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A1ave-a - Fauna/Gasteinertal: Aves - Alaudidae, Hirundinidae
Vögel, Aves Vögel - Aves
Genus

Passeriformes . Oscines

Lerchen . Schwalben

Trotz der vielen Stimmmuskeln findet sich keineswegs bei allen Singvögel ein wirklicher Gesang - viele "singen" nicht oder nur schlecht. Die natürliche Gliederung der Singvögel ist noch nicht hinreichend geklärt und keineswegs zufriedenstellend. Früher hatte man die besten Sänger zu den fortschrittlichsten Singvögel gerechnet. Körnerfresser stellte man in die Mitte und die mittelgroßen Großinsekten- und Kleinwirbeltierjäger, wie die Würger und in weiterer Folge die Rabenvögel galten als die ursprünglichsten Vertreter dieser U-Ordnung. Später wurden die - Finken - zu den besten Sänger erkoren und als ursprüngliche Insektenfresser beinahe an den Anfang der Reihe gestellt. Heute setzt man allgemein die Lerchen und Schwalben an den Anfang, da sie noch urtümliche Merkmale aufweisen sollen. Die - Raben - stehen am Ende der Liste, da sie besonders wegen ihres großen Gehirns zu besonderen Leistungen fähig sind.
Alaudidae - Lerchen
15 Gattungen mit über 70 Arten! Gut abgrenzbare Singvogelfamilie. Holospide Laufbeschilderung (auch auf der abgerundeten Rückseite einzelne Hornschilder - diese sind bei allen anderen Singvögel zu einer Schiene verwachsen) und Lerchensporn (=verlängerte Kralle an der 1.Zehe). Dem Syrinx fehlt ein verknöcherter Steg.
Die Geschlechter sind meist gleich gefärbt (oberseits braun, unterseits hell mit Flecken). 10 Handschwingen. Nest am Boden; schlafen auch am Boden in Mulden. Jungen haben ein geperltes Federkleid. Zugvögel wie Standvögel. Lerchen baden nie im Wasser, sondern nur im Sand. Sie können geschickt laufen. Ihr Gesang ist ausdauernd und bezeichnend, ihr Federkleid erdfarben und unauffällig (kennzeichnet sie als Bodenvögel der Steppen und Wüsten). Sie können geschickt am Boden dahinrennen (bis 7 km/h), ihre Flugkünste sind dagegen eher mäßig. Hauptverbreitungsgebiet ist Afrika. Keine Lerchen gibt es in Südamerika und den ozeanischen Inseln.
Hirundinidae - Schwalben
2 U-Familien, 70 Arten! - Nest in Höhlen aus Erde gemauert, Spindelgestalt, lange, schmale Flügel. Körperumriss in "Tropfenform". Flügel lang und spitz; 9 Handschwingen, Schwanz 12-fedrig, meistens ausgeschnitten bis lang gegabelt, selten abgestutzt. Körpergefieder kurz und anliegend. Beine kurz (nur Watschelgang möglich). Schnabel klein mit großer Mundspalte (bis knapp zu den Augen). In Gastein vorkommende Arten: Hausschwalbe, Mehlschwalbe, Turmschwalbe.

Die - Raben - mit den Rabenverwandten, die - Finken - mit den Ammern,
die - Fliegenschnäpper - mit Drosseln, Grasmücken und Verwandte sowie die - Meisen - mit Kleiber und Baumläufer
sind in der Seite - Passeriformes - aufgelistet.

Hier finden Sie die in Gastein vorkommenden Arten aus der Familie der
Lerchen und Schwalben
nach dem lateinischen Namen aufgelistet . . .
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ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten
. . . Delichon urbica
Mehlschwalbe
Fam: Hirundinidae - Schwalben! - GL um 13 cm - Schwanz weniger stark gegabelt als bei der Rauchschwalbe. Bürzel und ganze Unterseite weiß. Oberseite blau-schwärzlich. Beine befiedert.
Kein Foto
Siehe auch die Seiten:
- Systematik - Aves - Übersicht
- Tierbilder - Bildergalerie - Auswahl

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Fauna/Gasteinertal : Alaudidae, Hirundinidae
Lerchen, Schwalben
© 2.11.2003 by Anton Ernst Lafenthaler
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