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Dokumentation . Gasteinertal

Liftanlagen

Sebastian Hinterseer beschreibt in seinem Buch "Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins" die Erschließung des gesamten Talraumes mit Wintersporteinrichtungen betreffend den Raum Bad Gastein mit seinem Graukogel- und Stubnerkogel-Gebiet, dem neu erschlossenen Nassfeld, Sportgastein genannt, sowie das Gebiet der Schlossalm mit dem angrenzenden Angertal bis zum Silberpfennig und der Leidalm. In Dorfgastein ist es die Bahn auf das Fulseck mit der Skischaukel ins benachbarte Großarltal. Bereits 1926/27 gab es erste Projekte zur Errichtung einer Bergbahn auf den Gamskarkogel und einer Seilschwebebahn auf die Schlossalm.
Im Anhang finden sich Tabellen der Liftanlagen von - 2012 - 1988 - 1972 - 1958 - sowie eine umfangreiche Bilddokumentation über das - Projekt Schlossalmbahn - welches gemeinsam mit dem - Verkehrsprojekt Einfahrt Mitte - realisiert werden konnte.

» Erste Liftanlagen in Planung «
1926 - dachte man in Bad Gastein bereits über die Errichtung einer Seilbahn nach. Sie sollte vom Habsburgerhof aus das Kötschachtal in einem Seildurchgang überqueren und zur Spitze des Gamskarkogels führen. Die im Stubner- und Graukogelgebiet vorhandenen günstigen Möglichkeiten brachten es mit sich, dass sich die späteren Planungen aber auf diese Gebiete konzentrierten. Trotz der fast ausweglosen Situation wurde schon für den Winter 1945/46 der Entschluss gefasst, wenigstens einen Skilift aufzustellen. Es war der sogenannter - Haimalmlift - der spätere "Graukogellift".

» Erste Liftanlagen in Bad Gastein «
Projekte zur Einrichtung einer Schwebebahn auf den Stubnerkogel gab es bereits in den 30er Jahren (1934 und 1938). Sie führten schon damals zur Gründung einer Stubnerkogel-Bergbahngesellschaft. 1939 wurde erstmals versucht, das Vorhaben zu verwirklichen aber der Krieg verhinderte die Ausführung des Projektes. Eine Materialseilbahn konnte zwar errichtet werden, verfiel aber in den folgenden Jahren wieder.
1945 - wurde letztlich der Entschluss gefasst, einen Lift zu errichten und es konnte die Anlage Sepp Wührer/Ing. Landl als sogenannter - Haimalmlift - am 30. 12. 1945 am Graukogel fertiggestellt werden (erster Sessellift Gasteins).
1947/48 - errichtete die Gemeinde Bad Gastein die - Graukogel-Sesselliftanlage - vom Höllbrunnbichl (1478 m, Kaffeestation "Zehentnerhütte") bis über die Waldgrenze = Reicheben-Bergstation. Dieser Sessellift bildet so die Fortsetzung des Haimalmliftes bzw. des Höllbrunnliftes - mit der Talstation beim Hotel Schillerhof (1075 m).

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Höllbrunnlift . Graukogel

Gleichzeitig wurde auch mit dem Bau des - Bellevue-Liftes - begonnen und 1949 der Bau der - Stubnerkogel-Gondelbahn - mit 50 geschlossenen, 4-sitzigen Aluminiumgondeln beschlossen. Zunächst wurde eine Materialseilbahn errichtet und noch im gleichen Jahr entstehen in viermonatiger Bauzeit die Bergstation in 2.228 m Höhe, die Mittelstation an der Waldgrenze und die notwendigen Maschinenhallen und Nebengebäude. Im Herbst desselben Jahres werden auch die Fundamente für die Bahnstützen fertiggestellt.
1951 - Am 21. Jänner 1951 Eröffnung der neuen - Stubnerkogel-Gondelbahn.

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Stubner-, Jungeralm- und Bellevuelift

1954 - übernahm die Stubnerkogel-Bergbahngesellschaft die gesamte Anlage des Graukogelliftes, und im gleichen Jahr wurde der - Jungeralm-Sessellift - auf dem Stubnerkogel errichtet. Im Gasteiner Führer, 1960 ist nachzulesen: "Der neu gebaute Junger Lift erschließt die waldfreien Westhänge des Stubnerkogels. Der Skiläufer kann nun unter Benützung des zweiten Teiles der Stubnerkogelbergbahn und des neuen Sesselliftes einander gegenüberliegende, großzügige Skihänge mit je 500 Meter Höhenunterschied wechselweise befahren. Dieses Auf und Ab, einmal nach Westen, dann nach Osten, ähnelt der Bewegung einer Brettschaukel. Das Schlagwort "Bad Gasteiner Skischaukel" wirbt für unbegrenztes Ski laufen auf hindernisfreien, über der Waldgrenze liegenden, in ihrer Geländegestaltung gänzlich verschiedenen Hängen auf dem im Salzburger Land bekanntesten Skiberg, dem Stubnerkogel. Dieser Lift wurde 1984 abgetragen, verlegt und als Viersesselbahn neu gestaltet.
1956 - erfolgte die Erneuerung der Graukogel-Liftanlage und deren Ergänzung durch den Bau einer Gaststätte an der Bergstation.
1957 - Einrichtung eines Schleppliftes nördlich der Stubnerkogel-Mittelstation.

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Stubnerkogelbahn: Talstation-Mittelstation
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Stubnerkogelbahn - Bergstation
Stubnerkogel-Bergstation, Bad Gastein Stubnerkogel-Bergstation, Bad Gastein Stubnerkogel-Bergstation, Bad Gastein, 1961 Stubnerkogel-Bergstation 1957, Bad Gastein Stubnerkogel-Bergstation, Bad Gastein Stubnerkogel-Bergstation 1962, Bad Gastein Stubnerkogel-Gondelbahn, Bad Gastein Stubnerkogel-Gondelbahn, Bad Gastein 1954 Stubnerkogel-Gondelbahn, Bad Gastein Stubnerkogel-Gondelbahn, Bad Gastein Stubnerkogel-Bergstation, Bad Gastein 1962
Stubnerkogelbahn - Bergstation

» Erste Liftanlagen in Bad Hofgastein «
1946 - Eine erste Teilstrecke des Liftes zwischen der Talstation Hofgastein und dem sogenannten "Kitzsteingut" auf 1.300m gelegen konnte gegen Ende des Jahres 1946 fertiggestellt werden. Am 31.12.1946 wurde dieser sog. "Aeroplanlift" eröffnet. Initiiert und organisiert wurde die Liftanlage privat durch den Hotelier Sepp Wührer, die Brüder Ernst und Kurt Thalhammer aus Salzburg, sowie Ing. Helmut Landl, ebenfalls aus Salzburg. Der Lift wurde 1950 an die Marktgemeinde Hofgastein verkauft, welche in der Folge am 7. September 1951 die "Hofgasteiner Berglift GesmbH" gründete (Quelle: Hochwarter).
1952 - Am 25. Dezember 1952 konnten die Sessellifte - Kitzsteingut-Haitzingalm - und - Haitzingalm-Schlossalm - mit einer Gesamtlänge von 2060m und einer Förderleistung von 260 Personen pro Stunde, sowie einer Fahrzeit von 39 Minuten fertiggestellt und eröffnet werden. 1953/54 wurde die Talstation des Sesselliftes neu gebaut. Im Jahre 1957 - erfolgte der Bau des ersten - Haitzingalm-Schleppliftes - auf der Schlossalm.

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Schlossalm-Sessellift
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Schlossalm (Haitzingalm)-Sessellift

» Erste Liftanlagen in Dorfgastein «
1959 - Am 5. Jänner 1959 eröffnete man den ersten Dorfgasteiner Skilift, einen kleinen, von privater Hand erbauten Schlepplift auf der sogenannten "Rennleiten" in der Nähe des Hauses Niederle (Niederle-Lift; die Rennleiten bzw. Rennerleiten war im Besitz des Rennerbauern). Im gleichen Jahr 1959 begann auch der Bau der ersten Sesselliftanlage auf die Brandlalm.
1960 - In Dorfgastein konnte am 24. Dezember 1960 erstmals der Sessellift (Talstation : 860 m bis Bergstation Brandlalm : 1.460m) mit 13 Einmann-Sesseln und einer Kapazität von 375 Personen pro Stunde in Betrieb genommen werden (=Brandsteinbahn). Ebenso wurde am 15. Dezember 1961 der Schlepplift - Brandlalm-Wengeralm - (1.800m) mit einer Länge von 1.128m und einer Kapazität von 400 Personen in Betrieb genommen. Im Jahre 1965 - wird der sogenannte - Hubertuslift - von der Bergstation des Sesselliftes in das Gebiet der Wengeralm geführt.
1966 - im Dezember, wurde auf der Übungswiese in der Nähe der Skischule der sogenannte "Rauhleiten-Babylift" (heute Rauchleitenlift) mit einer Schlepplänge von 116m in Betrieb genommen. Ausbau des - Wengeralm-Schleppliftes - im Jahre 1968.
1970 - wird die Schleppliftanlage von der Hochalm (1.650m) bis zum Fulseck (2.030m) errichtet als Voraussetzung zur geplanten Einrichtung einer Skischaukel zwischen Dorfgastein und Großarl.
1972 - Verwirklichung der ersten Gasteiner - Skischaukel Dorfgastein-Großarl - im Gebiet des Fulsecks (2027m) und des Großarler Kreuzkogels mit zwei neuen Schleppliften auf der Seite des Großarltales.
1975 - errichtete man den - Mühlwinkel-Schlepplift - und baute den Wengeralmlift vollständig um. Der bisher bestehende Wengeralmlift wird abgetragen und durch eine Doppel-Liftanlage ersetzt. 1978 - Errichtung einer neuen Liftanlage auf der Wengeralm.
1979 - Am 1. Dezember 1979 wurde eine neue Schleppliftanlage in das 2.000m hoch gelegene schneereiche Gebiet der Kühagalm eröffnet. Sie überwindet eine Höhe von ca. 350 m, hat eine Länge von 1300 m und kann stündlich 1400 Personen befördern.
1980 - wurde der Wengeralm-Großschlepplift umgebaut und ausgebaut.

Brandlalmlift, Dorfgastein Brandlalmlift, Dorfgastein 1980 Brandlalmlift, Dorfgastein Brandlalm, Dorfgastein
Brandlalmlift

Modernisierung alter Liftanlagen und Neubau nach 1959

» Vom Diesel- zum Elektroantrieb der Liftanlagen «
Im Jahre 1957 konnte erstmals in Bad Hofgastein der Dieselantrieb durch einen Elektroantrieb ersetzt werden und zwar auf der untersten Sesselliftstrecke von der Talstation zum Kitzstein. 1966 wurden zudem Stromkabelanlagen auf die Schlossalm zur Versorgung der Hütten mit Kraft- und Lichtstrom verlegt. Auch erfolgte die Installierung von Telefonleitungen (durchgeführt vom E-Werk Bad Hofgastein).

» Modernisierung und Neubau alter Liftanlagen «
1959 - wurde eine Liftanlage vom "Mahderboden" (1.930m) zum Haitzingköpfl (2.040m) mit einer Länge von 460m errichtet, ebenso der - Hochalm-Schlepplift - (1.900m) bis zum Lungkopf (2.140m) mit Ausgangspunkt unterhalb des Hamburgerhauses. Im Jahre 1960 erfolgte die Modernisierung der Hauptlifte und der beiden Skilifte (Hochalm-Lungkopf bzw. Schlossalm-Kleine Scharte). Am 20. Mai 1963 beginnt der Bau einer Standseilbahn in Bad Hofgastein.
1960 - In Bad Gastein wurde 1960 der - Ahornlift - gebaut, welcher 1963 erweitert wurde. Der mit Doppelbügeln ausgestattete Ahorn-Schlepplift war 1088m lang und führte bei einem Höhenunterschied von 470 m bis zu einer Höhe von 2237m. Die Beförderungszahl je Stunde betrug 700 Personen.
1965 - wird der - Hochalmlift - auf der Schlossalm erneuert und in Bad Gastein eine Sesselliftanlage von der Talstation der Bergbahn parallel zur Stubnerkogelbahn gebaut; ebenso eine Schleifliftanlage von der Bellevuealm zum Ahornlift.
1967 - wird eine neue Sesselliftanlage auf der Strecke Haitzingalm-Bergstation Kleine Scharte eingerichtet mit einer Förderleistung von 450 Personen pro Stunde, ebenso wird die zweite Sektion des Sesselliftes zur Kleinen Scharte errichtet und der - Haitzingalm-Schlepplift - nach unten verlängert um seine Förderleistung auf das Doppelte (nämlich auf 720 Personen) zu erhöhen.
1964 - wurde die - Stubnerkogelbahn - vollständig erneuert und erweitert mit dem Ziele, ihre Förderleistung von 300 auf 500 Personen zu erhöhen und die Fahrzeit zu verkürzen. Zu dem auf der Mitteregger Wiese erbauten - Bucheben-Schlepplift - kam der - Salesen-Schlepplift - der - Ahornlift - und weitere Liftanlagen am Stubnerkogel. Im Dezember 1967 - nimmt der - Reichebenlift - als Schlepplift im Graukogelgebiet (Reicheben) den Betrieb auf.
1968 - erfolgt die Abtragung der alten Anlage des Hochalmliftes, Neubau desselben und Verlängerung um weitere 200m. Ebenso Errichtung des als Doppelsessellift geplanten - Weitmoserliftes - in Bad Hofgastein.

Haitzingalm-Schlepplift, Bad Hofgastein Haitzingalm-Schlepplift, Bad Hofgastein Hochalm-Schlepplift, Bad Hofgastein Hochalm-Schlepplift, Bad Hofgastein Weitmoser-Schlepplift, Schlossalm Stubnerkogel-Talstation, Bucheben-Schlepplift Reicheben-Schlepplift, Graukogel Wengeralm-Schlepplift, Dorfgastein
Schleppliftanlagen

» Die "neue" Schlossalmbahn 1964/66 «
1964 - Nach 14-monatiger Bauzeit erfolgt am 20. September 1964 die Eröffnung der neuen - Standseilbahn - durch Bundespräsident Dr. Adolf Schärf. Die Station "Kitzstein" wird zugleich Ausgangspunkt für die künftige Luftseilbahn und für die beiden anschließenden Sesselliftstrecken II und III. Die Standseilbahn weist eine Länge von 1.290m auf, überwindet einen Höhenunterschied von 460 Metern, und ihre beiden geschlossenen Förderwagen besitzen einen Fassungsraum von je 78 Personen und somit eine Förderleistung von 700 Personen pro Stunde, gegenüber der Leistung von 240 Personen der bisherigen ersten Skiliftstrecke.
1966 - Am 17. Dezember 1966 konnte die - Seilschwebebahn - auf die Kleine Scharte durch Bundeskanzler Dr. Josef Klaus eröffnet werden: Ausgangspunkt Station Kitzstein (1.300m) - Bergstation Kleine Scharte (2.050m). Der Antrieb der Standseilbahn und Luftseilbahn erfolgt von der Station Kitzstein aus, und zwar mit getrennten elektrischen Antriebsanlagen, um in Notfällen auch eine Koppelung zu ermöglichen. Zur Betriebsabsicherung bei eventuellen Stromausfällen wird zusätzlich ein Dieselantrieb eingerichtet. Bereits am 20. Oktober konnte der Probebetrieb aufgenommen werden. Als Gesamtbaukosten für die Standseilbahn und die Luftseilbahn werden 55,5 Mill. S errechnet.

Liftprojekt Schlossalm, Bad Hofgastein Schlossalm Standseilbahn, Bad Hofgastein 1966 Schlossalm Standseilbahn, Bad Hofgastein 1971 Schlossalm Standseilbahn, Bad Hofgastein Schlossalm Standseilbahn, Bad Hofgastein Schlossalm Standseilbahn, Bad Hofgastein Schlossalm Standseilbahn, Bad Hofgastein Schlossalm Seilbahn, Bad Hofgastein Schlossalm Seilbahn, Bad Hofgastein 1979 Schlossalm Seilbahn, Bad Hofgastein Schlossalm-Bergstation, Bad Hofgastein Schlossalm-Bergstation, Bad Hofgastein Schlossalm-Bergstation, Bad Hofgastein 1991
Schlossalmbahn, gebaut 1964/66

» Erste "Baby-Lifte" und ihre Entwicklung «
Aufstellung eines neuen Baby-Liftes 1957 nördlich der Stubnerkogel-Mittelstation. Der Rauchleitenbabylift in Dorfgastein wurde 1966 errichtet. Im selben Jahr Installierung eines Babyliftes auf der Aeroplanwiese in Bad Hofgastein.
Mittlerweile sind mehrere Babylifte bei den Talstationen Dorfgastein, Bad Hofgastein, Angertal und Bad Gastein vorhanden.

» Großzügiger Ausbau der bestehenden Bergbahnanlagen ab 1969 «
Neben der Stubnerkogelbergbahn stehen bereits im Winter 1968 drei Sektionen des "Ahornliftes", der Wetzellift, der Salesenlift und der Graukogel- und Reichebenlift zur Verfügung. Neubau des Doppelsesselliftes auf die Hohe Scharte im Jahre 1969
1969 - In Bad Gastein wird im Jahre 1969 der 15. Skilift fertiggestellt, der sogenannte - Hochleitenlift - eine Schleppliftanlage mit einer Förderleistung von 1000 Personen pro Stunde, und zwar auf der Westseite des Stubnerkogels bis in den Bereich der Jungeralm.
1970 - Im Jahre 1970 wird der - 1. Doppelsessellift zur Haitzingalm - parallel zur Luftseilbahn fertiggestellt mit einer Förderleistung von 900 Personen, welcher den langsam fahrenden Einsesselliftes ersetzt, ausgehend von der Mittelstation Kitzstein (1.300m) bis zum Schlossalmeingang (1.858m) mit Fortsetzung des Schleppliftes auf 1.958m; weiters ein Schlepplift auf den Haitzingkogel mit einer Förderleistung von 1000 Personen pro Stunde.
1971 - erfolgt die Errichtung des - Sendleitenliftes - zwischen dem Gebiet der Gaberlhütte und der Haitzingalm.
1972 - erhält die - Stubnerkogel-Gondelbahn - eine vollautomatische Betriebsanlage und viersitzige - Allsicht-Gondeln. In der sogenannten "Stubnermulde" wird im selben Jahr der - Zirbenlift - errichtet. Der Zirbenlift, ein Doppelsessellift wurde 2008 abgetragen.
1974 - Bau des mit Selbstbedienung versehenen - Sonnenliftes - mit einer Förderleistung von 1000 Personen pro Stunde. Er erschließt die südlich angrenzende Katstallalm und stellt bereits einen Teil der geplanten Skischaukel Schlossalm-Stubnerkogel dar.
1980 - wurde der Burgstall-Lift errichtet, welcher die Stubnermulde überwindet.
1982 - wurde die Bergstation der Standseilbahn vollständig umgebaut und 1984 - die Standseilbahn selbst sowie ihre Wagen und Betriebsanlagen erneuert. Für 1996 - ist der Um- und Neubau der Luftseilbahn - Schlossalmbahn II. Sektion -geplant.
1984 - In Dorfgastein erfolgte 1984 der Bau der - Brandsteinbahn - ein Doppelsessellift. Von dort aus führt seit 1989 die neu errichtete Gondelbahn - Gipfelbahn Fulseck - auf das 2.033m hohe Fulseck. Seit 1995 - gibt es auch die - Wengerhochalmbahn - eine 4er-Sesselbahn mit Verkleidung.
1987 - Im Laufe des Jahres 1987 erfolgte der komplette Neubau der - Stubnerkogel-Gondelbahn - einschließlich der drei Stationsgebäude und des Bergrestaurants. Die neu entstandene Einseil-Umlaufbahn mit ihren modernen 6-Personen-Kabinen konnte bereits im Dezember desselben Jahres in Betrieb genommen werden.

» Sportgastein - das "neue" Nassfeld «
1970 - Der Stollenanschlag an der neuen Nassfelder Straße erfolgt am 19. Dezember 1970, um das "Nassfeld" für den Wintersport zu erschließen. Die neue wintersicher ausgebaute Nassfeldstraße wird 1972 befahrbar und so beginnt die Verwirklichung des Vorhabens "Sportgastein".
1972 - Die erste Ausbaustufe sieht die Errichtung des - Schideck-Doppelsesselliftes - auf das sogenannte Schideck (1.506m bis 2.150m) am Nassfeldeingang vor und in Fortsetzung dazu den Bau des - Kreuzkogel-Schleppliftes - eines 1.820m langen Schleppliftes auf den Kreuzkogel (2.600m). Die Doppelsesselbahn zum Schideck und die Kreuzkogel-Schleppliftanlage wurden 1972 fertiggestellt und in Betrieb genommen.
1993 - wurde der Schideck-Doppelsessellift durch die - Goldbergbahn Sportgastein - ersetzt.

Kreuzkogel-Schlepplift, Sportgastein Kreuzkogel-Schlepplift, Sportgastein Schideckbahn, Sportgastein Schideckbahn, Sportgastein Goldbergbahn, Sportgastein Goldbergbahn, Sportgastein
Liftanlagen in Sportgastein

Skizentrum Judau, Bad Hofgastein » Skizentrum Angertal «
Durch die Erschließung des Angertales und die Errichtung der Skischaukel Schlossalm - Stubnerkogel konnte das Skigebiet Gastein wesentlich erweitert werden. Zunächst war es aber notwendig, eine Straße ins bis dahin noch unberührte Angertal zu errichten. Im Jahre 1974 wurde mit dem Bau begonnen und nach 4-jähriger Bauzeit war diese für den zukünftigen Skibetrieb unbedingt notwendige Zubringerstraße in das Angertal fertiggestellt. Mit dem Bau der Angertalstraße (Baubeginn: 16. April 1973 versus 4. April 1974 ?) sollte einerseits der Raum Raumes Hundsdorf-Kreuzbichl-Angertal aufgeschlossen werden und gleichzeitig in der sog. "Judau" eine Verbindung der Skigebiete Schlossalm und Stubnerkogel erfolgen. Des Weiteren war eine Verbindung mit den Skigebieten auf der Gadauner Hochalm, im Bereich des Silberpfennigs und schließlich eine Verbindung über die "Stanz" mit dem Rauriser Tal. Ebenso wurde eine Parkfläche von 27.000 qm eingeplant (Baubeginn 1976), für 900 PKW und 40 Busse. Es folgte die Eröffnung der Judaulifte im November 1978. Ein Doppelsessellift führt vom Parkplatz Angertal in Richtung Schlossalmgebiet. Auf dem Skiübungshang Judau wurde ein Schlepplift errichtet. Diese Doppelsesselbahn Kasereben erschließt ein neues Skigebiet mit neuen Abfahrten und hat weiter die Funktion der Schischaukelverbindung mit dem Stubnerkogelgebiet. Die beliebte Skischaukel Stubnerkogel-Angertal-Schlossalm konnte dann in der Wintersaison 1979/80 eröffnet werden. Mit dem Bau des mit Selbstbedienung versehenen "Sonnenliftes" wurde bereits 1974 begonnen. Er erschließt die südlich angrenzende Katstallalm und war bereits ein Teil der geplanten Skischaukel Schloßalm-Stubnerkogel.
Die überaus beliebte Skischaukel "Stubnerkogel - Schlossalm" machte deinen Erweiterungsbau im Angertal notwendig. Ein komplett neuer Bau inklusive Parkdeck wurde errichtet.
Am 3. 12. 2004 konnte das neue - Skizentrum Angertal - eröffnet werden.

Die gescheiterten Skilift-Projekte der 70er Jahre «

Schon im Jahre 1972 forderte man aufgrund der anhaltenden Steigerung des Winterfremdenverkehrs einen weiteren Ausbau der Skigebiete. Dies führt vorerst zu ausgedehnten Planungen, die das Nassfeld- und Kreuzkogelgebiet betreffen, ebenso das Gletschergebiet des Scharecks, den Gesamtraum Sportgastein und die mögliche Reaktivierung der Verbindung mit dem Rauriser Tal durch den Unterbau-Stollen zwischen dem Nassfeld und Kolm-Saigurn.
Bereits 1971 plante man für das Jahr 1973 den Bau einer Kabinenbahn auf das 3.100m hohe Schareck, um so den Wurtengletscher, das Schlapperebenkees und den Schareck-Gletscher zu erschließen. Dabei soll im August 1971 das erste Gletscher-Riesentorlauf-Schirennen auf dem Wurtenkees "mit Erfolg" durchgeführt worden sein, bei bester Schneelage, wie es damals in einer Pressemitteilung hieß.
Weiters wird in diese Planung die Verbindung zwischen dem Stubnerkogel und dem Schlossalmgebiet einbezogen, ebenso die Erschließung des Silberpfennigs und der Gadaunerer Hochalm und der angrenzenden Verbindung über die Stanz in das Nachbartal, ebenso das Leidalmgebiet. Die Bergbahngesellschaft gibt 1973 den Auftrag zu einer umfassenden und langfristigen Gesamtplanung zur Erschließung der Skischaukel Stubnerkogel-Schlossalm, des Gebietes der Gadaunerer Hochalm und des Silberpfennigs. 1978 kamen wieder die schon lange gehegten Pläne auf, im Gebiete des Tagkogels (des sogenannten "Dorfer Himmels") ein neues und zusätzliches Skigebiet zu erschließen.

Die Liftanlagen des 21. Jahrhunderts in Gastein

Die neue - Stubnerkogelbahn - fertiggestellt 2009 - eine 2,6 km lange Einseilumlaufbahn - überwindet in zwei Abschnitten einen Höhenunterschied von 1.136m. Errichtet wurde die neue Bahn nach Plänen des Ingenieurbüros Salzmann und des Vorarlberger Weltmarktführers Doppelmayr. Die moderne Architektur der Anlage stammt vom Saalfeldener Architekten Innerhofer. Die Stützen wurden in der Höhe etwas reduziert um der Windanfälligkeit entgegenzuwirken. Am 4. Dezember 2009 wurde die neue Bahn erstmals in Betrieb genommen, am 8. Dezember wurde sie offiziell eröffnet (Text entnommen der Gasteiner Rundschau, Dez 2009).

Die - Senderbahn - eine 8er-Kabinenbahn, erbaut 2008, führt vom Skizentrum Angertal auf den Stubnerkogel. Die Zwischenstation liegt im Bereich des Möserangerweges direkt neben der Bürgerwaldabfahrt. Dort ist auch der Antrieb für die erste Teilstrecke untergebracht. Die Bergstation liegt direkt auf dem Plateau des Stubnerkogels, ca. 40 Meter vom ORF-Sender entfernt. Der Höhenunterschied zwischen der Talstation (1.180 m) und der Bergstation (2.250 m) beträgt rund 1.070 Meter. Die Förderleistung der Senderbahn liegt bei 2.400 Personen je Stunde. Durch den Bau der neuen Senderbahn wird die Skischaukel nun ohne Schlepplifte zu befahren sein.

Die - Goldbergbahn Sportgastein - entspricht einer Ein-Umlaufgondelbahn mit 122 modernen 8-Personen-Kabinen. Die Mittelstation liegt auf 1.917m, die Bergstation auf 2.650m. Der - Kreuzkogel-Schlepplift - wurde verkürzt, wobei sich der Einstieg heute auf 2.161m und der Ausstieg auf 2.496m befindet.

Der - Graukogellift - wird heute als Doppelsessellift-I von der Talstation bis zur Mittelstation geführt und weiter als Doppelsessellift-II bis zur Bergstation bzw. dem Bergrestaurant, auf 1.956m gelegen.

Die - Schlossalmbahn - existiert derzeit als Standseilbahn bis zur Mittelstation (Kitzstein, 1.302m) und wird weiter als Luftseilbahn bis zur Bergstation Kleine Scharte (2.056m) geführt. Lt. einer Tourismusinformation der Gasteiner Bergbahn AG, 2014 - wird derzeit die Modernisierung von Skigebieten und eine neue Schlossalmseilbahn geplant und soll 2016/17 in Betrieb gehen. Genehmigungen und Umweltverträglichkeitsprüfungen sind weitgehend abgeschlossen. Auch die technischen Beschneiungsanlagen, die seit 1995 bestehen müssen dazu weiter ausgebaut werden. Die beschneiten Flächen im gesamten Skigebiet umfassen derzeit 56,28 Hektar. - Quelle: Bergbahn AG

» Projekt-Schlossalmbahn Neu «

« Planung der neuen Schlossalmbahn »
Das Ziel des neuen Projektes ist ein stressfreier Eintritt in das Schlossalm-Skigebiet. Die Talstation soll verlegt und ein neues Verkehrskonzept erstellt werden. Die Piste wird über die neu angelegte Bundesstraße geführt, die Seilbahn über die Bahnlinie der ÖBB. Ein Kreisverkehr soll durch eine komplette Neugestaltung der Ortseinfahrt inklusive eines neuen Busterminals realisiert werden. Im Frühjahr 2017 folgen dann die Bauarbeiten in höher gelegenen Gebieten. Als externer Koordinator wurde Dr. Robert Meier aus der Schweiz engagiert. Nach einem ORF-Bericht (5.7.2016) kostet die Erneuerung der Schlossalmbahn 72,5 Millionen Euro, weitere 12 Millionen sind für Pistenadaptierung und Beschneiung vorgesehen. Ein Viertel der Summe werden die Bahnen selbst finanzieren, der Rest über Kredite, Leasing und ein kleiner Teil über eine Bürgerbeteiligung. Das Vorhaben wird als "Generationenprojekt" bezeichnet.

- Talstation : Das Gebäudeensemble mit einer durchgängigen Glasfront und somit Blick auf die Technik, geplant vom Saalfeldener Architekturbüro Innerhofer oder Innerhofer, beinhaltet ein Parkhaus mit rund 300 Abstellplätzen, Sportshop, Restaurant, Skiverleih und Skidepot, Skischule und den Kabinenbahnhof mit Logistikräumen. Im überdachten Zwischengeschoss treffen sich neu ankommende Gäste sowie Ski- und Snowboardfahrer, die vom Berg über eine breite Brücke direkt zur Talstation fahren. Bis zu 90 Prozent des Gesamtenergiebedarfs für Heizung und Warmwasserbereitung im Talstationsbereich werden durch Sonnenenergie gewonnen. Die solare Großanlage mit einer Kollektorfläche im Ausmaß von 120 Quadratmetern speist verschiedene Warmwasser-Pufferspeicher, die unterhalb des Parkdecks und der Talstation angelegt werden.
- Mittelstation / Bergstation : Die Mittelstation wie die Bergstation korrespondieren in der architektonischen Formensprache mit der Talstation. Als Baumaterialien werden Sichtbeton und Aluminium- Verbundplatten ("Alucobond") verwendet. Alle Fassaden werden durch Glasflächen aufgelöst und transparent. "Die Farbgebung ist mit orangen Akzenten lebensbejahend und positiv", erklärten die Architekten Hendrick und Carsten Innerhofer. Von der zweigeschossigen Bergstation im Bereich der Kleinen Scharte führt künftig ein circa 55 Meter langes Verbindungsbauwerk aus Glas und Stahl zum Restaurant der Bergstation der bestehenden, alten Luftseilbahn.
- Einseilumlaufbahn : Die neue Einseilumlaufbahn fährt künftig mit einer Geschwindigkeit von 6 m/s und benötigt so für die erste Teilstrecke (Tal- zur Mittelstation) weniger als 4 Minuten und für die zweite Teilstrecke (Mittel- zur Bergstation) knapp über 6 Minuten. Die neue Bahn weist eine horizontale Länge von 3.163 Metern und einen Höhenunterschied von 1.218 Metern auf. Ein Umsteigen bei der Mittelstation fällt weg. In den Kabinen finden 10 Personen Platz. Somit können bis zu 3.000 Personen stündlich auf die Schlossalm befördert werden, berichtet Bergbahnen-Vorstand Mag. Franz Schafflinger. - Quelle: Gasteiner Rundschau, 2016
- Seilbahntrasse : Die zukünftige Seilbahn überspannt nicht nur die Bundesstraße, sondern verläuft auch über der ÖBB-Trasse und unter einer 110 kV-Leitung. Über der Bahn muss deshalb ein Schutzbauwerk errichtet werden. Das gemauerte Viadukt, unter dem jetzt die Standseilbahn verläuft, wird mit Betonummantelungen gesichert, und wird im Niveau bis zu 5 Meter angehoben, weiß Christian Lerchner vom Planungsbüro SZ Schimetta zu berichten, der die Bahn-Überquerung in enger Abstimmung mit den Experten der ÖBB geplant hat. Die Eisenbahn selbst muss im Bereich der Lifttrasse mit einem Schutzgerüst versehen werden.
- Neue Pisten Neben dem Projekt Schlossalmbahn Neu ist auch die Errichtung einer weltcuptauglichen Talabfahrt geplant. Dabei soll die ÖBB-Tauernbahnstrecke sowie die Gasteiner Bundesstraße mit einer Überführung versehen werden.
Siehe dazu die Doku - Neue Ski-Pisten 2017 - . . .
- Neuer Speichersee : Um die Pistenflächen schneesicher zu gestalten, ist der Bau eines zusätzlichen Speicherteichs unterhalb der Haitzingalm notwendig. Dazu ist eine umfangreiche Lawinenverbauung weit oberhalb erforderlich, ansonsten hier die Lawinenabgänge den Speichersee entleeren und den Ort Bad Hofgastein gefährden würden.
Siehe dazu die Doku - Speichersee - Baubeginn 2016 . . .

» Welche Seilbahnen werden neu gebaut, welche bleiben? «
Die Liftanlagen - Schlosshochalm-Schlepplift - 6SB-Weitmoser - DSL-Hohe Scharte - und Schlossalmbahn II - bleiben. Die Lifte - Standseilbahn - DSL-Haitzingalm und 4SL-Kleine Scharte - werden abgetragen. Die Sendleitenbahn - ein Vierersessellift wird auf eine Achtersesselbahn mit rund 4.000 Personenbeförderungen pro Stunde umgebaut.
- Quelle: Gasteiner Bergbahnen, 2014

» Baubeginn : Projekt Schlossalmbahn «
Der Bau der Schlossalmbahn-Projektes beginnt 2017, nachdem bereits 2016 die Waldrodung für den Speicherteich abgeschlossen wurde. Die Skipisten-Überführung wurde bereits im Herbst 2016 fertiggestellt. Für den Bau der Talstation müssen um 360 Piloten eingeschlagen werden, die zur Fundamentierung notwendig sind. Das Stationsgebäude der Mittelstation wird nach Abtragung des Gasthofes Kitzstein errichtet. Die Bergstation soll ebenfalls noch im Jahr 2017 fundamentiert werden, nach dem Abtrag einer Geländekuppe.

Die Dokumentation soll hier in mehrere Teilbereiche gegliedert und beschrieben werden, welche aber nicht Teil der Projektplanung selbst sind, sondern lediglich den Baufortschritt und die Fertigstellung übersichtlich halten sollen. Dabei gliedere ich willkürlich das Projekt in folgende Bereiche:

A - Talstation
B - Mittelstation
C - Bergstation
D - Speichersee - siehe Skipisten - . . .
E - Lawinenverbauung und Wasserführung - siehe Skipisten - . . .
F - Stromleitungsführung
G - Lifttrasse
H - Skipisten-Überführung und Busterminal - siehe Straßenbau - . . .
J - Weltcup-Piste - siehe Skipisten - . . .
K - Demontage bestehender Lifte ab 2018 ...

... Stromleitungsführung und ÖBB-Maßnahmen ...

» Strommasten müssen 2017 weichen «
Die Realisierung der Einseilumlaufbahn gelingt nur, wenn insgesamt 3 Leitungsmasten der bestehenden 110 KV-Leitung der ÖBB verlegt werden. Am 11. April 2017 fällt zunächst der erste Stromleitungsmast der ÖBB in unmittelbarer Nähe des Hotel- und Bergrestaurants Berglift. Erst wird er gekappt und dann am Boden zerlegt und abtransportiert. Ein zweiter weiter nordwestlich wird Mitte Mai demontiert. Die 20KV-Leitung der Salzburg-AG wird in diesem Bereich unterirdisch geführt.
Gleichzeitig werden Vorbereitungen getroffen, um die Hochspannungsmasten der ÖBB im Bereich Bergbahnparkplatz und Schiwiese weiter nach Osten versetzen zu können. In der 3. Aprilwoche wurden bereits die Fundamente der zukünftigen Strommasten fertig gestellt, nachdem zahlreiche Bäume am Parkplatz gefällt wurden. In der 3. Maiwoche ist es dann soweit. Auf die betonierten Fundamente mit den vorgefertigten Gittermasten werden die Ausleger mittels eines Ladekrans aufgestockt. Zuletzt wird die Spitze aufgesetzt. Bereits am nächsten Tag den 16. Mai werden die Stromleiter, bestehend aus Aluminium und einem Stahlkern am Ausleger befestigt und tags darauf die "alten" Masten abmontiert.
Die Hochspannungstrasse der Salzburg-AG im Bereich Waldhof - Viehausergut oberhalb der Bahntrasse muss ebenfalls abgeändert werden. Dabei ist aber lediglich der Hochspannungsmast neben der noch bestehenden Standseilbahn betroffen. Er muss einige Meter versetzt werden, um der zukünftigen Seilbahntrasse Platz zu machen. Die Fundamentierungsarbeiten dazu sind Ende September 2017 bereits abgeschlossen. Der Strommast selbst wird im Oktober desselben Jahres aufgestellt, beinahe zeitgleich mit der Aufstellung der neuen Liftstütze wenige Meter abseits.

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Stromführung ÖBB - Parkplatz Bad Hofgastein
Hochspannungsmast Salzburg AG, Bad Hofgastein Hochspannungsmast Salzburg AG, Bad Hofgastein Hochspannungsmast Salzburg AG, Bad Hofgastein Hochspannungsmast Salzburg AG, Bad Hofgastein
Stromführung Salzburg-AG oberhalb Bahntrasse

... Talstation-Schlossalmbahn ...

» Fundamentierung 2017 - Piloten werden eingebracht «
Am 18. Mai 2017 wird mit den ersten Bohrungen für das Einbringen der Piloten östlich der "alten" Talstation begonnen. Insgesamt sind für das Talstationsgebäude und dem Parkdeck etwa 360 derartige Pilotenbohrungen geplant. Der ehem. Bergbahn-Parkplatz wurde dazu weiträumig abgesperrt. Im Juni 2017 wird um die Bohrungen termingerecht beenden zu können ein zweites, noch größeres Bohrpfahlgerät herbeigeschafft. Der Pilotendurchmesser weist 90 cm auf bei einer durchschnittlichen Länge der einzubringenden Rohre von 18 m, die mit Beton gefüllt werden müssen. Das Aushubmaterial wird dabei für die Geländemodellierung der Schiwiese genutzt. Im August 2017 sind die Piloten eingebracht und es beginnen die Betonier- und weitere Aushubarbeiten.
Während der Wintermonate Dezember 2017 bis Ende Februar 2018 ruhen die Bauarbeiten. Das Parkdeck kann bereits genutzt werden; ansonsten aber ist das restliche Bauareal abgesperrt.

» Talstation und Parkdeck im Dezember 2018 fertig «
Ende Februar 2018 werden die Bauarbeiten wieder aufgenommen, nachdem die Baustelle von den riesigen Schneemassen befreit wurde. Der 5. Baubericht der Gasteiner Bergbahnen (Juli 2018) lässt uns wissen, dass die Decke des Gondelbahnhofs beinahe fertig ist. Der letzte Deckenabschnitt beim Parkdeck sei bereits betoniert und die Montagearbeiten der Seilbahn in der Talstation hätten bereits Anfang Juli 2018 begonnen. Im September 2018 sind die Betonierungsarbeiten beim Parkdeck abgeschlossen und es wird mit den Arbeiten für Glasdach und Fassaden begonnen. Im Oktober sind die Arbeiten am Doch voll im Gange. Die Seitenwände sind bereits in Glas gefasst. Die Arbeiten am Dach sind mit unerwarteten Schwierigkeiten verbunden, da Konstruktions- bzw. Planungsänderungen die Fertigstellung verzögern. Noch Mitte November 2018 wird am Dach gearbeitet. Der Vorplatz scheint zu diesem Zeitpunkt für die Eröffnung am 1. Dezember 2018 weitgehend benutzbar.

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Projekt Schlossalmbahn - Baubeginn der Talstation 2017
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Schlossalmbahn-Talstation 2017
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Schlossalmbahn-Talstation - Fertigstellung 2018

... Schlossalmbahn-Mittelstation-Kitzstein ...

» Schlossalmbahn-Mittelstation-Kitzstein «
Das ehem. "Café Restaurant Kitzstein" wurde in der letzten Aprilwoche 2017 abgetragen um für die Schlossalmbahn neu Platz zu schaffen. Der Garagierungsbahnhof und der Rohbau des Stationsgebäudes sollen noch im Jahr 2017 fertig werden. Drei Baukräne sind dafür im Einsatz. Im Juli 2017 sind die Fundamentierungsarbeiten bereits schon weit fortgeschritten. Die Gebäudeteile der Standseilbahn und die Büro- und Lagerräume der Mittelstation wurden im Mai 2018 abgetragen. Gleichzeitig erfolgte die Montage der Seilbahntechnik durch die Firma Doppelmayr mit dem Gondelbahnhof. Die Liftstützen talwärts bei der Zwischenstation sind bereits vollzählig montiert.

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Projekt Schlossalmbahn - Mittelstation-Kitzstein 2017
Schlossalmbahn-Kitzstein, Bad Hofgastein 2018 Schlossalmbahn-Kitzstein, Bad Hofgastein Schlossalmbahn-Kitzstein, Bad Hofgastein
Kitzstein-Mittelstation 2018

... Schlossalmbahn-Bergstation ...

» Geländeabtragung auf der Schlossalm 2017 und Bau der neuen Bergstation «
Am 13. Juni 2017 beginnen die Bauarbeiten für die zukünftige neue Bergstation auf der Schlossalm. Zwei Bagger beginnen in den Morgenstunden mit der Geländeabtragung im Bereich Kleine Scharte. Die Felskuppel soll weitgehend abgetragen werden, inklusive die als - Biotop Nr. 0366 - ausgewiesene Alpenazallee-Windheide. Bereits Ende Juni 2017 ist die Kuppe zumindest teilweise abgetragen. Das Aushubmaterial wird dabei teilweise in die Skiabfahrt H2 eingebracht, wo bereits Planierungsarbeiten im Gange sind. Der Weidetümpel - Biotop Nr. 0399 - am Weg zur Kleinen Scharte ist gefährdet, bleibt aber durch eine Abgrenzung gut geschützt. Im Frühjahr 2018 konnten bereits wieder zahlreiche Frösche im Teich gesichtet werden. Im Juli 2018 sind die Betonierungsarbeiten abgeschlossen. Es wird mit der Innenisolierung und Leerverrohrung für die Elektroinstallationen begonnen.

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Projekt Schlossalmbahn - Baubeginn der Bergstation 2017
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Schlossalmbahn-Bergstation 2018

... Lifttrasse Schlossalmbahn Neu ...

» Die Waldschneise für die Lifttrasse wurde bereits geschaffen und die Liftstützen 2017 teilweise montiert «
Die Bäume für die vorgesehene Lifttrasse wurden bereits zur Gänze gefällt und so eine für die zukünftige Lifttrasse notwendige Schneise geschlagen. Im Bereich der unteren Haitzingalm und der Hirschkarspitze wurden Ende Mai 2017 mittels eines Hubschraubers Liftstützen für die zukünftige Materialseilbahn zu den vorgesehenen Standorten gebracht und montiert. Auch werden im Mai/Juni 2017 bereits die Fundamente der zukünftigen neuen Liftstützen geschaffen. Oberhalb der Haitzingalm und im Bereich der Hirschkarspitze erfolgen mittels Baumaschinen waghalsige Grabungsarbeiten, um ein Plateau für die letzten Liftstützen vor der Bergstation der neuen Schlossalmbahn zu schaffen. Im September 2017 werden oberhalb der Mittelstation im Verlauf der Sektion-II bereits die Liftstützen auf die Fundamente aufgebracht.
- Im Frühjahr 2018 sind im gesamten Trassenbereich der Sektion-I von der Talstation bis Kitzstein die Bäume gefällt und die Betonsockeln für die Liftstützen fertiggestellt. Knapp oberhalb der Bahnlinie ist ebenfalls ein Fundament errichtet und unterhalb vom Waldhof eine Liftstütze montiert worden, dort, wo die Salzburg-AG den Strommasten versetzen musste, was bereits 2017 geschehen ist. Weiter wurde in der Zeit von 28. bis 30. April 2018 beim Pyrkerviadukt ein Überführungsbauwerk und die Liftstütze über die Eisenbahntrasse errichtet. Hier verläuft die Bahnlinie derzeit noch eingleisig. Der Viaduktbogen wurde mit Beton ummantelt.
- Im Juli 2018 ist der Kabelgraben entlang der neuen Lifttrasse von der Talstation zur Mittelstation gezogen worden und die Stützfundamente sind fertig betoniert. Die Stützen der neuen Lifttrasse von der Mittelstation zur Bergstation sind im Juli 2018 noch in Arbeit, insbesondere die Stütze 17 im Bereich des Hirschingergipfels. Hier sind ca. 20 Meter tiefe Bodenpfeiler nötig, da das zerklüftete Gestein hier nur bedingt Halt bietet. Zusätzlich sind Felsverankerungen geplant.
- In der 2. Augustwoche 2018 wird das Seil zwischen Mittelstation und Talstation aufgezogen und gespannt. Dabei sind eine mächtige Seilwinde und ein ebensolcher Traktor erforderlich. Dazu bedarf es umfangreiche Vorarbeiten und Sicherungsmaßnahmen. Am 13. August 2018 wird das Seil im Gelände oberhalb der Pyrkerhöhe gespleist.
- Die Liftstützen der Section-II sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle montiert, insbesondere die Montage der Stütze-17 am Hirschingergrat gestaltet sich schwierig. Bereits im Mai 2018 wurden die Stützen für die Materialseilbahn aufgestellt, um Anker- und Armierungsmaßnahmen erfolgreich abschließen zu können. Österreichweit anerkannte Experten unter anderem von der Bautechnischen Versuchs- und Forschungsanstalt Salzburg wurden hinzugezogen. Am 5.9.2018 ist es dann soweit. Mittels eines Hubschraubers kann die Vierfachstütze montiert werden. Anschließend wird die Materialseilbahn abgebaut.
In der letzten Septemberwoche erfolgt dann der Seilzug der Sektion-II. Dabei wurde zunächst ein dünnes und leichtes Hilfsseil mittels einer Seilwinde auf die Seilbahn gezogen. Ein dickeres Seil wurde dann an das dünnere Seil gespleißt und nachgezogen, wie im Baubericht der Gasteiner Bergbahnen nachzulesen ist. Danach erfolgt der Probebetrieb im Bereich Talstation-Kitzstein mit den auf das Umlaufseil montierten, noch original verpackten Kabinen. Der Kabinenbahnhof, in dem über 70 Kabinen Platz finden werden befindet sich bei der Zwischenstation. Ab 23. Oktober werden dann auch im Abschnitt Kitzstein-Bergstation (Sektion-II) Kabinen auf das Umlaufseil geklemmt und der Probebetrieb gestartet.

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Schlossalmbahn 2017 - Baubeginn Lifttrasse
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Schlossalmbahn 2018 - Liftstützen
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Schlossalmbahn 2018 - Fertigstellung der Lifttrasse

... Lifttrassen werden abgebaut ...

» Im Frühjahr 2018 werden die Schlossalm-Standseilbahn und Sessellifte im Skigebiet der Schlossalm demontiert «
Nach der letzten Fahrt der Standseilbahn am Ostermontag, den 2. April 2018 wird noch in derselben Woche mit der Demontage der Standseilbahnstrecke und zwar im Bereich der Pfefferwiese bzw. im Bereich der Bahnunterführung begonnen. In der 2. Aprilwoche 2018 ist die Gleisanlage bis zur ehem. Weiche der Standseilbahn (oberhalb Waldhof) bereits beseitigt. Im Zuge der Demontage der Gleisanlage wird das gesamte Areal zur Gänze planiert. Der als Biotop ausgewiesene Baumbestand - Biotop Nr. 0056 - musste dabei beseitigt werden.
- Die Demontage des Haitzingliftes beschränkte sich im April 2018 noch auf die Beseitigung der Liftstation-Kitzstein und die Einholung des Tragseiles. Im Mai 2018 stehen die Liftstützen beider Lifte noch, die Talstation des ehem. Sesselliftes Kleine Scharte ist aber schon weitgehend demontiert. Die Planierungsarbeiten auf der Haitzingalm werden unverändert fortgesetzt. Anfang Juli 2018 scheint der Rückbau der Standseilbahntrasse im Bereich oberhalb der Eisenbahnlinie weitgehend abgeschlossen. Teilweise wurde bereits Humuserde auf die planierten Flächen aufgebracht.

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Demontage der Standseilbahn Schlossalm (1)
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Demontage der Sessellifte (0)

Liftanlagen im Jahr 2012

Sportgastein Talstation Bergstation Baujahr kW (Betrieb)
Goldbergbahn I 1.584m 1.917m 1993 500
Goldbergbahn II 1.917m 2.650m 1993 1000
Kreuzkogellift 2.161m 2.496m 1972/93 ?
Graukogel Talstation Bergstation Baujahr kW (Betrieb)
DSL Graukogel I 1.079m 1.482m 2000 ?
DSL Graukogel II 1.481m 1.956m 1980 ?
Reicheben-Schlepplift 1.742m 2.007m 1967 ?
Stubnerkogel Talstation Bergstation Baujahr kW (Betrieb)
Stubnerkogelbahn I 1.096m 1.796m 1987/2009 2 x 404
Stubnerkogelbahn II 1.796m 2.233m 1987/2009 636
Burgstall-Lift 1.800m 1.973m 1980 ?
Babylift, Mittelstation 1.800m 1.841m ... ...
DSL Bucheben 1.092m 1.241m 2001 79
Bellevuealm 1.089m 1.260m 1948 ?
Angertal Talstation Bergstation Baujahr kW (Betrieb)
Senderbahn I 1.180m 1.388m 2008 313
Senderbahn II 1.388m 2.251m 2008 902
Jungeralmbahn 1.647m 2.172m 1984 ?
Übungslift Judau 1.179m 1.211m 1979 ?
Angertal 4SL 1.175m 1.886m 1979/2002 562
Kaserebenbahn 1.180m 1.978m 1999 ?
Schlossalm Talstation Bergstation Baujahr kW (Betrieb)
Schlossalmbahn I 843m 1.302m 1964/84 ?
Schlossalmbahn II 1.309m 2.056m 1965/96 2 x 370
6SB Weitmoser 1.831m 2.080m 2001 317
Sendleitenbahn 1.558m 2.019m 1986/1992 435
DSL Hohe Scharte 2.082m 2.304m 1970/95 ?
4SL Kleine Scharte 1.750m 2.070m 1986 ?
Schlosshochalmlift 1.884m 2.068m 1968 ?
DSL Haitzingalm 1.306m 1.762m 1970 ?
Dorfgastein Talstation Bergstation Baujahr kW (Betrieb)
Gipfelbahn-Fulseck I 868m 1.466m 2001 597
Gipfelbahn-Fulseck II 1.466m 2.033m 1989 ?
4SL Kühhageralm 1.788m 1.998m 2001 160
Gipfelexpress Fulseck 1.607m 1.986m 2009 406
Brandlalmlift 1.420m 1.551m 1984 ?
DSL Mühlwinkel 868m 1.181m 1978 ?
4SL Wengerhochalmbahn 1.142m 1.806m 1995 ?
Rauchleitenlift (Übungswiese) 849m 872m 1987 6,25

Liftanlagen im Jahr 1988

Sportgastein Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Schideck-Doppelsessellift 1.586m 2.150m 1972 1993 demontiert
Kreuzkogel-Schlepplift 2.161m 2.650m 1972 1993 Lifttrasse verkürzt
Graukogel Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Graukogel-Sessellift 1.075m 1.478m 1948/58 ehem. Höllbrunnlift
Graukogel-Sessellift II 1.481m 1.982m 1948/58 DSL seit ?
Reicheben-Schlepplift 1.742m 2.007m 1967 . . .
Stubnerkogel Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Stubnerkogelbahn I 1.096m 1.796m 1987 erstmals gebaut 1950
Stubnerkogelbahn II 1.796m 2.233m 1987 erstmals gebaut 1950
Burgstall-Lift 1.800m 1.973m 1980 . . .
Zirben-Lift . . . . . . 1972 "Stubnermulde"
Babylift, Mittelstation 1.800m 1.841m . . . . . .
Bucheben-Schlepplift 1.???m 1.???m 1970 mittlerweile zum Sessellift umgebaut
Bellevuealm 1.089m 1.260m 1948 unverändert
Ahornlift ? ? 1960 neben der Stubnerkogelbahn, 1963 erweitert
Knappenlift 1.092m ? ? bei der Buchebenwiese, bereits demontiert
Angertal Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Jungeralmbahn 1.647m 2.172m 1984 neuer Schlepplift 1976 gebaut
Angertalbahn ? ? ? . . .
Übungslift Judau 1.179m 1.211m 1979 . . .
Schlossalm Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Standseilbahn-Kitzstein 843m 1.302m 1964 erneuert 1984
Schlossalmbahn-Kleine Scharte 1.309m 2.056m 1965 Umbau 1974, erneuert 1996
DSL Haitzingalm 1.306m 1.762m 1970 abgetragen 2018
4SL Kleine Scharte 1.750m 2.070m 1986 . . .
Haitzingkogel-Schlepplift ? 1.958m 1970 . . .
Sendleitenlift ? ? 1971 Gaberlhütte auf die Haitzingalm
Weitmoser-Schlepplift-I ? ? 1967/68 . . .
Weitmoser-Schlepplift-II ? ? 1970 parallel zum Weitmoserlift-I
Doppelsessellift Hohe Scharte 2.078m 2.304m 1969 . . .
Schlosshochalm-Schlepplift 1.884m 2.068m 1968 abgetragen und neu gebaut
Doppelsessellift Kasereben 1.180m 1.978m 1978 ? . . .
Katstall-Sonnenlift ? ? 1978 ? Schlepplift
Dorfgastein Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Mühlwinkelbahn ? ? ? von der Talstation
Mühlwinkel-Schlepplift ? ? 1975 nahe der Mühlwinkelhütte, heute Wengerhochalmbahn
Brandsteinbahn ? ? ? ehem. Brandlalm-Schlepplift ?
Brandlalmlift 1.420m 1.551m 1984 ?
Wengeralmlift-I ? ? ? von der Mittelstation bei der Wengeralmhütte vorbei
Wengeralmlift-II ? ? ? parallel zur Wengeralmbahn-I
Fulseckschlepplift-I 1.650m 2.030m 1970 von der Hochalm zum Fulseck
Fulseckschlepplift-II 1.650m 2.030m ? parallel zum Fulsecklift-I
4SL Kühhageralmlift ? ? ? Sessellift auf den Kreuzkogel
Rauchleitenlift (Übungswiese) 849m 872m 1987 . . .

Kreuzkogel-Liftanlagen, Sportgastein 1972

Liftanlagen im Jahr 1972

Sportgastein Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Schideck-Doppelsessellift 1.586m 2.150m 1972 1993 demontiert
Kreuzkogel-Schlepplift 2.161m 2.650m 1972 1993 Lifttrasse verkürzt
Graukogel Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Höllbrunn-Sessellift 1.075m 1.478m 1948/58 heute: Graukogel-Doppelsessellift
Graukogel-Sessellift II 1.481m 1.982m 1948/58 DSL seit ?
Reicheben-Schlepplift 1.742m 2.007m 1967 . . .
Stubnerkogel Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Stubnerkogelbahn I 1.096m 1.796m 1950 erneuert 1987
Stubnerkogelbahn II 1.796m 2.233m 1950 erneuert 1987
Junger-Sessellift ? ? 1957 . . .
Wezl-Sessellift ? ? 1965 parallel zur Stubnerkogelbahn bis Stütze-3
Bellevuealm-Sessellift 1.089m 1.260m 1948 unverändert
Hochleiten-Schleiflift ? ? 1969 Westseite des Stubnerkogels
Ahorn-Schleiflift ? ? 1960 neben der Stubnerkogelbahn, 1963 erweitert
Babylift, Mittelstation 1.800m 1.841m . . . . . .
Bucheben-Schlepplift ? ? 1970 mittlerweile zum Sessellift umgebaut
Babylift, Bucheben ? ? . . . . . .
Salesen-Schleiflift ? ? 1965 von der Bellevuealm zum Ahornlift
Enzian-Lift ? ? ? parallel zur Stubnerkogelbahn (Bergstation)
Zirben-Lift . . . . . . 1972 "Stubnermulde"
Schlossalm Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Standseilbahn-Kitzstein 843m 1.302m 1964 erneuert 1984
Schlossalmbahn-Kleine Scharte 1.309m 2.056m 1965 Umbau 1974, erneuert 1996
DSL Haitzingalm 1.306m 1.762m 1970 . . .
Haitzingalm-Schlepplift ? ? 1957 . . .
Sendleitenlift ? ? 1971 Gaberlhütte auf die Haitzingalm
Weitmoser-Schlepplift-I ? ? 1967/68 . . .
Weitmoser-Schlepplift-II ? ? 1970 parallel zum Weitmoserlift-I
Doppelsessellift Hohe Scharte 2.078m 2.304m 1969 . . .
Schlosshochalm-Schlepplift 1.884m 2.068m 1959 1968 abgetragen und neu gebaut
Dorfgastein Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Rennleiten-Schlepplift ? ? 1959 . . .
Rauhleiten-Babylift ? ? 1966 Übungswiese nahe der Skischule
Brandlalm-Sessellift 865m 1.460m 1960 . . .
Brandlalm-Schlepplift ? 1.800m 1961 1968 erweitert, 1975 abgetragen und durch eine Doppel-Liftanlage ersetzt
Hubertuslift ? ? 1965 vom Brandlalm-Schlepplift-Bergstation auf die Wengeralm
Fulseckschlepplift 1.650m 2.030m 1970 von der Hochalm zum Fulseck
An Projekten gab es in den 70er-Jahren die "Gletscherbahn auf das Schareck" in Sportgastein, sowie das Projekt "Graukogelseilbahn" mit Beginn bei der Stubnerkogelbahn-Talstation mit überquerung von Bad Gastein bis zur Mittelstation der Graukogelbahn. Beide wurden nie verwirklicht.

Liftanlagen im Jahr 1958

Graukogel Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Höllbrunn-Sessellift 1.068m 1.482m 1947 1945 Heimalmlift
Graukogel-Sessellift 1.492m 1.982m 1948 . . .
Stubnerkogel Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Stubnerkogelbahn I 1.092m 1.792m 1950 . . .
Stubnerkogelbahn II 1.792m 2.228m 1950 . . .
Jungerlift 1.793 2.214 1957 . . .
Bellevuealm-Sessellift 1.089m 1.260m 1948 unverändert
Buchebenlift ? ? ? . . .
Babylift, Bucheben ? ? . . . . . .
Schlossalm Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Aeroplanlift 840m ? 1.300m 1946 Ausbau 1953/54
Haitzingalm-Sessellift 1.300m 1.760m 1952 Bergstation Haitzingalm
Haitzingalm-Schlepplift ? ? 1957 . . .
Dorfgastein Talstation Bergstation Baujahr Anmerkung
Niederle-Lift ? ? 1959 Privatlift auf der Rennleiten
1958 erfuhr das ganze Gasteinertal durch die Skiweltmeisterschaften in Bad Gastein einen Aufschwung. Dem privaten "Niederle-Lift" folgte 1960 der Bau der Brandsteinbahn (Sessellift).
Siehe auch die Seite:
Menschenwerke - Liftanlagen - in Gastein
Doku - Frühe Holzbauten - in Gastein
Doku - Schipisten - bis 1980
Projekt Gastein - Kugelbauten - Garstenauer

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Anmerkung: Die Informationen wurden auszugsweise dem Buch - "Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins" von Sebastian Hinterseer, 1977 - und dem Büchlein "Gastein und seine Geschichte" von S.Hinterseer / L. Krisch - entnommen. Die Textauszüge wurden teilweise unverändert wiedergegeben.

Wichtig : Sämtliche Angaben,
insbesondere Jahreszahlen und Höhenangaben
ohne Gewähr !

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Rev. 23.10.2018
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