgeworfen werden. Die Flügel sind glasig, durchsichtig, ohne Schuppen und längere Behaarung. Bei manchen Arten aber auch gelblich, getrübt oder blauschwarz. Die Fühler sind lang und manchmal winkelig geknickt; kamm- oder gabelartige Bildungen kommen vor. Die Weibchen besitzen meist einen Legebohrer oder einen Wehrstachel. Larvenentwicklung mit vollkommener Verwandlung. Larven mit Kopfkapsel, fußlos, überwiegend parasitoid. Staatenbildung!
Die Ordnung der Hymenoptera wird in 2 U-Ordnungen (Symphyta und Apocrita) aufgeteilt. Die Imagines der Symphyta (=Pflanzenwespen) messen 4 - 40 mm und haben keine Einschnürung zwischen Thorax und Abdomen. Die Eier werden mit Hilfe eines kräftigen Sägebohrers in pflanzliche Gewebe versenkt. Bei den Apocrita (=Taillenwespen) mit den Legwespen (Terebrantes) und Stechwespen (Aculeata) haben die Imagines von wenigen Ausnahmen abgesehen eine "Wespentaille". Weibchen mit langen oder kurzem, nicht hervorstehenden Legebohrer, der auch als Wehr- oder Giftstachel verwendet werden kann. Größe 0,2 bis 40 mm (mit Legebohrer bis 110 mm). Viele Arten haben eine hochentwickelte Brutfürsorge. Die fußlosen Larven leben meist parasitisch an oder in Gliederfüßern oder in Nestern anderer Apocriten.
Arten der im Gasteinertal vorkommenden Hautflügler alphabetisch nach dem lateinischen Familiennamen geordnet . . .
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Apidae | ||
| Bei den Echte Bienen ist das 1. Glied der Hintertarsen abgeflacht, breiter als die folgenden, basal nicht eingebuchtet.
Die oft dichte Propodiumsbehaarung gefiedert. Kropfsammler verschlucken zum Transport der Pollen und
Nektar der Blüte und benötigen keine analoge Sammeleinrichtungen. Bauchsammler transportieren Pollen
und Nektar an einer Bauchbürste am Hinterleib. Beinsammler bürsten mit speziellen Einrichtungen Pollen
und Nektar auf der Hinterschiene, die dabei mit gekrümmten Haaren versehen sein können (Körbchen).
Besonders spezialisierte Arten werden als Leitarten zur Charakterisierung des Biotops herangezogen.
Wichtige Bestimmungsmerkmale sind die Cubitalzellen und die Rüsselform Sie ist bei den Colletidae kurz und breit, sonst zugespitzt und oft lang. |
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| Apis mellifera Honigbiene |
Habitus
Apidae - Flügel mit 3 vollzähligen Radialzellen, diese am Ende abgerundet. Hinterschienen ohne Sporne. Radialzelle gleich breit, mindestens 4 x so lang wie breit, fast bis zur Flügelspitze reichend. Cubitalzelle 2 oben viel schmäler als unten, 3 schief nach dem Flügelende hin geneigt. Auge der Drohnen berühren sich oben. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Höhenweg/Hofgastein am 27.4.2004 |
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| Bombus lucorum Helle Erdhummel ◊ Bild-Galerie |
Habitus
Details
Fühler mit 12 Gliedern, Oberkiefer groß. Hinterleib mit 6 sichtbaren Tergiten, am Ende zugespitzt. Ocellen in fast gerader Linie. Kopfschild und Gesicht stets schwarz. Dichte pelzige Behaarung. KL: 9 - 21 mm. Tergit 4-6 weiß. Vorderbrust und Tergit 2 zitronengelb bis weißgelb behaart, sonst schwarz. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Hauserbauer/Gasteinertal am 15.8.2005 |
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| Bombus spec. alpine Art ? |
Habitus
Details
2 U-Gattungen: Bombus, Psithyrus! - Etwa 30, davon 9 alpine Arten! - Ocellen in fast gerader Linie. Kopfschild und Gesicht stets schwarz. Dichte pelzige Behaarung mit farbigen charakteristischen aber variablen Haarkleid. KL 8 - 34 mm. Fühler mit 12 Gliedern. Hinterleib mit 6 sichtbaren Tergiten, am Ende zugespitzt. Hintertibia außen flach, unbehaart, glänzend, am Rande langhaarig. Zelle 1+2R, im Vorderflügel fast oder ganz durch helle, feine Queradern geteilt. Clypeus schwarz. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Ochsenriedel/Gasteinertal am 9.8.2005 |
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| Cynipidae | ||
| Die Gallwespen - Cynipidae - kommen in Mitteleuropa mit etwa 150 Arten vor. Meist glänzend schwarze oder braune Arten von 2–5 mm Länge. Fühler beim Männchen meist 14- bis 15-gliedrig, beim Weibchen 1-2 Glieder weniger. Flügel fehlen häufig. Abdomen von der Seite zusammengedrückt, linsenförmig. Letztes Sternit (Bauchplatte) der Weibchen pflug-, schar- oder dornartig. Bohrer einziehbar. Die meisten Arten sind Gallenerreger. Einige entwickeln sich als Einmieter in Gallen, die übrigen sind Parasiten. Die Gallenerreger sind auf bestimmte Pflanzen und Pflanzenteile spezialisiert. Die Bestimmung erfolgt meist anhand der Galle. Das von der Larve abgegebene Sekret ist für die Gallenentwicklung maßgebend. Im allgemeinen schädigen die Gallen ihre Wirte kaum. An Stiel- und Traubeneichen gibt es in Europa etwa 100 verschiedene durch Gallenwespen hervorgerufenen Gallen. Die meisten Gallwespenarten zeigen einen Generationswechsel. Dies ist ein Wechsel zwischen einer zweigeschlechtlichen Generationen mit sexueller Fortpflanzung (Paarung) und einer eingeschlechtlichen Generation mit parthenogenetischer Fortpflanzung (Jungfernzeugung). | ||
| Pediaspis aceris Ahorngallwespe "Galle" |
Gallen am Ahornblatt
Gallen
Die Ahorngallwespen-Weibchen legen im April ihre Eier an die Blattunterseiten, Blattstiele oder weiblichen Blüten des Bergahorns ab (zweigeschlechtliche Generation). Es bilden sich einkammerige, dünnwandige, gelbliche oder rötliche Kugelgallen. Im Juli schlüpfen dann die weiblichen und männlichen Wespen. Nach der Begattung dringen die Weibchen in den Boden ein und legen befruchtete Eier an die Wurzeln des Ahornbaumes. Daraus werden Wurzelgallen (die eingeschlechtlichen Generation). Diese sind einkammerig, bräunlich, dünnwandig und unregelmäßig geformt, zu Beginn noch fleischig, dann holzig. Nach einer zweijährigen Entwicklungszeit schlüpfen im Frühling daraus die weiblichen Wespen und legen wieder die unbefruchteten Eier am Blatt des Ahorns ab. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Amoseralm, Gasteinertal 26.05.2007 |
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| Ichneumonidae | ||
| Die Echten Schlupfwespen sind die umfangreichste Familie, in Europa wenigstens 6.000 schwer unterscheidbare Arten. Häufig größere, über 5 mm lange, schlanke und recht flinke Wespen. Fühler meist etwa 30gliedrig, Diskokubitalzelle im Vorderflügel ungeteilt, 2. rücklaufende Ader vorhanden. Flügel mitunter rückgebildet. 2. und 3. Tergit nicht verschmolzen. Oft auf Blüten oder an Blattlaushonig zur Nahrungsaufnahme. Die Larven leben ausnahmslos parasitisch, haben aber sehr unterschiedlichen Lebensweisen. Sie können zum Beispiel Ento- oder Ektoparasiten, Hyper- bzw. Sekundärparasiten sein. Teils sind sie solitär, teils gregär (zu mehreren an einem Wirt). Manche Schlupfwespen sind auf einen Wirt spezialisiert. Andere haben die Möglichkeit, mehrere Arten anzugreifen. Die Verpuppung erfolgt im Wirt in einem oft seidigen Kokon. | ||
| Rhyssa persuasoria Holz- Schlupfwespe ◊ Bild-Galerie |
Habitus
Aufsicht
Seit-Ansicht
Eine der größten Schlupfwespen. Männchen 11- 25 mm, Weibchen 14-35 mm. Die Körperlänge ist abhängig von der Wirtsgröße. Der dreiteilige Bohrer ist von 2 Schutzklappen umhüllt. Durch ihn muss das haarfeine, bis 20 mm lange Ei gleiten. Beine hell rostfarben. Parasit an Holzwespenlarven - mit dem langen Legebohrer kann der Wirt tief im Holz erreicht werden. Bei der Wirtsfindung wird die Wespe teils durch austretendes Bohrmehl, teils durch den für die Wirtslarve lebensnotwendigen Pilz geleitet. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Nassfeldtal, Gasteinertal am 19.8.2006 |
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| Megalodontesidae (Megalodontidae) | ||
| Megalodontidae - KL 10 - 13 mm. Schwarz mit gelber Zeichnung. Vorderflügel teilweise verdunkelt. Hinterleib seitlich gerundet, ohne scharfe Kante. Larven ohne Hinterleibsbeine. Larven einzeln oder in Gruppen mit wenigen Tieren in Gespinsten an Doldenblütlern. Knapp 50 Arten, die meisten im Mittelmeeraum. | ||
| Megalodontes | Habitus
Fam: Megalodontesidae - Gesicht mit 2 gelben Flecken am inneren Augenrand oder zusätzlich einem Fleck zwischen den Fühlern (am Foto nicht sicher auszumachen). Basisglied des Fühlers kurz! Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Poserhöhe/Gasteinertal am 4.7.2004 |
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| Sphecidae | ||
| Die Grabwespen, Sandwespen sind meist schwarz mit gelber Hinterleibszeichnung. Kennzeichnend für alle Grabwespen ist die Lebensweise und die Jagd auf jeweils ganz bestimmte Insekten. Solitäre Wespen mit relativ großen Köpfen. Pronotum schmal, kragenförmig, erreicht die Flügelschüppchen nicht. Flügel in Ruhe flach zurückgelegt. Die meisten Arten nisten im Boden. Vorderbeine der Weibchen oft zu Grabbeinen verbreitert. Einige Arten nisten im Holzmulm oder hohlen Stängeln, einige bauen mit Lehm. Die Kammern werden mit Insekten beschickt, die das Weibchen mit einem Stich lähmt. Diese etwa 250 vielgestaltige Arten ähneln den Falten- und Wegwespen. Ihr Vorkommen ist an bestimmte biotische und abiotische Voraussetzungen gebunden und dienen so als Leitarten. Sie gehören u.a. zu den Erstbesiedlern vegetationsloser Sanddünen. Die Beute wird durch den Stich des Weibchens paralysiert, zum Nest transportiert und mit einem Ei belegt. Hauptflugzeit Juni bis September. | ||
| Sphecidae Ectemnius ? |
Habitus
Fam: Sphecidae - Grabwespen, Sandwespen! - Kennzeichnend für alle Grabwespen ist die Lebensweise und die Jagd auf jeweils ganz bestimmte Insekten. Caput relativ groß. Pronotum schmal, kragenförmig, erreicht die Flügelschüppchen nicht. Flügel in Ruhe flach zurückgelegt. Vorderbeine der Weibchen oft zu Grabbeinen verbreitert. Die meisten Arten nisten im Boden, in Holzmulm oder hohlen Stängeln. Kennzeichen dieser Gattung sind der schwarze Hinterleib mit den gelben Ringen. Pterostigma schmal. Postscutellum ohne Fortsätze. Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Hauserbauer/Dorfgastein am 12.07.2003 |
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| Tenthredinidae | ||
| Die Tenthredinidae sind eine sehr große Gruppe mit z.T. noch ungeklärter Systematik. KL: 2 - 15 mm. Kennzeichen der U-Familie - Tenthredininae: Basalader in deutlicher Entfernung vom Cubitus in den Vorderrand (Subcosta) mündend. Analzelle ca. in der Mitte mit kurzer senkrechter Querader oder mehr oder weniger zusammengezogen. S mit schräger Querader (dann Fühler überwiegend rot). Imagines oft auf Doldenblütlern. Größere Imagines leben oft räuberisch und jagen andere Insekten. Ca. 100 Arten! Meist auffällig gefärbt. KL 5 - 15 mm. Flugzeit meist VI-VIII, eine Generation im Jahr. Adern M und 1m-cu im Vorderflügel mehr oder weniger parallel, seltener divergierend. | ||
| Allantus scrophulariae |
Habitus1
Habitus2
Kopf
U-Familie: Allantinae - 1. Querfalte des Hinterleibsegments mit Warzen und Borsten. Grundfärbung schwarz. Gelbe Ringe am Hinterleib. Fühler und Beine gelb. Die Larven entwickeln sich an Braunwurz und Königskerze. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Badesee/Grauerlenau, Bad Hofgastein 4.7.2008 |
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| Pontania acutifoliae daphnoides |
Larve
U-Familie: Nematinae - Larve frei lebend, in Gallen oder Früchten. Die frei lebenden Arten benagen die Blätter vom Rande her oder versuchen Löcherfraß; einige Arten skelettieren die Blättter. Von den randständig fressenden Arten werden die Blätter häufig bis auf die Mittelrippe verzehrt. Bei Störung (Anfassen, Schütteln) vermögen viele Larven die Bauchdrüsen auszustülpen und bei einigen Arten ein wanzenartiges Sekret abzugeben. Pontania: - Larve in Gallen von Salix daphnoides. Geschlossene Galle (rot, gelb) an Blättern. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Unterberg, Gasteinertal 22.10.2007 |
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| Pontania viminalis |
Galle
Weitgehend schwarz gefärbte, kleine Blattwespenart. LARVE: 4-6 mm. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Mayerhoferalm, Gasteinertal 14.7.2007 |
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| Rhogogaster viridis Grüne Blattwespe ◊ Bild-Galerie |
Habitus1
Habitus2
Habitus3
U-Familie: Tenthredininae. Leuchtend gelbgrün gefärbte Art mit schwarzer Zeichnung auf der Stirn. Der Hinterleib ist kräftig grün mit schwarzem Längsstreifen. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Steineralm, Gasteinertal 25.05.2007 |
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| Tenthredo arcuata |
Habitus
seitl.
U-Familie: Tenthredininae. KL 5 - 15 mm, wespenartig gefärbt, Femur der Hinterbeine kürzer als die Tibia. Fühler schwach gekeult. Larven an Rotklee. Bestimmung unsicher! Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Schlossalm/Gasteinertal am 9.8.2005 |
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| Vespidae | ||
| Die Faltenwespen werden in 11 U-Familien aufgeteilt! Einzelgänger wie staatsbildende Formen kommen vor! Schwarz und gelb gezeichnet und bei Nichtgebrauch längsgefaltete Vorderflügel (= Unterscheidung zu anderen Hautflüglern). Die Larven werden mit zerkauten Insekten gefüttert. Die Imagines ernähren sich von Nektar, Honigtau, Obstsaft und Zucker. Die Augen sind stets nierenförmig eingebuchtet. Die Männchen haben 13, die Weibchen 12 Fühlerglieder und einen kräftigen Wehrstachel. Den Winter überstehen nur die im Herbst bereits begatteten Weibchen, die im Frühjahr neue Völker gründen. Der Bau des Nestes lässt oft schon eine Artbestimmung zu. Sozial, solitär oder als Sozialparasiten bei anderen sozialen Arten lebend. Die Nester werden frei im Boden, im Mauerwerk oder holzigen Stängeln angelegt. Fast all Arten leben räuberisch, indem sie vor allem Insektenlarven als Larvennahrung eintragen oder diese vorverdaut füttern. | ||
| Polistes bischoffi Zierliche Feldwespe |
Kopf
Habitus1
Habitus2
Wabe mit Wespe1
Wabe mit Wespe2
Wabe
Fam: Vespidae - Polistinae - Körper fein und kurz behaart. Hinterleib von oben spindelförmig. Petiolus zur Basis verschmälert. Hinterflügel mit kleinen kurzen Basallappen. Bauen einfache, hüllenlose Waben. Die Nestgründung erfolgt durch 1 oder mehrere überwinterte Weibchen. Die Eiablage übernimmt das dominierende Weibchen, das von den anderen morphologisch nicht zu unterscheiden ist. Harmlose, scheue Wespen. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Präaualmweg 30.6.2004 // Steineralm, Gasteinertal 19.05.2007 |
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| Vespula vulgaris Gemeine Wespe Paravespula vulgaris |
Kopf
Arbeiterin
Fam: Vespidae - Vespoidae - KL (Königin) 16 - 19 mm, als Arbeiterin 11 - 14 mm und als Männchen 13 - 17 mm. Vorn am Kopfschild meist ein schwarzer, unten ankerförmig erweiterter Längsstreifen. Ausbuchtung an den Innenrändern der Komplexaugen (Augenbucht) gelb ausgefüllt. Schläfen gelb mit schwarzen Fleck. Gelber Streifen an der Vorderbrust nicht erweitert. Kopfschild mit schwarzen, zackigen Längsstreif. Die Jungkönigin verlässt meist im April ihr Winterquartier, sucht geeignete Nahrungsquellen und einen geeigneten Nistplatz zur Nestgründung. Je nach Baumaterial (verrottetes Holz, Fasern + Speichel) erhält die Wabe ein streifiges Aussehen (ein Streifen entspricht einer Materialladung). Erst entstehen verkümmerte Weibchen (unterstützen Königin bei der Brutpflege), später entstehen voll entwickelte Weibchen, deren Eier aber unbefruchtet bleiben (daraus entwickeln sich nur Männchen). Diese paaren sich mit den jungen Weibchen im Spätsommer und sterben dann. Die alte Königin und die Arbeiterinnen gehen im Herbst nach den ersten Nachtfrösten mit dem gesamte Wespenstaat zugrunde. Die verpaarten jungen Weibchen überwintern und gründen im Frühjahr einen neuen Staat. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Fundneralm, Gasteinertal 15.8.2007 |
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© 11.10.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
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