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D - Gasteinertal/Dokumentation: Siedlungsgeschichte - Wildbad Gastein
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Dokumentation . Gasteinertal

Siedlungsgeschichte

Wildbad Gastein

Der Kern des Ortes Bad Gastein mit den Heilquellen gehörte (sehr wahrscheinlich schon seit dem 11. Jh.) zum Pfarrwidum und teilweise auch zur Pfarrkirche Hofgastein. Die Häuser rund um die Vikariatskirche stellten den Ortskern dar und wird mit ihrer Umgebung um 1330 als - "ze Pad" genannt. Die Thermen, welche dem westlichen Teil des Reichebenberges mitten in Bad Gastein entspringen, gaben dem Ort seinen ursprünglichen Namen - Wildbad Gastein. Aber noch lange vor der Entdeckung der Thermen wurde das Tal besiedelt. Die vielen frühen - Siedlungen am Berg - haben sich, wenn auch vielfach neu aufgebaut bis heute erhalten.

Als politische Gemeinde Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Bezeichnung Wildbad-Böckstein offiziell. Von 1906 - 1996 fand sich dann die Bezeichnung - Badgastein und seit 1. Jänner 1997 lautet der Name - Bad Gastein. Seit 1991 führt die Gemeinde auch die Zusatz-Bezeichnung "Nationalparkgemeinde".

» Wildbad Gastein . Bad Gastein «

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In frühester Zeit waren die Häuser im Gasteinertal durchwegs Holzbauten. Die Bäder der Badehäuser lagen dabei immer etwas tiefer, da man sonst von der Quelle her nicht das nötige Gefälle gehabt hätte. Typisch sind die vielen kleinen Badehütten unterhalb der "Straubinger Taverne" und unterhalb der Preimskirche. Über den Wasserfall führte schon sehr früh eine Holzbrücke. Die Preimskirche selbst war kleiner als heute und der Turm lag auf der Nordseite.

» Beschreibung des Gasteiner Wildbades «

Einem "Prospekt des Gasteiner Wildbades" zufolge können die Örtlichkeiten, Quellaustritte und Häuser aus der Zeit um 1800 entnommen werden:
"Die Erste Quelle liegt hinter dem Straubinger Hause, die zweite Quelle eingeschlossen und die dritte Quelle, als die ergiebigste, von welcher aus verschiedene hölzerne Rinnen angelegt sind, durch welche das Badwasser in verschiedene Bäder getheilet wird. Eine warme nur zur Winterzeit sichtbare Quelle mitten im Wasserfalle, den sie unterirdisch durchkreuzet, und welche nahe beim Grabenbäcker wieder hervorquillt. Weiters das Straubinger Wirthshaus mit dem Krückerbad, dann weiter gegen Norden das Mitterwirthsbad mit der Vikariatskirche und dem Vikariatshaus. Daneben das Spital mit dem Spitalbad, das Grabenwirthshaus, der Grabenbäcker und gegen Norden die Nikolauskirche. Im Hintergrund der Rathhausberg und der Feuersengberg, woher alle Quellen entspringen . . ."
Wildbad Gastein
Wildbad um 1800

» Das Wildbad um 1680 «

In der ältesten Darstellung von Bad Gastein zeigt sich links die Nikolauskirche, nach rechts unten ein breiter Weg, der zum Teil auf einer Art Hangbrücke aus Holz geführt wird. Er endet scheinbar bei einem großen Gebäude, das als "Graben-Bad" bezeichnet ist. Links neben der Preimskirche das Armenspital und etwas tiefer liegend die Badehütte. Höher oben das Vikariatshaus. Rechts von der Preimskirche die Mitterwirtstaverne (Anm.: der ehemalige "Mitterwirt" entspricht heute dem Vorplatz der Kirche) mit darunter liegenden Badehütten. Direkt am Wasserfall die Straubingertaverne, ein drei geschoßiger Holzbau, darunter mehrere Badehütten, von links nach rechts: Das Herren Bad, das Hochfürstliche Bad, das Kapuziner Bad und das Stiegen Bad. Weiter links stehend das Krückel Bad mit der Hauptquelle, von der die tieferliegenden Badehütten über Holzröhren das Wasser erhielten.
Quelle: "GASTUNA - Das alte Gastein" von Fritz Gruber, Verlag Rauter by HLP, 1993.

Wildbad, 1680
Wildbad um 1680

» Erster Steinbau in Gastein «
Das Badeschloss

Badeschloss, Bad Gastein Da alle Salzburger Erzbischöfe jährlich nach Gastein kamen, um hier die Kur zu gebrauchen, mussten auch sie die Unbequemlichkeiten der Straubingerhütte, ein 300jähriges Holzhaus, das in allen Fugen krachte, mit in Kauf nehmen. Da ein Neubau für Straubinger nicht in Frage kam, musste sich wohl oder übel der Erzbischof selbst dazu entschließen, ein modernes Haus in Bad Gastein zu errichten. Erzbischof Hieronymus war 1780 als Kurgast in Spaa und entschloss sich, auch in Bad Gastein ein modernes Badehaus zu errichten. Erst sollte es ein monumentaler Schlossbau werden, mit zwei kleinen Nebengebäuden, einem Traitteursaal und zwei Gasthäusern im Viereck angeordnet, das eigentliche Bad in der Mitte. Aber für solche Bauten fand sich in Gastein nicht der geeignete Platz, so dass dieses Projekt zu einem erzbischöflichen, vergleichsweise "bescheidenen " Badeschloss zusammenschmolz. Nun versicherte sich der Erzbischof noch des Thermalwassers, welches ihm Straubinger aus der oberen Quelle (Straubingerquelle) abzulassen versprochen hatte, welche nun die Bezeichnung "Fürstenquelle", heute - Rudolfsquelle - erhielt. Die Grundsteinlegung fand ohne Feierlichkeit am 9. September 1791 statt. Die Baukosten hatte die Hofkammer zu tragen. Die Verrechnung besorgte das Bergverweseramt in Böckstein (Joh. Martin Harl), die Bauleitung der hochfürstliche Bauverwalter Wolfgang Hagenauer, als verantwortlicher Baumeister fungierte der Salzburger Hofmaurermeister Georg Laschentzky, der vermutlich auch die endgültigen Pläne geliefert hatte. Infolge der Sparsamkeit des Bauherrn kam es lediglich zur Errichtung eines einstöckigen Gebäudes mit sieben Fensterachsen und einem Mansardendach. Die notwendigen Sprengarbeiten wurden von Pinzgauer Bergknappen vorgenommen, Kalk in Lafen gebrannt und die Ziegel in Harbach hergestellt. Da das Schloss ausschließlich dem Kurgebrauch des Erzbischofes dienen sollte, wurde auch das Bad fürstlich ausgestaltet. Es wurde ganz aus dunkelgrünem Serpentin (sogenannter Gasteiner Marmor) zusammengesetzt, welcher Stein aus Findlingen am Breitenberg (oberhalb Bahnhof Hofgastein) gebrochen wurde. Die Einrichtung wurde sehr sparsam ausgestattet. Das erste Stockwerk blieb zur Verfügung des Erzbischofs, während für die Dienerschaft die Mansarde vorgesehen war.
Erzbischof Hieronymus bezog das Badeschloss erstmalig im Herbst 1794 und wohnte dort in den Jahren 1794 bis 1800 alljährlich während seines Kuraufenthaltes. Dieser erste bedeutende Steinbau des Ortes bildete einen wichtigen Markstein in der - Baugeschichte - Bad Gasteins.

Bauten im Wildbad Gastein

Das Wildbad erlangte durch häufige Besuche bedeutender Persönlichkeiten, wie auch des Fürsten Bismarck und des österreichischen Kaisers Franz Joseph u. a. hohes Ansehen. Die Besucherzahlen stiegen ständig und mit der Fertigstellung der Tauernbahn erreichte der Gästezustrom seinen Höhepunkt. In dieser Zeit waren es besonders der Architekt Josef Wessiken und der aus Friaul stammende, in Bad Gastein ansässige Baumeister Angelo Comini, welche durch zahlreiche Neubauten das Ortsbild Bad Gastein entscheidend prägten.

Wildbad Gastein
Wildbad Gastein
Oberes Bad Gastein Oberes Bad Gastein Oberes Bad Gastein Oberes Bad Gastein
Oberes Bad Gastein
Bad Gastein Mozartplatz, Bad Gastein Solitude, Bad Gastein
Bad Gastein
Wildbad Gastein Bad Gastein Bad Gastein, Gasteinertal Bad Gastein Wasserfall, Bad Gastein Grabenbäckerwirt, Bad Gastein Wasserfall, Bad Gastein Bad Gastein, Wasserfall Bad Gastein, Wandelbahn Bad Gastein, Wandelbahn Bad Gastein, Wasserfall
Ortszentrum . Wasserfall
Bad Gastein, Preimskirche Bad Gastein Wildbad Gastein, Wandelbahn Grabenbäcker, Bad Gastein Bad Gastein, Preimskirche Bad Gastein Bad Gastein, Grabenwirt Bad Gastein Bad Gastein Bad Gastein Nikolauskirche, Bad Gastein Preimskirche, Bad Gastein Nikolauskirche, Bad Gastein
Ortszentrum Nordblick
Bad Gastein Bad Gastein Bad Gastein, Gasteinerhof Bad Gastein, Kirche Bad Gastein Bad Gastein, Wandelbahn Bad Gastein Bad Gastein
Ortszentrum Südblick
Grabenbäcker, Bad Gastein Grabenbäcker, Bad Gastein Bad Gastein Grabenwirt, Bad Gastein Bad Gastein, Gasteinerhof Bad Gastein, Gasteinerhof Bad Gastein Bad Gastein Bad Gastein Bad Gastein Bad Gastein Bad Gastein, Wildbad 1913
Ortszentrum . Ostblick
Bad Gastein, Nikolauskirche Bad Gastein, Kaiserpromenade Bad Gastein, Kaiserpromenade Bad Gastein, Badberg Bad Gastein, Badbruck Bad Gastein, Badbruck Bad Gastein, Badberg Bad Gastein, Badberg Bad Gastein, Badberg Bad Gastein, Badberg
St. Nikolaus . Badberg . Badbruck

Die Bauten der Kaiserzeit im Wildbad

Zimburg listet die Bauten der Kaiserzeit in seinem Buch: "Die Geschichte Gasteins und des Gasteiner Tales", 1948 - folgendermaßen auf:
Das 1838 erbaute, 1907 und 1913 erweiterte Hotel Bellevue (wird 1924 durch den Vorbau in den Merangarten zusätzlich erweitert). 1867 wurde die Helenenburg gebaut und 1910 wesentlich erweitert. Die Baugesellschaft des allgemeinen Beamtenvereines errichtete im Jahre 1876 unterhalb der Wandelbahn die Villa Ella (abgetragen 1971) und die Villa Louise. 1877 entstand die Villa Waldheim an der Böcksteiner Straße, 1878 die Villa Mühlberger, 1879 der Gasthof Echo, 1882 erbaute der Stammvater der Gasteiner Hoteliersfamilie, Alois Windischbauer, neben der alten Prälatur den Elisabethhof. Im gleichen Jahre wurde auch das Miet- und Badehaus Laura Windischbauer erbaut.
Nach der Errichtung der Kaiserpromenade erbaute Dr. Schider im Jahre 1883 dort seine Villa, während Mühlberger 1887 das Hotel Germania errichtete. Im gleichen Jahre entstand das Gasthaus Erzherzog Johann und die Villa Bergfriede. 1888 erwarb der Pächter des Badeschlosses, Weismayr, die Provenchere, an deren Stelle er das Hotel Weismayr erbaute. Im gleichen Jahre entstand die Villa Angerer (später Kurhaus Reichl, dann Carmen, zuletzt Kurhaus Gisela).
In rascher Folge entstanden die Häuser: 1889 Villa Frieda (heute Bismarck), 1891 Giselaheim (danach Kurhaus Fechter) und Salzburgerhof, 1892 Ausbau Annenheim (heute Hotel Wildbad), 1893 das Hotel Moser (an Stelle des alten Miet- und Badehauses des Unterkrämers).
Das im Jahre 1489 gestiftete und 1751 erneuerte Armenbadespital wurde 1892 abgerissen und das neue Badehospiz nächst der Nikolauskirche errichtet. An der Stelle des alten Badespitales erbaute im Jahre 1893 Windischbauer sein zweites Stammhaus, den Gasteinerhof, während die Kurkommission Bad Gastein zwischen der alten Wandelbahn und dem neuerrichteten Hotel Weismayr 1889 das Kurkasinogebäude errichtete. 1889 entstand gegenüber dem Gasteinerhof das Hotel Imperial, 1897 die Dependance Imperial (heute Postwohnhaus unterhalb der Villa Schider) und die Villa Wassing (später Haus Goldeck). 1897 fiel der alte Straubingerstall, an seiner Stelle erbaute Straubinger das Hotel Austria (1899), im gleichen Jahre entstanden die Häuser an der Grillparzerstraße, wie Alpenrose, Edelweiß und Rieder. 1900 erbaute Kommerzialrat Hirt das größte Haus an der Kaiserpromenade, den Kaiserhof. Im gleichen Jahre wurde die alte hölzerne Wandelbahn abgerissen und an ihrer Stelle durch Architekt Wessiken die neue Wandelbahn errichtet. 1901 erbaute das k. u. k. Forstärar an der Kaiserpromenade das neue Försterhaus, während 1902 die Villa Viktoria und 1903 gegenüber der Villa Viktoria das Haus Dr. Weingerl (heute zum Hotel Lothringen gehörig) entstand.

Wie Zimburg schreibt, machte die Bahn auch das Bauen in Gastein wesentlich billiger. Das lockte eine große Anzahl auswärtiger Unternehmer an. Es begann eine rege Bautätigkeit, wobei bis zum Ausbruch des ersten Weltkrieges 28 neue Hotels und Kuranstalten entstanden und ein Großteil der bestehenden Häuser wesentlich vergrößert und neu ausgestaltet wurden.

Die wichtigsten Neubauten entstanden: 1906 Hotel Krone; 1907 Villa Benedikt (Kurhaus der Ankerbrotwerke); 1908 Jägerhort; 1909 Sponfeldner, Gravenegg, Glückauf; 1910 Aufbau der Prälatur zum Elisabethhof, Königsvilla; 1911 Kokisch (1939 bis 1945 Polizeikuranstalt Haus Ostmark), Reineke; 1912 Cäcilia; 1913 Mozart (des Interesses halber sei hier festgehalten, daß der Baugrund für das Hotel Mozart ohne der später angebauten Villa Schneyer die hohe Summe von 28.000 Kronen kostete), Grabenbäckerquelle, Tannenburg, Winter (Eden); 1914 Söntgen, Dr. Hiß (1938 bis 1945 Polizeikuranstalt Haus Salzburg), Hindenburg, Bacher, Villa Doktor Schneyer (heute zum Hotel Mozart gehörig), Villa Scherfler, Regina, Savoy und Postgebäude Straubinger. Das größte Gebäude Gasteins, das Grand Hotel de l'Europe, entstand ebenfalls in dieser Zeit.
Die Bautätigkeit während des Krieges war in Bad Gastein gering. 1915 wurde die Villa Hatschek, 1916 das Hotel Astoria und der Neubau des Kurhauses Dr. Hiss (Polizeikurhaus, Haus Salzburg) und 1917 die Pension Schreckenstein (Hotel Hindenburg) fertiggestellt.

Straubingerplatz

Hotel Straubinger, Bad Gastein » Hotel Straubinger KO 3+4 «
Bereits 1462 wird eine "Peunt" (Anwesen) und "Heilbrunn" auf dem "Mitternruck" erwähnt. Gemeint ist damit der mittlere Fels-Rücken zwischen Wasserfall und dem Mühlgraben. Die "Taverne am Mittereck", wie sie später hieß, wurde 1509 erbaut und 1839 abgebrochen, um einem 1843 fertiggestellten großen Neubau, einem "Riesensteinbau" Platz zu machen. Der gesamte Besitz gehörte seit 1600 der Familie Straubinger. Vorher war die Straubingertaverne, ein drei geschoßiger Holzbau, mit mehreren, darunter befindlichen Badehütten, Der Mühlgraben links vom Straubinger und der Wasserfall rechts machte den Standort der Straubinger-Taverne zu einer Fels-Insel, daher auch der alte Name "Mitter-Eck". Als besondere Attraktion bot es zwanzig moderne Einzelbäder ("Solitärbäder"), im Gegensatz zu allen anderen Häuser, in denen es nur Gemeinschaftsbäder gab. Das Hotel Straubinger erlange 1865 Weltruf, als hier der "Gasteiner Vertrag" unterzeichnet wurde.
- heute: Hotel Straubinger - Straubingerplatz

Straubingerhütte, Bad Gastein » Straubingerhütte, "Taverne am Mittereck" «
Die aus Holz gezimmerte Straubingertaferne, die seit 1509 unverändert bestand, war erneuerungsbedürftig und so entschloss sich Peter Straubinger im Jahre 1826, neben der alten hölzernen Straubingerhütte ein modernes Steinhaus zu errichten. Als nun im Jahre 1839 die Straubingerhütte abgetragen wurde, verlor Gastein sein Symbol. Die Straubingerhütte beherbergte Kaiser, Könige und fast alle regierenden Salzburger Erzbischöfe von Leonhard von Keutschach bis Hieronymus Colloredo. Sie sah noch das goldene Gastein der Weitmoser und vor ihr versammelten sich die aufständischen Bauern 1525, um gegen ihren Erzbischof Matthäus Lang ins Feld zu ziehen. Das neue Hotel Straubinger, das an ihrer Stelle entstand, war aber auch Vorbote der neuen, der kommenden Zeit. Gleichzeitig entstand die neue Steinbrücke über den Wasserfall und die 70 Klafter lange Wandelbahn.

Straubingerhütte, Bad Gastein » "Alte Straubingerhütte" «
Die "alte Straubingerhütte" hingegen befand sich an der Stelle, an dem sich heute das Parkhaus am Wasserfall befindet. Laut einem alten Servitutsverzeichnis wurde es früher als Bockhäusl oder Wildbrenner bezeichnet. Das Haus war auf jeden Fall bereits 1839 in Besitz der Gastwirtsfamilie Straubinger. Im Jahr 1897/98 errichteten Peter und Carl Straubinger vor diesem Holzhaus das Hotel Austria. Der Kurfonds Bad Gastein erwirbt 1938 das Haus Austria mit dem dazugehörigen Grund und der "alten Straubingerhütte". Diese wurde im Jahr 1948 abgetragen und ein Parkplatz errichtet - Quelle: S. Moser, Kultur passiert...

» Haus am Wasserfall KO 81 «
Das Haus Bad Gastein Nr. 4 (jetzt Straubingerplatz 1), an dem die Gedenktafeln (Schubert, Strauß, Grillparzer) angebracht sind, ist das "alte Straubingerhaus". Erbaut wurde es 1826 zwischen Gasteiner Wasserfall und der alten, hölzernen "Taferne am Mittereck" (heutige Hotel Straubinger). Das "Haus am Wasserfall" wurde 1925 mittels eines Verbindungsbaues mit dem Hotel Straubinger zusammengebaut. - Quelle: S. Moser, Kultur passiert...

Postamtsgebäude, Bad Gastein » Postamtsgebäude KO 88 «
Das ehem. Straubingerschen Waschhaus Straubingerplatz 3 wurde abgetragen und stattdessen ein Postamtsgebäude errichtet. Geplant wurde das Gebäude vom Salzburger Architekten Wessiken im Jahre 1887; gebaut wurde es vom Baumeister Comini mit Baubeginn noch im selben Jahr. - Quelle: Mag. Dr. Laurenz Krisch

Kaiser-Franz-Josef-Straße

Weismayr, Bad Gastein » Hotel Weismayr KO 41 «
Der preußische Generalfeldmarschall Provenchères erbaut im Jahre 1831 die "Villa Provenchères" im Wildbad Gastein, kurz nachdem Erzherzog Johann sein Haus, welches nun dahinter lag, fertiggestellt hatte. Erzherzog Johann soll sehr wütend gewesen sein, da man ihm die Aussicht verbaut hatte.
Gustav Weismayr kauft 1885 gemeinsam mit seiner Ehefrau die Villa Provenchères und baut nach Abtragung des Objekts bis auf das Niveau der Reichsstraße das Hotel Weismayr in den Jahren 1886-1888 mit Bruchsteinmauerwerk neu auf. Die Pläne stammen vom Architekten Josef Wessicken. Im Jahr 1912 - 1913 Aufbau des dritten und vierten Stockwerks, sowie die Mansarde mit Ziegeln. In den Jahren 1939 - 1945 wird das Hotel Weismayr als Lazarett genutzt. In den Jahren 1949 - 1953 ist es Sitz der Salzburger Hotelfachschule. Seit 1954 wird das Gebäude als Hotel weitergeführt . . .
- heute: Hotel Weismayr - Kaiser-Franz-Josef-Straße

Villa Meran, Bad Gastein » Villa Meran KO 40 «
Erzherzog Johann ließ für seine häufigen Sommeraufenthalte in Gastein zwischen 1828 und 1830 für sich und seine Frau Anna Plochl diese Villa bauen. Den Baugrund hiezu stellte ihm Peter Straubinger zur Verfügung. Kurz nachdem Erzherzog Johann sein Haus fertiggestellt hatte, errichtet ein gewisser Feldmarschall Provenchere als Miet- und Badehaus das Hotel Weismayr. Erzherzog Johann war wütend, dass man ihm die Aussicht verbaut hatte (Quelle: Zimburg).
Erzherzog Johann weilte von 1822 bis 1859 fast jährlich in Bad Gastein. Auch Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn benutzte die Villa Meran bereits 1886 für einen längeren Kuraufenthalt. Die Nachkommen aus der Ehe mit Anna Plochl nannten sich Grafen von Meran. So wurde die Villa des Erzherzogs Johann später in Meranhaus umbenannt.
- heute: Meranhaus - Kaiser-Franz-Josef-Straße

Elisabethhof, Bad Gastein » Elisabethhof, Kurhaus Elisabethpark KO 83 «
Der Elisabethhof, später Elisabethpark wurde 1880 von Josef Wessicken für Alois Windischbauer geplant. Gebaut wurde es 1885/86 von Baumeister Angelo Comini anstelle der alten Prälatur - ein Hotel mit 140 Zimmern.
Entstehungsgeschichte: Auf den heutigen Platz des Hotels wurde erstmals 1218 das "Wildbachhäusl erwähnt, später als Prälatur bekannt, weil ein hoher Prälat des öfteren dort logierte Der itlalienische Graf Montecuculi, erwarb um 1830 den Realbesitz und beute eine luxuriöse Sommervilla. Seine Witwe, eine Fürstin von Öttingen Wallerstein, verkaufte den Besitz an Freiherrn von Hahn, der ihn wiederum an Aloys Windischbauer weiter veräußerte. 1882 erbaute er als Stammhaus das Bade- und Kurhotel Elisabethhof. Seine Enkelin Auguste heiratete Baumeister Franz X. Franzmair, welcher einen der luxuriösesten Fremdenverkehrsbetriebe des Gasteinertales und des Landes Salzburg (bis 1977) ausbaute. Zuletzt wurde das Hotel im Jahre 2008 komplett renoviert.
- heute: Arcotel - Schubertstraße 1

Kurkasino, Wandelbahn » Kurkasino . Wandelbahn KO 93 «
Die Wandelbahn mit Konversationslokalen wurde 1842 - 1844 gebaut, um den Gästen bei schlechter Witterung einen gedeckten Spaziergang zu bieten. Sie erhielt 1901 ihre heutige Gestalt. Darin befand sich auch ein Thermalbrunnen. Das Kurkasino wurde in den Jahren 1888/89 gebaut nach Plänen des Architekten Josef Wessicken.
Daran schließt die Wandelbahn an, ebenfalls geplant von Wessicken und gebaut vom Baumeister Angelo Comini.
Das Gebäude wurde 1971 abgetragen und an deren Stelle ein Kurzentrum im damals "modernen" Stil errichtet.
- heute: Kongresshaus - Kaiser-Franz-Josef-Straße

Haus Austria, Bad Gastein » Haus Austria KO 118 «
Dieses Hotel gehörte vorher zum Hotel Straubinger = Straubingers Hotel Austria.
Das Hotel Austria wurde unter der Bauleitung des Architekten Josef Wessicken in den Jahren 1897 - 1899 als 100-Zimmer-Hotel für die Familie Straubinger gebaut. Ein Zubau erfolgte 1902.
- heute: Haus Austria - Kaiser-Franz-Josef-Straße

Villa Solitude, Bad Gastein » Villa Solitude KO 43 «
Johann Freiherr von Mesnil, eröffnet 1839 die "Solitude" und damit erstmals auch eine "gehobene Gastronomie" in Gastein. Später gehörte das noble Gebäude Graf Lehndorff, dem Generaladjutanten Kaiser Wilhelm I.. Für wohltätige Zwecke wurden hier auch Theaterveranstaltungen durchgeführt. Fürst Bismarck lernte dort die Sängerin Paula Lucca kennen, die es in der Folge verstand, in der Öffentlichkeit den Eindruck eines intimen Verhältnisses mit dem Kanzler vorzutäuschen, was Bismarck sehr ärgerte. Gräfin Lehndorf, geborene Gräfin Hahn, Gattin des Generaladjutanten Kaiser Wilhelms I., ließ auch Gottesdienste in ihrer Villa Solitude abhalten, bis zur Errichtung der Christophoruskapelle.
- heute: Villa Solitude - Kaiser-Franz-Josef-Straße

Sponfeldner, Bad Gastein » Sponfeldner KO 145 «
Auf einem Ölgemälde von A. Behrendson aus dem Jahre 1847 befindet sich am Platz des heutigen Appartementhotel Sponfeldner bereits ein gemauertes Haus. Das Haus wurde in den Jahren 1906 - 1909 erbaut.
heute - Sponfeldner - Kaiser-Franz-Josef-Straße

Hotel de l'Europe, Bad Gastein » Hotel de l'Europe KO 149 «
Das vom Linzer Dombaumeister Matthäus Schlager 1906 bis 1909 geplante und vom Bahnhofsrestaurateur Viktor Sedlacek errichtete Grand Hotel de l`Europe zählte mit seinen zehn Stockwerken einst zu den größten und modernsten Hotels der österreich-ungarischen Monarchie.
Neubau 1907 - 1909 (Spreng- und Bauarbeiten durch Baumeister Angelo Comini, Bauleitung: Matthäus Schlager). Die Eröffnung des Hotels folgte am 29. Mai 1909. Der gesamte Hotelkomplex steht seit 1980 unter Denkmalschutz. Der Hotelbetrieb wurde Mitte der 1990er Jahre eingestellt und die Zimmer zu Ferienappartements umgestaltet. Im prunkvoll ausgestatteten Erdgeschoss befindet sich das von der Casino Austria AG betriebene Casino Bad Gastein.
- heute: - Hotel de l'Europe - Kaiser-Franz-Josef-Straße

Hotel Mozart, Bad Gastein » Hotel Mozart KO 163 «
Gemeinsam mit dem Hofgasteiner Architekten und Baumeister Eduard Lindner errichtete die Firma Comini & Co. das Hotel Mozart (1911-1913 geplant von E. Lindner) und später auch die angebaute Villa Schneyer.
Jakob und Romana Watzinger erwarben ein Grundstück und errichteten 1911 - 1913 die Villa und das Cafe Mozart. Ein Jahr später folgte ein Aufbau auf die ganz oben bestehende Terrasse bis zur vollen Höhe des Gebäudes. 1923 erfolgte noch ein Anbau und der Aufbau eines 2. Stockwerkes und einer Mansarde. Im Jahr 1913, als die Villa Mozart fertig wurde, erwarb Dr. Josef Schneyer, Arzt und k. u. k. Konsul in Bukarest, zwei Grundflächen nördlich der Villa Mozart von Viktor Sedlacek. Die Villa Schneyer wurde am 28. April 1914 fertiggestellt. 1926 erwarben Jakob und Romana Watzinger die Villa Schneyer und einen kleinen dazwischen liegenden Grundstreifen von Straubinger. Unverzüglich wurde mit einem Verbindungsbau begonnen und aus den beiden Villen Mozart und Schneyer entstand das Hotel Mozart.
Im Winter 1926/27 wurden von Jakob und Romana Watzinger mehrere Adaptierungen durchgeführt. Es entstand ein Bierstüberl im Bereich des heutigen Büros und eine Schwemme. In den Jahren 1955 bis 1957 wurde ein Wirtschaftsgebäude errichtet, und erdgeschossig das Mozartstüberl erweitert.
- Quelle: Zeitschrift-Kulturkreis: Heft 81 (Jahrgang 2013)
- heute: - Hotel Mozart - Kaiser-Franz-Josef-Straße 25

Kötschachtaler Straße

Helenenburg, Bad Gastein » Hotel Helenenburg KO 48 «
1867 entstand am Osthang, an der 1856 erbauten Kötschachtalerstraße, die Helenenburg, welche 1910 erweitert wurde. Kaiserin Elisabeth wohnte in den Jahren 1888, 1889, 1890, 1891 und 1893 in der Helenenburg, wohin damals noch das Thermalwasser in hölzernen Tonnen mittels Pferdefuhrwerken gebracht werden musste - Quelle: Zimburg. 1925/26 erfolgte ein Zubau durch Angelo Comini, geplant von H. Seevers aus Gmunden. Das Helenenburg-Personalhaus wurde 1923/24 ebenfalls von Angelo Comini gebaut - Quelle: L. Krisch.
Am 12. Februar 1945 - Brand der Helenenburg. Danach Neubau (1945 - 1950) durch Baumeister Franzmair. Zubau 1968
Später Evang. Hospiz Helenenburg
- heute: Helenenburg - Kötschachtaler Straße 18

Kurhaus Schwarze Liesl, Bad Gastein » Kurhaus Schwarze Liesl KO 33 «
Wann das Haus gebaut wurde, ist nicht bekannt. Eine Fotografie aus dem Jahre 1886 beweist deren Existenz wohl noch vor dieser Zeit. Dokumentiert sind die häufigen Besuche durch Kaiser Wilhelm I. und Bismarck. Das Wirtshaus besaß zu dieser Zeit auch eine Kegelbahn. Die Wirtin zur Zeit des Kaisers hieß Eva Göschl und wurde "Schwarze Lisl" genannt. Die "Schwarze Lisl" erhielt 1926/27 einen Zubau durch Baumeister Franzmair.
- heute: Das Haus wurde 2009 (?) abgetragen! - ehem. Kötschachtaler Straße 29

Hotel Schillerhof, Bad Gastein » Hotel Schillerhof B 206 «
Die Schillerhöhe und das Hotel Schillerhof mit Talstation Höllbrunnlift wird bereits im Gasteinführer von 1927 als Ausflugsziel erwähnt. Der Neubau Schillerhof erfolgte 1928 (Quelle: Zimburg).
Im Buch : "Franz Xaver Franzmair" Schriftenreihe des Gasteiner Museums, Bad Gastein 2005 von Mag. Dr. Laurenz Krisch heißt es: "Stellvertretend für die zahlreichen Hotelumbauprojekte dieser Zeit sei hier der "neue" Schillerhof genannt, dessen verschiedene Bauetappen für die heimische Hotellerie typisch waren. So erfolgte 1953 ein Anbau an das bestehende Hotel an der Nordseite, der im Jahr darauf um zwei Stockwerke erhöht wurde und 1957 schließlich durch den südseitigen Zubau wieder ein symmetrisches Erscheinungsbild erhielt." - Neubau im Jahre 20??
Heute: Kötschachtaler Straße 5

Karl-Heinrich-Waggerl-Straße

Hotel Bellevue, Bad Gastein » Hotel Bellevue KO 38 «
Der Schloßzimmerwärter Haas riss 1838 das alte sog. Bockhäusl ab und ließ durch den Zimmermeister Emil an seiner Stelle das Cafe Bellevue errichten, welches man, da dort besonders gerne russische Kurgäste verkehrten (u. a. auch der Dichter Nikolay Wasiljewitsch Gogol), auch das Russische Cafe nannte. Es hatte zwar noch keine Thermalbäder im Hause, beherbergte jedoch eine Anzahl von Gästen und bildete insbesondere einen beliebten Ausflugsort der Kurgäste (an seiner Stelle steht heute das Hotel Bellevue). Das Hotel Bellevue, das im Jahre 1910 in den Besitz des Herrn Leopold Wührer überging, wurde durch Zu- und Umbauten auf 100 Zimmer vergrößert. 1923 Neubau: Thermal A. G., Parkvilla Bellevue. 1924 wird das 1838 erbaute, 1907 und 1913 erweiterte Hotel Bellevue durch den Vorbau in den Merangarten wesentlich erweitert. Am 13. Februar 1941 Brand der Parkvilla Bellevue - Quelle: Zimburg
- Hotel Bellevue : Zubauten durch Angelo Comini in den Jahren 1882; 1886/87; 1906/07; 1912/13; abgebrannt 1992; komplett neu gebaut 1996
- Alpenhof Bellevue : Neubau : 1911/12 A. Comini, vorm. Kurhaus Bellevue bzw. Villa Scherfler. Architekt: Richard Berndl Zubau: 1927-1929 (Franzmair). Die Umbaupläne für den Alpenhof Bellevue zeichnete Richard Berndl 1927 für Leopold Wührer.
- Parkvilla Bellevue - vormals Waschküche; Neubau : Angelo Comini 1922 mit Alois Bacher; 1996 wurde das Gebäude von der Fa. Metro abgerissen und neu errichtet - Quelle: L. Krisch
- heute: Mondi Bellevue - Karl-Heinrich-Waggerl-Straße

Hotel Eden, Bad Gastein » Hotel Eden KO 137 «
Vormals Kurh. u. Pens. Winter, später Kurh. u. Pens. Eden in der ehemals sogenannten Rozastraße, gegenüber H. Bellevue - Quelle: Reiseführer Grieben, 1927
Zubauten durch Angelo Comini in den Jahren 1906-1909 und 1911; 1886/87 und in den Jahren 1926 und Aufbauten 1929/30 durch Baumeister Franzmair und Architekt Josef Prikryl - Quelle: L. Krisch
- heute: Hotel Eden - Karl-Heinrich-Waggerl-Straße 16

Landhaus Savoy, Bad Gastein » Hotel Savoy KO 165 - Hotel Regina KO 164 - Landhaus Savoy KO 178 «
In den Jahren 1912 bis 1914 erbaute die Firma Comini & Co. die beiden Hotels Savoy (mit 34 Zimmern und 29 sonstigen Räumen) und Regina (mit 37 bewohnbaren und 32 sonstigen Räumen) in der K.-H.-Waggerl-Straße bzw. in der ehemals sogenannten Rozastraße. Nach Schmids Plänen (Architekt Fidelius Schmid) ließ die Bad Gasteiner Kurhausbesitzerin Anna Windischbauer ihr Hotel Savoy in den Jahren 1928/29 von der Firma Franzmair umbauen. Das Hotel Regina erhielt 1951 u. 1954 einen Zubau durch die Fa. Franzmair. 1924/25 entstand das fünfstöckige "Landhaus Savoy" Ko 178 an der Franz-Josef-Straße, ebenfalls erbaut von der Firma Comini & Co. - Quelle: L. Krisch
- heute: Hotel Regina u. Hotel Savoy - Karl-Heinrich-Waggerl-Straße

Hotel Wildbad, Bad Gastein » Hotel Wildbad KO 49 - vorm. Annenheim «
Das Haus wurde 1866 im Auftrag des Herrn Schneider Waha gebaut und hieß zunächst Kurhaus Waha, später dann Annenheim. - Quelle: Zimburg. In den Jahren 1892 wurde das Haus ausgebaut und nannte sich Kurhotel Wildbad-Excelsior. In den Jahren 1906/07 und 1912 (1921?) erfolgten neuerliche Zubauten durch die Firma Comini & Co. und im Jahr 1966 durch die Firma Franzmair. - Quelle: L. Krisch. Seit 2011 ist das ehem. Kurhotel Wildbad dem Hotel Salzburgerhof zugehörig.
- heute: heute: Salzburgerhof-Wildbad - Karl-Heinrich-Waggerl-Straße 20

Kaiser Wilhelm-Promenade

Gasteinerhof, Bad Gastein » Gasteinerhof KO 12 «
Neubau 1892/93 (geplant von L. Tischler); gebaut von Baumeister Angelo Comini
Alois Windischbauer als einer der erfolgreichsten Unternehmer in Gastein errichtete nach dem Bau des Elisabethhofs in den Jahren 1893 - 1898 den Gasteinerhof, sein zweites Großhotel. Das Hotel wurde in der extremen Hanglage erbaut. Die Entwürfe stammten von Ludwig Tischler aus Wien. Im Jahre 1905 kam das Cafe-Pavillon durch Baumeister Franz Wagner hinzu. Nach einem Brand wurde das Dach ausgebaut und ein neues Stockwerk aufgesetzt. Im Jahre 1987 musste das Hotel geschlossen werden und war somit dem Verfall preisgegeben.
Im Oktober 2006 wurde das baufällige Gebäude zur Gänze abgetragen.
- heute: Gasteinerhof -abgetragen 2007

Wasserfallstraße

Grabenbäckerquelle » Grabenbäcker KO 13 «
Das Grabenbäcker Anwesen und gegenüber unterhalb der Preimskirche, die ehemalige "Untere Taverne" des Graben Wirts ist auf einer Lithographie von Louis Waller (um 1820) dargestellt. Bis Ende des 16. Jahrhunderts gehörten beide zusammen. Als Grabenbäckerwirt wurde im Jahre 1493 dem Georg Främinger dort die Tavernen-Gerechtsame unter der Bedingung verliehen, dass er dem Salzburger Erzbischof für seinen persönlichen Gebrauch stets zwei Zimmer bereithalte, wie Prof. Dr. Fritz Gruber in seinem Buch "Gastuna" schreibt. Ein Zubau erfolgte 1891 und 1912/13 durch Baumeister Angelo Comini. Leider war das Gebäude dem Verfall preisgegeben und wurde im Jahre 2008 zur Gänze abgetragen.
Die Grabenbäckerquelle (Thermalquelle) ist die einzige, welche auf der linken Achenseite entspringt und nicht wie die anderen Quellen durch einen Stollen zugänglich gemacht wurden. Bei der Grabenbäckerquelle wurde eine Bronzenadel und bei der Elisabethquelle eine Bronzemünze des Kaisers Trajan gefunden, die beweisen sollen, dass den Römern die Quellen bekannt waren.
- ehem. - Schurk's Miet- und Badehaus -
- heute: Grabenbäckerquelle - Wasserfallstraße 8 - abgetragen 2008

Grabenwirt, Wildbad Gastein » Grabenwirt, das Niederbad «
Am Fuße des Bad Gasteiner Wasserfalls befand sich früher der Besitzkomplex des "Grabenwirts", dessen ältester und ursprünglicher Name einfach "Niederbad" lautete. Von 1401 bis mindestens 1464 befand sich das Niederbad im Besitz der Familie Stadler. Danach war es Jörg Framinger. Nach 1568 waren es andere Besitzer, die auf die Graben-Objekte ihre erworbenen Rechte ausübten (Quelle: Fritz Gruber, 2012).
Unter den Zechpröpsten der Kirche zu Hofgastein im Jahre 1422 wird ein "Hans Stadler, Wirt bei dem nydern pad" genannt. Die Nennung des Wirtsnamen ist für die Badegeschichte von Gastein von größter Bedeutung, denn sie stellt den ersten Hinweis auf einen Badebetrieb dar. Im Steuerverzeichnis aus dem Jahre 1497 finden wir wie schon erwähnt den Wirt des Niederen Bades Georg Framinger (Quelle: Zimburg).
- Im Reiseführer, 1927 wird der Grabenwirt mit 8 Zimmer und Bad genannt.
- heute: - abgetragen !

Conrad-Strochner-Straße

Hotel Moser, Bad Gastein

» Hotel Moser KO 16 «
Das Sanotel, vorm. Untergrämer, später Hotel Moser liegt unterhalb der Preimskirche. 1847 hatte der "Untergrämer" bereits ein Bad aus Marmor (die Bäder waren zu dieser Zeit normalerweise aus Holz). Quelle: Zimburg. 1893 entstand das Hotel Moser (an Stelle des alten Miet- und Badehauses des Untergrämers) - Zubau durch Baumeister Angelo Comini.
Im Reiseführer, 1927 wird das Hotel Moser mit 38 Zimmer als Hotel allerersten Ranges gefürt.
- heute: - Sanotel - Conrad-Strochner-Straße

Hirschenweg

» Hotel Hirschen KO 20 «
1851 wurde vom Chirurgen Lainer das "Gasthaus zum Hirschen" gebaut (Quelle: Dr. Gerke). - Das Hotel zum Hirschen hieß früher "Tavern am Bürgerbichl". Im März 1481 wurde das Holzgebäude von Georg Ennser auf seinem fluchtartigen Rückzug angezündet, um nachfolgenden Angehörigen seiner Räuberbande den Weg zu weisen. Ennser war von Kärnten aus in Gastein eingefallen und hatte Hofgastein geplündert (Quelle: Fritz Gruber, Gastuna). Zur Zeit des Goldbergbaues bedurften die schweren Erzfuhren zur Überwindung der Gegensteigung vom Grabenbäcker zum Pammergut (heute: Hotel zum Hirschen) immer eines Vorspannes, welcher den Transport nicht nur verteuerte, sondern auch verlangsamte. Die Gewerken Weitmoser und Zott planten u. a. auch deshalb den Neuweg an der gegenüberliegenden Talseite, um derartige Hindernisse weitgehend zu umgehen.
- heute: - Hotel Bayernhaus - Hirschenweg

Kaiserhofstraße

Hotel Germania, Bad Gastein » Hotel Germania KO 86 «
Dem Kaiserhof benachbart war das 50-Zimmer-Hotel Germania, erbaut in den Jahren 1885-1887 durch Baumeister Angelo Comini, im Auftrag von Herrn Adolf Mühlberger. Ein Zubau erfolgte im Jahre 1908, ebenfalls durch A. Comini. In den Jahren 1928/29 kam durch die Firma Franzmair ein Zubau, gemeinsam mit seinem "Hausarchitekten" Karl Huber zur Ausführung. Ein neuerlicher Zubau folgte im Jahre 1963. Auch das Hotel Germania beherbergte hochrangige Gäste, wie z. B. die Familie des Herzogs von Cumberland im Jahre 1888.
Mit der Übernahme des Kaiserhofes durch das Schweizer Touristikunternehmen Hapimag begann man im April 1998 das Hotel Germania gemeinsam mit der Villa Marie abzutragen. Diese wurden durch Neubauten ersetzt - Quelle: L. Krisch.
- heute: - Kaiserhof-Nebengebäude - Kaiserhofstraße 4

Kaiserhof, Bad Gastein » Kaiserhof KO 121 «
Heinrich Hirt, der Sohn des Eisenbahnunternehmer Friedrich Hirt aus Dresden beschloss im März 1899 den Bau eines Großhotels an der Kaiserpromenade anzugehen. Es entstand das Hotel Kaiserhof, wobei als Bauunternehmer Comini beauftragt wurde. Die Fassade des Kaiserhofs wird von Neorenaissance- und Neobarockformen bestimmt.
Eröffnung des Kaiserhofes im Jahre 1901. Zu den prominentesten Gästen zählten u. a. Erzherzog Karl Franz Josef, der spätere letzte österreichische Kaiser Karl, König Georg von Sachsen und König Carol I. von Rumänien. Gegen Ende des II. Weltkrieges diente der Kaiserhof als "Ausweichquartier" für das aus Berlin geflüchtete deutsche Außenamt und ab Juli 1945 war das Hotel vier Monate von amerikanischen Besatzungstruppen besetzt. Die Sechziger- und Siebzigerjahre waren dann vom wirtschaftlichen Aufschwung geprägt. In den Achzigerjahren kam das Hotel aber in die Krise und es folgten mehrere Besitzerwechsel. 1982 kaufte die Grand Hotel de'l Europe AG den Kaiserhof. Letztlich musste das Hotel aber 1992 endgültig geschlossen werden und gleichzeitig verfielen auch die beiden dem Kaiserhof benachbarten Häuser - die "Villa Marie" (Nr. 85, gebaut 1885) und das ehrwürdige Hotel "Germania" (Nr. 86, gebaut 1885 - 1887), welches im Besitz von Adolf Mühlberger war. Im Jahr 1995 kauft das Schweizer Touristikunternehmen Hapimag die Realitäten und revitalisierte den Kaiserhof, verbunden mit 3 Neubauten.
- heute: - Kaiserhof - Kaiserhofstraße 6

Habsburgerhof, Bad Gastein » Habsburgerhof KO 78 «
Der aus Dresden stammende Eisenbahnbauunternehmer Friedrich Hirt kaufte die Grundstücke zu beiden Seiten der Kaiserpromenade in der Hoffnung, die Bahnlinie von Lend nach Gastein könnte eines Tages dort vorbeiführen. Er entwickelte ein Lokalbahnprojekt und plante, den Bahnhof dort zu errichten, wo sich heute der Habsburgerhof befindet. Zunächst begnügte er sich 1881 mit dem Bau des Cafe-Restaurants Habsburgerhof. Sechs Jahre später planierte er ein riesiges Gelände, da er später in der Nähe des zukünftigen Bahnhofs ein Hotel mit dem Namen "Zum Reichsadler" errichten wollte. Das Projekt scheiterte jedoch. Sein Sohn Heinrich Hirt wohnte später im Habsburgerhof, den er sowohl als Gastwirtschaft als auch als Beherbergungsbetrieb führte. Um dieses Haus besser an die öffentlichen Verkehrswege anzuschließen, ließ er vom hiesigen Baumeister Comini zwischen 1894 und 1897 eine Fahrstraße vom Hotel Germania bis zum Habsburgerhof errichten. Ein Zubau erfolgte ebenfalls in den Jahren 1895-1897. Ein kompletter Neubau des Gebäudes erfolgte in den Jahren 1962- 1964 durch Baumeister Franz X. Franzmair. Als Architekten sind Josef Heinzle u. Stephan Simony genannt (Quelle: Lorenz Krisch).
Der Habsburgerhof, den einst (1881) Friedrich Hirt erbaute wurde 1962 abgerissen, um dem neuen "Habsburgerhof" Platz zu machen. Dabei tauchten die damals von Friedrich Hirt errichteten Fundamente wieder auf, auf denen er 1887 das Hotel "Zum Reichsadler" errichtet hätte, wenn sich sein Lokalbahnprojekt gegenüber dem Tauernbahnprojekt durchgesetzt hätte (Quelle: Zimburg).
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts bestanden 25 Zimmer mit 40 Betten, jedoch kein Thermalbad. Einem zu dieser Zeit aktuellen Reiseführer zufolge sollte vom Habsburgerhof aus das Kötschachtal in einem Seildurchgang überquert werden und zur Spitze des Gamskarkogels führen mit Eröffnung voraussichtlich im Frühjahr 1928 (Grieben, 1927) - ein Liftprojekt, welches nie zur Durchführung kam.
- heute: - Habsburgerhof - Kaiserhofstraße 18

Astoria, Bad Gastein » Villa Astoria KO 11 «
Hotel Astoria, gebaut in den Jahren 1913-1917, später Matejcekheim (Matejcek-Eisenbahner-Versicherungsheim) und zuletzt wieder Hotel Astoria gebaut von Baumeister Angelo Comini. Baufertigstellungsmitteilung des Hotels Astoria (1917) durch den für die Firma Comini & Co. gerichtlich bestellten Stadtbaumeister Franz Wagner. Nach einer kaiserlichen Verordnung vom 17. September 1914 wurde für die Baufirma Comini der Salzburger Baumeister Franz Wagner als Betriebsführer bestellt. Umbauten 1926. Ein Zubau erfolgte 1929 durch die Firma Franzmair und dem Architekten Emil Vogt.
- heute: - Hotel Astoria - Kaiserhofstraße 10

Bismarckstraße

» Kurhotel Mirabell KO 06 «
Straubinger riss im Jahre 1853 das Binder- und das Schneiderhäusl ab und errichtete an deren Stelle das Schwaigerhaus, oberhalb vom ehem. Gruberhaus (das Gruberhaus wurde 1852 gebaut). Durch diesen Bau kam der ganze Hang des Kirchbaches in Bewegung, sodass nicht nur dieses Bachbett reguliert werden musste, sondern auch die Anlage zahlreicher Stützmauern notwendig wurde, welche Aufgabe aber erst nach zehnjähriger Arbeit im Jahre 1863 endgültig und befriedigend durch den Bergverwalter Karl Reisacher beendet werden konnte. In diesem Haus wurde erstmalig im Jahre 1859 auch eine Telegraphenstation errichtet. Fürst Bismarck wohnte 1879 im Schwaigerhaus und Fürstin Bismarck kam des öfteren nach Gastein, wo sie im Schwaigerhaus abstieg.
In den Jahren 1905/06 wurde das Haus von - Angelo Comini - durch einen Bädertrakt erweitert.
In den Jahren 1929/30 erfolgte neuerlich durch Baumeister Franzmair ein Zubau. (Quelle: Lorenz Krisch)
- ehem. Schwaigerhaus / Gruberhaus
- heute: - Kurhaus Mirabell - Bismarckstraße

Erzherzog-Johann-Promenade

Die Erzherzog Johann-Promenade wurde bereits im Jahre 1882 errichtet.

» Erzherzog Johann KO 90 «
Das Haus am Beginn der Erzherzog-Johann-Promenade wurde 2008/09 (?) renoviert. gebaut wurde das Haus von Angelo Comini in den Jahren 1887-1889; ein Zubau erfolgte 1913. Ehemals Kurhaus befinden sich heute nach einem Umbau Wohnungen.
- heute: - Erzherzog Johann - Erzherzog Johann Promenade

Restaurant Osswald » Restaurant Osswald «
Das Gebäude auf Höhe des ehemaligen "Stöckl", später Cafe-Restaurant Hofbauer bzw. Restaurant Osswald und auch Haus am Hügel wurde bereits vor dem Bahnbau errichtet. Hier war während der Errichtung der Bahntrasse die Bauleitung untergebracht.

Badbergstraße

Badehospiz, Bad Gastein » Badehospiz B 23 «
Um auch den Armen das heilkräftige Bad zu ermöglichen, machte Konrad Strochner, Wechsler in Gastein, in seinem Testament im Jahre 1489 eine wichtige Stiftung, indem er 2600 Gulden rheinischer Münze mit der Widmung hinterließ - " zur Aufrichtung eines Spitales bei dem Pad in der Gastein den armen dürftigen Christenmenschen zu helfen auch denen so sich in die Gastein verfügen daselbst ihres Leibes Notdurch nach paden wollen und dies nicht vermögen" - Erzbischof Leonhard von Keutschach bestätigte diese Stiftung am 17. März 1497. Mit dem Geld der Stiftung wurde das Pruckergut in Bad Gastein um 380 rheinische Gulden gekauft und damit der Grundstein gelegt zu dem heutigen Badehospiz. Der restliche Stiftungsbetrag wurde, nachdem die notwendigsten Einrichtungen angeschafft worden waren, auf Gütern im Lande Salzburg angelegt.
Das im Jahre 1489 gestiftete und 1751 erneuerte Armenbadespital wurde 1892 abgerissen und das neue Badehospiz nächst der Nikolauskirche errichtet, welches in acht Krankenzimmern 48 Patienten aufnahm. An der Stelle des alten Badespitales erbaute im Jahre 1893 Windischbauer sein zweites Stammhaus, den Gasteinerhof. Primararzt des Hospizes, Dozent Dr. Ludwig Wick, gründete, um den Ansturm nach dem Bau der Tauernbahn auf das Badehospiz gerecht zu werden und mit öffentlichen Mitteln nicht zu rechnen war, einen "Verein zur Erweiterung des Badehospizes". Doch die Inflation verzehrte nach dem ersten Weltkrieg das Vermögen dieses gemeinnützigen Vereines. Erst in der Nachkriegszeit konnte der Plan des Neubaues des Badehospizes neuerlich von Landeshauptmann Dr. Rehrl aufgegriffen und auch verwirklicht werden. Der Salzburger Landtag stellte das Baukapital zur Verfügung, so dass am 5. September 1928 mit dem Bau begonnen werden konnte. Das Hospiz wurde für die Aufnahme von 160 Personen erweitert, mit einem Personenaufzug versehen und Gemeinschaftsräume geschaffen. Die Bauleitung lag in den Händen des Architekten Paul Geppert, welcher auch die Pläne für den Umbau anfertigte. Am 6. Juli 1929 fand die feierliche Einweihung des neuen Badehospizes durch den Salzburger Erzbischof Ignatz Rieder statt. 1931 wird das letzte Thermal-Gemeinschaftsbad wird aufgegeben. Im Jahre 1936 wurde das Badehospiz mit einem großen, neuen Speisesaal ausgestattet. Im Zeitabschnitt von 1929 bis einschließlich 1933 wurde das Badehospiz von 5456 Kurgästen besucht. - Quelle: Zimburg
- heute (seit 2002): - "Stiftung Kurtherme Badehospiz Bad Gastein" - Badbergstraße

Haus Dr. Gerke, Bad Gastein » Haus Gerke «
Den letzten Auftrag in Bad Gastein erhielt Architekt Geppert im September 1929, als ihn der angesehene Kurarzt Dr. Otto Gerke mit dem Neubau einer Privatvilla in der Nähe der Nikolauskirche beauftragte. Die Bauausführung oblag hier allerdings der örtlichen Baufirma Detoma und Swittalek. - Quelle: L. Krisch - Die Villa wurde 1930 gebaut und fertig gestellt.
- Haus Dr. Gerke - Badbergstraße

Stubnerkogelstraße

Villa Glückauf, Bad Gastein » Villa Glückauf KO 150 «
Neubau des Hauses von Angelo Comini in den Jahren 1908 - 1909; Im Jahr 1963 wurde das Haus durch das Aufstocken um zwei Geschosse der besonderen Dachkonstruktion beraubt. Dadurch verlor das Haus seine besondere Konstruktion. Bauherr: Franz Xaver Franzmair, Architekt: Ferdinand Hölzl. - Quelle: Lorenz Krisch.
Neuerliche Renovierung um 2000 (?)
- heute: - Villa Glückauf - Stubnerkogelstraße 43

Bauten der Kaiserzeit

Tauernhof, Bad Gastein Bismarck 1896, Bad Gastein Villa Frieda, Bad Gastein Hotel Krone, Bad Gastein Hotel Krone, Bad Gastein Hotel Krone, Bad Gastein Paracelsushof, Bad Gastein Villa Bacher, Bad Gastein Villa Glückauf, Bad Gastein
Tauernhof (Bismarck) . Hotel Krone . Paracelsushof (Villa Bacher) . Villa Glückauf
Villa Luise und Hollandia, Bad Gastein Villa Luise und Hollandia, Bad Gastein Hotel Söntgen 1914, Bad Gastein Salzburgerhof, Bad Gastein Salzburgerhof, Bad Gastein Salzburgerhof, Bad Gastein Hindenburg, Bad Gastein Schreckenstein, Bad Gastein
Villa Luise . Salzburgerhof . Hindenburg
Parkvilla Bellevue, Bad Gastein Bellevue, Bad Gastein Bellevue, Bad Gastein Bellevue, Bad Gastein Bellevue, Bad Gastein Bellevue, Bad Gastein Bellevue, Bad Gastein Bellevue, Bad Gastein Parkvilla Bellevue, Bad Gastein Hotel Savoy, Bad Gastein
Hotel Bellevue, Parkvilla . Hotel Savoy
Gasteinerhof, Bad Gastein Hotel Weismayr 1888, Bad Gastein Grabenbäcker, Bad Gastein Grabenbäcker, Bad Gastein Grabenbäcker, Bad Gastein Grabenbäcker, Bad Gastein
Gasteinerhof . Grabenbäcker . Weismayr
Badeschloss, Straubinger Badeschloss, Bad Gastein Badeschloss, Bad Gastein Straubinger, Bad Gastein Straubinger, Bad Gastein Casino und Sponfeldner, Bad Gastein Wandelbahn, Bad Gastein Grabenwirt, Bad Gastein Grabenwirt, Bad Gastein
Badeschloss . Straubinger . Sponfeldner . Wandelbahn
Elisabethhof, Bad Gastein Elisabethhof, Bad Gastein Elisabethhof, Bad Gastein Elisabeth-Park, Bad Gastein Hotel de l'Europe, Bad Gastein Hotel Mozart, Bad Gastein Hotel Mozart, Bad Gastein
Hotel de l'Europe . Elisabethhof . Mozart
Hotel Germania, Bad Gastein Kaiserhof, Bad Gastein Kaiserhof, Bad Gastein Kaiserhof, Bad Gastein Hotel Miramonte, Bad Gastein Hotel Miramonte, Bad Gastein Helenenburg, Bad Gastein Helenenburg 1951, Bad Gastein Helenenburg, Bad Gastein Helenenburg, Bad Gastein Helenenburg, Bad Gastein
Kaiserhof . Germanie . Miramonte . Helenenburg
Kurhaus Schwarze Liesl, Bad Gastein Kurhaus Schwarze Liesl, Bad Gastein
Schwarze Liesl
Hofbauer, Bad Gastein
Cafe Hofbauer

Frühe Siedlungen am Berg

Die in Gastein ansässigen Zechpröpste (Verwalter kirchlichen Vermögens) waren im 15. Jh. meist angesehene Bürger und Bauern der Gemeinde. Im Steuerverzeichnis aus dem Jahre 1497 finden (wohl als Badehaus genutzt) z. B. den Wirt des Niederen Bades (später Grabenwirt) Georg Framinger. Vor der 1509 erbauten Straubingerhütte und dem späteren Hotel Straubinger stand schon früher an der gleichen Stelle ein Haus. Von den Namen der Steuerliste "Hinterpadens" scheinen z. B. das Urban auf dem Rewdt und Peter am Rewdt (Reitgut beim Schillerhof) oder auch Niklein zu Reyt (Großreit), Christian und Steffan Schach (Schachen, Bauernanwesen oberhalb der Windischgrätzhöhe), Ruep Schreckh (Schreckgut, heute Windischgrätzhöhe) auf (Quelle: Zimburg).
Neben den bereits im 15. Jahrhundert bestehenden Badehäuser gab es natürlich zahlreiche Bauernhöfe als frühe Siedlungen im Wildbad, wie z.B. die Wetzel-Güter, die Patschg-Güter bzw. das Patschgen-Wirtshaus (später Nussdorferhof), die Bauernansiedlungen in Hinterpaden (heute Böckstein), sowie im Kötschachtal (z. B. Ölbrennergut) mit den Gütern zu Kötschach, Reit (Reitlgründe) und Oberbühel. Um 1429/41 war zugunsten Sigmund Keutzls der Lehensbesitz für die drei Güter auf der Schreck eingetragen, das sind die drei "Güter in der Gastein ob dem Bad, genannt Reit, Schreck und Schachen" (Quelle: Fritz Gruber, 2012).

. . . auf dem Rewdt

Großreith, Bad Gastein » Reitgut «
Großreith, nördlich der Schillerhöhe gelegen, war einem Lageplan aus dem Jahre 1927 zufolge über den ehem. sog. Schillerweg (heute Reitlpromenade) und/oder über die Kötschachtaler Straße zu erreichen.

Wetzel-Güter

Wetzel-Gut und Gasthof Mitteregger, Bad Gastein » Wetzel-Gut und Gasthof Mitteregger «
Der Grundbesitz der Wetzel-Güter nahm zur Zeit des Goldbergbaues große Flächen ein, die ursprünglich die gesamte Westhälfte von der Ache bis zum heutigen Kurheim "Wetzel-Gut" hinauf einschloss. Der westliche Bereich galt in ältester Zeit bis zur Ache hinunter als "Wetzel" und reichte wohl bis zum sog. Mittereck hinauf. Auch gab es einen "Reitweg" zum unteren Wetzel, der heute noch in seiner Trassenführung rekonstruiert werden kann. Ausgangspunkt war der Grabenwirt, Zielpunkt die Gegend der Villa Solitude. - Quelle: Fritz Gruber.
Neben dem Wetzelgut befand sich das Mittereggergut, später Gasthaus Mitteregger. Mit dem Neubau des Buchebenliftes ist die zugehörige "Mittereggerwiese" für die Skiläufer erschlossen.
- Wetzlgut, vormals Pyrkershöhe - Umbau 1884; 1903. - Quelle: Krisch
- heute: Wetzelgut, Stubnerkogelstraße

Schreckgüter

» Schreckgut «
Das Schreckgut nahe der Windischgrätzhöhe gelegen wurde vor wenigen Jahren abgetragen. Von den Namen der Steuerliste "Hinterpadens" wird ein Ruep Schreckh als Besitzer genannt (Quelle: Zimburg).
- heute: abgetragen!

Windischgrätzhöhe, Bad Gastein » Cafe u. Restaurant Windischgrätz-Höhe «
Bei der Hohen Brücke sowohl als jenseits der Schreckbrücke zweigen Anstiege zur Windischgrätz-Höhe ab - so ist der Steig hinauf auf die Windischgrätz-Höhe im Reiseführer Grieben, 1927 beschrieben, wohl benannt nach dem österreichische Feldmarschall Alfred Fürst Windischgraetz, der hier zur Kur weilte. Im Jahr 2007 wurde das alte Haus abgetragen und als Hotel-Restaurant neu aufgebaut.
- heute: - Windischgrätz - Hotel/Restaurant

» Schachengut «
Etwas oberhalb vom ehemaligen Schreckgut liegt das Schachengut. Eigentümer waren einst Jakob und Christoff Keutzl, die im Jahr 1374 als Besitzer genannt sind und denen auch die Ausflugsstation "Windischgrätzhöhe" gehörten. Ein späterer Keutzl, vermutlich ein Sohn des Alex Keutzl, führte 1491 zwei Verkäufe durch, wobei er das eigentliche Schachen-Gut dem Hans Strochner übergab (Quelle: Fritz Gruber, 2012). Von den Namen der Steuerliste "Hinterpadens" wird ein Christian und Steffan Schach genannt (Quelle: Zimburg).

Kötschachtal

Ölbrenner-Gut, Bad Gastein » Ölbrenner-Gut «
Das Ölbrenner-Gut im Kötschachtal wurde am 21. Jänner 1951 von einer gewaltigen Lawine zerstört. Gegenüber, an der Nordostwand, wurde eine Gedenkstätte für die 14 Lawinenopfer des Ölbrenner-Gutes errichtet mit den entsprechenden - Erinnerungstafeln - befestigt auf einem Fels und am Gemäuer.
Anmerkung: Aus Harz kann man in eigenen Schwelbrand-Öfen relativ dünnflüssiges Pech (Baum-Öl) gewinnen, das als schwarze Wagenschmiere begehrt ist. Daher kommt der Name des Ölbrenner-Gutes im Kötschachtal.
Siehe auch die Elementarereignisse - Lawinenkatastrophe - Ölbrennergut
- heute: zerstört !

Reiterbauer, Kötschachtal

» Reitbauernlehen «
Das Reitbauernlehen bzw. der "Reiterbauer" befand sich ursprünglich an der Stelle, wo sich heute das "Landhaus Grüner Baum" befindet. Eine Lawine hätte das Lehen Ende des 19. Jahrhunderts beinahe zerstört und man entschied daraufhin, den Hof etwa 200 m südwärts neu zu errichten, wo er sich auch heute noch befindet. Aufgrund des glücklichen Umstandes, dass das ehem. Lehen durch die Lawine verschont blieb, wurde dort, wo die Lawine zum Stillstand kam, eine Kapelle errichtet.
- heute: zum Hoteldorf - Grüner Baum - gehörend !

Metzgerlehen, Kötschachtal » Metzgerlehen «
Das Metzgerlehen, welches auf einer leichten Anhöhe unterhalb der Tofererberge liegt, wurde gar oft gemalt und fotografiert und zwar vom sog. "Malerwinkel" aus. Der Hof blieb von dem damals das Ölbrennergut zerstörenden Lawinenabgang verschont.

Ardacker

Lutherhof, Bad Gastein » Lutherhof, ehem. Zietrauer am Ardacker «
Der sog. Lutherhof liegt am Gasteiner Höhenweg, nördlich vom Cafe Gamskar und scheint heute renoviert. Albert von Muchar, 1834 nennt den Hof als Zulehen mit der Bezeichnung "Zietrauer am Ardacker" - und schreibt: Am Bache daselbst aufwärts steigt man den Ardackerberg hinan bis zum Hause des Zietrauers am Ardacker - ... und scherzend setzt die Sage hinzu: wo der Martin Luther geboren worden ist!
Ekkehart Lebouton schrieb als ehem. evang. Pfarrer im Gasteinertal in seinem Büchlein - Die Lutherischen in der Gastein - (Textauszug original):
Anno 1533 sind die Lodingers als erste Exulanten des Gasteiner Tales nach Nürnberg ausgewandert. Sein Erbgut "am Ardacker zu Wildbad Gastein" übernahm sein Gesinnungsbruder Wolf Straßer. Später ging es in katholische Hände über und steht heute noch - renoviert -am Höhenweg neben dem Cafe Gamskar. Ein Martin Strasser war es, der kurz zuvor zum Lodinger also gesprochen: "Von Eurem Hof ist uns das neue Licht aufgegangen. Daselbst in diesem Tale Martin Luther geboren. Das gedenken wir Euch alle. Euer Hof sollte von nun an der "Lutherhof" heißen zum ewigen Gedächtnisse. Das sage ich Euch zu Ehren, was andere zuvor haben zum Spott geredet."
Historisch gesehen, so meint Prof. Fritz Gruber in seinem Buch Mosaiksteine, 2012 - gäbe es keinen einwandfreien Hinweis für einen "Lutherhof" an der Gamskarstraße (Gasteiner Höhenweg).

Cafe Gamskar, Bad Gastein » Cafe Gamskar «
Gebaut im Jahre 1892 im Auftrag des Josef Knoll - welcher bereits zur Kaiserzeit hier eine Kegelbahn betrieben haben soll. Am 22. April 1945 - Brand des Cafe Gamskar am Gasteiner Höhenweg (Remsach). Neubau in den Jahren 1946-1953 durch Baumeister Franzmair (Quelle: L. Krisch)
- heute: - Cafe Gamskar, Gamskarstraße 15

Cafe Hubertus, Bad Gastein » Cafe-Restaurant Hubertus «
Der - Seilbauernhof - ehem. und heute noch Cafe-Restaurant Hubertus der Fam. Schett liegt am Gasteiner Höhenweg oberhalb von Remsach am Ardacker. Das Haus soll nach mündlicher Aussage über 600 Jahre alt sein. Heute ist nördlich davon ein Wildgehege angeschlossen.

Frühe Siedlungen am Berg

Ölbrenner-Gut, Bad Gastein Ölbrennergut, Bad Gastein Ölbrenner-Gut, Bad Gastein Ölbrenner-Gut, Bad Gastein Reiterbauer, Kötschachtal Reiterbauer, Kötschachtal Reiterbauer, Kötschachtal Metzgerlehen, Kötschachtal Metzgerlehen, Kötschachtal
Ölbrennergut . Reiterbauer Hof . Metzgerhof
Lutherhof, Bad Gastein Lodingerhof, Bad Gastein 1948 Windischgrätzhöhe, Bad Gastein Windischgrätzhöhe, Bad Gastein Wetzelgut, Bad Gastein Wetzelgut, Bad Gastein Cafe Gamskar, Bad Gastein Cafe Gamskar, Bad Gastein
Lutherhof . Cafe Gamskar . Windischgrätz . Wetzelgut

Bauten der Zwischenkriegszeit

Im Buch: "Die Geschichte Gasteins und des Gasteiner Tales" von Heinrich von Zimburg, 1948 finden wir weitere Hinweise der neu entstehenden Bauten nach der Fertigstellung der Tauernbahn: "Den letzten großen baulichen Aufschwung erlebte Bad Gastein in den Jahren nach dem ersten Weltkriege bis zum Beginn der katastrophalen Wirtschaftskrise. Zentralheizung und Fließwasser waren im internationalen Hotelwesen Selbstverständlichkeiten geworden. So mußten die Besitzer der Gasteiner Hotels ihre Betriebe mit diesen modernen Einrichtungen versehen. Diese Investitionen erforderten weitgehendste Bauarbeiten in den Häusern, welche meist gleichzeitig mit An-, Zu- und Aufbauten verbunden wurden."

Folgende Bauten wurden nach 1918 neu gebaut oder umgebaut (nach Zimburg):
1919 - Haus Then, Umbau Kurhaus Rotes Kreuz.
1922 - Haus Fleiß, Badbruck.
1923 - Thermal A. G., Parkvilla Bellevue.
1924 - Bundesbahnerheim, Geschäftslokal Hügler (Badeschloß), Fischerwirt, Bristol (Ostmark) - Grüner Baum - Stall und Remise des Hotel Bellevue - Oraniastüberl
1925 - Die 1867 erbaute und 1910 erweiterte Helenenburg wird neuerlich erweitert, ebenfalls Kurhaus Reineke, Hotel Söntgen, Meranhaus und Krone. Villa Erna - Rosemarie, Priesterkurhaus, Landhaus Savoy - Villa Elisabeth - Haus Behrens - Alois Bauer, Rumpel A. G. - Villa Rheinland - Villa Anna - Kanzleigebäude Dick - Haus Hirt
1926 - Kurhaus Dr. Thaler - Villa Annemarie, Bredschuh; Umbauten: Villa Bacher, Astoria, Mühlberger, Wassing (Goldeck), Zanetti (Alpenblick), Kaiserhof, Alpenrose, Fischerwirt, Winter (Eden).
1927 - Hochland - Marienstein - Fondi, Recktenwald.
1928 - Rosenschlössel, Schillerhof, Grabenbäckerquelle, Katic, Sonnwendhof, Wohnhaus Salzburger Sparkasse, Erlach, Walz.
1929 - Münchnerhof - Lindenhof - Lothringen, Trude, Endlich, Kurhaus Bellevue, Fortuna, Embacher, Schubert, Erika und Villa Angerer.
1930 - Kosak, Dr. Gerke, Dachstein, Gamskarblick, Hortense, Leimböck und Kino. Aufbauten: Eden, Reineke, Gruberhaus, Mühlberger.
1931 - Krauth, Alraune, Straubingergarage, Polt, Landhaus, Grüner Baum - Kurbadehaus - der Gemeinde. Umbau: Austria.
1932 - Kurhaus Grammer, Golker, Gletschermühle, Wagenbichler.
1933 - Pfarrmaier, Georg Mayer.
1937 - Zubau Haus Hirt.

Kurbadehaus, Bad Gastein » Kurbadehaus und Freischwimmbad 1931 «
Die ausgearbeiteten Pläne noch in der Kaiserzeit sahen die Errichtung eines Kurmittelhauses am Bahnhofplateau vor, wobei 1914 mit dem Bau begonnen werden sollte. Der Ausbruch des Krieges machte das Bauvorhaben aber zunichte. Erst in den Jahren 1928 - 1930 gelang es Bürgermeister Lahsnig das damalige Bauvorhaben zu verwirklichen nach Plänen des Architekten Friedrich Walz. Den Bau führte die Bad Gasteiner Baufirma Franz Franzmair durch. Am 31. Mai 1931 fand die feierliche Eröffnung des Kurbadehauses durch den damaligen Bürgermeister Josef Mühlberger statt. So konnten auch die Gäste, die in Häusern ohne Thermalbäder untergebracht waren, ein Thermalbad zur Kur nehmen.
Gleichzeitig mit dem Kurbadehaus wurde auch ein Freischwimmbad errichtet, mit einer Größe von 10 und 25 Meter. Es wurde täglich entleert und mit Warmwasser aus der Thermalwasserkühlanlage des Behälters auf der Pyrkerhöhe wieder gefüllt. Gewöhnliches Quellwasser, das über die Berieselungsanlage zur Kühlung des Thermalwassers rinnt und dem Thermalwasser die Wärme entzieht wird dem Freischwimmbad zugeführt - Quelle: Zimburg.
- heute: - Thermalkurhaus -

Bauten des 20. Jhs.

Tauernhof, Bad Gastein Bismarck 1896, Bad Gastein Münchnerhof, Bad Gastein Pension Oswald, Bad Gastein Goethehof, Bad Gastein Freischwimmbad, Bad Gastein Freischwimmbad, Bad Gastein Lindenhof, Bad Gastein
Bahnhof-Straße - Böcksteiner-Straße
Villa Anna 1925, Bad Gastein Villa Erna 1925, Bad Gastein Villa Jägerhort, Bad Gastein
Villa Anna, Erna, Jägerhort
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- Bad Gastein - Böckstein - Kötschau
- Hofgastein - Markt -
- Böckstein - Montansiedlung -
- Dorfgastein - Ort -
- Bad Gastein - Lageplan - 1927
- Geschichte - Frühe Weg-, Berg- und Flurnamen -
Siehe auch die Seiten:
- Siedlungen - Wildbad Gastein -

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Quellen: Die Informationen wurden teilweise der Schriftenreihe des Gasteiner Museums von Mag. Dr. Laurenz Krisch: "Die Geschichte des Kaiserhofes in Bad Gastein" - "Angelo Comini" - "Franz Xaver Franzmair" - dem Buch "Gastein und seine Geschichte" von von S. Hinterseer / L. Krisch und dem Buch: "GASTUNA - Das alte Gastein" von Fritz Gruber, Verlag Rauter by HLP, 1993 und dem Buch: "Die Geschichte Gasteins und des Gasteiner Tales" von Heinrich von Zimburg, 1948 - entnommen.

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Gastein im Bild - Dokumentation
Siedlungsgeschichte - Bad Gastein
© 26.5.2008 by Anton Ernst Lafenthaler
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