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Tiere-Wahl | ||
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Die Gattung Gallus, zu denen alle unsere Haushühner gehören kennen 4 Arten!
Das Gesicht dieser Hühner ist allgemein fast nackt mit fleischigen Kopfanhängen.
Der 14- bis 16-fedrige Schwanz wird dachförmig getragen. Die Läufe des Männchen
sind spitz und mit einem langen Sporn bewehrt.
Als Wildform unseres Haushuhnes gilt das Bankivahuhn, welches den Zwerghuhnrassen am
meisten ähnelt. In Griechenland sind Haushühner seit dem 4. Jahrhundert v. Chr.
nachgewiesen.
Das Bankivahuhn wurde schon im 14. Jhdt. als Haushuhn von Indien nach China geliefert . . .
Im Gasteinertal gibt es neben den wenigen wildlebenden Hühnervögeln wie den Auerhahn,
das Schneehuhn u. a. auch sehr viele Haushuhnrassen, die nicht nur der Eier oder des
Fleisches wegen, sondern auch als Liebhaberei gehalten werden.
Die Männchen haben einen Kinnbart und sind schwarz, zum Teil schillernd, mit grünen Brustfleck. Die Flügel sind dunkelbraun. Die "Rose" über den Augen schwillt (Männchen) bei der Balz an. Die Weibchen sind braun, dunkel gebändert mit rotbraunem Halsfleck.
Auerhühner sind recht anspruchsvoll in der Nahrungswahl, auch wenn sie sich im Winter mit Kiefernnadeln (bis 24 kg pro Winter) begnügen, wobei Steinchen im Magen die Nahrung zerreiben. Knospen, junge Triebe und insbes. Beeren (Heidelbeeren), sowie Larven, Fliegen und Würmer sind ihre bevorzugte Nahrung.
Die Küken sind gar an die Waldameisen als Nahrungsmittel angewiesen und wo diese fehlen, sind die Auerhuhnbestände stark zurückgegangen. Nicht zuletzt deshalb ist eine Wiederansiedlung zum Scheitern verurteilt. Die Balzspiele des Auerhahns sind bekannt; das Balzlied besteht aus wetzenden, knappenden, schnalzenden Tönen. Der Hahn fängt mit der Morgenbalz gewöhnlich schon in der Frühdämmerung an, wobei er seine Balzarie jeden Morgen bis zweihundert mal wiederholt; in der Hochbalz sogar bis sechshundert mal (?). Kommt es zur Paarung mit Birkhühnern, was schon hin und wieder vorkommt, so nennt man diese Mischlinge Rackelhühner . . .
Das Birkhuhn - Lyrurus tetrix - ist wahrlich schwer aufzuspüren und nur Jäger und Frühaufsteher bekommen sie im freien Gelände zu sehen . . .
Der Hahn weist eine Gesamtlänge bis zu 50 cm auf. Der Schwanz ist beim Männchen leierförmig
und die Federn glänzend blauschwarz, Flügelbinde und Unterschwanzdecken weiß
mit sehr kräftigen roten Rosen über den Augen.
Die Henne misst bis 40 cm. Der Schwanz ist hinten schwach eingebuchtet.
Die Weibchen sind braun gebändert mit weißer Flügelbinde, wobei der weiße Flügelspiegel
im Flug weithin auffällt.
Das Birkhuhn bewohnt bei uns den oberen Waldrand bzw. kommt oberhalb der Waldgrenze in der offen Landschaft
der Almen vor . . .
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Gastein im Bild - Rauhfußhühner
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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