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Die Raupen der Fleckenfalter sind häufig recht bunt gefärbt und tragen auf dem Rücken lange Dornen, die manchmal verzweigt sein können. Sie verpuppen sich zu einer seltsam geformten "Stürzpuppe", die nur noch mit dem Hinterleibsende in einem kleinen Gespinstpolster verankert ist und kopfüber hängt. Die Puppen sind mit goldenen und silbernen Flecken verziert, die jedoch nach dem Schlüpfen des Falters verschwinden.
Die Flügelränder der Fleckenfalter sind oft zackig und mit Vorsprüngen
versehen (die düstere Färbung der Flügelunterseite dient bei zusammengeklappten
Flügeln der Tarnung). Die Vorderbeine sind zu Putzpfoten verkleinert
und können nicht mehr zum Anklammern benutzt werden.
So gesehen sind diese Falter wohl "4-Beiner" . . .
Beim Distelfalter finden sich auf der Hinterflügelunterseite
5 kleine submarginale Augenflecken. Die
Flügeloberseite ist bräunlich bis rosa, mit schwarzen und weißen Flecken auf den
Vorderflügeln, Hinterflügel nur schwarz gefleckt. Wanderfalter.
Der Tagpfauenauge hat als Grundfarbe eine kräftig rotbraune Farbe mit auf jeden Flügel oberseits einen großen, blau-schwarzen und gelb gesäumten Augenfleck. Die Unterseits ist braun-schwarz gemustert; beide Flügel haben stumpfe Spitzen am Außenrand. Die Weibchen sind etwas größer.
Das Tagpfauenauge fliegt bereits im zeitigen Frühjahr, da sie als Falter überwintern.
Die Raupen (schwarz) leben in 2 Generationen auf den Brennnesseln und bilden auf dieser unansehnliche
Haufen . . .
Der Kleiner Fuchs ist einer der häufigsten Falter bei uns, zeigt sich aber gar nicht gerne. Die Eier werden an Brennnesseln abgelegt. Der Falter überwintert in Höhlen, Kellern, Dachböden. Bei günstiger Temperatur wird er schon im März aktiv.
Die basale Hälfte des Hinterflügels ist oberseits schwärzlich.
Auf rotbraunen Grund finden sich besonders im vorderen Flügelabschnitt helle und schwarze Flecken
gruppiert. Die körpernahen Bereiche sind einfarbig dunkel. Randsaum mit blauen Flecken. Unterseite braunschwarz gemustert. Die Raupe ist schwärzlich und gelb gesäumt.
Der Perlmutterfalter kennt mehrere schwer unterscheidbare Arten. Auch die Abgrenzung zu den Scheckenfaltern ist nicht ganz einfach.
Die Eier werden an Brennnesseln abgelegt. Der Falter überwintert in Höhlen, Kellern, Dachböden.
Oberseite orangebraun mit schwarzen Flecken. Auf den Hinterflügeln an der Basis ein runder,
schwarzer Fleck.
Schwer bestimmbar - dazu muss die Zeichnung der Unterseite der Flügel sichtbar sein.
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Gastein im Bild - Fleckenfalter
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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