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D - Gasteinertal/Dokumentation: Badehütten in Gastein - Albert von Muchar, besuchte 1828 Gastein
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Dr. Albert von Muchar, 1830
Dr. Albert von Muchar beschreibt die Badehütten im Wildbad Gastein bildlich genau und lässt auch manche Gewohnheit im Badeleben nicht unerwähnt. Neben dem Badeschloss des Erzbischof Hieronymus sind es die Badehütten des Straubinger bzw. das - Straubingergasthaus - des Mitterwirths bzw. die - Mitterwirth-Taverne - des Grabenwirths bzw. das - Gasthaus des Grabenwirthes - des Grabenbäckers bzw. die Wohn- und Wirthschaftsgebäude des Grabenbäckers und weitere, wo auch Badegäste höheren Standes Unterkunft finden wie das Haus des Landarztes, das Vicariatsgebäude, das Binderhaus, das Krämerhaus und letztlich die legendäre Prälatur, das heutige Hotel Elisabethpark. Badehütten im Wildbad Gastein Muchar beschreibt die Lage der Badehäuschen wie folgt (Originaltext): "Rechts der Straße an der Bergseite liegen: die neue Straubinger Waschhütte, das neuerbaute Dunstbad, das Binderhaus, das Chirurgenhaus, das Vicariatshaus, das Schulhaus, das Armenspital, und hinter demselben das Taxerhaus. Links der Straße, gegen den Wasserfall zu, stehen unterhalb der Schloßgrabenbrücke das Gebäude der neuen Wasserheb- oder Druckmaschine, das Schröpfbadhäuschen, das Mitterwirtshaus mit Scheune und Bädern, die Vicariatskirche, der untere Krämer, das Gemeindebad, der ober Krämer, die Spitalbäder, und weiter unten noch das Grabenbäckerwirthshaus mit Wagenremise, Scheune und eigenen Bädern. Tiefer unten im Graben, dem Grabenwirthe gegenüber, am linken Acheufer liegt das Wohnhaus des Grabenbäckers mit Mühle, Stallung und mit einem eigenen Badhäuschen. "
Nachfolgend einige teilweise gekürzte Auszüge aus dem Buch von Dr. Albert von Muchar "Das Thal und Warmbad Gastein", 1834.

Schloßgebäude Nr. 1

Muchar (1834) beschreibt das Badeschloss als ein sparsam ausgestattetes Privat-Schloss des Erzbischof Hieronymus,
als das vorzüglichste und beste, welches allerdings erst nach einem Erlass von Kaiser Franz Josef im Jahre 1807
auch der Öffentlichkeit zugänglich war. Auf der östlichen Seite befinden sich
die Gebäude Nr. 2 mit der Fürstenküche, das Zimmerwärterhaus und das Waschhaus . . .

Textauszug von Dr. Albert von Muchar, "Das Thal und Warmbad Gastein", 1834 aus dem Kapitel:
Unterkunft, und die dermahlen bestehenden Bäder p. 191 - 195
Das Badeschloss, ein moderner Steinbau
Originaltext (unverändert): Unter allen Gebäuden zur Unterkunft für Badegäste im Wildbade der Gastein ist das Schloßgebäude Nr. I das vorzüglichste und beste. Es ist ein großes, geräumiges, trockenes, mit den Dachzimmern oder Mezzaninen zwei Stockwerke hohes, ganz aus Steinen festerbautes Herrschaftshaus. Nach Angabe der über dem Eingangsportale stehenden Inschrift: Soteribus Gastuni fontibus utentium commodo ac prosperiati Hieronymus-Archiepiscopus MDCCXCIV, ist es von dem ehemahligen Landesherrn und Erzbischofe Hieronymus Grafen von Coloredo erbaut; - es ist aber erst im Jahre 1807 auf Befehl Sr. Majestät Kaiser Franz I. zum allgemeinen Gebrauche geöffnet worden. Die Stelle dazu mußte mühesam gewonnen, und der Felsenstock, der sich ehedem bis nahe an das heutige Straubingerhaus herabgesenkt hatte, ausgesprengt werden. Mit der Hauptfronte gegen Norden schauend, ist es auf eine dicht aufgemauerte Terrasse gestellet, an welcher zwei im höheren Absatze sich wendende Stiegen aus behauenen Steinen zum Eingange hinaufführen. Vor dem Hauptthore bildet diese Terasse einen geräumigen Platz, von welchem aus man das ganze Gebäude rund umwandern kann. Nördlich ist es vom Straubingerplatze, östlich vom Schloßgraben, westlich vom Bette der wildschäumenden Ache und südlich von dem Schloßfelsen umgeben.
Diese Felswand ist vom Gebäude selbst ungefähr 3 Klafter entfernt, und dem rückwärtigen Thore gegenüber befindet sich ein lebendiger Brunnen, der in ein steinernes Becken abfließt. Ueber dem Keller sind zu ebener Erde ein großer Vorsaal, und zu dessen beiden Seiten schöne geräumige Zimmer. Rechts befindet sich die seit 4. Juni 1828 neuerrichtet k. k. privilegirte Apotheke, und alle damit verbundenen Wohnzimmer sind einem zeitweiligen Besitzer dieser lange ersehnten Einrichtung und seinen Bediensteten eingeräumt. Links, Schloßgrabenseite, sind drei schöne, lichte Zimmer, wovon eines heitzbar ist. Auf eben dieser Seite rückwärts berfindet sich auch noch das sogenannten Fürstenbad. Der Bassin desselben ist ganz mit weißaderigen Serpentinsteinplatten ausgelegt, mit zwei großen messingenen Röhren, kaltes und warmes Quellwasser einzulassen, mit zwei Tischchen aus Serpentinstein, mit zwei Stiegen versehen, und von einem mit Eisengitter begränzten Galeriegange umgeben. Zwei Fenster geben die Aussicht auf den Schloßfelsen und die Terrasse, über welcher die neuen Schloßbäder erbaut sind. Im ersten Stockwerke befinden sich acht Wohnzimmer und ein Cabinett . Der Vorsaal dieses Stockwerkes ist licht und geräumig; so wie alle Zimmer selbst, groß, hoch, licht, austapeziert und zur Aufnahme von Badegästen höheren Standes ganz geeignet sind. Im Dachgeschosse befinden sich nebst dem Vorsaale und Verbindungsgange 13 Mezzaninen . Ueber die Preise der Wohnungen in diesem k. k. Badschlosse bestehet ein eigener Tariff, welcher gedruckt und im Wildbade öffentlich angeschlagen ist.
Hart am Schlosse, auf der östlichen Seite befinden sich die demselben zugetheilten Gebäude Nro. 2, die Fürstenküche, das Zimmerwärterhaus und das Waschhaus. Ebensohlig mit dem ersten Stocke stehen hinter dem Schlosse die sämmtlichen Schloßbäder, welche auf einem Absatze des Schloßfelsens zuerst im Jahre 1810 erbaut, nun aber ganz neu hergestellt worden sind. Man gelangt dorthin durch einen gedeckten Verbindungsgang, dessen Ausgang sowohl auf die Höhe des Schloßfelsens hinausleitet, als auch bei dem Wasserbehälter vorbei über eine hölzerne Stiege in die Fürstenküche und in das Zimmerwärtergebäude hinableitet. Links am gedeckten Gange sind 2 Solitärbäder, in deren jedem fünf bis sieben Personen Raum finden, und welche bloß durch eine Bretterwand von einander getrennt sind. Jedes hat ein kleines Cabinettchen, sich auszuziehen und wieder anzukleiden; welche mittels eines kleinen eisernen Ofens erwärmt werden. Aus diesen Cabinettchen führet eine, mit Bretern ganz zugedeckte Treppe (Schnecke) in den Baderaum selbst hinab. Dieses Badebassin ist gewöhnlich mit einer Wassermasse vn 3 Schuhen Höhe angefüllt, am Rande mit einer Galerie vesehen und der ganze Raum hinlänglich licht. Das Heilwasser wird auf zwei Canälen, welche mit Pipen und Hähnen versehen sind, entweder kalt oder warm eingelassen; und das Ablaufen des Wassers kann durch das Ausheben eines in den Fußboden eingestellten Zapfenbaumes bewirkt werden. An der Breterwand ist auch noch eine andere Canalsöffnung und Pipe angebracht, durch die man sich mittelst angeschraubtem Schlauch das Duschbad geben kann. Rechts am gedeckten Gange stehet das für 12 bis 15 Personen geräumige und lichte Communebad, an welchem sich zwei Ankleidezimmer, jedoch nur eine Eingangstiege für beide befindet. An der östlichen Seite dieser Schloßbäder ist eine Hütte erbaut, in welcher (sich) ein 7' breiter, 10' langer und 4' tiefer Wasserbehälter steht. Hier kann das Mineralwasser gänzlich erkalten, und kalt für sämmtliche Schloßbäder benützt werden. Das naturwarme Heilwasser strömt von der Doctors- und Fürstenquelle, durch die Druckmaschine gehoben, unmittelbar in einem hölzernen Vorrathsbehälter ein, aus welchem auch der Vorrathsbehälter des kalten Quellenwassers gefüllt wird. Von beiden diesen Behältern gehen nun die Leitungscanäle ab, durch welche, sowohl das erkaltete, als das warme Mineralwasser in das Fürstenbad, in das Communebad und in die zwei Solitärbäder geführt, und von woher auch die Duschbäder mit warmen Heilwasser versehen werden. Um dieses naturwarme in der Badebassins eingeleitete Wasser desto schneller auf den zum Baden gewöhnlichen und gedeihlichen Temperaturstand von 28 - 26° herabzubringen, bedient man sich hölzernen Krücken, mittelst welcher die Wassermasse in den Bassins einige Zeit hin und wieder gerührt wird. - Die gewöhnliche Badezeit im Schlosse dauert von 5 Uhr Morgens bis 10 oder 11 Uhr Mittags, worauf dann das gebrauchte Wasser wieder abgelassen, die Bassins gereiniget und neuerdings wieder mit warmen Heilwasser gefüllet werden. Folgender ist der Tariff
Über die Preise der Wohnungen und Bäder im k. k. Badschlosse zu Wildbad - siehe Tabelle im Buch ...
Diese Preise der Wohnungen im ersten Stockwerke bleiben unverändert, es mögen solche von Einer oder von mehreren Personen bezogen werden. Es ist auch untersagt, die jeder Wohnung zugetheilten uind nummerirten Neubles zu verwechseln, oder in andere Zimmer zu stellen. Im Bedürfungsfalle aber werden die nöthigen Neubles aus der Garderobe gegen die oben angezeigte Vergütung abgegeben. Außergewöhnliche Abnützung oder Beschädigung der Neubles hat eine angemessene Schadensvergütung zur Folge.
Anmerkung: Die alte Schreibweise (Rechtschreibung) wurde unkorrigiert beibehalten (ohne Gewähr).

Straubingergasthaus

Muchar (1834) schreibt, dass das hölzerne Straubingerhaus durch die hohe Zahl der vornehmsten und edelsten Badgäste,
welche hier Unterkunft fanden berühmt war. Es wurde im Jahre 1509 ganz aus Holzstämmen aufgebaut.
Alle Solitär- und Communebäder Straubingers werden mit dem Heilwasser der Franzensquelle gespeist.

Textauszug von Dr. Albert von Muchar, "Das Thal und Warmbad Gastein", 1834 aus dem Kapitel:
Unterkunft, und die dermahlen bestehenden Bäder p. 196 - 198
Die Gebäude des Straubingerwirthes . . .
Originaltext (unverändert) . . . bestehen aus dem alten hölzernen und aus dem neuen ganz vom Grunde auf gemauerten Hause, Nr. 3 und 4, mit den dazu gehörigen alten und neuen Solitär- und Communebädern. Sie umgeben den Schloßplatz von Norden und Westen, und sind auf dem zwischen dem Schloßgraben und dem Bette der Ache hinausstehenden Felsenstock erbaut.
Das hölzerne Straubingerhaus, die Straubingerhütte, ist durch ein bereits 300 Jahre übersteigendes Alter ehrwürdig und durch die hohe Zahl der vornehmsten und edelsten Badgäste und Reisenden, der Erzbischöfe und Landesherren, der Erzherzoge von Oesterreich, der Herzoge von Baiern, der gefeiertesten Staatsmänner und Gelehrten, welche es beherberget hat, berühmt. Auf dem thalauswärts nach Norden zu abfallenden Felsstock ist dieses altehrwürdige Gebäude kühn hingestellet und von Nord nach Süden zu stufenweise erhöhter so gebaut, daß das Erdgeschoß am tiefesten rüchwärts gegen Norden, oder gegen die Vicariatskirche zu, stehet; der erste Stock gegen Süden, oder gegen das Schloß herauf mit dem Platze ebensohlig ist, und darüber erst das dritte Stockwerk emporraget. Dieses alterthümliche, für die ältere Zeit, und für die Eigenthümlichkeit des Raumes, worauf es zu stehen kam, nach wohlberechnetem Plane ausgeführte Gebäude ist im Jahre 1509 durch einen, Veit Mayr genannten, bei den alten Schmelzkolken und Pochwerken in Böckstein angestellten Werkmeister ganz aus Holzstämmen auferbaut worden.
Der südwestliche, mit dem Platze ebensohlige Theil dieses Hauses ist jetzt gemauert und enthält das um das Hauptecke unter einem rechten Winkel sich herüberbiegende große Speise- und allgemeine Conversationszimmer. In diesem großen Gebäude befinden sich folgene Wohnungen: Im obersten Stockwerke: das Tafelzimmer, ein großes, hohes, trockenes, lichts Eckzimmer gegen die Residenz und die Schloßgrabenbrücke gelegen. Die Mitterstube mit lichter Aussicht an den Badberg und über den Ort des Wildbades. Das Kaminzimmer ganz gleich mit dem vorigen. Die Glockenstube, ein Eckzimmer gegen die Ortskirche, thalauswärts die Aussicht gewährend, ein lichte, freundliche, ruhige Wohnung. Die Glockenkammer ein hohes, lichtes Eckzimmer gegen den Wasserfall und das Thal zu gelegen. Die Hasenkammer, ein etwas dunkleres Ritterzimmer gegen den tosenden Wasserfall. Die dunkle Silberkammer. Alle diese Zimmer sind zwar von Holz, jedoch gut ausgetäfelt, und bei aller Höhe doch ziemlich warm. Noch ist in diesem Stickwerke eine kleine Hauskapelle, welche zur Bequemlichkeit der als Badegäste anwesenden Priester von der Vicariatskirche, welcher die Einkünfte von den Ehrenbüchern zufallen, unterhalten wird.
Mit dem Platze ebensohlig, oder im ersten Stocke, befinden sich über eine kleine Treppe hinauf zu beiden Seiten des Vorsaales, gegen den Schloßgraben fünf kleine, niedere, mit einem Fenster nur, daher etwas dunklere, wegen Nähe des Speisesaales und der Bäder bequeme Zimmerchen, Die Wapenstube, ein Eckzimmer, thalauswärts eine gute, lichte und geräumige Wohnung. Die neue Stube, ein Ritterzimmer, licht und trocken, mit Aussicht gegen das äußere Thal. Das Zinnkämmerchen, Eckzimmer gegen den Wasserfall, licht, geräumig und bequem.
Im rückwärtigen, tiefesten Erdgeschosse befinden sich: das Fürstenstübchen, ein dunkleres, jedoch geräumiges, friedliches Eckzimmer gegen das äußere Thal zu, ohne Aussicht. Die Herrnstube, dunkel und ohne Aussicht. Die Hühnerstube. Von diesem Erdgeschosse hinab, außerhalb des großen Straubingerhauses, zwischen den Solitärbädern, hart am Communebade sind noch: Das Paschstübchen, eine lichte, ruhige Wohnung gegen des Schloßgraben und den Ort des Wildbades. Die untere Kaminstube, die Herrnstube und das kleine Stübchen; welche alle hart am alten Communebad sehr bequem gelegen sind.
Im ersten Stocke, vom Platze herein, sind alle Wohnungen von der Familie und von den Dienstleuten Straubingers eingenommen, mit Ausnahme des großen Conversations- und Speisezimmers und des sogenannten Spiegelzimmers, eines Eckzimmers gegen den Wasserfall, welches den Domestiken der Gäste und Badgäste geringeren Standes als Speise- und Unterhaltungszimmer dienet. Von diesem Geschosse führen zwei Treppen in die zum alten Straubingerhaus gehörigen Bäder. Straubingers Solitärbäder sind eben so, wie die Schloßbäder, gebaut mit einem Baderaum von ungefähr 10 Fuß Länge und 8 Fuß Breite, mit Bänken an der Seite, mit an eine Wand angehefteten beweglichen Tischchen, mit heitzbaren Ankleid- und Auskleidestübchen, mit Galerie und mit Eingangstiege in das Bassin, mit einem Raum für 4 bis 6 Personen.
Das alte Communebad ist im baufälligen Zustande. Die zwei Solitärbäder rechts gestalteten einst in einem einzigen Baderaum das sogenannte Fürstenbad. Das sogenannte zweite Communebad, das Fürsten- oder Herrnbad - ist licht und freundlich mit einem großen Bassin für 18 bis 20 Personen. In den straubingerschen Communebädern ist überall eine Uhr angebracht, wornach die Badenden die für jeden Tag bemessene Badezeit genau halten können; ein Glockenzug, um den Badmeister nach jedesmahligen Gefallen herbei zu rufen, und ein anderer Strick, mittelst welchem das Fallbret einer am Dache angebrachten Oeffnung weiter gehoben, oder mehr geschlossen, und dadurch dem warmen Wasserdampf der Ausgang erweitert oder mehr versperrt werden kann.
Alle Solitär- und Communebäder Straubingers werden mit dem Heilwasser der Franzensquelle versehen, das in hölzernen Röhren über den Schloßgraben her in einen beim Herrnbade befindlichen Vorrathsbehälter eingeleitet, und aus diesem in alle Bäder des alten und neuen Hauses vertheilt wird. Die Badbassins sind alle reinlich, und sie werden hier eben auf dieselbe Weise, wie im Schlosse, bedient, gegen Mittag ausgelassen, gereiniget, und um fünf Uhr Abends wieder zu füllen begonnen, damit auch hier das Mineralwasser die zum Baden gedeihliche Temperatur von 28 - 26° am anderen Tage Morgens 4 oder 5 Uhr habe. Das neue ganz festgemauerte Straubingerhaus bestehet erst seit dem Jahre 1826. Es bildet mit seiner Hauptfronte die westliche Seite des Platzes hart an der Hauptstraße. Die dessen rückwärtige Seite von dem Felsenabhange hart am Absturze der Ache emporsteigt; so sind im tiefesten Geschosse Keller, Speisgewölbe und eine große, lichte Küche angebracht. Das Haupterdgeschosse und der erste Srock fassen 24 Zimmer in sich, welche theils gegen den tosenden Wasserfall, theils auf den Platz die Aussicht gewähren. Im Dachgeschosse sind 9 Mezzaninen. Alle diese Zimmer sind hohe, lichte, trockene und freundliche Wohnungen, mit einem, und mit mehreren Betten und besseren Meubeln versehen. Auf der Nordseite sind hölzerne Söller und Treppen mit Bretern fest eingeblanket angebracht, von welchen man sowohl vom ersten Stocke, als zu ebener Erde in das obere Stockwerk und zur Kapelle, als auch in den allgemeinen Conversations- und Speisesaal und in die Bäder des alten Straubingerhauses, - aber auch auf einer 48 Stufen langen, ganz eingedeckten Stiege in die dem neuen Hause zugetheilten Bäder gelangen kann. Das neue Communebad ist zwar nicht so licht und freundlich, wie das Fürsten- oder Herrnbad des alten Hauses; es ist aber dagegen viel wärmer, als jenes. Dieses Bad, sagt man, soll ehestens so weit emporgehoben werden, daß man vom Erdgeschosse des neuen Hauses ebensohlig in dasselbe gelangen kann. Bei dem alten Straubingerhause am Schloßgraben stehet der Brunnen des naturkalten Trinkwassers, welches von dem sogenannten Bockhäuschen aus dem Böcksteinerthale in hölzernen Röhren herabgeleitet wird.
Anmerkung: Die alte Schreibweise (Rechtschreibung) wurde unkorrigiert beibehalten (ohne Gewähr).

Schröpfbad

Das sogenannte Schröpfbad bzw. Krückl-Bad (heute Lainerquelle) links von der Straubinger-Taverne, befand sich nahe dem heutigen Dunstbad.
Ehemals im Besitz des Veith Straubinger musste dieser es im Jahre 1643 dem Bader Georg Nußbaumer verkaufen.

Textauszug von Dr. Albert von Muchar, "Das Thal und Warmbad Gastein", 1834 aus dem Kapitel:
Unterkunft, und die dermahlen bestehenden Bäder p. 199
Das Gebäude des Krückl Bades
Originaltext (unverändert) . . . Von der Franzensquelle wird auch das sogenannte Schröpfbad (Krückenbad) versehen. Dieses Badebassin befindet sich in jener Hütte, welche unterhalb der Straße zwischen der Straubinger-Quelle und dem Gebäude der neuen Hebemaschine stehet. Sie ist ein Eigenthum des dermahligen Landarztes im Wildbade. Der Baderaum selbst ist durch eine Breterwand in zwei Abtheilungen geschieden - für männliche und weibliche Curgäste, deren jede 4 bis 6 Personen fassen kann. Der uralte Gebrauch, an gewissen Tagen des Jahres sich schröpfen oder zur Ader zu lassen, wird hier von dem Landvolke noch sorgfältig geübt.

Mitterwirth Nr. 8

Muchar (1834) beschreibt das alte Gebäude des Mitterwirthes, auch Mitterbad genannt als baufällig und nur im Erdgeschoss gemauert,
mit den unterhalb gelegenen Gemeinbad. Das neuere Gebäude hingegen ist ganz aus Holz gebaut, mit Scheunen und Stallungen.
Der Taverne wurde 1865 abgebrochen, um der neuen Preimskirche Platz zu machen.

Textauszug von Dr. Albert von Muchar, "Das Thal und Warmbad Gastein", 1834 aus dem Kapitel:
Unterkunft, und die dermahlen bestehenden Bäder p. 199 - 200
Die Gebäude des Mitterwirthes
Originaltext (unverändert) . . .
Die Gebäude des Mitterwirths Nro. 8 liegen unterhalb und links an der Straße und umfassen das baufällige alte Haus, im Erdgeschosse gemauert, obenher aus Holz, und das neuen Haus ganz aus Holz erbaut, mit den dazu gehörigen Nebengebäuden, Scheunen und Stallungen auf zehn Pferde. Die besseren Wohnungen sind im neuen Gebäude, wo sich zu ebener Erde und im ersten Stocke sieben reinliche, lichte, trockene Zimmerchen mit der Aussicht gegen die Kirche und den Wasserfall befinden. Auch sind in diesem neuen Gebäude zwei lichte, reinliche Solitärbäder, für 6 bis 8 Personen so bequem angelegt, daß man aus den Betten nur einige Schritte dahin zu machen hat. In einem abgesonderten Kämmerchen kann auch einzeln in einer Wanne das Bad genommen werden.
Das alte Gebäude des Mitterwirthes, ehemals das Mitterbad genannt, liegt links und hart an der Straße. Darin befinden sich drei größere Wohnzimmer, die Neukammer, Zinnkammer, und die Hochzeitstube, welche besseren Curgästen Unterkunft geben könnten, wenn sie reinlicher wären. Zu diesen Wohnungen gehört unterhalb des Hauses das Gemeinbad mit besonderen Abtheilungen für Männer und Weiber, jede für 12 bis 15 Personen, mit dem ganz offenen Ankleidungsplatze auf dem das Badebassin umgebenden Gange. Vom Erdgeschosse führt auch eine zweite Treppe zu einem zweiten Communebade, das alte Herrnbad genannt, jetzt aber nur für gemeine Leute anwendbar, deren es 12 bis 16 fassen kann. Jedoch für heicklichere Badegäste sind diese Wohnungen und Bäder eben nicht sehr anwendbar. Die Bäder des Mitterwirths werden alle von der Hauptquelle her gefüllet, und etwas früher, als in andern Bädern, nach der gewöhnlichen Badezeit abgelassen, gereiniget und wieder gefüllet; weil das Mineralwasser der Hauptquelle bei einem höheren Stande seiner Naturwärme längere Zeit zum Auskühlen braucht.

Gasthaus des Grabenwirthes

Muchar (1834) beschreibt den Grabenwirt als das tiefstgelegene rechts der Ache und - ganz aus Stein gebaut.
Gar 17 Zimmer stehen für bessere Badgäste zur Verfügung und - "zur Bequemlichkeit der geistlichen Badegäste eine gut eingerichtete Hauskapelle."

Textauszug von Dr. Albert von Muchar, "Das Thal und Warmbad Gastein", 1834 aus dem Kapitel:
Unterkunft, und die dermahlen bestehenden Bäder p. 200
Das Gebäude des Grabenwirthes Nro. 14 . . .
Originaltext (unverändert) . . . Das Gasthaus des Grabenwirthes Nro. 14 liegt aus allen am rechten Acheufer stehenden Gebäuden des Wildbades am tiefesten: ein auf Felsengrund ganz aus Steinen erbautes, zwei Stockwerke hohes Haus. Die Fahrtstraße des Ortes gegen St. Nikolaus hin führt links um den Bergabhang zur Hauptfronte dieses Gebäudes. Für bessere Badgäste und für Honoratioren stehen hier im ersten und zweiten Stockwerke 17 Zimmer in Bereitschaft, welche licht, reinlich, trocken und ungeachtet der sehr alterthümlichen Meublirung, besonders die Wohnungen Nro. I, IV, V, X, XIII, XIV, XV und XVII wegen der schönen Aussicht nach dem Wasserfalle und thalauswärts, oder gegen St. Nikolaus, empfehlenswert sind. Auch befindet sich in diesem Gasthause zur Bequemlichkeit der geistlichen Badegäste eine gut eingerichtete Hauskapelle. An der südwestlichen Seite des Hauses sind drei Solitärbäder für 6 bis 8 Personen, und gleich daneben, jedoch sechs Stuffen höher, das Communeherrnbad für ungefähr 18 Personen so bequem angelegt, daß man in jedes derselben aus jedem Stockwerke des Hauses, in wenigen Schritten aus den Zimmern gelangen kann. Ihr Heilwasser erhalten diese Bäder aus der Hauptquelle; sie sind ganz so eingerichtet und bedient, wie jene im Schlosse oder bei Straubinger, und diesem Hause wäre nicht anderes mehr zu wünschen, als ein zweckmäßigeres Arangement mit neueren Meubeln in den Zimmern. Vor dem Haupteingange ist ein geräumiger Platz, an welchen über der Straße her auch größere Reisewägen auffahren können. Nahe daran liegen die Stallungen und Wirtschaftsgebäude.

Grabenbäckerwirth Nr. 13

Muchar (1834) schreibt, dass der Grabenbäcker, gegenüber vom Grabenwirt am linken Ufer der Ache auf der sog. Bäckerwiese liegt.
Das Wohnhaus liegt auf Felsengrund und ist bis zum ersten Stock aus Stein gebaut.
Hinter dem Wirtschaftsgebäude befindet sich ein kleine Bad mit einer beständig gleich zu- und abfließende Quelle
und gleichbleibender Temperatur von ungefähr 28° R.

Textauszug von Dr. Albert von Muchar, "Das Thal und Warmbad Gastein", 1834 aus dem Kapitel:
Unterkunft, und die dermahlen bestehenden Bäder p. 200 - 201
Wohn- und Wirthschaftsgebäude des Grabenbäckers
Originaltext (unverändert) . . . Am linken Ufer der Ache, auf der sogenannten Bäckerwiese dem Grabenwirthe gegenüber, liegen die Wohn- und Wirthschaftsgebäude des Grabenbäckers Nro. 13. Derselbe Fahrweg aus dem Dorfe des Wildbades, welcher zum Grabenwirth führt, leitet auch über die untere Achebrücke zu diesem Gebäude hin. Zu Fuße kann man auch über die Bäckermahde herab auf mehreren Steigen hieher gelangen. Das Wohnhaus ist auf Felsengrund bis über das erste Stockwerk aus Steinen erbaut, auf welches ein zweiter Stick aus Holz gesetzt ist. Zur Aufnahme einiger Badgäste enthält dieses Gebäude zwei Zimmer von besserer Qualität mit Aussicht auf den Grabenwirth, auf den Badberg und den ganzen Ort des Wildbades, auf den Wasserfall und den grünen Teppich der Bäckerwiese. Badgästen aus den Mittelstande, welchen die tiefere und darum etwas feuchtere Lage dieses Hauses, die hölzernen Treppen und die Entfernung von den Gastwirthen nicht lästig fällt, dürfte die hier vorzüglich herrschende freundliche Stille und Ruhe willkommen seyn.
Hinter den gegen des Wasserfall gelegenen Wirthschaftsgebäuden stehet das zum Hause eigenthümlich gehörige, und mittelst eines gedeckten Ganges mit demselben verbundene kleine Bad, für 6 bis 8 Personen gebuat, eingerichtet und bedient wie alle anderen Bäder des Ortes, mit einer heitzbaren Ankleidekammer und mit der besonderen Bequemlichkeit, daß man sich hier zu jeder Stunde des Tages des Bades bedienen kann, weil die beständig gleich zu- und abfließende Quelle dieselbe Temperatur von ungefähr 28° beibehält.

Spital Nr. 12

Muchar (1834) beschreibt das Spital, als das größte steinerne Gebäude im Wildbad -
für die unentgeltliche Aufnahme von Badegästen bestimmt.
Es enthält über 40 Zimmer und Kammern und ist mit 50 Betten versehen.

Textauszug von Dr. Albert von Muchar, "Das Thal und Warmbad Gastein", 1834 aus dem Kapitel:
Unterkunft, und die dermahlen bestehenden Bäder p. 201
Spital Nro. 12 . . .
Originaltext (unverändert) . . . Zu den Gebäuden des Wildbades, welche zur gewöhnlichen; aber unentgeltlichen Aufnahme von Badgästen öffentlich bestimmt sind, gehört auch das Spital Nro. 12, das größte und ganz aus Steinen erbaute Gebäude des Ortes, hart an der Hauptstraße unterhalb des Schullehrerhauses gelegen. Es enthält über vierzig lichte und trockene Zimmer und Kammern, größtentheils mit offener Aussicht nach dem Orte und dem Wasserfalle, und ist mit 50 aufgerichteten Betten versehen. Neben dem Haupteingange in dasselbe befindet sich ein Brunnen süßen Wassers, welchen eine Pyramide mit Becken aus rothen Marmor bildet. Ein hochadeliger Wohlthäter hat ihn errichten lassen mit folgender Devise:
"Dankbar für erhaltene Genesung zur Bequemlichkeit armer Badgäste und Einwohner errichtet von K. Gr. v. K. 1818."
Von der Fronte des Spitalgebäudes, hart an der Straße links stehen die zu demselben gehörigen Bäder, zwei große Communebäder, abgesondert für männliche und weibliche Individuen; bei deren jedem sich auch noch ein besonderer Badraum befindet für solche arme und bresthafte Leidende, welche entweder in das Bad hinein- und herausgetragen werden müssen, oder welche mit ganz ekelhaften Zuständen behaftet sind. Diese Spitalbäder erhalten so, wie jene beim Grabenwirth, ihr nöthiges Heilwasser von der Hauptquelle herab. Von den übrigen Einrichtungen dieser sehr wohlthätigen Anstalt werden wir weiter unten umständlicher sprechen.

Andere Unterkünfte im Wildbad

Neben den oben genannten Gasthäusern gibt es noch zahlreiche andere Unterkünfte im Wildbad, wie u. a.
auch das Haus des Herrn Provenchere, errichtet 1932 (heute Weismayr) und die seit 1818 sog. Prälatur (später: Elisabethhof).

Textauszug von Dr. Albert von Muchar, "Das Thal und Warmbad Gastein", 1834 aus dem Kapitel:
Weitere Unterkünfte und Bedienung p. 202
Die Häuser Nro. 2, 6, 7, 9, 10, 16 . . .
Originaltext (unverändert) . . . Badegäste, selbst höheren Standes, finden, außer den genannten Gasthäusern, im Wildbade auch noch Unterkunft, freundliche Aufnahme und Bedienung: beim Zimmerwärter des Schlosses im sogenannten neuen Stöckel Nro. 2; im Hause des Landarztes Nro. 7, welcher auch im Jahre 1830 ein eigenes und für die bei ihm wohnenden Gäste sehr bequem gelegenes Badehäuschen erbaut hat; im Vicariatsgebäude Nro. 9 und im Hause des Schullehrers Nro. 10, an welchen beiden Häusern gleichfalls ein neues sehr bequem gelegenes Bad hergestellt wird; bei dem unteren Krämer Nro. 16, der sein baufälliges Haus erweitert und aus Steinen fest hergestellt hat; in dem, dem Straubinger zugehörigen Binderhause Nro. 6; in dem am linken Acheufer, vom Orte des Wildbades etwas entfernter gelegenen, ganz neu erbauten und zur Aufnahme von Gästen des besten Standes mit 18 schönen Zimmern versehenen Hauses des Herrn Provengers - hart an der Hauptstraße, und nahe dabei in der sogenannten Prälatur.

Bäder im Markt Hofgastein

Das große Badhaus des Bräuers Moser befand sich hinter dem heutigen Salzburger Hof;
das Notbad am Anfang der Weißgärbergasse (ehem. Hampelhaus bzw. -grund).

Textauszug von Dr. Albert von Muchar, "Das Thal und Warmbad Gastein", 1834 aus dem Kapitel:
Unterkunft, und die dermahlen bestehenden Bäder p. 205 - 206
Die Badhäuser des Bräuers Moser, des Erzbischofs Ladislaus Pyrker u. a.
Originaltext (unverändert) . . . Das erste und vorzüglichste, das große Badhaus, hat Herr Moser, Bräuer und Gastgeber zum goldenen Adler im Markte Hofgastein dem hinteren Theile seines Gasthauses angeschlossen, erbaut. Aus Holz gezimmert, steht es auf einem massiv aufgemauerten länglichten Quadratgrunde von 66 Fuß Länge und 38 Fuß Breite, mit einer nach der Straße zu vorgeschobenen Terrasse. Das Badgebäude selbst umfaßt 2 Vorzimmer, zweckmäßig meublirt und währnd der Badezeit durch die Meißner'sche Heitzung erwärmt; dann: Nro. I ein kleines Voll- oder Communebad, II ein größeres Separatbad, III ein größeres Vollbad, IV, V und VI drei kleine Separatbäder. Jedes der Vollbäder hat zwei, jedes Separatbad ein Ankleidezimmerchen, alle mit den Vorzimmern zugleich erwärmt. Uebrigens sind die Bauart, die Einrichtung und die Bedienung dieser Vollbäder, welche 12 - 14, und der Separatbäder, die 3 - 4 Personen fassen können, denen im Wildbade ganz gleich, im Ganzen lichter, reinlicher und an das Wohngebäude so zweckmäßig angeschlossen, daß ihre Benützung selbst dem schwächsten und unbeholfensten Kranken leicht fallen wird. - Weiters bestehen dermahlen im Markte Hofgastein noch folgende Badhäuser:
Das Nothbad, das zu allererst im Juli 1830 errichtete Bad, in dem zum sogenannten Bockhause des Weißgärbers Johann Hampel gehörigen Garten, mit zwei Vollbädern und einem Separatbade, gegenwärtig nur von ärmeren Badegästen gebraucht. -
Das Badhaus, welches Se. Excellenz der Herr Erzbischof von Erlau, Ladislaus Pyrkher von Felsö-Eör, im hinteren Theile des ihm eigenthümlichen Hauses, und zwar im ersten Stocke, für 4 - 6 Personen geräumig und zweckmäßig, hat erbauen lassen; welches, wenn der Herr Erzbischof nicht selbst in Hofgastein anwesend ist, so wie das ganze Haus und einzelne Zimmer gegen billigen Miethzins an Badegäste überlassen wird. - Die Wannenbäder sind ein Eigenthum des Bräuers, Moser, welche er in seinem Bräuhause, in dem sogenannten Zottenhof, schon im Jahre 1824 errichtet hat. In einem gewölbten Saale zu ebener Erde befinden sich sechs von einander geschiedene, breterne Cabinettchen, und in jedem derselben ist eine Badewanne mit Deckel und im Uebrigen mit ziemlich zweckmäßiger Einrichtung versehen.
Mit Ausnahme dieser Wannenbäder ist die ganze Badeanstalt in Hofgastein ein gemeinschaftliches Eigenthum von 34 Bürgern, welche in eine Actiengesellschaft zusammengetreten sind. Die Leitung derselben ist daher auch einem Ausschusse von vier Mitgliedern dieser Actiengesellschaft übertragen. Allenfallsige Beschwerden werden von der Badinspection im Wildbade, oder vom Pfleggerichte in Hof entschieden. Eine große Vervollkommnung wird diese Filialbadeanstalt erhalten, wenn noch einigen Bürgern in Hof gestattet wird, an ihren Häusern kleine Privatbäder zu bauen, wie dergleichen der Herr Erzbischof Pyrkher in Hof, Sr. kaiserl. Hoheit der Erzherzog Johann, der Herr General Provenger und der Landarzt im Wildbade wirklich schon besitzen, und im letzteren Orte bald noch mehrere werden erbauet werden.
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Anmerkung: Der Text wurde überwiegend dem Buch "Das Thal und Warmbad Gastein" von Dr. Albert von Muchar, Grätz, 1834 - entnommen.
Die alte Schreibweise (Rechtschreibung) wurde ohne Korrektur beibehalten (ohne Gewähr).

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Gastein im Bild - Dokumentation
Badehütten in Gastein - Albert von Muchar, 1834
© 2016 by Anton Ernst Lafenthaler
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