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D - Gasteinertal/Dokumentation: Siedlungsgeschichte - Anger/Hundsdorf
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Dokumentation . Gasteinertal

Siedlungsgeschichte

Anger . Hundsdorf

Sebastian Hinterseer schreibt in seinem Buch "Geschichte Gasteins", dass das Gebiet des Angertales und das von Hundsdorf schon in ältester Zeit besiedelt war. Viele Knappen siedelten sich in der Zeit des Goldbergbaues hier an und errichteten kleine Güter, in die sie von ihren Arbeitsstellen am Berg in der Erzwies und Silberpfenniggebiet immer wieder zurückkehrten. Aber auch viele alte Güter nahmen solchen Bergbauarbeiter als Inwohner auf.

Weitmoserschloss, Hofgastein Alte Bauern berichten, dass noch heute die alte Haideggstraße oder der sogenannte Haidenweg sichtbar ist, und zwar vom Wolfstall wegführend über den Bürgerwald und schräg über das Haideggmahd. Im innersten Anger sind immer noch Schlackenhaufen sichtbar. Kohlstellen finden sich für den Wissenden noch weit unter die Almen hinauf, welche mittlerweile freigelegt wurden. Die Hauptschmelzhütten aber befanden sich in Hundsdorf selbst und auf der Lafen. Zu dieser Zeit wurde auch das Weitmoserschlösschen, das Schloss Hundsdorf, ehemals Goldeggerhof genannt, erbaut (nicht zu verwechseln mit dem ebenfalls Goldeggerhof genannten Hauptsitz der Goldegger, das Schloss Goldegg im Pongau).
Die Steuerliste von 1350 nennt u.a. nicht festlegbare Besitzer wie Ruodbert auf dem Aygen und Hainrich auf dem Aygen (Aigen ist das Gebiet um den heutigen Bahnhof Angertal, nordwärts). 1365 ist von zwey Guett ze Hundsdorff die Rede. Unter den Freisassen scheint 1405 ein Lenz von Hutzdorff auf. Im Lehenbuch II von 1429 werden drew gütel daz huntzdorff und weitere zwey guet zu Huntzdorff angeführt.

» Haus Nr. 1, 2, 3 «
- siehe Lafen Nr. 31

» Das Kendlergut Nr. 4 «
oder Sandwirtshaus, auch Kendlerhäusl zu Dietersdorf genannt, abgetragen im Herbst 1971
Frühe Besitzer: Georg Grueber 1777, Oberhitzing

»Das Kleinhäusl Nr. 5 «
auch Kleidlhäusl genannt, "in dem 1758 ein Zimmerl und Städl aufzusetzen bewilligt worden".
Frühe Besitzer: Jos. Fleiß 1758

» Das Schmelzhüttenhäusl Nr. 6 «
»ein Häuslein auf der Loofern auf der Schmelzwerkhütten gebaut».
Frühe Besitzer: Xtian Hinterthaner aus Radstadt 1736 (seit 1722 Bäckermeister im Markt).

» Das Frohnhüttenhäusl Nr. 7 «
auch Unterfrohnhütte oder Fronschmelzhitten genannt.
Frühe Besitzer: Ruepp Thuenögger 1708

» Das Oberfrohnhüttenhäusl Nr. 8 «
mit Wasserfang und Walchstampf.
Frühe Besitzer: Augustin Wöhrhardt u. ux. Elis. Langbrandnerin 1704

» Haus Nr. 9 «
fehlt im Grundbuch.

» Das Abfaltergut Nr. 10 «
Frühe Besitzer: Ulrich Matersperger 1696

» Die Hundsdorfermühle Nr. 11 «
die 12. Mautmühl, "ein Mill und Pachhauß" mit radiziertem Gewerbe, "wo aber die Bachgerechtsame seit unüberdenklichen Zeiten nicht mehr betrieben worden" (wie es 1754 heißt). Abgebrochen 1974 beim Bau der neuen Angertalstraße. Der Neubau wurde unterhalb der Straße errichtet.
Frühe Besitzer: Hanns Tuotschenperg u. Georg Stainer 1496

» Das Premstallgut Nr. 12 «
auch Premstall am Aigen oder Brennstall genannt.
Frühe Besitzer: Hannsen Ramsauer 1374
Heute : Premstall -

» Das Steinhäusl Nr. 13 «
oder Hammerl genannt, "ain Heimbl, Häußl und Gärtl am Creizbichl aus dem Prembstall ausgebrochen".
Frühe Besitzer: Conntz Saltzinger 1522

» Das Groiergütl Nr. 14 «
oder Greier (Name seit 1753), "ein Häusl und Garten am Creizpichl so aus der Salzinger Pointen gebrochen worden".
Frühe Besitzer: Christian Pintzger 1496
Heute : Groyerhof -

» Das Hölzhäusl Nr. 15 «
umgebaut 1937
Frühe Besitzer: Paul Mändlleutner 1706

» Das Brandlhäusl Nr. 16 «
Frühe Besitzer: Joh. Seidl 1807

» Das Radleggut Nr. 17 «
"ein Orth am Creizpichl, so zu einer Hofstath und Gärtl 1607 bewilligt worden".
1909 brannte Haus und Stall vollständig ab und wurden 1921 durch Oberbichler wieder aufgebaut.
Frühe Besitzer: Hans Rinderebner 1599.
Zeitweise gehörte hiezu: Ein Häusl und Hofstath am Creizbichl samt Traydkasten und Holzhitten, aus welchen ein Garten gemacht, ehemals eine Schmiede.
Frühe Besitzer: Hannß Möderl 1544

» Das Stainerhaus Nr. 18 «
oder Stainergut (seit 1628), auch Fleißgütl (seit 1724) genannt, ein anscheinend schon oft umgebautes und angebautes Haus. 1948 wurde mit dem neuen Umbau begonnen.
Frühe Besitzer: Michl Sterchl 1496

» Das Krapfenlehen Nr. 19 «
Salzerlehen oder "Simalipp"
Frühe Besitzer: Hans Krapfer 1496
Heute : Simalipp -

» Das Salzerhäusl Nr. 20 «
mit den gleichen Besitzern wie Nr. 22 - wurde 1914 zusammen mit dem Strampfllehen abgerissen.

» Ertlhäusl Nr. 21 «
Auch dieses existiert nicht mehr und dürfte abegrissen worden sein.

» Das Strampfllehen Nr. 22 «
auch Solderergut genannt, "seit undenklichen Zeiten Zulehen von Nr. 26, Kollerlehen". Dieses Soldergut, auch Schappacherhaus genannt, wurde 1914 abgerissen, nachdem es mehrmals durch Funkenflug von der in unmittelbarer Nähe befindlichen Bahn, gebrannt hatte. Heute ist es ein Garten unterhalb des Gutes "Simalipp".
Frühe Besitzer: Xtan Strampfl 1497

» Das Lafenthalergut Nr. 23 «
Frühe Besitzer: Rup. Lafenthaler 1863 und 1848, Mich. Lafenthaler 1788.

» Das Aigengut Nr. 24 «
im Anger oder "ain Guett am Aigen auch Fuchslehen" genannt, wielleicht das Lafenthalhäusl.
Frühe Besitzer: Joh. Lafenthaler 1811, Thom. Freyperger 1634

» Das Kößlergut oder Gfrerergut Nr. 25 «
mit Wohnhaus Nr. 20 (Name seit 1650), auch Kheßlerelchen genannt, wahrscheinlich um 1830 abgebrannt, wobei nach der Überlieferung auch Leute verbrannt sein sollen. Heute steht hier nur ein Waschhaus oberhalb des Lafenthalergutes.
Frühe Besitzer: Gregory Arthner 1595

» Das Kollerhäusl Nr. 26 «
abgerissen 1950, Neubau Nr. 53 errichtet 1950. In früheren Zeiten das Kollerlehen, wahrscheinlich ein Hauptgut.
Frühe Besitzer: Petter Prugger 1596

» Das Mehltheuergut Nr. 27 «
oder Aslgut (der Name Asl dürfte eine Verballlhornung und Abkürzung des Namens Oswald sein, seit 1656 und 1805!). Neubau 1975/76.
Frühe Besitzer: Anndre Sampl 1596

» Das Katstallgut Nr. 28 «
oder Gut Windstein oder Gut Windstatt genannt, teilweise 1976 abgebrochen. Heimat der Voreltern d. bek. Salzburger Kardinals Katschtaler.
Frühe Besitzer: Rudolf Trawner 1454

» Das Unterhochberggut Nr. 29 «
auch Gut Hochperg am Aigen genannt.
Frühe Besitzer: Christan Wintstainer 1496, Michel Lackhner 1469

» Das Oberhochberggut Nr. 30 «
auch Schafflinglehen. 1652 vom Hochberggut abgeteilt, gehört heute zum Premstall.
Frühe Besitzer: Thomas Pichler 1655

» Das Hochberghäusl Nr. 31 «
mit den gleichen Besitzern wie Unterhochberg, später überhaupt nicht mehr genannt.

» Das Stubengut Nr. 32 «
im Anger oder "erstes Gut Stuben". Die beiden ersten Stubengütrer waren 1657 bis 1776 vereint und wurden in deisem Jahre getrennt. Lehensträger der Stubengüter waren vor 180 Johl Georg Wolfsmüller u. Franz Kendler u.a.
Frühe Besitzer: Fritzlinus Checko in Stuben, und Heinrich Checko in Stuben 1350

» Das Gut Morgenauf Nr. 33 «
oder das zweite Gut Stuben (Name vielleicht seit 1456, damals im Besitze der Margen Aufferin!). Das Gut brannte 1955 vollständig ab und wurde danach in der Nähe wieder aufgebaut. Es bestand aus "einer Behausung, einem großen Hofzimmer, hatte zwei große Körr und Stallung für 54 Stück Vieh" als es 1776 "zu vermärchen" bewilligt worden ist.
Frühe Besitzer: Margen Aufferin (Johansperg), 1456
Dazu gehörte auch: Das Gut Jägglehen oder Stuben im Anger, das "1776 verstuckt wurde; ehevor ain Hauß, jetzt ein Garten auf dem es gestanden".

» Das dritte Gut Stuben Nr. 34 «
oder Wastlgut, abgebrannt am 23.3.1955 und in der Nähe wieder errichtet.
Frühe Besitzer: Hans Wallner 1725, vorher wahrscheinlich wie die beiden ersten Stubengüter.

» Das Aubauergut Nr. 35 «
eigentlich bestehend aus dem Gut Unterau und dem Gut Oberau, abgebrannt am 2.9.1972. Gut Unterau gehörte 1778 Phil. Salzmann und Gut Oberau dem Jos. Viehauser. Wie es in einer Anmerkung heißt, wurde das Unteraugutanlehen, das einstmals illegitim aus Gotteshausmitteln angekauft worden war, im Jahre 1740 verkauft. Um 1700 kaufte es Xtian Sämpl, gewester Bauer am Wezl. Das Konsistorium forderte beim Verkauf einen Beitrag und das Verbleiben der darauf liegenden Stiftungen.
Frühe Besitzer: Sigfrid in der Aw 1350

» Das Lackengut Nr. 36 «
Frühe Besitzer: Fridrich Lachner 1350

» Das Gsenggut Nr. 37 «
wahrscheinlich ebenfalls ein ganz altes Gut, dessen Besitzreihe leider nicht verfolgbar ist. Abgetragen 1957

» Das Riesergut Nr. 38 «
oder Gut Vordersprung, auch erstes Gut Prünegg genannt, zweitweise vereinigt mit Nr. 38, abgebrannt am 25.7.1926, Sägewerk abgebrannt am 29.10.1959.
Frühe Besitzer: Nycol Posch de Sprunch und Chuno Sprunch im Sprung 1350

» Das Lechnergut Nr. 39 «
oder Gut Hintersprung, auch Lechner- oder Riesergütl genannt, zweitweise auch als zweites Gut Prünegg bezeichnet, abgebrannt am 25.7.1926
Frühe Besitzer: Ottlinus de Sprung 1350
Vielleicht gehört hierher auch: "Ain Guett genannt Äschlreuth zum Ewigen Licht am Riserspert (der Riselperg), diennt zum ewigen Licht". Der Standpunkt des Gutes war bisher nicht aufzufinden, es könnte sich aber in dieser Gegen befinden. Vielleicht war es die heutige Präerreith oder Rieserreith, die jetzige Heimalm des Präerbauers in Heißingfelding.
Frühe Besitzer: Cunradt Huterer des Riserperg und der Saumsichel am Rißperg 1350

» Das Schockgut Nr. 40 «
im Anger, auch als Forsteben bezeichnet, früher zu "Katstall" gehörig, jetzt zum Toferer in Gadaunern, ein ganz altes Gebäude und Gut; das zumindest aus der ersten Bergbauzeit stammt. Leider ist die Besitzreihe nicht mit Sicherheit zu verfolgen.
Frühe Besitzer: Xtian Schernthaner 1821

» Das Forstebengut Nr. 41 «
auch "Vorstöm", "Varstem", ebenso Forstebenhäusl genannt und jetzt Felding-Schock im Anger, weil es als Zulehen zum Feldingbauer in Heißingfelding gehört. Als Zulehen gehörte von altersher der "Wolfsstall" dazu (Nr. 42) mit dem Alprecht in der Egglgruben.
Frühe Besitzer: Die Mikelin in der Varstebm (sitzt hinter dem Schaller) 1456

» Das Gut Wolfstall Nr. 42 «
Frühe Besitzer: Rueppel des Wolfstallers sun 1425

» Das Heideggut Nr. 43 «
eigentlich "zwei Guetter Haidegg (Haydek ider Haydegk) geheißen, das innerste Angertalgut". Haus und Stall existieren noch.
Frühe Besitzer: Wielandi de Haidek 1350

» Das Gut Kematen Nr. 44 «
auch Guett Khemet (Chemet, Khemett, Khömaten) genannt, welches als Zulehen zu Hintersprung gehörte.
Frühe Besitzer: Hannß Viechter 1513
Das Guett Nößlau im Anger (heute: Voralm/Schafflinger) mit folgenden Beisitzern: Koller, fil. 1790, Oswald u. Elisabeth Heinslein 1416

» Das Gut Rastegg Nr. 45 «
oder Rasteck, bstehend aus zwei Gütern: aus dem vorderen Rastegg und dem hinteren Rastegg.
Frühe Besitzer: Jacob Hatz de Rastegk 1452, Diett'en an den Rasteck 1350
Vorderes Rastegg - Bes.: Jos. u. Seb. Scharfetter bis 1952
Hinteres Rastegg - Bes.: Rup. Lafenthaler u. Joh. Lechner 1866

» Das Saghäusl Nr. 46 «
oder Sagschneiderhäusl im Anger, "Häusl und Einfang wurden am 26.6.1677 unter der Bedingung bewilligt, daß die Item nie getrennt werden". Sägewerk abgebrannt am 29.10.1959.
Frühe Besitzer: Georg Mägnuß 1677

Weitmoserschloss » Das Schloss Hundsdorf Nr. 47 «
oder - Weitmoserschlössl zu Hundsdorf - restauriert 1952 und auch 1835, "allerdings mit geringer Schonung der Altertümer". 1856 war im sogenannten Weitmosersitz, auf der Höhe des Rundturmes, der über eine Schneckenstiege zugänglich ist, noch ein halbverwischtes Wandgemälde zu sehen, einen Gewerken in der damaligen Gewandung darstellend, der vor einem Kreuzbilde kniete, versehen mit einer kaum mehr leserlichen Schrift. Die verschiedenen hier vorhanden gewesenen Altertümer sind längst an alle möglichen Liebhaber übergegangen und nicht mehr feststellbar.
Die heutige Form des Schlösschens stammt aus dem Jahre 1554. In diesem Jahr ließ es Weitmoser nach dem verheerenden Brande 1553, der das alte Schloss vernichtete wieder aufbauen (Erinnerungstafel!). Wahrscheinlich war dieses alte Bauwerk in frühester Zeiten das Schloss der Goldegger und auch als "Schloß Goldegger Hof" benannt. In Urkunden von 1442 und 1489 wird dieses Schloss erwähnt. 1489 hatte dieses "Sloß Goldegkerhof" Niclas Weber im Besitz.

Zum Weitmoserschloss gehören die in der Folge angeführten Besitze:
- "Ein neugemauertes Stökl oder Vorderteil des Gschlößl und das Schloß mit Stallung, Kasten, Pfisten, Bachhaus u.a."
Frühe Besitzer: Jacob Pfanner, Pfleger und Schloßverwalter zu Goldeker Hof 1442
- Das Schmerlechen - um 1600 Schmelzlehen genannt und davor Schnyerlechen (Hieronym.-Ben. u. Elis.-Altar).
Frühe Besitzer: Jacob Lagkner 1496
- Das Feistlinglehen
Frühe Besitzer: Hannß Weitmoser nach Verzeicht seiner Brüder 1568, Jacob Lagkner 1496
- Das Hohenlehen
Frühe Besitzer: wie oben (Nr. 2), vor 1496 Mich Lackner uns seine 3 sun, Jacob Cristan und preyms.
- Das Schröckgut oder Gut Oberlaidratting (=Oberladerting).
- Das Maurachlehen zu Hundsdorf
Frühe Besitzer: Hanns Weitmoser 1518, vorher Michl Stegnwallner, dann Michl. Schlegmilher 1503, Mich. Schlänngilchlich 1497
- Das Grafschöpflehen - auch Guett Graichsoflechen ganannt.
Frühe Besitzer: Nycol Rotschopf u. fil. Xtinus 1350

» Das Schröckenhaus Nr. 48 «
oder Schröckenhäusl mit Garten und Acker zu Hundsdorf und Wohnhaus Nr. 76.
Frühe Besitzer: Herr Wilhelbm Prandtner 1656

» Das Gruberhaus Nr. 49 «
Grubergütl oder "Harbacher"
Frühe Besitzer: Herr Wilhelbm Prandtner 1656

» Das Haidenhäusl Nr. 50 «
ein Ausbruch aus dem Gut Hundsdorf
Frühe Besitzer: Mich. Schlegmilher 1515

» Das Maierhaus Nr. 51 «
oder Maierhäusl, auch "Gaberl" genannt, "das alte Mayrhauß und Garten, Hofzimmer, Wagenhütten, Krautsöller, Badstübl und Schlaggenhaufen".
Frühe Besitzer: Hannß Meixner 1721

» Das Eliasgütl Nr. 52 «
(Name seint 1767!), Schmelzhüttenhaus oder Schmelzlehen zu Hundsdorf, der spätere Sternwirt.
Frühe Besitzer: Ruepp Mawrer (oder Sawrer)1496
- heute: Hotel Stern - Weitmoserstraße 33

» Das Schlackenhäusl Nr. 53 «
"ein Haus zu Hundsdorf, so sich vorhin eine neue Hofstath benamset so sich auf einem Schlaggenhaufen befindt, zu bauen bewilligt am 6.6.1666."
Frühe Besitzer: Georg Hofer 1744

» Das Weberhaus Nr. 54 «
Weberhäusl oder Schmiedhäusl "ain Schmitten und Garten zu Hundsdorf, welche Lamprecht Langprandtner vermög brieflicher Urkund für frey Aigen erkaufft und innegehabt nun aber 1649 Unser L. Fr. Gozhaus dienstbar und anlaitbar gemacht". Das Haus besaß die alte Huf- und Hackenschmiedgerechtsame.
Frühe Besitzer: Xtan Resch u. Anna Heinrichs auf der Schmiede zu Hundsdorf 1471

» Das Penzgütl Nr. 55 «
früher auch Mayergut oder Mayerlechen genannt, heute eine Brandstatt oberhalb des "Harbacher". Das Gut brannte 1872 zusammen mit dem Stummergut ab, der Sturmwind hatte das Feuer hierhergetragen.
Frühe Besitzer: Barb. Franckhin 1748

» Das Feuersenggütl Nr. 56 «
oder Feuersenghaus, auch "Bayerl" genannt.
Frühe Besitzer: Maria Scheblbrandner 1804

» Schockhäusl Nr. 57 «
"eine Behausung zu Hundsdorf, so vorher eine Mautmühl gewesen und 1771 an alle Müller zu verstucken bewilligt worden, nachdem diese Müll durch das Wasser gänzlich ruiniert worden war". Das Haus erhielt 1617 die stete Mauthmillgerechtsame bewilligt samt Behausung, Traidtrösten und anderen Gemachen. Die Mühle wurde nach der Zerstörung an eine andere Stelle des Hundsdorfer Baches übersetzt.
Frühe Besitzer: Caspar Rendl 1599

Das Enzingerhaus zu Hundsdorf (Name seit 1496), dessen Lage leider nicht mit Sicherheit festzustellen ist. Schon 1716 heißt es darüber: "ein Hauß und Hofstath so vor längsten Jahren abgebrochen und dzt. ein Krautgarten".
Frühe Besitzer: Hanns Enzinger 1496
Das Maister Thomaslehen zu Hundsdorf, der ehemalige Taubenwirtsstall. Unterhalb davon befand sich ein Teich, der "Meister-Thomas-Teich" geheißen.
Frühe Besitzer: Christoph Weitmosers Erben Hanns u. seine Geschwister 1544

Weitmoserschlössl zu Hundsdorf
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Frühe Siedlungen - Markt Hofgastein -

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Anmerkung: Die Informationen wurden auszugsweise dem Buch - "Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins"
von Sebastian Hinterseer, 1977 - entnommen.

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Siedlungsgeschichte - Anger/Hundsdorf
© 12.1.2009 by Anton Ernst Lafenthaler
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