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EB06 - Brauchtum/Gasteinertal: Perchtenlauf/Perchtenfiguren 2006
Ereignisse in Gastein Kunst & Kultur
Ereignisse

Brauchtum . Gasteinertal

Perchtenfiguren

Gasteiner Perchten

Die nachfolgenden Ausführungen sind überwiegend dem Buch von Horst Wierer und Werner Reinbacher entnommen, wo sich weitere detaillierte Informationen und Bilder auch von früheren Perchtenläufen in Gastein finden. Das Buch von Heinrich v. Zimburg "Der Perchtenlauf in der Gastein" - 1947, enthält ebenfalls zahlreiche Schilderungen und Ausführungen, die auszugsweise auf der Seite - Dokumentation - nachzulesen sind.
Der Perchtenlauf in der Gastein ist immer wieder ein besonderes Erlebnis - ein Brauch, der (noch) nichts an seiner Ursprünglichkeit verloren hat; man sollte dieses seltene Ereignis keinesfalls versäumen . . .

Rösslreiter - Schnalzer
Rösslreiter, Schnalzer Rösslreiter Rösslreiter Rösslreiter

Die Perchten in Gastein werden durch die drei Rösslreiter bzw. Schnalzer, die dem Zug voranschreiten, angekündigt. Sie zählen zu den Lärmperchten und wollen - ähnlich den Aperschnalzern - die ruhende Vegetation durch das Schnalzen ihrer Goasln (Peitsche) wieder erwecken. Die Rössl sind wohl erst im 19, Jahrhundert hinzugekommen, das Schnalzen aber ist in den Alpengebieten weit verbreitet. Bis 1978 nahm jeweils nur ein Rösslschnalzer am Umzug teil. 1982 waren es erstmals 3 Schnalzer. Sie tragen ein mit Gurten befestigtes, bemaltes Holzrössl zwischen den Beinen.

Vorteufel - Glockenträger
Vorteufel Vorteufel Glockenträger

Der Vorteufel schreitet mit einer Mistgabel ausgerüstet hinter den Rösslreitern dem Zug voran und macht den Weg frei für die nachfolgenden Kappenträger. Eine Rute oder gar böse Absichten hegt der Vorteufel aber nicht.
Die großen Rollen sind mit einem breiten Rindsledergurt befestigt. Nach alter Gasteiner Tradition führt er immer einen alten, am Gurt angebrachten Bauernkalender mit sich.
Der Glockenträger folgt dem Vorteufel und kündigt mit seinem Geläute das Herannahen der Perchten an. Er trägt eine Holzkraxe am Rücken, die mit Tannenreisig und Blumen geschmückt ist. Der Glockenträger begleitet die Zugspitze.
Am Korb sind mehrere Glocken befestigt. Es handelt sich um eine Speis-, 2 Fahr-, eine Ziegen-, eine Schaf- und evtl. eine Kalbsglocke. Er gehört zu den sogenannten Lärmperchten, die durch das Läuten das Frühjahr wieder erwecken wollen.

Perchtenhauptmann, -musik
Perchtenmusik Hauptmann, Perchtenmusik Perchtenhauptmann

Perchtenhauptmänner werden erstmals um 1830 erwähnt. Bis dahin zogen die Perchten in kleinen Gruppen in der Nacht von Haus zu Haus. Erst als der Perchtenlauf am Tag stattfand, war ein Perchtenhauptmann notwendig, wobei der erste namentlich genannte Hauptmann der Bad Gasteiner Totengräber Johann Niederreiter war. 1890 folgte Jakob Panzl, dann Primus Lafenthaler, welcher bis 1912 Hauptmann war. Ab 1922 fungierte Simon Basetti als Hauptmann und von 1974 bis 1990 Karl Winter. Werner Reinbacher übernahm dann 1994 den Hauptmannsäbel und im Jahre 2006 Andi Mühlberger.

Zu den Aufgaben des Hauptmannes gehören die Einteilung der Route, die Vergabe der einzelnen Funktionen an die jeweiligen Perchtenläufer, das Organisieren der notwendigen Jausen- und Essensplätze und die Betreuung aller übrigen organisatorischen und inhaltlichen Belange des Perchtenlaufes.
Früher kamen die Musiker aus Rauris und Mitterberg, dann war es die Knappenmusik aus Böckstein und die Bischofshofener Bauernkapelle, dann waren es Musiker der heimischen Ortskapelle. 1978 wurden die Musiker als Mitglieder der Perchtengruppe aufgenommen und 1990 in original Schladminger Röcke eingekleidet. Die Tracht besteht aus einem Nebelstecherhut, dem Schladminger Rock, einer Kniebundlederhose, Strickstutzen und feste Winterschuhe.

Die Kappenträger

Die Kappenträger tragen einen Salzburger Anzug mit goldenen Quasten und Kordeln an Schulter und Rücken. Alle tragen sie einen Säbel und weiße Handschuhe. Die Kappen sind an Familien gebunden und werden in mühevoller Kleinarbeit immer wieder abgeändert und neu aufgekranzt. Ist eine Kappe Eigentum eines Bauernhofes, so nennt man sie Hauskappe.

Kappenträger Nr. 1 - 10
Kappenträger 1 Kappenträger 2 Kappenträger 3 Kappenträger 4 Kappenträger 5 Kappenträger 6 Kappenträger 7 Kappenträger 8 Kappenträger 9 Kappenträger 10
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Kappenträger Nr. 11 - 20
Kappenträger 11 Kappenträger 12 Kappenträger 13 Frühlingskappe - 14 Kappenträger 15 Kappenträger 16 Kappenträger 17 Kappenträger 18 Kappenträger 19 Kappenträger 20
11 12 13 14 15 16 17 18 19 20
Kappenträger Nr. 21 - 30
Kappenträger 21 Kappenträger 22 Kappenträger 23 Kappenträger 24 Kappenträger 25 Kappenträger 26 Kappenträger 27 Kappenträger 28 Kappenträger 29 Kappenträger 30
21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
01 - Die - Hofgasteiner Wappenkappe - als Kappe Nr. 01 wurde anlässlich der Feier - 150 Jahre Heilbad Hofgastein - 1977 hergestellt. Sie ist mit hunderten Blumen bestückt, sowie mit verschiedenen Kernen (Sonnenblumen, Kürbis, Mais etc.), die auf Kartonplättchen aufgeklebt sind.
02 - Die - Gasteiner Perchtenkappe - als Kappe Nr. 02 war ursprünglich eine von mehreren Hofkappen der Familie Weinig aus dem Kötschachtal. Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert und zählt heute zu den ältesten Kappen im Perchtenlauf. Sie ist eine doppelte Kreuzkappe mit dem Schriftzug "Gasteiner Perchten" auf dem Spiegel. Geschmückt ist sie mit heimischen Frühlingsblumen. Am unteren Kreuz befindet sich ein Trachtenpärchen, am oberen Kreuz sowie an der Spitze jeweils ein Gamsbart. Die Kappe ist von einer dicken, silberfarbenen Girlande eingefasst. Sie ist 1,9 m hoch und wiegt 26 kg.
03 - Die - Planitzen Spitzkappe - als Kappe Nr. 03 wurde als Hauskappe mittlerweile 3 x abgeändert und neu aufgekranzt. Auf der Kappe befinden sich 2 große runde und acht kleine Spiegel. Die Kappe wird von einer kleinen Spitze gekrönt. Der Blumenschmuck besteht hauptsächlich aus Wachsblumen. Bedingt auch durch die sehr schweren Blumen wiegt die Kappe ca. 23 kg bei einer Höhe von 1,5 m.
04 - Die - Abrahamkappe - als Kappe Nr. 04 ist Eigentum eines Bauernhofes und wird innerhalb der Familie weitervererbt (Hauskappe). Die Abrahamkappe ist 1966 gebrochen und musste 1970 neu gebaut werden. Zahlreiche Blumen mit einem fünfeckigen Spiegel zieren die Kappe. Gekrönt wird sie von Gamsbärten.
05 - Bei der - Spitzkappe mit Kreuz - als Kappe Nr. 05 war 1982 der obere Teil der Kappe abgebrochen und es wurde stattdessen ein Kreuz an der Spitze angebracht. Die runden Spiegel mit ihren darüber hängenden Ketten, sowie die Vielzahl verschiedener Blumen vervollständigen das Gesamtbild. Die Höhe der Kappe beträgt 1,6 Meter, das Gewicht etwa 18 kg.
06 - Der - kleine Turm - als Kappe Nr. 06 (auch kleiner "Tun") soll einen Kirchturm darstellen. Er zeigt eine hohe Farbvariation. Die vielen verschiedenen Blumenornamente und Spiegel verleihen ihm ein besonders prächtiges Aussehen. Die Höhe des kleinen Turmes beträgt 2,15 m. Die besondere Konstruktionsbauweise trägt dazu bei, dass er lediglich ein Gewicht von 10 kg aufweist.
07 - Die - Rosenkappe - als Kappe Nr. 07 ist eine große Tafelkappe, welche Anfang der 70-er Jahre neu gebaut wurde. 1990 wurden an der Vorder- und Rückseite der Kappe jeweils 5 Spiegeln angebracht und ausschließlich mit Rosen geschmückt. Die regelmäßige Anordnung der Rosen wirkt edel. Mit 18 kg Gewicht zählt sie zu den mittelschweren Kappen.
08 - Die - Federwildkappe - als Kappe Nr. 08 war bis zum Jahr 1982 die einzige Wildkappe. Das enorme Gewicht von 50 kg war für den jeweiligen Träger aber nicht mehr zumutbar und es wurde ab 1982 eine zweite Wildkappe gebaut. So kam zur Federwildkappe eine zweite, die Rotwildkappe. Trotz der Teilung der Kappe betrug das Gewicht der neuen Federwildkappe immer noch 40 kg und nach Ersatz der Eisenteile durch Holz 35 kg. Die Kappe trägt heimische, ausgestopfte Vögel, 1 Eichkätzchen, 4 Gamsbärte und zwei alte Wildererbilder. Die Zwischenräume sind mit Baumwerch und Tannenreisig ausgefüllt.
09 - Die - Kollerkappe - als Kappe Nr. 09 ist vermutlich die älteste in Verwendung stehende Tafelkappe (Hauskappe der Familie Koller). Sie zählt mit ihren Kropfschließen und Kropfketten auch zu den wertvollsten Kappen des Perchtenzug. 1982 musste sie neu gebaut werden. Sie wurde als Andreaskreuz angefertigt. Sie ist mit Blumen, 8 Spiegeln und Ketten geschmückt. Das Gewicht beträgt 19 kg, die Höhe 1,4 m.
10 - Die - Spiegeltafelkappe mit Jahreszahl - als Kappe Nr. 10 war lange Zeit verschollen und wurde durch Zufall 1993 wieder aufgefunden. Sie ist mit einer Unzahl von nicht glänzenden Seidenblumen geschmückt mit 14 Spiegeln, die von Girlanden eingefasst sind. Ein Spiegel auf der Vorder- wie auf der Rückseite mit der jeweiligen Jahreszahl des Perchtenlaufes komplettieren die Kappe. Sie wiegt 19 kg bei einer Höhe von 1,4m.
11 - Der - Zwiebelturm - als Kappe Nr. 11 kam 1982 erstmals zum Einsatz und wog 33 kg. 1989 wurde sie umgebaut und etwas schlanker ausgeführt, was eine Gewichtseinsparung von 3 kg einbrachte. Die Kappe hat eine Höhe von 2,3 m.
12 - Die - Lyrakappe - als Kappe Nr. 12 ist eine sehr alte Hauskappe der Tischlerei Kerschbaumer und ähnelt einer Musiklyra. Bis 1958 wurde sie immer von diese Familie getragen. Sie besteht nur aus Holzteilen, wiegt aber trotzdem 28 kg. Sie besteht aus großen und einem kleinen Spiegel auf der Vorder- und Rückseite, sowie Silbergirlanden, die an Drahtbügeln befestigt und mit Wachsblumen geschmückt sind. Links und rechts sind Trachtenpuppen angebracht. Nach einem Umbau wiegt die Kappe nun 18 kg.
13 - Die - dreifache Kreuzkappe - als Kappe Nr. 13 ist die Nachfolgerkappe der Gorikappe, die 1944 gebrochen war und nicht mehr repariert werden konnte. 1974 bzw. 1978 wurde sie zerlegt und vollkommen neu mit einer Unzahl von Blumen und 2 Gemeindewappen geschmückt. 1998 wurde sie nachgebaut und mit vielen Blumen geschmückt. Dabei finden sich 20 Spiegel, 6 Trachtenpuppenpärchen und 7 Gamsbärte.
14 - Die - Frühlingsblumenkappe - als Kappe Nr. 14 ist die Hauskappe der Familie Grader und besteht seit 1981. Sie ist mit hunderten Frühlingsblumen aus Kunststoff, 4 großen und 2 kleinen Spiegeln, sowie mit einem Trachtenpuppenpärchen geschmückt.
15 - Die - Knappenkappe - als Kappe Nr. 15 soll den Bergbau in Gastein, der über Jahrhunderte das Geschehen im Tale prägte, auch im Perchtenlauf zum Ausdruck bringen. Das Holzgestell ist mit schwarzem Samt überzogen. Der Kopfteil ist als "Kalpac" mit einem Federbusch ausgestattet. Weiße Blumen und Glaskristalle bilden die Umrandung der schwarzen Tafelkappe. An der Vorderseite befinden sich ein Spiegel und 5 Wappen der Gewerken Weitmoser, Strasser, Zotten, Diether und Laven. Die Hinterseite zeigt das Wappen von Bad Hofgastein und Badgastein, sowie die Wappen der Strochner, der Goldegger und der Peilsteiner. Der Träger der Knappenkappe trägt anstelle des üblichen Salzburger Anzuges die Bergwerkstracht der Knappenkapelle Böckstein. Die Knappenkappe hatte 1994 erstmals beim Perchtenlauf teilgenommen. Höhe 2,4 m bei einem Gewicht von 10 kg.
16 - Die - kleine Tafelkappe - als Kappe Nr. 16 wurde im Laufe der Geschichte mehrmals restauriert und ist schon länger im Perchtenzug zu finden.
17 - Die - Musikantenkappe - als Kappe Nr. 17 trägt 2 große Spiegel auf der Vorderseite und 4 Spiegeln an der Rückseite. Auf der rechten Seite der Kappe findet sich eine Figur in der Tracht der Ortsmusik Bad Gastein, auf der linken Seite von Bad Hofgastein. Sie wurde beim Perchtenlauf 1990 erstmals gezeigt.
18 - Auf der - Wappenkappe - als Kappe Nr. 18 finden sich das Bundes- und das Landeswappen, sowie die Wappen der Gemeinde Bad Gastein und Bad Hofgastein. Die Wappen sollen die Zusammengehörigkeit aller Bewohner des Gasteinertales zu Österreich und zum Land Salzburg repräsentieren. Die Kappe wiegt etwa 23 kg.
19 - Die - Rieserkappe - als Kappe Nr. 19 eine doppelte Kreuzkappe war ursprünglich eine Hauskappe der Familie Weinig und wurde bis 1944 immer von Mitgliedern dieser Familie getragen. 1970 wurde die Kappe von Rieser Johann übernommen. Geschmückt ist die Kappe mit schönen, alten Wachsblumen und jeweils 3 Spiegeln auf der Vorder- und auf der Rückseite, sowie 5 Gamsbärten.
20 - Die - Wildkappe - als Kappe Nr. 20 war immer im Besitz der Familie Weinig, bis der damalige Perchtenhauptmann Simon Basetti Anfang der 70-er Jahre die Kappe ins Ausland verkaufte. Die Kappe wurde nachweislich seit ca. 1830 nur von Mitgliedern der Familie Weinig verwendet. 1986 wurde wegen des enormen Gewichtes eine neue Wildkappe, die Federwildkappe gebaut. Sie ist geschmückt mit allerlei Jagdtrophäen wie Hirschgeweihe, Gams- und Rehkrickeln, ein Rehkopf (neuerdings auch Steinbock) und ausgestopfte Kleintiere wie Murmeltier, Wiesel und Fuchs. Sie ist mit 52 kg die schwerste Kappe des Perchtenzuges.
21 - Die - Brandlkappe - als Kappe Nr. 21 war lange Zeit in Vergessenheit geraten und hatte schon lange nicht mehr am Perchtenlauf teilgenommen. 1993 wurde sie komplett umgebaut und für den Perchtenlauf 1994 neu gestaltet. Die Seidenblumen sind vom Violett der Astern geprägt, der Sockel ist besonders auffällig gestaltet.
22 - Die - Schiachkappe - als Kappe Nr. 22 war bis zum Jahre 1990 eine Hofkappe der Familie Schett vom Cafe Hubertus am Höhenweg. Sie war nicht mehr zu reparieren und wurde für den Perchtenlauf 1994 neu angefertigt. Im Gegensatz zu den Licht- und Freudebringenden schönen Kappen, versinnbildlicht sie das Hässliche und Vergängliche. Geschmückt ist diese Kappe mit Mäusefallen, alten Holzstallschuhen und anderen Unrat. Damit soll den Bauern nahegelegt werden, ihre Höfe rechtzeitig vor Frühlingsbeginn zu säubern. Bekleidet ist der Schiachkappenträger mit einer alten, geflickten Wolljacke, die unordentlich geknöpft getragen wird. Er benützt auch einen rostigen Säbel und grobe, handgestrickte Wollfäustlinge. Sein Nachtanzer - die schiache G'sellin - Bassdirn - trägt einen grauen Wolljanker, der mit aufgenähten Hühnerfedern verziert und mit Strohzöpfen eingefasst ist. Als Kopfbedeckung dient ein alter Filzhut mit aufgenähten Hühnerfedern. Der Halsschmuck besteht aus Kartoffeln und Wäscheklammern.
23 - Der - große Turm - als Kappe Nr. 23 wies früher eine Höhe von 3 m auf, wurde aber beim schwersten Lawinenunglück am 21.1.1951, wo das Ölbrennergut ausgelöscht wurde mit zerstört. Er wurde später neu gebaut und hat heute ein Gewicht von 27 kg und eine Höhe von 2,5 Meter.
24 - Die - violette Blumenkappe - als Kappe Nr. 24 ist ein Nachbau der ehemals zweifach Kreuzkappe von 1990 und wurde erstmals beim Perchtenlauf 1994 vorgeführt. Die Kappe trägt sehr viele Seidenblumen und zeigt einen harmonisch violetten Grundton. Sie verfügt über 2 große, 6 mittelgroße und 20 kleine Spiegel sowie 2 Trachtenpuppenpärchen. Die Spitze trägt einen Gamsbart. Gewicht 19 kg, Höhe 2,4m.
25 - Die - Rehbock - als Kappe Nr. 25 steht auf einen Sockel aus Moos, Flechten und Reisig mit Zapfen. Er hat ein Gewicht von 12 kg.
26 - Die - doppelte Kreuzkappe - als Kappe Nr. 26 zeigt immer wieder ein neues Aussehen und wird vom jeweiligen Träger immer im eigenen Stil aufgekranzt.
27 - Die - Gamsbock - als Kappe Nr. 27 steht auf einen Sockel aus Fels, der mit Latschen geschmückt ist. Die Gams wiegt 15 kg.
28 - Die - Trapezkappe - als Kappe Nr. 28 war früher eine reine Blumenkappe ohne Spiegel. Diese wurden nachträglich angebracht mit einer großen Anzahl neuer Blumen. 1994 erfolgte ein kompletter Neubau der Kappe mit 2 Spiegeln an der Rückseite und 4 Spiegeln an der Vorderseite; reich bestückt mit Seidenblumen.
29 - Der - Hirsch - als Kappe Nr. 29 steht auf einem Sockel aus Moos, Flechten und Reisig mit Zapfen. Er hat ein Gewicht von 14 kg.
30 - Der - Silberkrug - als Kappe Nr. 30 ist das Gemeindewappen Bad Gasteins. Die Kappe wurde erstmals 1978 verwendet. Sie besteht aus dem Rahmen einer Tafelkappe, eingefasst von roten, gelben und weißen Blumen. Ein aus Styropor angefertigter Silberkrug befindet sich in der Mitte. Sie zählt mit einem Gewicht von 10 kg zu den leichtesten Kappen.
Heiligen 3 Könige mit Sternträger
Sternträger König, Gasteinertal König, Gasteinertal König, Gasteinertal

Der Gasteiner Viergesang ist seit 1998 im Perchtenzug als die Heiligen Drei Könige mit Sternträger integriert. Der Leiter Gottfried Standteiner ist 1. Tenor, 2. Tenor ist Felix Röck, der 1. Bass wird von Christian Pichler gesungen, als 2. Bass fungiert Johann Schober.

Bären und Treiber
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Bären und Treiber sind bei Perchtenumzügen europaweit bekannt. Seit dem 16. Jahrhundert sind die Bärengruppen ein wichtiger Bestandteil in allen Volksschauspielen und Schaustellungen (Tanzbären). Diese Figurengruppe dürften den Tiroler Fassnachtbräuchen entstammen. Die Bären verkörpern die Macht des Winters und der bösen Elemente, werden aber vom Treiber unter Kontrolle gehalten. 1982 ist ein zweiter Bär hinzugekommen. Im Zug der Perchten geht der Treiber mit seinen Bären, rechts Ursus und links Teddy unmittelbar nach den Kappenträgern, um den nachdrängenden Zuschauern den Weg zu versperren.
Bekleidet sind die Bären mit Jacke und Hose aus weißem, langhaarigen Schaffell. Der Treiber trägt über der handgestrickten, grauen Wolljacke eine ärmellose, schmutzigweiße Schaffellweste. Weiter benützt er einen Ledergurt, an dem ein Messer in der Scheide befestigt ist. Als Kopfbedeckung dient ihm ein schwarzer Filzhut mit vier langen Fasanfedern.

Domina Perchta
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Das Wesen der Frau Perchta entspricht einer schönen und einer hässlichen (schiachen) und wird symbolisiert durch die Kleidung der Frau Perchta selbst und der Schönperchten und Schiachperchten insgesamt. Die Domina Perchta im Gasteiner Perchtenlauf zeigt das Gute und Böse im Menschen in einer Figur. 1982 wurde beschlossen, die Figur wieder in den Perchtenzug aufzunehmen. Die Maske wurde vom Bildhauer Sepp Viehauser angefertigt. Sie zeigt ein schönes, freundliches Gesicht auf der Vorder- und ein fratzenhaftes Gesicht auf der Rückseite. Sie reicht den Menschen freundlich die Hand und dreht sich blitzartig um, um die Kehrseite zu zeigen . . .

Bekleidet ist Frau Perchta auf der "schönen" Seite mit einem schwarzen, langärmeligen, mit Goldkordeln geschmücktem Dirndlkleid. Darüber werden eine Schürze und ein Halstuch in oranger Farbe getragen. Die "schiache" Seite ist mit einem blauweiß gemusterten Baumwollkittel bekleidet. Der Kittel ist mit verschiedenen Stoffresten besetzt. Der spitze Kegelhut ist einerseits mit rotem Filz überzogen und mit Strohblumen dekoriert, andererseits mit einem Wollstrumpf und Hühnerfedern besetzt. In der Hand hält sie eine Poppin, ein Fruchtbarkeitssymbol.

Habergeiß mit Treiber
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Die Habergeiß war lange Zeit aus dem Perchtenzug verschwunden, nicht aber aus der Erinnerung der Gasteiner Bevölkerung. So wurde sie 1982 wieder in den Perchtenzug aufgenommen. Seit 1998 gibt es auch einen Habergeiß-Treiber mit Schaffellmantel und Gürtel bekleidet mit einem alten, verbeulten Hut und einem Stackelstecken.
Die Bekleidung besteht aus einem Overall aus braunem Ziegenfell. An den Händen werden Fellfäustlinge mit Ziegenhufe getragen. Der giraffenlange Hals besteht aus einer Holzkonstruktion, das ebenfalls mit Ziegenfell bedeckt ist. Der Ziegenkopf trägt echte Hörner. Udo Walzl hat mit dem neuen Traggestell 2002 eine bessere Gewichtsverteilung geschaffen, da das 12 kg schwere Holzgestell nur auf den Schultern lastet.

Hexen
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Die Hexen, schön oder schiach symbolisieren die Zwiespältigkeit der Perchten in Gut und Böse. An der Spitze des Zuges machen sie mit ihren Reisig-Besen Platz und bringen Leben in den Zug.

Die Hexen gehören zu den Schiachperchten und sind seit jeher Teil des Perchtenzuges. Eine schöne und eine schiache Hexe gab es bis 1986. Im Jahre 1990 sind 8 Hexen hinzugekommen, um Ordnung im Zug zu schaffen. Sie treiben allerlei Unfug. Der Reisigbesen und die Poppin, ein Fruchtbarkeitssymbol wird stets mitgeführt.

Körblweibl - Körblmandl
Körblmandl Körblmandl Körblweibl Körblweibl

Das Körblweibl zählt wie die Hanswurste zu den Fruchtbarkeitsspendern. Sie trägt das Flaschenkind im Korb. Diese Figur ist schon seit dem 16. Jahrhundert bekannt. Sie ist als groteske Kritik der sozialen Verhältnisse gemeint, wie das katechetische Verhalten der Männer. Seit 1998 nimmt auch eine Körblmandl beim Perchtenlauf teil.
Bekleidet ist das Körblweibl mit einem Spankorb ohne Boden, an deren Vorderseite die Gestalt einer gebückten, alten Frau mit Kittel angebracht ist. Dadurch trägt die Frau scheinbar den Mann auf dem Rücken. Der Mann treibt die Frau mit Schlägen an.

Mohr - Türkenpaar - Briefträger
Mohren Türkenpaar Türkenpaar Briefträger

Die Mohren sind wie das Türkenpaar typische Theaterfiguren des 16. Jahrhunderts. Besonders in den Tiroler Fassnachtbräuchen finden sich viele Mohrengruppen. Wie andere Figuren auch, sind diese wohl nach der Emigration vieler Protestanten und nachfolgender Ansiedlung Tiroler Bauern nach Gastein gekommen.
Der Mohr trägt einen in der Scheide steckenden Säbel und weiße Handschuhe. Er trägt einen Turban, die Mohrin eine aus Plüsch überzogene Krone. Beide tragen sie Lederstiefel.

Das Türkenpaar zählt zu den Füllfiguren, die schon Mitte des 19. Jahrhunderts den Perchtenzug begleiten, deren Bedeutung aber nicht ganz klar ist. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit den Türkenkriegen, obwohl Gastein nicht direkt betroffen war.
Der Türkenmann trägt ein rotes Baumwollhemd, besetzt mit Goldbändern und eine rote Baumwollhose. Die Türkenfrau ist mit einer weißen Baumwollbluse bekleidet. Darüber eine Jacke mit roter Baumwolle und einen weiten Rock. Der Gesichtsschleier besteht aus weißem Gardinenstoff.
Am Perchtenlauf nahm bis 1982 immer nur ein Briefträger teil; seit 1986 sind es zwei. Die Uniform ist nach dem Vorbild einer k.u.k.-Briefträgeruniform geschneidert.

Schnabelperchten
Schnabelpercht Schnabelperchten Schnabelpercht Schnabelpercht Schnabelperchten Schnabelpercht

Die Schnabelperchten gehören zu den ältesten Figuren im Perchtenlauf. Sie gibt es auch im Nachbartal Rauris, wo sie von 5. auf 6. Jänner ihr Unwesen treiben. Derartige Schnabelperchten gibt es bei den Tiroler Fassnachtumzügen aber nicht. Bis 1978 gab es nur einen Schnabelpercht, 1982 kamen 2 weitere hinzu. Es sind Ordnungsperchten, die in den Stuben nachsehen, ob alles ordentlich sauber ist. Sie tragen große Scheren mit sich, die blutrot gefärbt sind. Bekleidet sind die Schnabelperchten mit einem Overall aus Schaffell und einem Rollengurt.

Jäger und Wilderer
Jäger, Wilderer

Die Jagd war immer ein Privileg der Herrschenden. So mancher Bauer und Bauernknecht hat doch versucht, ein Wildbret zu erlegen. Dies wird in den Figuren der Jäger und der Wilderer nachgestellt. Das Spektakel beginnt mit einem Platzpatronenschuss des Wilderers. Daraufhin stellt ihn der Jäger und es beginnt eine wilde Rauferei.

Schleiferweibl, -mandl
Schleiferweibl Schleifermandl

Das Schleiferweibl ist glücksbringend und gehört zu den umherziehenden Händlern, die auch allerlei Klatsch und Neuigkeiten mitbringen. Das Schleifermandl gehört ebenfalls hierher, von Haus zu Haus ziehend seine Dienste anbietend. Bis 1978 wurde noch ein schwerer Schleifstein mitgetragen.
Die Oberkleidung der Schleiferin besteht aus einer schwarzen, hüftlangen Jacke, unter der sie eine langärmelige Bluse, ebenfalls in schwarz, trägt. Der Rock ist knöchellang und glockig geschnitten. Sie trägt einen gelben Strohhut mit nach oben gebogener Krempe, sowie einen Regenschirm und eine schwarze Langhaarperücke. In der schwarzen Ledertasche befinden sich kleine Silberfolien mit dem Drudenfuß, das als Glücksymbol gilt.
Das Schleifermandl trägt eine graue, handgestrickte Wollweste und einen grau gescheckten Bergsteigerhut; am Rücken eine Holzkraxe.

Handler und Handwerker
Schneider Schneider Perchtenlauf, Gasteinertal Rastbinder Rastbinder Ölträger

Den Ölträger gab es noch bis ins 20. Jahrhundert. Sie wanderten von Haus zu Haus, boten ihre Produkte an und waren am Land ärztliche Ratgeber und Tierarzt in einer Person. Sie trugen in ihrem Bauchladen immer das passende Öl oder eine Salbe, um das Leid von Tier und Mensch zu lindern.
Bekleidet ist der Ölträger mit einer kurzen, abgewetzten Lederhose, darunter eine lange Unterhose, ein weißes Leinenhemd und eine Bauernjacke darüber. Von weitem leuchtet die blonde Perücke.

Der Rastelbinder oder Ratzlbinder ging mit seinem Bauchladen von Haus zu Haus, um allerlei Waren anzubieten. Der Name kommt von seinem Geschick, zerbrochene Ton- oder Steinguttöpfe mit Netzen aus Draht wieder zusammenzufügen.
Bekleidet ist er mit einer Lodenjacke und einer Hirschlederhose und einem Filzhut.

Die Herkunft der Schneider lässt sich von den "Störschneidern" ableiten. Sie waren, besonders bei der weiblichen Bevölkerung sehr beliebt und wussten auch immer allerlei Neuigkeiten zu erzählen. Beim Gasteiner Perchtenzug sind sie mit einer 3 m langen Schere ausgerüstet, mit der sie sich an die Leute heranschleichen, um ihnen die Kopfbedeckung zu rauben und sie erst gegen Erlös wieder zurückzugeben.
Die Schneider tragen einen schwarzen Frack, ein weißes Hemd, eine schwarze, anliegende Hose und schwarze Lederstiefel. Die Streckschere besteht aus Eschenholzleisten, die mit Nieten beweglich verbunden sind. Am Gürtel tragen sie einen Stoffmusterkatalog, ein Maßband und eine Bügeleisenattrappe.

Hanswurst, Bajazzl
Hanswurst, Zapfenmandl Hanswurst Hanswurst

Das Gute wie das Böse wird hier nicht durch eine Person verkörpert, wie bei der Frau Perchta, sondern durch 2 Personen, dem schiachen und dem schönen Bajazzl - als Fruchtbarkeitsspender. Beide führen eine Poppin (Puppe) mit, die an einem langen Strick befestigt ist und den Mädchen, denen sie gut gesinnt sind, zugeworfen wird.
Der schöne Hanswurst trägt einen weit geschnittenen, roten Overall aus Baumwollstoff mit weißen Tupfen. Der Ledergurt trägt 6 kleine Kupferschellen. Der Hut ist kegelig. Der schiache Hanswurst trägt einen Anzug aus blauer Baumwolle, an dem rundum hunderte fransig geschnittene Stoffreste in verschiedenen Farben genäht sind. Ebenso trägt er einen Schellengurt und einen hohen Kegelhut.

Kaminkehrer - Zapfenmandl - Baumwercher
Kaminkehrer Kaminkehrer Zapfenmandl Zapfenmandl Werchmandl, Baumwercher

Da die Holzhäuser früher sehr leicht Feuer fingen, betrachtete man die Kaminkehrer als Glücksbringer schlechthin. Sie kehren die Kamine symbolisch. Die Baumwerker (Baumwercher) und Zapfenmandl zählen zu den älteren Figuren des Perchtenlaufes. Sie symbolisieren die harte Arbeit im Wald und laufen so im Perchtenzug als "Waldmandl". Sie sind in gleicher Weise bei den Tiroler Fassnachtzügen vertreten und dürften auch von dort nach Gastein gekommen sein. Dem Baumwercher sind Flechten aufgenäht, dem Zapfenmandl Fichtenzapfen.

König Herodes mit Frau
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König Herodes mit Frau, die große Gerichtsbarkeit der Gasteiner Perchten verkörpern das Aburteilen von Ständen (Weinpantschen bei Wirten, Milchwässern, Jammerei, Hochstaplerei, Angeberei etc.) - Fanfarenbläser und 4 Soldaten begleiten König Herodes.

Herodes und seine Frau sind mit Sicherheit letzte Überreste der einst überaus beliebten Nikolaus- und Weihnachtsspiele. König Herodes urteilte früher selbst, indem er sein Zepter auf die Schulter ihm bekannte Bürger legte und das Urteil sprach. Später wurden ihm die "Delinquenten" von einer Hexe vorgeführt. In den 50-er Jahren waren es dann 2 Klaubaufe, die die Funktion der Hexe übernahmen. 1978 begleiteten gar 6 Klaubaufe den König mit vielen Verurteilungen . . .

Gasteiner Klaubauf
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Die Klaubaufe gehören zu den die Dämonen vertreibenden Schiachperchten, was sie durch ihr unheimliches Aussehen und den Lärm ihrer Glockenrollen bewerkstelligen wollen. Im Land Salzburg sind Krampusläufe seit dem 17. Jahrhundert bekannt und nachweisbar, Dämonen und Teufelsmasken aber schon viel länger. Die Gasteiner Klaubaufe bzw. Krampusse werden auf der Seite - Krampuslauf in Gastein - vorgestellt . . .

Sie tragen einen Teufelskopf, der immer dreifarbig (schwarze Larve mit weißen Zähnen und rote Lippen) gehalten wird und einen langen Schafmantel, die mit einem Spagat zusammengenäht ist. Pro Mantel werden 5-6 Felle benötigt. Die Stiefel werden ebenfalls mit Schaffell überzogen. Die Glockenrollen, von einem Ledergurt gehalten, stammen eigentlich von den einstigen Saumpferden, welche die Waren über den Tauernpass brachten. Die Hörner der Klaubaufe in Gastein sind ausnahmslos Ziegenbock- und Widderhörner, die schwer zu bekommen und äußerst kostspielig sind, da Ziegen heute in Gastein kaum mehr gehalten werden. In Bad Hofgastein haben die Teufelsmasken seit dem Bildhauer Sepp Lang ein etwas anderes Gepräge und unterscheiden sich so von den urtümlichen Masken, wie sie in Bad Gastein noch getragen werden. Auch wird der Schafmantel immer mehr durch den Hosenanzug abgelöst (wie schon 1940). Anstelle der Ruten werden Rossschwänze verwendet.

Im - Doku-Archiv - siehe weiter zu diesem Thema:
- Perchtenlauf in der Gastein - Heinrich v. Zimburg, 1947
Siehe auch die Seiten:
- Ereignisse - Perchtenlauf 2006 - im Gasteinertal
- Ereignisse - Perchtenlauf 2014 -
- Geschichte - Gasteiner Perchten -

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Quellen: Die Informationen wurden überwiegend dem Buch: "Die Gasteiner Perchten" von Horst Wierer und Werner Reinbacher, 2001
sowie teilweise dem Buch: "Der Perchtenlauf in der Gastein" von Heinrich Zimburg, 1947 - entnommen.

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Ereignisse in Gastein - Perchtenlauf 2006
© 15.1.2006 by Anton Ernst Lafenthaler
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