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Pilze, Flechten | ||
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Verbindendes Merkmal sind die angewachsenen Lamellen, der ringlose Stiel und das
fleischrötliche Sporenpulver. Die Rötlinge (Entoloma) sind mit etwa 200 Vertretern heimisch,
die Räslinge (Clitopilus) und die Bitterlinge (Rhodocybe) mit weniger als 10 Arten! Den Namen Rötling
verdanken die Pilze dem rosabraunen Sporenpulver.
Mikroskop: Rötliche und fast kantig geformte Basidiosporen.
Sporenpulver hellrosa bis satt rosa oder rotbraun.
Sporen inamyloid, cyanophil, eckig bis isodiametrisch, warzig oder mit meridional
verlaufenden Längsrippen bzw. -furchen (im Profil 6- oder 8-eckig).
Die eindeutige Bestimmung der zahlreichen Arten insbesondere der Gattung Rötlinge (Entoloma)
ist sehr schwierig und nur mit Hilfe eines Durchlicht-Mikroskops möglich.
Abbildungen in diversen "Pilzbestimmungsbücher" sind Hilfsmittel, können aber zur eindeutigen Bestimmung
nicht herangezogen werden. Viele Rötlinge sind giftig oder giftverdächtig.
Skizzen zur Merkmalsbeschreibung siehe - Anatomie -
Arten der in Gastein vorkommenden Rötelpilze alphabetisch nach dem lateinischen Namen geordnet . . .
Klicken Sie auf die Bilder bzw. die Links zur Bildbetrachtung . . .
| ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten | ||
| Entoloma vernum Frühlingsrötling |
Habitus
Lamellen
Lamellen/Hut
Cheilocyst fehlend. Sporen heterodiam. Geruch nicht auffällig. Hut dunkelbraun, 20 - 60 mm, glatt, Pigment inkrustiert. Stiel 30 - 90 mm und 2-10 mm dicksporen 9-11 µm, 6-7eckig. Stiel hohl, bricht beim zusammendrücken, faserig und etwas gedreht. Stielbasis hellweiß. Stiel selbst bräunlich. Ansatzstelle zentral am Hut. Lamellen sind leicht vom Hut lösbar; an der Stielansatzstelle stark ausgerandet. Hut dunkelbraun, radialfasrig. Geruch schwach. Sporenpulver hell, bräunlich. Standort: Waldboden mit dichten Fichtennadeln. MIKRO: Sporen vielhöckrig (immer einseitig mit Spitze= Apiculi, Abbruchstellen von den Basidien). Keine Cheilocystiden! Bestimmung durch Univ.-Prof. Mag. Dr. I. Greilhuber. Bildnachweis © Anton Ernst Lafenthaler - Luggau, Gasteinertal 8.5.2008 | |
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- Pilze : Nacktbasidien |
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Pilze im Gasteinertal: Entolomataceae, Rötelpilze
© 9.5.2008 by Anton Ernst Lafenthaler
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