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FLver - Flechten im Gasteinertal: Verrucariaceae - Artenzahl: 2
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Genus

Verrucariales

Es sind Flechten mit sitzenden oder meist eingesenkten, ascohymenial sich entwickelnden Perithecien. Echte Paraphysen fehlen. Die keuligen oder zylindrischen Asci enthalten 1-8 farblose oder braune Sporen. Algen: Chlorococcales. Die vielen Arten von Verrucaria leben endo- bis epilithisch auf Kalkfels, einige Arten völlig oder zeitweise submers in Süßwasserbächen oder an Meeresküsten. Die schuppigen bis blättrigen Thalli von Dermatocarpon-Arten siedeln auf Felsen. Endocarpon besitzt mauerartig-vielzellige Sporen.

Verrucariaceae

Die Familie der Verrucariaceae (Warzenflechten) werden zur Ordnung Verrucariales gestellt. Es sind pyrenocarpe Flechten der arktischen und gemäßigten Zone mit endolithischen, krustigen, schuppigen, blättrig-genabelten oder klein strauchigen Lager. Der Thallus ist primitiv gebaut oder mit wohl differenzierte Algen- und Rindenschicht versehen. Krustenflechten mit coccalen Grünalgen; formenreich und schwer bestimmbar. Die im Hymenium befindlichen Paraphysen verschleimen frühzeitig. Sporen 1-4-zellig.

Die im Gasteinertal vorkommenden Verrucariaceae alphabetisch gereiht . . .
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ARCHIV - Beschreibung einzelner Arten
Dermatocarpon miniatum Dermatocarpon miniatum
Bewimperte Nabelflechte
Nur an einer Stelle (Nabel) am Substrat angeheftet. Lager grau, matt, gegen die Mitte zu auch bereift, im Umriss meist unregelmäßig rundlich, wenig geteilt und ein- oder mehrblättrig. Am Rand finden sich starre, kurze graue bis schwarze einfache bis verzweigte Borsten. Thallus bis 3 cm und manchmal schwarz gesäumt. Oberseite glatt und gegen die Mitte zu etwas runzelig bis wellig-faltig. Die Unterseite ist glatt und hell-rosa, beige oder grau. Apothecien meist vorhanden. Diese schwarz, rundlich oder von welligen Umriss bis 1,5 mm breit mit gerillter Scheibe und eigenen Rand (in Assoziation mit den calcicolen Flechten Lecanora dispersa und Lecidea stigmatea).
Bestimmung bzw. Korrektur und Aktualisierung der Flechtennamen durch Herrn Univ.-Prof. Dr. Roman Türk, Universität Salzburg.
Symbol, Pyramide Archivbilder . . .
Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Kögerlalm/Gasteinertal am 12.04.2003
Collema cristatum Collema cristatum Schwärzliche Gallertflechte mit breiten, an den Enden rinnige, schmale, langgestreckte mehr oder weniger radial angeordnete Lappen mit meist welligen, krausen Lappenrändern. Lager blättrig, tief geteilt, trocken starr, schwärzlich, feucht aufquellend und gallertartig. Unterseite meist heller gefärbt als die Oberseite. Apothecien nicht so selten.
Bestimmung bzw. Korrektur und Aktualisierung der Flechtennamen durch Herrn Univ.-Prof. Dr. Roman Türk, Universität Salzburg.
Symbol, Pyramide Archivbilder . . .
Foto: © Anton Ernst Lafenthaler - Kögerlalm/Gasteinertal am 12.04.2003
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Flechten im Gasteinertal: Verrucariaceae
© 29.7.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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