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D - Gasteinertal/Dokumentation: Siedlungsgeschichte - Unterberg/Klammstein
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Siedlungsgeschichte

Unterberg - Klammstein

Schon aus der verhältnismäßig geschützten Lage "unter" dem Berg und der auch für den Anbau, ebenso wie für die Viehhaltung günstigen Lage der Ortschaft mit ihren anschließenden waldreichen Gebieten, Weiden und Almen ergibt sich die Wahrscheinlichkeit, dass auch Unterberg zu den allerältesten Siedlungen Gasteins zu zählen ist. Zudem liegt das Gebiet auch etwas abseits - also geschützt vor der Hochwassergefahr der Ache, des Bernkogelbaches und des Zechergrabens. Tatsächlich lässt sich eine sehr frühe Besiedlung dieses Bereiches auch durch die Namensgebung, aber auch durch verschiedene Nachrichten und Urkunden so gut wie sicher annehmen. Auf eine solche sehr frühe Rodung und Ansiedlung weisen sicherlich die Namen "Arreith" oder "Schopreit" hin und der Güter- und Familienname "Amoser". Auf sehr frühe Viehbewirtschaftung wird auch die Bezeichnung "Abern" (= Schäferlehen) abgeleitet, wie Sebastian Hinterseer im"Heimatbuch Dorfgastein" schreibt.
An alten Urkunden werden im Gebiet von Unterberg u. a. die folgenden genannt: 1212 wird "Jacobus de Prantstat" genannt (Brandstattgut Nr. 19) und 1318 in den Regesten der Erzbischöfe (Nr. 127) die alten Klammgüter. 1320 werden in diesen Regesten (I. Band, 1290-1315, Nr. 225) ebenfalls die Güter in der oberen Klamm, wie auch die in der "niederen Chlam" genannt.

Laut Volkszählung von 1497 gab es in "Unterperg und Pätzperg" 26 Parteien und Besitze (Iteme) mit 113 Personen. Die Volkszählung vom 21. 6. 1823 verzeichnete dagegen in diesem Gebiet 25 Häuser mit 68 männlichen und 76 weiblichen Personen, also zusammen 144 Einwohner.

» Haslinggut Nr. 1 «
1866 und auch im Klammsteinverzeichnis von 1830 noch als "Thor- oder Haslinggut" genannt. Unter den Salzburger Erbgütern des Georg Haßlinger als "Thörgütlein" oder Thorgütl verzeichnet im Unterberge, nebst einer Mühle und allen dazugehörigen Iteme. Wahrscheinlich war das Gut immer ein Teil des eigentlichen Thorlehens (Nr. 8) und vermutlich auch "ein halber Teil des ehemaligen Mayerlehens oder Mayr Gutes und zwar was über die im Jahre 1804 geschehene Verstuckung noch verblieben". Das Haus wurde im Jahre 1807 unter Georg Stueller aufgestockt. Ein wesentlicher Ausbau und Umbau erfolgte in den Jahren 1970 bis 1975. Das alte Haus hatte das Aussehen wie der heutige Pfarrhof und besaß kein Vordach. Der Überlieferung nach diente es früher als Gericht. Die großen, massiven Keller aber wurden zu Gefängnissen. Der Name Thorgut wird bereits 1350 genannt, der Name Haßlinggut - soweit bekannt - seit 1581.
Frühe Besitzer: Christan Riser 1350
- heute: Haslingbauer - Unterberg 128

» Neufanggut Nr. 2 «
auch Neufanglehen, "Heugl- oder Aenichlehen" in Unterberg genannt, vulgo "Neufanggut" (1777 Hauptgut) mit Behausung, Hofzimmer und Stall, samt "Selpgerechtigkeit zu Walchhütten". Von diesem Gut wird im Jahre 1640 ein Viehbestand von einem Roß, 15 "Rüntern" und 6 Schafen festgestellt. 1732 wird das Gut unter den Salzburger Erbgütern das Haus Neufang genannt. Am 2. 6. 1906 brannte das Gut ab. Es wurde bald darauf wieder aufgebaut. Der Name Anych wird bereits 1456 genannt, der Name Heigl seit 1484, der Name Neufang seit 1591.
Frühe Besitzer: Michael Anich und die Anychin ze Unterperg 1456
- heute: Neufang - Unterberg 129

» Krapfenlehen Nr. 3 «
Zulehen des Neufanggutes Nr. 2, aber auch "Guett Weißpoint oder Weitpoint oder Khrapfenlehen" genannt mit dem "Huebguett" oder Huebgütl, das urkundlich schon 1350 erwähnt wird und einmal Hauptgut gewesen zu sein scheint, später aber "kassiert" wurde. Das "Weißpoint oder Khrapfenlehen" bestand aus Behausung, Hofzimmer, Stall und Garten und wurde 1757 verstuckt. Es ist auch unter den Salzburger Erbgütern des Peter Ebner verzeichnet und auch im Klammsteinverzeichnis von 1830 und in der Strochner Meßstiftung genannt (1588).
Das Huebgut Nr. 3a wird als zum Krapferlehen gehörig und damit verbunden bezeichnet.
Frühe Besitzer: die Villerin (hinter der ab tassin) 1456
- heute: Unterberg ?

» Hanslbauerngut Nr. 4 «
oder "Gueth Arreith" genannt, auch Areithgut oder Arreitergut (ebenso Aerewtter oder Aerewt). Es lag zwischen dem Heinrich- und Neufanggut, ist am 31. 12.1905 abgebrannt und wurde nicht mehr aufgebaut. Das heute noch so genannte "Arreit" unterhalb von Schopreith gehört jetzt zum Amosergut (Stallung als "Brandstatt-Eibl" bezeichnet). Der Name Arreith ist seit 1353 nachweisbar, der Name Hanslbauer dürfte von Hans Pfeiffenberger oder Hans Neufang stammen.
Frühe Besitzer: Chuentz Arrewter (Artner) 1456; am 17. 3. 1353 gibt Hans von Goldeck Mertein dem Auffner und seinen Brüdern Ruprecht und Urban zu Lehen u. a. auch das "Aeraewt bei Klammstein".
- heute: Unterberg ?

» Strampflgut Nr. 5 «
auch Strampfllehen oder Strampflhäusl genannt - das "Strampflgut mit Alpsgerechtigkeit", verzeichnet auch unter den Salzburger Erbgütern des Hans Pfeiffenberger, "hat darauf aine Behaußung, Hofzimmer und Stallung und Garten, so aus dem Strampfllehen gebrochen worden". Die Herkunft des Namens ist unbestimmt.
Frühe Besitzer: Josef Gayler genannt (o. Fayler?) 1492
- heute: Strampflgut - Unterberg 145

» Die obere Hofstat Nr. 5a «
"Häusl und Gärtl zu Unterberg" - oder auch bezeichnet als "samt einem Gärtl dabei auf dem ein Häusl stehet", - "so vor unfürdenklichen Zeiten aus dem Gut Schropfreith gebrochen".
Frühe Besitzer: auch genannt Matthäus Hölzl u. Barbara Grächingerin 1640
- heute: Unterberg 145

» Heinreichgut Nr. 6 «
auch "Heinreich- oder Walkerlehen" genannt bzw. Walknergut oder Walchergüttl, vielleicht der "erste halbe Thaill des Gutes in der Lackhen (Sämerlehen genannt) oder insgemein Lackengut", verzeichnet auch bei den Salzburger Erbgütern des Wolf Fleiß "Gut Sommerlehen - Sämerlehen? oder Lacken zu Unterberg sambt Gmachmühle". Laut Bericht von Dr. Schwarz-Oberhummer zugehörig zu Georg Wengers zwei Gütern: Trupflehen (Trouplechen) und Lacken, neben einem Halbteil des Gutes Donnerlehen mit einer Gmachmühle - heute Nr. 6 Heinreichgut in Unterberg. Das Haus wurde am 17./18. 9.1928 durch Brand zerstört. 1930 wurde der Neubau errichtet und bis 1936 Haus und Stall neu ausgebaut. Der Name stammt vermutlich von Lagkner (1408), Walcher (1503), Trupf (1453).
Frühe Besitzer: Khuentz Mayr 1401
- heute: Heinreichgut - Unterberg 121

» Dillehen Nr. 7 «
auch "Tillguett" genannt. Es war 1777 Hauptgut, verbunden mit dem Hanslgut Nr. 4 und mit dem Heinreichgut Nr. 6. Es wird im Klammsteinverzeichnis von 1830 als Dillehen vermerkt und auch im Salzburger Erbgut des Mathias Wenger - vermutlich auch genannt als "Gegenthaill des Sämerlehens - insgemein Lackenlehen samt Zubehör". Angeblich war das Dillehen in den Tagen, als noch der Weg nach Gastein über die "Drei Waller" führte, eine Einkehr und Taferne. Bei der Trauung des Sohnes des Bartholomäus Katschtaler wird das Gut als Katschtallehen bezeichnet. Hier lebte der Großvater des bekannten Salzburger Kardinals Katschtaler, Josef Katschtaler, der am 28. 4. 1777 die Tochter Afra Amoser vom Haussteinerlehen in Dorfgastein heiratete. Vielleicht ist dieses Gut das sogenannte "Baschtl" (Baschtllehen), benannt nach Bartholomäus Katschtaler. Das Gut ist am 24. 6. 1924 abgebrannt. Um-/Neubau im Jahre 1988.
Frühe Besitzer: Jacob Tüll (Probst ze Pertartsgaden) 1456
- heute: Unterbergerwirt - Unterberg 110

» Thorbauerngut Nr. 8 «
auch Thorgut und in frühesten Zeiten "Guetth am Thorr zu Undterperg" genannt. Nach dem 2. Weltkrieg erfolgten kleinere Umbauten. Der alte, früher mit dem Hause verbundene Stall wurde 1960 abgerissen und gesondert neu errichtet. Die Herkunft des Namens ist unbekannt, scheint jedoch schon 1350 auf.
Frühe Besitzer: Christianus Riser genannt, 1350 genannt auch "daz dem Smid abm Tor".
- heute: Thorbauer - Unterberg 103

» Ruepbauer Nr. 9 «
oder Bindergut zu Unterberg, auch Rueppbauernguett und Bindergütl genannt (Name wahrscheinlich seit 1456), oder Gut Pindter-Lehen zu Unterberg, früher auch Fleißgütl genannt (siehe Familien Fleiß zwischen 1456 und 1736). Es wurde 1933 wegen Baufälligkeit teilweise abgerissen -vollständig abgerissen aber 1968. An dessen Stelle errichtete man den neuen Stall gegenüber dem Abergut im Jahre 1969. Das Ruepbauerngut und das "Abern", Unterberg Nr. 10 (auch Klammaberlgut genannt), gehörten zusammen. Das Berggütl Unterberg Nr. 25 war Zulehen - siehe dort. 1913 wurde der Rueppbauer von einem Bauernknecht beim Wölfl ausgeraubt und umgebracht.
Frühe Besitzer: Chuentz Pintter (Prunmeister zu sant Veyt) 1450
- heute: Unterberg ?

» Klammaberlgut oder Aberbauer Nr. 10 «
auch "Aber" oder "Abern" genannt (Namensherkunft unbekannt, vielleicht Abkürzung von Abraham oder "Aber" = Schäfer). Dazu gehörten auch heute noch die Rueppbauerngründe und das Berggütl Nr. 25, wahrscheinlich wurde es früher als die sogenannte "andere Hofstat zu Unterberg (Nonnbergisch)" bezeichnet, "darauf auch ain Häusl stehet samt einem kleinen Gärtl".
Frühe Besitzer: Friedrich Lauff 1401
- heute: Unterberg 150

» Demelhäusl Nr. 11 «
oder "Dämelhäusl" in Unterberg, wahrscheinlich jene "zway klein Fleckh zu Unterperg ob der Padstuben, darauf Wolf Fleiß ainen Stadl gehabt - so zu ainem Hörbighäusl 1609 einzufangen bewilligt worden". Seit 1970 vollständig umgebaut.
Frühe Besitzer: Leonhardt Schwaiger 1609
- heute: Unterberg 152

» Peterbauerngut Nr. 12 «
früher auch "Strasser- oder Peterbauerngut" genannt (1777 Hauptgut) mit dem "Faistlinglehen" Nr. 13 und dem "anderen halben Gut zu Unterberg", genannt das Mörstenlehen (Nr. 13a), und der "Peterbauernsag", wahrscheinlich seit ca. 1800 zum Peterbauerngut Nr. 12 in Unterberg gehörig, früher genannt als "Sag bei der Clambwiesen herob der Haid, so am 19. 7.1768 auf die Frey am Roßbach zu übersetzen bewilligt worden". Das Sägewerk stand jenseits der Brücke, war noch im 2. Weltkrieg (bis 1945/46) in Betrieb und wurde dann abgerissen (Frühe Besitzer: Georg Haider 1556)
Frühe Besitzer: Heinrich Strazzer 1350
- heute: Peterbauer - Unterberg 146

» Feistlinglehen Nr. 13 «
auch "Schmäderhöfl" genannt, zwischen Peterbauer und Binderlehen das sogenannte "Faistling- oder Pachlehen", "und zwar der erste Teil des Faistling- oder Pachlehens, Behausung, Stallung und Garten, so 1662 in sieben Theile verstuckht worden".
Frühe Besitzer: Veit Weitmoser 1557, davor Peter Höchenwarter bzw. Leonhart Höchenwarter
Das Mörtl- oder Klosterhäusl 13a in Unterberg, auch "Mörsterlehen" und in der Mundart "Möschtllehen" genannt - "das anderte halbe Gut zu Undterperg Mörsterlehen", "aine Verstuckhung des Faistling- oder Pachlehens Nr. 13 zu Undterberg, Behaußung und Stallung, samt dem dabey befindlichen Gärtl", mit den gleichen Besitzern wie am Feistlinglehen Nr. 13 bis 1852.
Frühe Besitzer: Friedrich Lauff 1401
- heute: abgetragen!

» Amosergut Nr. 15 «
früher auch "Mayrgut" genannt mit allem Zubehör, verzeichnet auch in den Salzburger Erbgütern des Hanns Amoser zu Unterberg. Das Haus wurde 1940 umgebaut und erhielt 1943 ein neues Dach. Ausgebaut wurde das Gebäude ab 1966 und mit einem kleinen Gastbetrieb versehen. Der Name Amoser stammt aus 1656, der Name Mayr wird bereits 1401 erwähnt, soweit hier nachweisbar.
Frühe Besitzer: Khuentz Mayer 1401
- heute: Amosergut - Unterberg 148

» Sagschneidergütl Nr. 16 «
auch Sagschneidergut genannt, "ain Kholparmb zu Khlamwiß, so 1635 zu Verpauung ainer Herperg mit Gärtl bewilligt worden, ain Ort an der Brandtatt neben der Straßen liegend". Eine neuerliche Umbaubewilligung erfolgte am 8. 5. 1793. Name wahrscheinlich von dem Sägewerk herrührend, das jenseits der Brücke im Raum Unterberg bis zum Zweiten Weltkrieg bestand.
Frühe Besitzer: Bewilligung zur Aufrichtung unter Hannß Weißkopf 1635
- heute: Sagschneider - Klammstein 2

» Ertlgut Nr. 17 «
auch "Webergütl" genannt, mundartlich auch "Eschtl" (die hier lebende "Eschtlin" war als Heilpraktikerin weitum bekannt und gesucht). Es handelt sich um "eine Hofstat und Gärtl am Stain, so aus dem Strampfliehen gebrochen worden" (Nonnbergerisch), auch als "Ausbruch aus dem Strampfllehen, aine Hofstat und Gärtl am Stain" bezeichnet, "welches aus dem Strampfllehen gebrochen worden". Es heißt dazu weiter in einem Vermerk: "die bey obigem Item ehender befindliche Hofstat und Häusl sind, nachdem Letzters durch ainen abreißenden Stain angeschlagen worden, um dz Jahr 1749 auf herinnten stehendem Bauland inseits des Hochwassers aufgesetzt worden". Der Name stammt vermutlich aus 1693.
Frühe Besitzer: Paul Ahreutter 1570
- heute: Ertlgut - Klammstein 4

» Rainergut Nr. 18 «
mundartlich "Roaner" genannt, auch Haidgut oder "Guett auff der Haidt", "1608 hat Hannsen Rainer darauf ain Behaußung, zway Hofzimmer, ain Roßstal, Padstuben usw . . .". Im Jahre 1802 wurde die Aufsetzung eines Handwerkkämmerleins bewilligt. Bis zum Bahnbau und noch während des Tauernbahnbaues hatte dieses Haus angeblich auch als Gästehaus und Herberge gedient, und zwar für die "höheren Herren", während die Fuhrleute und Knechte in der "Brandstatt" Unterkunft fanden. Von hier stammt der Emigrant Gruber Balthasar "auf der Haidt", Gericht Gastein.
Frühe Besitzer: 1350 werden genannt: Jacobus, filius (Sohn), Rainery, Hainrich Ortner auf dem Haid ze Dorff, Chräntzel suphayd und Granleich ib. (daselbst). 1327 wird das Gut "auf der Haid" in einem Vergleich zwischen dem Erzbischof und den Grafen von Goldegg genannt.
- heute: Rainerbauer - Klammstein 9

» Brandstattgut Nr. 19 «
Die Wirtstaferne in Unterberg auch "Tafern an der Prandstatt" mit einer alten "Wirtsgerechtigkeit auf der Prantstat", vormals eine zum Schloß Klammstein gehörige Herberge mit dem sogenannten "Kappen- oder Khapenlehen", das bis 1600 die gleichen Besitzer aufweist. Das alte Einkehrgasthaus ist am 30. 10. 1925 abgebrannt und wird als "alte Brandstatt" bezeichnet. Vermutlich stammt aber die Bezeichnung "Brandstattgut" überhaupt daher, daß in der Hauptbergbauzeit um 1500 die großen Gewerken (wie z. B. die Weitmoser, Zott und Straßer) in diesem Gebiet ihre Kohlenmeiler hatten. Das heutige Gasthaus ist ein Teil des alten Zollhauses. Im Küchenteil sind noch die alten Gemäuer sichtbar. Der Neubau gegenüber wurde 1977/78 errichtet (Brandstatt-Zuhaus = Klammstein 18).
Frühe Besitzer: 1212 wird Jacobus de Pranstat genannt.
- heute: Brandstatt - Klammstein 14

» Haarpoint Nr. 22 «
auch als "Guett Haarpoindt zu Unterperg" bezeichnet, zum Schloß Hundsdorf gehörig. Haus und Hof sind längst verfallen, der Stall aber wurde neu aufgesetzt. Hier wohnte bis zum Zweiten Weltkrieg die "Schlemmerin".
Frühe Besitzer: Georg Rormoser 1608
- heute: Klammstein

» Gamsberggut Nr. 24 «
auch "Guett Gämbsperg" genannt; in frühester Zeit wahrscheinlich "Höchenwart" (seit 1350), als Zulehen zum Rainer oder Haidtgut gehörig. Es stand oberhalb des jetzigen Rainergutes. Der Stall, der schon ganz verfallen war, wurde neu aufgebaut, das Haus 1939/40 abgerissen. Im Verzeichnis der Gemeinde wird Nr. 24 als Oberdorferhäusl bezeichnet.
Frühe Besitzer: Primo et Carolus fili eus sup Gäntzperg (Gämbsperg), 1350 Hword (= Herward) Sprunch am Chambsperch (Chambspch).
- heute: Unterberg 154

» Berggütl Nr. 25 «
laut Klammsteinverzeichnis Zulehen des Rueppbauern Nr. 9, oberhalb "Roßbach". Früher stand hier ein Haus und Höfl - seit längerer Zeit besteht aber nur noch ein Stadl und ein Viehscherm. Name höchstwahrscheinlich nach der geographischen Lage.
Frühe Besitzer: Ruepp Fleiß und Ehefrau Maria Grueberin 1736
- heute: abgetragen!

» Wächterhaus Nr. 26 «
Posten Nr. 5 der ÖBB
- heute: Klammstein 1

» Stangenlehen Nr. 27 «
Sie steht auf dem seinerzeitigen "Stangenfeld", das wiederum zum sogenannten "Stangen- oder Stänngen-Lechen" gehörte und beim Bahnbau enteignet wurde. Wahrscheinlich gehörten seinerzeit hierher auch die "Au auf der Clam, auf dieser steet die Behausung sonst genannt Breiliehen". Vielleicht gehört hierher auch das seinerzeitige Wachthäusl auf der Klamm, das 1821 durch Hochwasser zerstört wurde.
Frühe Besitzer: Georg Rohrmoser 1608
- heute: Klammstein 34

Frühe Bauten in Klammstein

Klammstein 1905
Siehe weiter im - Doku-Archiv - zu diesem Thema:
- Hofgastein - Markt -
- Böckstein - Montansiedlung -
- Dorfgastein - Ort -
- Dorfgastein - Maierhofen, Mühlbach -
Siehe auch die Seiten:
Gem. Dorfgastein - Siedlungen im Tal -
Frühe Siedlungen - Dorfgastein -

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Anmerkung: Die Informationen wurden auszugsweise dem Buch - "Heimatbuch Dorfgastein" von Sebastian Hinterseer, 1981 - sowie
dem Buch "Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins" von Sebastian Hinterseer, 1977 - entnommen.

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