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FLcla - Flechten im Gasteinertal: Cladoniaceae - Artenzahl: 6
Flechten, Index Pilze, Flechten
Genus

Cladoniaceae

Bei uns kommt nur die Gattung Cladonia (griech. clados = Zweig, Trieb; verzweigte Flechte) in großer Zahl vor, welche auf der ganzen Welt verbreitet ist. Die übrigen Gattungen zählen immer nur wenige Arten und kommen hauptsächlich in den Subtropen und Tropen vor.

Der Thallus ist zunächst krustig oder schuppig, später durch die Bildung eines Stieles, des Podetiums, strauchig. Die Podetien sind stift-, geweih- oder becherförmig mit roten, gelbbraunen oder braunen Pseudopothecien. Die Sporen sind einzellig und farblos.
Diese Flechten wachsen auf Borke, Gestein oder direkt auf der Erde.

Arten der im Gasteinertal vorkommenden Cladoniaceae in alphabetischer Reihenfolge . . .
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ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten
Cladonia deformis, Gasteinertal Cladonia deformis Horizontaler Thallus aus gelblichgrünen und grauen kleinen Schuppen, aus denen schlanke Becher hervorwachsen, die unten berindet und oben fein sorediös sind. Apothecien rot, können aber auch fehlen.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Radeckalm/Gasteinertal am 15.06.2003
Cladonia digitata, Gasteinertal Cladonia digitata Thallusschuppen krustig-blattartig. Podetien bis 5 cm hoch mit breiten Becher und fingerförmigen Fortsätzen bis 1 cm lang. Rinde rissig, körnig sorediös. Apothecien stiftförmig am Ende der langer Arme des Becherrandes aufsitzend, braunschwarz. Kalium färbt den Thallus gelb. Anmerkung: Altes Exemplar, darum Apothezien nicht mehr knallrot!
Bestimmung bzw. Korrektur und Aktualisierung der Flechtennamen durch Herrn Univ.-Prof. Dr. Roman Türk, Universität Salzburg.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Prossau/Gasteinertal am 25.04.2003
Cladonia macroceras, Gasteinertal Cladonia macroceras Stämmchen (Podetien) grau, braun bis olivgrün und meist unregelmäßig verzweigt, an den Enden oft gegabelt, zugespitzt oder stumpf, nie mit Bechern, röhrig hohl oder längsrissig und daher mehr oder weniger rinnig und dann oft mit etwas eingebogenen Rändern. Oberfläche glatt, aber in der Regel gescheckt, mit vereinzelten, abstehenden Blättchen aber auch ohne solche. Achseln zwischen den Verzweigungen offen. Bodenständige Blättchen fehlen oder sind sehr spärlich.
Bestimmung bzw. Korrektur und Aktualisierung der Flechtennamen durch Herrn Univ.-Prof. Dr. Roman Türk, Universität Salzburg.
Symbol, Pyramide Archivbilder . . .
Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Thronegg/Gasteinertal am 10.05.2003
Cladonia macilenta, Gasteinertal Cladonia macilenta Apothecien rot, Thallusstiele spießförmig, becherlos mit punkt- bzw. knopfförmigen Apothecien. Die Thallusstiele färben sich nach Kalium intensiv gelb. Aufrechter Thallus dicht feinkörnig, sorediös, nicht in Becher endend. Besonders auf Nadelholzstümpfen sehr verbreitet.
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Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Poser Höhe/Gasteinertal am 11.10.2003
Cladonia pyxidata, Gasteinertal Cladonia pyxidata
Echte Becherflechte
Thallusstiele warzig oder gefeldert berindet, Thallusschuppen aufsteigend; oft gebräunt. Podetien bis 2 cm hoch mit 8- 12 mm breiten Bechern; Stiel allmählich in den Becher übergehend. Becherrand mit kleinen dunkelbraunen Pünktchen (Pyknidien). Apothecien selten, sitzend oder gestielt, braun. Grundständige Blättchen klein, meist dichtstehend, graugrünlich, flach bis eingerollt.
Symbol, Pyramide Archivbilder . . .
Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Heinreichalm/Dorfgastein am 19.6.2004
Cladonia rangiferina Cladonia rangiferina
Rentierflechte
Thallusstiele strauchartig verzweigt, mit fein verästelten Enden, stets ohne Becher, unberindet, stielrund, innen hohl. Astspitzen mehr oder weniger einseitswendig. Thallusstiele grau, unterseits weißwarzig; mit Kalium gelb färbend, mit Phosphor rot. Astspitzen stark gebräunt; bitter. Ohne bodenständige Blätter. Verzweigung in jeweils 3-4 Äste.
Symbol, Pyramide Archivbilder . . .
Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Stubnerkar, Gasteinertal 04.06./06.06.2007
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Die Artbestimmung und deren Beschreibung ist ohne Gewähr.
Fehlbestimmungen können nicht ausgeschlossen werden.

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Flechten im Gasteinertal: Cladoniaceae
© 29.6.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
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