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EE20 - Gasteinertal/Ereignisse: Marathonlauf Hofgastein-Paris
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Marathonlauf . Hofgastein-Paris
Zeitungsberichte

Peter Rathgeb, Bad Hofgastein

Die Presse schreibt . . .

Rekordversuch geglückt!

Küchenchef Peter Rathgeb lief in 19 Tagen von Bad Hofgastein nach Paris! Am Sonntag, dem 25. Oktober 1981 kehrte der Hofgasteiner "Paris-Läufer" in seinen Heimatort zurück. Hunderte von Zuschauern erwarteten den Sportler, der vor dem Kurhaus durch Bürgermeister Duxner begrüßt wurde. Umrahmt von der Ortsmusikkapelle gestaltete sich die Begrüßung zu einem veritablen Volksfest.
Über Lautsprecher schilderte Herr Rathgeb seine Erlebnisse, die an Abenteuerlichkeit nichts zu wünschen übrig ließen. Fast 1.100 km bei teils schlechtesten Wetterbedingungen, wie Regen und extremer Gegenwind kennzeichneten die Probleme. Geschlafen wurde im Zweimannzelt neben der Straße - eine weitere Erschwernis, da das Zelt nicht dicht war und Regenwasser durchließ. Daß sich der sympathische, sportliche, 30-jährige Familienvater nicht unterkriegen ließ, grenzt geradezu an ein Wunder. Mit einer Durchschnittsleistung von 62 km pro Tag erreichte er nach 19 Tagen Paris und den Are de Triomphe. Nach einer Marathonfahrt mit dem Auto seines Schwagers und in Begleitung der Gattin war er pünktlich um 15.30 Uhr zum Empfang in Bad Hofgastein angekommen. Der Applaus der Zuhörer, ein kleines Ehrengeschenk - überreicht durch Bürgermeister Duxner - und die Begrüßung durch seine beiden Töchter waren der Lohn für 3 Wochen qualvoller Marter und übermenschlicher Anstrengung, die nur der zu ahnen vermag, der selber schon längere Strecken gelaufen ist.
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Paris einmal anders

Am 25. Oktober kehrte der 30jährige Koch Peter Rathgeb von seinem Marathonlauf nach Paris in seinen Heimatort zurück und wurde beim Elisabeth-Hampl-Brunnen von den Vertretern der Gemeinde und der Kurverwaltung begeistert empfangen. Peter Rathgeb hatte am 3. Oktober seinen Rekordlauf begonnen, der ihn über Vorarlberg und die Schweiz nach Frankreich führte. Begleitet und betreut wurde Rathgeb auf der über 1200 km langen Strecke von seinem Cousin Peter Perc, der auch die Ausrüstung transportierte. Die Strecke erwies sich nach den ersten fünf Tagen, an denen schönes Wetter herrschte, bedingt durch Regengüsse und Stürme als äußerst schwierig. So mußte Peter Rathgeb durch die knietief überflutete Straßen an der Saone waten und hatte außerdem mit Verletzungen und Schwellungen zu kämpfen, ehe er nach 19tägigen Strapazen in Paris an der Triumph-Pforte von seiner Frau empfangen werden konnte. Die Bad Hofgasteiner Rundschau schließt sich den zahlreichen Gratulationen an und dankt im Namen von Herrn Rathgeb allen Spendern und Helfern.
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Peter Rathgeb von Marathonlauf zurück

Bad Hofgastein. Einen großen Bahnhof bereiteten viele Hofgasteinerinnen und Hofgasteiner dem 30jährigen Koch, Peter Rathgeb, als er am vergangenen Sonntag von seinem Marathonlauf nach Paris zurückkehrte. Am 3. Oktober 1981 lief Rathgeb in Bad Hofgastein weg. Durch Tirol, die Schweiz und Frankreich führte ihn der Weg über mehr als 1200 Kilometer in die französische Hauptstadt Paris. Dort traf er am Freitag der vergangenen Woche ein. In Hofgastein wurden immer wieder Stimmen laut, daß Rathgeb diese Leistung nicht schaffen würde. Nun, nach hartem Kampf und diszipliniertem Lauf, hat es der sympathische Gasteiner doch geschafft. Die erhoffte große Werbung für den Kurort Bad Hofgastein blieb jedoch aus. Die Medien in der Schweiz und Frankreich schenkten dem Pongauer nicht viel Raum. Auch in Paris wurde der Marathon-Mann nur von seiner Gattin empfangen. Die Heimreise im Betreuerauto verlief reibungslos. Die letzten fünf Kilometer vor Hofgastein nahm Rathgeb wieder im Lauf in Angriff. Am Elisabeth-Hampl-Brunnen am Hauptplatz wurde er unter großem Applaus der Gäste und der Einheimischen, unter der Musik der Trachtenkapelle Bad Hofgastein und unter den Glückwünschen des Bürgermeisters Volkhart Duxner, sowie des Kurdirektors Dkfm. Karl Heinz Muckhoff empfangen. Rathgeb war nach seiner Rückkunft sehr zufrieden. Die erbrachte Leistung als Selbstbestätigung und der stimmungsvolle Empfang erfreuten ihn besonders.
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Zurück aus Paris

Einen freundlichen Empfang bereitete Bad Hofgastein Sonntag nachmittag seinem größten - und weitesten - Jogger, dem 30jährigen Koch Peter Rathgeb, der von Bad Hofgastein aus via Gerlos- und Arlbergpaß nach Paris gelaufen war. Am 4. Oktober war er gestartet, fahrplangemäß kam er Freitag, 23. Oktober, in der französischen Hauptstadt an, wo ihn unter dem Triumphbogen seine Frau erwartete. Die Rückreise machte er im Auto. Begleitet und betreut worden war Peter Rathgeb bei seinem Lauf vom Bruder, der im Pkw das Gepäck transportierte, geschlafen wurde in einem Zelt neben der Straße. Für Peter Rathgeb war Paris, die Lichterstadt, von Bad Hofgastein nicht nur rund 1000 Kilometer, sondern auch drei Paar Laufschuhe weit entfernt, die er auf dem Weg zerschliß.
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In 20 Tagen zu Fuß nach Paris

SALZBURG. Während Montag Zehntausende Österreicher stolz auf sich selbst waren, weil sie am Nationalfeiertag zehn oder mehr Kilometer zu Fuß zurückgelegt hatten, vollbrachte der Koch Peter Rathgeb (30) aus Bad Hofgastein eine ganz andere Leistung. Binnen 20 Tagen lief und schritt er vom Gasteinertal nach Paris, was einem Tagesschnitt von 62 Kilometern entspricht. Rathgeb startete dieses Unternehmen auf eigene Faust, keine Sponsorfirma stand ihm zur Seite. Er wollte lediglich etwas leichter an Gewicht zurückkehren - abspecken, sagt man heute dazu. Als er, wieder daheim, auf die Waage stieg, hätte es ihn bald umgeworfen - nur ein Kilo weniger. Und dieses dürfte auch schnell wieder oben sein, denn Rathgeb stand nach seiner Bravourleistung im Mittelpunkt zahlreicher Ehrungen mit Festbanketten. Vielleicht probiert es der Koch beim nächsten Mal mit einem Lauf nach Moskau ...
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Marathonlauf : Peter Rathgeb
© Anton Ernst Lafenthaler
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