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Dokumentation . Gasteinertal

Verkehrswege

Frühe Straßen

Markt Hofgastein, Gasteinertal 1840 Verschiedene Funde beweisen uns (keltischer und römischer Münzenfund), dass das Tal schon zu sehr früher Zeit, zumindest aber in der Bronzezeit (etwa 1700 v. Chr.) bereits in einem gewissen Ausmaße besiedelt und begangen war. Der älteste Zugang in das Tal führte nicht durch die außerordentlich schwer zugängliche und gefährliche Klamm, sondern über die Höhen der Drei Waller. Wie in der - Frühgeschichte - dokumentiert, waren es erst die Kelten, dann die Römer, welche uns die heute noch eindrucksvollen Althochstraßen über den Korntauern und den Mallnitzer Tauern hinterließen. Die Besiedlung des Gasteinertales durch die Bajuwaren führte zur Gründung großer Weiler und Meierhöfe im gesamten Talgebiet, was den Ausbau der Verkehrswege weiter vorantrieb. Zur Zeit des Goldbergbaues wurden dann alte, schon bestehende Straßen weiter ausgebaut und neue errichtet.
Die Straßennamen haben sich allerdings im Laufe der Zeit immer wieder verändert. Deshalb werden im Anhang bereits vergessene bzw. geänderte - Straßennamen vor 1945 - aufgelistet werden und beschrieben werden.

» Erste Straßen in das Gasteinertal «
Früher führte der Weg vom Salzachtal über die Kögerlmulde (Embach) vorbei bei den Drei Waller nach Unterberg und dann weiter ins Gasteinertal. Hier gibt es auch heute eine Straße, welche wohl in ältester Zeit schon hier bestanden hat. Wohl gab es auch von den Seitentäler Rauris und Großarltal zahlreiche Übergänge, ebenso über den Tauern. Es waren aber nur Saumwege. Eine heute noch bruchstückhaft bestehende Straße führte dann nach Süden über den Korntauern und den Mallnitzer Tauern. Der Bau dieser Straße wird den Römern zugeschrieben. Einen sicheren Nachweis, dass diese Straße Anschluss an das Salzachtal fand, gibt es bis heute nicht, auch wenn es wahrscheinlich scheint.

» Die alte Straße in der Gastein «
Die Straße führte von Klammstein durch die fruchtbaren Gegenden von Maierhofen und Mühlbach bis nach Dorfgastein. Bald folgt die Gegend von Harbach und Laderding, wo die Straße wohl Hangnahe verlief nahe dem hervortretenden Ingelsberg. Jenseits des Marktes Hofgastein führte die Straße auf der östlichen Talseite von Felding über Heißing, Gadaunern, Remsach, Kötschachdorf nach Badbruck und von dort dem Badberg steil aufwärts in das berühmte Wildbad. Muchar schreibt: "Durch viele Jahrhunderte führte früher dieser Weg allein zum Wildbade, und in allen eben bezeichneten Orten bestanden, wie heute noch an der Badbrücke, große Tafernen." Nach der Nikolauskirche senkte sich die Straße hinunter zum ehemaligen Grabenwirt und weiter über die Ache zum Grabenbäcker, dann die Bäckenmahdwiese hinauf zur Böcksteiner Straße.
- Fritz Gruber schreibt in seinem Buch Gastuna : Die älteste Wegverbindung lief immer an der Ostseite und überquerte die Gasteiner Ache am Klammausgang und dann erst wieder in Böckstein. Jünger sind die Überquerung des Wasserfalls und die Wiedereinbindung einer flacheren und nicht rutschgefährdeten Ausweichstraße im Bereich des Kurheim Tauernhof, auf der Karte als Schröggbruggen bezeichnet. Eine entscheidende Neuerung trat ein, als die Gewerken Weitmoser und Zott im Jahre 1554 auf der Westseite des Tales den sogenannten Neuweg bauten. Die Trasse entspricht ungefähr jener der heutigen Bundesstraße, entlang dem Schneeberghang und bis zum Mozartplatz. Von dort folgte der Neuweg der Badgasteiner Mittelstraße und dann weiter bis Kurheim Tauernhof. Das Bundesstraßenstück vom Mozartplatz über den Bahnhof bis Hotel Nußdorferhof stellt die jüngste Phase in der Entwicklung der Straßennetzes dar und war 1767 noch nicht vorhanden (Quelle: Fritz Gruber).

» Die Klammstraße «
Aus dem Jahre 1212 wird von einem verhängnisvoll verlaufenen Ritt des Abtes von St. Zeno durch die Klamm berichtet, welcher im Winter mit seinem Begleiter in die Tiefe stürzte. Dem Bericht zufolge kann angenommen werden, dass zu dieser Zeit der Verkehr bereits durch die Klamm geleitet wurde. Im Jahre 1286 ist auch von der Einhebung von Maut und Zoll die Rede. Leonhard von Keutschach ließ die Klammstraße errichten, welche im Jahre 1534 durch Erzbischof Matthäus Lang weiter ausgebaut wurde, dass auch Wagen fahren konnten. Mit der Gründung der Lender Handelsgesellschaft, in der sich 1547 die mächtigsten Gewerkenfamilien (Weitmoser, Straßer, Zott) vereinigten, wurde die Klammstraße weiter ausgebaut.
In den Jahren 1854 bis 1858 konnten beim sog. Steindlhäusl Passagen entschärft werden; die hölzernen Bergbrücken wurden entfernt und die beengten, durch Anplaikung gefährdeten Stellen durch Anlage von Überwölbungen, durch Stütz- und Wandmauern und eine allgemeine Korrektion der Trasse behoben. Starke Steigungen und beengte Durchfahrten hatten den Verkehr bis dahin wesentlich behindert und für Frachtfuhren einen kostspieligen doppelten oder dreifachen Vorspann und größeren Zeitverlust zur Folge gehabt. Die Klammsteiner Achenbrücke wurde im Zuge des Tauernbahnbaues errichtet und ist seit dem Straßentunnelbau für den Verkehr funktionslos. Bis Ende des 1. Weltkrieges war die Gasteiner Klamm für den Fuhrwerksverkehr oft tagelang unbenützbar. Die ehemalige Klamm war eine Schotterstraße, dann wurde sie 1935 mit einer Teeroberfläche versehen.

» Der Neuweg, erbaut 1554 «
Die alte Poststraße von Hofgastein in das Wildbad führte ursprünglich an der Ostseite des Tales über die Bauerndörfer Heißing-Felding, Gadaunern, Remsach, nach Kötschach-Badbruck und über den Badberg bis Böckstein. Die Steilstufen am Badberg waren für den Erztransport sehr beschwerlich. Die schweren Erzfuhren bedurften zur Überwindung dieser steilen Strecke eines Vorspannes, wodurch sich eine beträchtliche Verlangsamung und Verteuerung ergab.
Die Gewerken Weitmoser und Zott entschlossen sich daher, einen neuen Weg anzulegen, welcher bei Felding (südlich von Hofgastein) die alte Straße verließ, die Ache in westlicher Richtung überquerte und über Dietersdorf nach Lafen führte, von wo aus sie den Schneeberghang schräg überquerend anstieg (westlich vom Zitterauergut?) und dann beiläufig der heutigen Autostraße nach Badgastein und Böckstein folgte. Die beiden Gewerken trugen die Kosten dafür selbst und überwälzten sie nicht auf den Lender Handel, denn die Gewerken Straßer, welche an dem alten Fahrweg einträgliche Tavernen besaßen, waren selbstverständlich große Gegner dieses neuen Straßenprojektes. Diese Straße wurde aber trotzdem errichtet.

» Verfall der Straßen im 17. Jh. «
Wie schlecht und ungepflegt, wie vernachlässigt und verkommen diese Straßen durch das Versiegen des Goldreichtums geworden waren, schildert Tassilo Lehner, der in seinen Reisebildern aus dem 17. Jahrhundert von einer Fahrt des Abtes von Kremsmünster nach Gastein, die damals fünf Tage dauerte, berichtete:
"Die Reise wurde teils im Wagen, teils zu Pferd zurückgelegt. Die Schlaglöcher waren nur mit Steinen und Knüppeln ausgefüllt, so daß das Reisen im ungefederten Wagen zur Qual werden musste. Einer der mitfahrenden Patres wurde auf der Rückfahrt von Badgastein nach Salzburg so in seinem Wagen durchgerüttelt, daß er fast ohnmächtig dort ankam und es trotz der hohen Kosten und längeren Dauer vorzog, die Reise mit der Sänfte fortzusetzen."

» 1694 : Ehehafft zwingt zur Betreuung der Straße durch die Anrainer «
Wie schon erwähnt, bestimmten die Ehehafft oder Landtätting der fünf Stäbe im Pongau schon seit alters her die Betreuung der Straße durch die Anrainer. Pkt. 5 besagt: "Die Landstraßen soll man weit genueg belassen und soll ain yeder seine zuegthaillte Wegörther nach anweisung der Gasteiner'schen Wegordnung fleißig bewahren."
Diese Wegordnung, neu aufgezeichnet am 24. März 1694 besagt:
- 1. Die Nachbarschafft zu Luggau, Bäzberg, Unterberg, Mayrhof, Haymoß, Grueb, Reitt ob Dorff oder dieselben Zechen sollen die weeg, steg und Landstraßen von der Brandstatt bey der Klamm bis herauf an den Täxenbach machen.
- 2. Die Nachbarschafft zu Harbach sollen Weg und Straßen von den Täxenbach bis in den Aubach machen.
- 3. Die Nachbarschafft zu Läderting, zu Au, Breitenberg, Brandebm, Schrök und Komberg vom Aubach bis an den Dientenpichl bey Gallwieß.
- 4. Die im Markt, dann die Widener und Widenberger auch Weinisperger vom Dientenpichl bis an Feidingbach.
- 5. Die Nachbarschafft zu Felding, Heißing, Dietersdorff, Hundsdorff, Aigen und Anger von dem Feidingerbach bis an Gadaunerbach.
- 6. Die Nachbarschafft zu Gadaunern, Remsach, Ardacker und Ketschau auch die Lafen und Schneeberger vom Gadaunerbach bis an Ketschau oder Badpruggen.
- 7. Die Nachbarschafft bey dem Bad, Badberg, Wezl und Hinterbaden von den Ketschacherpruggen bis an den Liensteg und vorbemelte Nachbarschafft Gadaunern, Remsach, Ardacker, Ketschau, Lafen und Schneeberg, wenn es die Nothdurfft erheischen würde, so sollen sie dieser Nachbarschafft bey dem Bad und Hinterbaden zu Hilf schicken zween Tag acht guette Knecht.

» Die Straßen im 18./19. Jh. «
Lange Zeit blieb es infolge der schlimmen Wirtschaftsverhältnisse bei überaus tristen Verkehrsverhältnissen. Wenn auch in dieser Zeit schon sehr viele Menschen in die Gastein kamen, um hier Heilung zu suchen, ergab sich keine zwingende Notwendigkeit die Verkehrswege zu verbessern, zumal auch die Mittel dazu fehlten. Erst 1780 bis 1784 ließ Erzbischof Hieronymus die Straße zum Wildbad verbessern, aber erst 1807 kam es zur entsprechenden Ausgestaltung der teilweise schon verfallenden Straße.
1839 bis 1843 wurde wegen der vermehrten Anreise eine Regulierung der Straße mit besonderer Rücksicht auf das Gefälle und ein teilweiser Neubau auf der ganzen Strecke von der Hofgasteiner Brücke bis ins Wildbad beschlossen und die Bauausführung dem Bauunternehmer Picco (Bauleiter Bellino) übertragen.

» Der alte "Fürstenweg" wird um 1850 ausgebaut «
Bisher war immer noch der alte "Fürstenweg" (Neuweg, heute Bundesstraße) aus dem 16. Jh. als Hauptstraße ins Wildbad in Benützung. Die Instandhaltung desselben besorgte das Bergamt Böckstein. Durch den Ausbau der Eisenbahn kamen immer mehr Gäste nach Gastein, was einen entsprechenden Ausbau der Straße von Lend ins Gasteinertal erforderlich machte. Eisenbahn und Dampfmaschine ermöglichten es schon 1847 von London in 7 Tagen und von St. Petersburg in 14 Tagen nach Gastein zu reisen. In der gleichen Zeit ging man an die Ausführung der Landstraße von der Hofgasteiner Achenbrücke bis zum Straubinger Platz in Badgastein und verbreiterte diese auf 3 Klafter. Ferner errichtete man bei dieser Gelegenheit die neue steinerne Brücke über den Badgasteiner Wasserfall (Grundsteinlegung 8. Oktober 1840, Verkehrsübergabe 31. Oktober 1840). 1855 entstand auch die Neuanlage einer Fahrstraße in das Kötschachtal, während bisher dorthin bloß ein Winterweg geführt hatte.

» 1875 : Die Giselabahn verkürzt die Anfahrt in die Gastein auf 25 km «
Bisher war Gastein nur mit der Pferdepost von Salzburg aus zu erreichen, wobei für die über 100 km lange Strecke 1 bis 1 1/2 Tage benötigt wurden. Am 6. August 1875 wurde die Giselabahn eröffnet, welche Salzburg mit Innsbruck verband. Somit war der Ausbau der Straße von Lend zunehmend wichtig, da sich ein überaus reger Fuhrverkehr in das neu aufblühende Gastein ergab. Bilder von Poststationen in Lend, Pferdestationen in Dorf, Hof und Wildbad zeigen uns die großartige Vermehrung des Verkehrs. 1897 wurde mit dem weiteren Um- und Ausbau der Reichsstraße Lend-Badgastein begonnen und diese Arbeiten 1901 beendet.

» Wasserfallbrücke in Stein «
Vorerst verbesserte man in den Jahren 1839 bis 1843 die Straße von der Hofgasteiner Achenbrücke bis zum Straubingerplatz mit einem Kostenaufwand von 50.000 Gulden und verbreiterte sie auf drei Klafter. Ferner errichtete man über den Wasserfall eine neue Brücke in Stein. Mit diesen Aufgaben war die Firma Picco unter Leitung des Baumeisters Bellina beauftragt. Am 8. Oktober 1840 erfolgte die Grundsteinlegung zur neuen Steinbrücke, und schon am 31. Oktober konnte sie dem Verkehr übergeben werden.

» Betonbrücken entstehen «
Die im Jahre 1903 zerstörte Straße zwischen Gasteinerhof und dem Hotel zum Hirschen wurde durch eine Betonbrücke ersetzt, welche, dem Rutschgelände Rechnung tragend, aus einzelnen Gliedern besteht, die bei Nachgeben der Fundamente eine gewisse Elastizität aufweisen und 1911 wurde die Hohe Brücke, welche bisher eine einfache Holzbrücke war, durch eine Betonbrücke ersetzt (Quelle: Zimburg).

» Erste Automobile im Gasteineral «
Am 18. Juni 1909 wurde die Reichsstraße Lend-Gastein endgültig für Motorfahrzeuge und Automobile freigegeben. 1901 kam König Leopold II. von Belgien als erster Gast mit Hilfe eines Automobils nach Gastein. Blieb auch sein Wagen bei seinem ersten Besuch noch in der Klamm stecken, so konnte dieser doch das nächste Mal schon mit eigener Kraft die 30 Prozent Steigung der Klammstraße überwinden. Die Gasteiner waren allerdings anfänglich auf das neue Verkehrsmittel nicht gut zu sprechen, wie nachfolgend berichtet:

» Automobile in Gastein unerwünscht . . . «
- Gastein hatte sich bisher dem aufstrebenden Automobilverkehr gegenüber ablehnend verhalten und den ganzen Ort für Kraftwagen gesperrt. Nach Eröffnung der Tauernbahn war dieses Verbot - wenigstens für die Kaiser-Franz-Josef-Straße zum Bahnhof und nach Böckstein - nicht mehr aufrechtzuerhalten und die Gemeindevertretung musste 1919 den Autoverkehr in Badgastein bis zum Bahnhof freigeben - unter folgenden Voraussetzungen: 30 Schritte vor dem Auto hat der Gemeindewachmann im Dienstschritte vom Mozartplatz bis zum Bahnhof vorauszugehen, während das Auto dem Wachmann ebenfalls im Dienstschrittempo folgen musste. Der Wachmann hatte die Aufgabe, die entgegenkommenden Fuhrwerke auf das Herannahen des Automobils aufmerksam zu machen.
- Die ablehnende Haltung der Gasteiner gegenüber Automobile wird auch durch einen Bericht des Kommerzialrat Dr. h. c. Wilhelm von Opel im Jahre 1943 anlässlich seines 25. Kuraufenthaltes in Bad Gastein bestätigt (zitiert im Buch Zimburg): "Herr von Opel fuhr im Jahre 1904 im Automobil nach Bad Gastein. Auf der Steigung zwischen dem Berthahof und dem Englischen Cafe kam ihm eine Pferdepost mit Kurgästen entgegen. Als er bemerkte, daß die Pferde unruhig wurden, blieb er stehen und stellte den Motor ab. Trotzdem drängten die Pferde nach rückwärts, so daß der Postwagen über den Abhang abkippte. Dies veranlasste die auf der oberhalb der Straße beschäftigten Bahnarbeiter sowie alle in der Nähe weilenden Personen, mit Schaufeln und Krampen (Spitzhacken) gegenüber Herrn von Opel eine drohende Haltung einzunehmen, der seine ganze Redekunst aufwenden musste, um die erregte Menge, die ihm so feindlich entgegentrat, zu beruhigen. Dieses Erlebnis war ihm Lehre genug, daß hier Autos unerwünscht seien. Er kehrte daher um und fuhr durch die Klamm wieder aus der autofeindlichen Gegend hinaus, um erst nach dem ersten Weltkriege wieder Bad Gastein aufzusuchen." - Dies ereignete sich unterhalb des damaligen "Englischen Cafe" im Steilstück bei der heutigen Automobilwerkstätte Magerle.

» . . . Motorfahrzeuge und Automobile waren nicht mehr aufzuhalten «
Die stille romantische Zeit des gemütlichen Straßenverkehrs ging mit dem Bau der Tauernbahn zu Ende. Am 19. September 1905 erfolgte die feierliche Verabschiedung der letzten berühmten Gasteiner Postkutschen.
- Am 18. Juni 1909 wurde die Reichsstraße Lend-Gastein endgültig für Motorfahrzeuge und Automobile freigegeben und 1919 in Badgastein bis zum Bahnhof. 1922 geschieht dasselbe auf der Straße bis zum Patschg (Nußdorfer) und 1925 auf der gesamten Strecke nach Böckstein.

Straßen vor 1945

Gemeinde Dorfgastein

Klammstein
Gasteiner Klamm Gasteiner Klamm um 1900 Klammstraße, Gasteinertal Klammstein, Gasteinertal
Dorfgastein
Dorfgastein, Kirche Dorfgastein, Kirche Dorfgastein, Kirche Dorfgastein, Kirche Dorfgastein, Alte Straße

Gemeinde Bad Hofgastein

Die - Patriarchen-Straße - reichte vorbei beim ehem. Gutenbrunn und Militärkurhaus bis zur Liebfraeunenkirche zu Hof und heißt heute Pyrkerstraße - nach dem Gönner von Gastein, den Patriarchen Ladislaus Pyrker. Die - Bahnhof-Straße - mit Beginn beim Kaiser-Franz-Platz und Richtung Norden verlaufend bis zur heutigen Bundesstraße heißt heute Salzburgerstraße.

Hofgastein
Gutenbrunn, Bad Hofgastein Gutenbrunn, Bad Hofgastein Pyrkerstraße, Bad Hofgastein Pyrkerstraße, Bad Hofgastein Pyrkerstraße, Bad Hofgastein Gerichtsstraße, Bad Hofgastein Bahnhofstraße, Bad Hofgastein Gallwies, Bad Hofgastein
Heißing
Heißing, Bad Hofgastein

Gemeinde Bad Gastein

Kötschachdorf . Badbruck . Wildbad

Die - Bahnhof-Straße - begann beim heutigen Mozartplatz bis hinauf zum Bahnhof, entsprechend der heutigen Bundesstraße bzw. der Kaiser-Franz-Josef-Straße und weiter bis zur ehemaligen Schreckbrücke bzw. zum Gasthof Fischerwirt, wo die ehem. Böcksteinerstraße, der heutigen Karl-Heinrich-Waggerl-Straße einmündete. Die - Gravenegg-Straße - unterhalb des ehemaligen Gasteinerhofs zum ehem. Grabenwirt mündet in die Wasserfall-Straße. Die - Kirchen-Straße - direkt an der Preimskirche vorbei ist heute Teil der Bismark-Straße. Die - Hirschen-Weg - nahm seinen Anfang beim Hotel Imperial und führte oberhalb der Nikolauskirche bweim heutigen Kaiserhof vorbei. Eine kleine Wegstrecke beim Hotel Hirschen heißt heute noch Hirschenweg. Die Kaiser-Wilhelm-Promenade begann oberhalb vom ehem. Hotel Hirschen. Die - Proskowetz-Strasse - entspricht heute der Conrad-Strochner-Straße.
Die - Morzinstraße - führt oberhalb Konzertplatz (Merangarten) beim heutigen Elisabethof vorbei ziemlich steil aufwärts zur ehem.Roza-Straße (heute Karl-Heinrich-Waggerl-Straße). Die - Reichs-Straße - entsprach der heutigen Gasteiner Bundesstraße nach Bad Gastein und weiter ab dem Mozartplatz entsprechend der heutigen Kaiser-Franz-Josef-Straße bis zur Wasserfallbrücke. Noch im 19. Jahrhundert nannte man diese Straße einfach die "Hauptstraße". Die - Roza-Straße - entspricht der heutigen Karl-Heinrich-Waggerl-Straße vom Mozartplatz bis zum Abgang der Grillparzer-Straße bei der Villa Erna - heute: Karl-Heinrich-Waggerl-Straße. Die - Schreckbrücke - wurde noch im 19. Jahrhundert als die Brücke zwischen der ehem. Böcksteinerstraße (heute: Karl-Heinrich-Waggerl-Straße) und der Kötschachtalstraße beschrieben (Muchar, 1934). Anfang des 20. Jahrhunderts und heute heißt sie "Hohe Brücke".
- Siehe auch - Verfallene Wege -

Badgastein
Straßen, Bad Gastein
Badbruck . Badberg . Wildbad Gastein
Bad Gastein Bad Gastein Bad Gastein Kaiserpromenade, Bad Gastein Badbruck, Bad Gastein 1908 Kaiserhof, Badberg Leimböck, Bad Gastein
Grabenwirt, Bad Gastein 1908 Grabenwirt, Bad Gastein 1922 Badberg, Bad Gastein Kaiserhof, Badberg Straubingerplatz, Bad Gastein Wasserfallbrücke, Bad Gastein Wandelbahn, Bad Gastein Wandelbahn, Bad Gastein Elisabethof, Merangarten in Bad Gastein, Bad Gastein Morzin-Straße, Bad Gastein Evang. Kirche, Bad Gastein Reichs-Straß, Bad Gastein
Hotel Mozart, Bad Gastein Reichs-Straß, Bad Gastein Roza-Straß, Bad Gastein Bad Gastein, Bahn Bahnhof Bad Gastein Bahnhof Bad Gastein Böcksteiner-Straße, Bad Gastein
Böckstein . Anlauftal
Patschghof, Böcksteiner Straße Anlauftal, Böckstein 1929 Anlauftal, Böckstein Anlauftal, Böckstein Böckstein Böcksteiner Straße, 1909 Böckstein, Anlauftal Böckstein, Anlauftal
Böckstein . Nassfeldertal . Nassfeld
Nassfeldertal, Heilstollenzufahrt Nassfeldertal, Heilstollenzufahrt Nassfeld, Lange Brücke Nassfeldertal, Lange Brücke Nassfeld, Lange Brücke Nassfeld, Bärenfall Nassfeld, Bärenfall 1929 Gasteinertal, Bärenfall Nassfeld, Gasteinertal
Nassfeld, Gasteinertal Nassfeld, Gasteinertal Nassfeld, Gasteinertal 1956 Nassfeld, Gasteinertal Nassfeld, Gasteinertal Nassfeld, Gasteinertal Nassfeld, Valeriehaus
Kötschachtal
Helenenburg, Kötschachtal Schwarze Liesl, Kötschachtal Hoteldorf Grüner Baum, Kötschachtal Kötschachtal Kötschachtal
Siehe weiter im - Doku-Archiv - zu diesem Thema:
  - Tauernbahn - 20. Jh.
  - Verkehrswege - Muchar, 1834
  - Tauernbahn - Projekt Nordrampe
  - Berg- und Flurnamen - im Wandel
Siehe auch die Seiten:
  - Tauernbahn - im 21. Jh.
  - Frühe Straßen - der alte Thalweg . . .

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Anmerkung: Die Informationen wurden auszugsweise dem Buch - "Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins" - von Sebastian Hinterseer, 1977 - dem Buch "Die Geschichte Gasteins und des Gasteiner Tales" von Zimburg. Die Textauszüge wurden hier teilweise unverändert wiedergegeben.

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Verkehrswege - Frühe Straßen
© 12.11.2010 by Anton Ernst Lafenthaler
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