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Vertebrata/Wirbeltiere | ||
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Bei den echten Knochenfischen sind alle Skelettteile verknöchert. Die Wirbelsäule bildet die eigentliche Achse des Gesamtskeletts. Der Hirnschädel ist zu einer festen Kapsel geworden, die aus unterschiedlichen Knochenteilen besteht. Die meisten Knochenfische besitzen eine Schwimmblase, mit deren Hilfe sie ihr Eigengewicht verändern können um das Aufsteigen und Absinken im Wasser ohne Flossenbewegungen bewerkstelligen zu können.
Die im Gasteinertal vorkommenden Arten wie z.B. die Forellen oder die Saiblinge gehören alle zur Ordnung der Lachsartigen (Salmoniformes); andere wieder wie z.B. die Elritzen zu den Karpfenartigen (Cupriniformes). Ein besonderer Fisch ist die Koppe, die weit abgelegen im zoologischem System den Panzerwangenfischen (Scorpaeniformes) zugerechnet wird . . .
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Cottus gobio Koppe Groppe |
Fam: Cottidae! - GL etwa 15 cm. Körper keulenförmig. Die Seitenlinie reicht bis zur Basis der Schwanzflosse.
Bauchflosse nicht quergestreift, farblos; ihr innerer Strahl etwa so lang wie der äußere.
Kiemendeckel mit einem starken, gekrümmten Dorn. Brustflosse groß, Schwanzflosse hinten gerundet.
Keine Schuppen. Bräunlich mit unregelmäßiger Fleckung. Kopfunterseite schmutzig lilablau.
Steigt in Regionen bis 2000 m hoch. Tagsüber unter Steinen verborgen. Nahrungssuche erst bei Dämmerung. Bevorzugen sandigen, steinigen Grund und klare, schnell fließende Bäche und klare Seen. Laicht III/IV. Eier werden in Laichgruben als Klumpen abgesetzt und vom Männchen bewacht. Nahrung: Flohkrebse, kleine Fische und insbes. Forellenbrut. Foto: keines! |
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| Phoxinus phoxinus Elritze |
Fam: Cyprinidae! - Länge 6-10 cm. Körper spindelförmig, Mund endständig, Schnauze stumpf. Ansatz der Rückenflossen
hinter den Bauchflossen. Schuppen klein. Rücken und Seite mit hellen und dunklen Flecken;
oberhalb der Seitenlinie meist ein messingfarbener Längsstreif.
Schwarmfisch in sauberen Bergbächen und Flussoberläufen, Schnell fließenden Gewässern und Seen der Alpen mit Sand- und Steingut. Hält sich besonders an der Oberfläche auf. Nahrung: Insektenlarven und Würmer. Foto: keines! |
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| Salmo trutta f.fario Bachforelle |
Habitus
Habitus
Fam: Salmonidae! - GL bis 50 cm. Kennzeichnend sind zahlreiche schwärzliche Flecken oberhalb der Seitenlinie und rötliche, hellumrandete Augenflecken längs der Seitenlinie und darunter. Die Zeichnung hängt stark vom Untergrund ab. Rücken meist oliv-schwarz, die Seiten silbrig grau, gelblich, der Bauch weiß-gelb. Lebt in kalten, sauerstoffreichen Bächen und Oberläufen mit Wassertemperaturen von 10-18°C. Bachforellen im Gletschergebiet werden nicht größer als 17 cm und max. 100 g (Steinforellen). Sie laichen von Oktober bis Dezember. In Gastein nennt man die Bachforelle den "Ferch" ... Hauptnahrung: Larve der Köcherfliege und/oder Flohkrebse. Mit zunehmenden Alter verzerren sie auch jüngere Artgenossen und andere Kleinfische. Anmerkung: Als Stammform gilt die Meerforelle, woraus sich die Formen See- und Bachforelle ableiten! Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Bad Bruck, Gasteinertal am 17.03.2007 |
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| Salvelinus fontinalis Bachsaibling |
Fam: Salmonidae! - GL bis 50 cm, Gewicht über 1 kg - Körperseite nur hell punktiert. Vorderkante der Brust-, Bauch- und
Afterflosse weiß, dahinter deutlich schwarz gesäumt. Rücken braun oder oliv marmoriert,
Seite heller, gelblich und rötlich punktiert.
Bergbäche! - Sie wurde aus Amerika eingeführt und gilt als Laichräuber unserer Bachforelle. Der Bachsaibling ist gleichzeitig mit der Regenbogenforelle bei uns eingeführt worden. Sie gedeihen aber auch bei Temperaturen, die den Bachforellen zu niedrig sind. Bei beiden fällt die Laichzeit zusammen und es kommt hin und wieder zu Kreuzungen, die man Tigerforellen oder Blendling nennt, aber unfruchtbar sind. Laichzeit Oktober bis März. Nahrung: Flohkrebse, kleine Fische, Forellenbrut! Foto: keines! |
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| Salvelinus alpinus Wandersaibling Seesaibling |
Fam: Salmonidae! - GL bis 70 cm, Gewicht etwa 2 kg - Körperseite nur hell punktiert. Vorderkante der Brust-, Bauch-
und Afterflosse nur weiß gesäumt und nicht schwarz abgesetzt. Die Saiblingszeichnungen fallen je nach Örtlichkeit höchst unterschiedlich aus.
In Gletscherseen der Alpen häufig.
Je nach Form werden im Alpengebiet der Normalsaibling, Wildfangsaibling, Schwarzreuter und Tiefensaibling unterschieden. Bei uns ist es der Schwarzreuter. VO: Bockhartsee, Höhkarseen, Reedsee, Palfnersee ... Foto: keines! |
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Fauna/Gasteinertal: Pisces, Osteichthyes - Fische
© 1.1.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
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