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GA - Tiere im Gasteinertal: Radnetzspinnen
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Spinnen

Radnetzspinnen

Araneidae

Die Araneidae (=Argiopidae) bauen Radnetze mit Klebefäden und gehören somit zur großen Gruppe der Radnetzspinnen. Die Netze bestehen aus einem Rahmen, gefolgt von mehreren Radien bis zum Zentrum hin, wo sie mit einer Nabe abschließen. Im Zentrum sitzt die Spinne. Diese Radnetze sind besonders gut zu sehen, wenn der Nebel sich noch hartnäckig im Tal hält, die Sonne aber bereits den Horizont überschreitet und die Strahlen die Tautropfen an den Spinnennetzen aufhellen. Unzählige sind es auf dem Weg zur - Präaualm - auf halber Höhe, noch bevor man die Baumgrenze erreicht.

Kreuzspinne

Araneus diadematus
Radnetz mit Spinne

Die Kreuzspinne ist im Gasteinertal mit mehreren U-Arten vertreten. Die Zoologen fassen alle diese Arten und U-Arten zur Gattungsgruppe "Araneus" zusammen, deren exakte Bestimmung letztlich den Spezialisten vorbehalten bleiben soll, zumal es nicht jedermanns Sache ist, diese Spinnen zu fangen um sie zu Hause bestimmen zu können.
Die Angst vor Spinnen ist unbegründet aber doch tief in uns verwurzelt. Sei es, dass unsere Vorfahren noch mit gefährlichen Spinnen zu tun hatten (?) oder sei es ihr furchterregendes Aussehen, welches irgendwelchen (?) Dämonen gleichkommt.
Gefährliche Spinnen wie die "Schwarze Witwe" sind bei uns (noch) nicht heimisch und die gefürchtete, aber wenig gefährliche "Vogelspinne" kommt höchstens mit den aus Übersee angelieferten Bananen zu uns.

Eichenblatt-Radspinne

Araneus ceropaegius
Eichenblatt-Radspinne

Hier abgebildet eine Eichenblatt-Radspinne mit dem schönen Zick-Zack-Band am Rücken, ähnlich einem Eichenblatt - häufig anzutreffen in der - Leidalm - und auch am Weg auf die - Gadaunerer Hochalmen - aber auch sonst im Gebirge keine Seltenheit.

Der Biss der Kreuzspinne
Der Biss unserer Kreuzspinne kann unsere Haut kaum durchdringen und ist eher als Ablenkungsmanöver der in Panik verfallenen Spinne (und nicht des betroffenen Menschen) zu interpretieren, als das irgendeine Verletzungsabsicht bestünde. Ein Spinnenbiss, soll er doch einmal vorkommen macht lediglich eine Hautrötung und ist kaum schmerzhaft, kann aber schon mal eine Infektion hervorrufen, die sogar eine Antibiotikatherapie erforderlich macht - doch wie gesagt - selten.
Aculepeira carbonaria
Aculepeira

Sie ähnelt der Eichenblatt-Radspinne. Die Grundfärbung des Hinterkörpers ist schiefergrau mit weißen Punkten. Die Eichenblattzeichnung ist seitlich scharf schwarzgrau abgesetzt. Diese Spinne lebt in alpinen Blockschutthalden auf über 2.000 m Höhe, wie im Gasteinertal am Weg auf die Kleinelendscharte, im Palfner Hochalmgebiet und auch anderswo. Sie spannt ihre weit ausladenden Radnetze vorwiegend frei zwischen großen Gesteinsblöcken aus. Tagsüber sitzt sie meist in der Netzmitte, um auf ihre Mahlzeit zu warten . . .

Weitere Informationen dazu:
- Archiv - Arachnida - Spinnen
- Archiv - Opiliones - Weberknechte
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Gastein im Bild - Radnetzspinnen
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
Rev.: 11.11.2016
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