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EE08 - Gasteinertal/Ereignisse: Gasteiner Winterroas . . .
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Ereignisse . Gasteinertal

GASTEINER WINTERROAS

2008

Walter Pfeffer Zielsetzung von Walter Pfeffer, einem gebürtigen Bad Gasteiner war es, die geschlossene Bergkette rund um das Gasteinertal - vom Rauchkögerl bis zum Luxkogel - im Winter zu begehen. Schon einmal, im Jahre 1986 hatte er die Gasteinertal-Umrundung 1986 (im Alter von 25 Jahren) geschafft - wohl eine Erstbegehung. 1993 erfolgte eine zweite Begehung, wobei leider wegen des anhaltend schlechten Wetters 3 Gipfeln nicht mehr bestiegen werden konnten. Nun am 21. Dezember 2007 erfolgte eine dritte derartige Begehung - die "Winterroas" in die Gasteiner Berge - rund um das Gasteinertal. Der nachfolgenden Etappen bzw. die "Winterroas" wurde von Walter Pfeffer selbst dokumentiert.

» 100 GIPFEL RUND UM DAS GASTEINERTAL «

1. Etappe

22. Dezember 2007

Mit dem Bus nach Dorfgastein und mit dem Lift auf das Fulseck. Dann am Grat mit Schiern über den Kreuzkogel in die Perastelscharte und Aufstieg auf den Krämerkogel, den Aukopf und dann kurze Abfahrt in die Mandlkarscharte. Ab hier müssen wir die Schier tragen und es geht weiter über den Nordgrat auf die Laderdinger Gamskarlspitze. Am Südgipfel - 2.374m - dezimieren wir unser Gepäck und machen einen Abstecher zum Geißkarkopf. Zurück zum Südgipfel und Abfahrt in die Schmalzscharte (riesige gefährliche Schneewechten ostseitig!). Nun Aufstieg wieder mit Schiern auf die Schrattwand und weiter über den Tennkogel und Frauenkogel auf den Gamskarkogel.
Von hier fahren wir in die Tofererscharte hinunter und gehen weiter am Grat über den Finsterkopf und Throneck in die Throneckscharte. Nach einer kurzen Jause und bei Mondscheinlicht fahren wir über den Waldrücken am Froneck hinunter und weiter zur Poserhöhe, von wo wir die Schier zum Grünen Baum ins Kötschachtal hinunter tragen. Gutes Wetter und mittelmäßige Schneeverhältnisse, teilweise tiefe Spurarbeit! Herrliche Tour, aber etwas anstrengend.
- Tour mit Lackner Axel
- Gesamt-Gehzeit 10 Stunden, 13 Gipfel

FULSECK • LADERDINGER GAMSKARLSPITZE • GAMSKARKOGEL • THRONECK
Laderdinger Gamskarlspitze Laderdinger Gamskarlspitze
Aukopf - Laderdinger Gamskarlspitze
Laderdinger Gamskarlspitze Krämerkogel Tennkogel, Bad Hofgastein
Laderdinger Gamskarlspitze - Tennkogel
13 Gipfel in der 1. Etappe
2033 m - FULSECK
2027 m - KREUZKOGEL
2076 m - KRÄMERKOGEL
2136 m - AUKOPF
2413 m - LADERDINGER GAMSKARKOGEL
2374 m - PUNKT
2384 m - GEISSKARKOGEL
2318 m - SCHRATTWAND
2333 m - TENNKOGEL
2423 m - FRAUENKOGEL
2467 m - GAMSKARKOGEL
2153 m - FINSTERKOPF
2212 m - THRONECK

2. Etappe

29. Dezember 2007

Auffahrt mit der Bergbahn auf die Schlossalm und zur Hohen Scharte, dann Querfahrt und kurzer Aufstieg zur Schmugglerscharte. Nun am Grat weiter über Schusterkopf, Gamskogel, Hundskopf, Kramkogel zum Scheiblingkogel - schwierige Stelle (Grasband!). Abfahrt vom Gipfel zur Seebachscharte, kurze Rast. Aufstieg zum Jedlkopf, weiter am Grat über Seebach-Katzenkopf und die Mooseckhöhe bis zum Karkatzenkopf. Ab da müssen wir die Schier wieder tragen, zuerst hinunter in die Karkatzenscharte, dann Aufstieg über den Sladinkogel (große wechten!) zum Bernkogel (15.30 Uhr). Vom Bernkogel Abstieg über den Nordgrat (zum Teil sehr harter Schnee und vereist!) bis kurz vor das Hahnbalzköpfl, weiter mit den Schiern über das Hahnbalzköpfl und Kreuzkögerl zum Rauchkögerl und Abfahrt über die Drei-Waller-Kapelle nach Unterberg, mit dem Taxi nach Hause. Die Verhältnisse waren gut, große Strecken konnte man mit den Schiern gehen, keine tiefe Spurarbeit. Traumwetter und angenehme Temperaturen!
- Tour mit Lackner Axel

GAMSKOGEL • HUNDSKOPF • KRAMKOGEL • MOOSECKHÖHE • BERNKOGEL
Schmugglerscharte, Walter Pfeffer Kramkogel, Walter Pfeffer Kramkogel, Walter Pfeffer Kramkogel, Walter Pfeffer Seebachscharte, Walter Pfeffer
Schmugglerscharte - Schusterkopf - Scheiblingkogel - Kramkogel - Seebachscharte
Mooseckhöhe, Walter Pfeffer Bernkogel Sladinkopf, Axel Lackner
Mooseckhöhe - Sladinkopf
Sladinkopf Bernkogel Rauchkögerl
Rauchkögerl - Sladinkopf - Bernkogel
14 Gipfel in der 2. Etappe
2272 m - SCHUSTERKOPF
2486 m - GAMSKOGEL
2403 m - HUNDSKOPF
2454 m - KRAMKOGEL
2304 m - SCHEIBLINGKOPF
2175 m - JEDLKOPF
2147 m - SEEBACH-KATZENKOPF
2117 m - MOOSECKHÖHE
2153 m - KARKATZENKOPF
2305 m - SLADINKOGEL
2325 m - BERNKOGEL
1862 m - HAHNBALZKÖPFL
1806 m - KREUZKÖGERL
1810 m - RAUCHKÖGERL

3. Etappe

9. Jänner 2008

Mit dem Bus nach Dorfgastein und Auffahrt mit dem Lift zum Fulseck. Abfahrt mit den Schiern über das Kieserl zum Arltörl und Aufstieg über den Gratrücken zum Fuße des Schuhflicker-Vorgipfels. Hier steige ich durch eine Schneerinne und einen vereisten Kamin an der SW-Seite des Vorgipfels zum Verbindungsgrat hinauf, der zum Hauptgipfel weiterführt. Die SW-Flanke war mit viel Schnee eingeweht und nicht ungefährlich, daher diese Variante. Nun über den Grat auf den Schuhflicker, weiter auf das Hocheck und noch in die Scharte vor dem Urkübel. Hier kann ich die Schier wieder anziehen und es geht weiter über den Urkübel auf das Hasseck, danach wieder zurück und über die Paarseen zum Gipfel der Gasteiner Höhe. Dann Gratübergang über den Seekopf und Abfahrt zum Luxkogel, wo ich mir eine Rast gönne. Danach Abfahrt über den Klammberg in Richtung Lend und zum Gasthaus Posauner in das Salzachtal, Rückfahrt mit dem Bus. Die Verhältnisse und das Wetter waren mittelmäßig, am Hasseck kalter N-Wind. Landschaftlich eine Supertour! Bei der Abfahrt vom Luxkogel nach Lend einige Rippen beleidigt!
- Tour solo . . .

FULSECK • SCHUHFLICKER • HASSECK • LUXKOGEL • LEND
Schuhflicker, Vorgipfel Schuhflicker Hocheck, Hasseck Urkübel, Walter Pfeffer Hasseck, Walter Pfeffer Luxkogel, Sender
Fulseck - Schuhflicker - Hasseck - Luxkogel
9 Gipfel in der 3. Etappe
2033 m - FULSECK
1953 m - KIESERL
2214 m - SCHUHFLICKER
2180 m - HOCHECK
2010 m - URKÜBEL
2119 m - HASSECK
1994 m - GASTEINER HÖHE
2022 m - SEEKOPF
1824 m - LUXKOGEL

4. Etappe

21. Jänner 2008

Mit dem Lift auf die Schlossalm bis zur Hohen Scharte, dann Querfahrt und kurzer Aufstieg zur Schmugglerscharte, weiter am Grat über den Kirchleitenkogel in die Scharte dahinter. Ab hier tragen wir die Schier und steigen über den Nordgrat zur Türchlwand hinauf, dann sehr schwieriger und ausgesetzter Gratübergang über den SW-Grat der Türchlwand zu Punkt 2530 m und weiter zum Rührkübel. Schwierige Kletterei mit einer Abseilstelle von 20 Metern! Vom Rührkübl Abfahrt am Gratrücken zur Stanzscharte, wo wir Rast machen. Dann Aufstieg über den NW-Kamm auf den Breitfeldkogel und Abfahrt ins Angertal bei schlechten Schneeverhältnissen. Die Verhältnisse am Grat waren mittelmäßig, leichter Westwind, aber schönes Wetter. Super-Grattour, besonders der ausgesetzte SW-Grat von der Türchlwand!
- Tour mit Lackner Axel - Schwierigkeit II bis III und Abseilstelle 20 m

KIRCHLEITENKOGEL • TÜRCHLWAND • RÜHRKÜBEL • BREITFELDKOGEL
Kirchleitenkogel Türchlwand Türchlwand, Lackner Axel Türchlwand SW-Grat Türchlwand SW-Grat, Lackner Axel
Kirchleitenkogel - Türchlwand: Gipfel und SW-Grat
Türchlwand SW-Grat, Punkt 2530 Türchlwand, Alex am Seil Rührkübel, Walter Pfeffer Breitfeldkogel, Walter Pfeffer
Punkt 2530 - Rührkübel - Breitfeldkogel
5 Gipfel in der 4. Etappe
2419 m - KIRCHLEITENKOGEL
2577 m - TÜRCHLWAND
2530 m - PUNKT
2472 m - RÜHRKÜBEL
2412 m - BREITFELDKOGEL

5. Etappe

29. Jänner 2008

Mit dem Taxi zum Cafe Gamskar, dann Aufstieg mit den Schiern über die Poserhöhe zum Froneck und weiter über die Throneckscharte auf das Döferl. 3 Stunden, zum Teil tiefe und anstrengende Spurarbeit bis zur Waldgrenze, ab der Throneckscharte gute Verhältnisse! Abfahrt in die Scharte zwischen Döferl und Flugkopf, Aufstieg zum Flugkopf, Gratübergang über Schönweidkogel zum Heidentempel. Vom Gipfel des Heidentempels zum Glaserer trage ich die Schier, wo ich nach weiteren zwei Stunden ankomme. Abfahrt vom Glaserergipfel über den alten Glaserersteig bis zur verfallenen Jagdhütte, ab da muss ich die Schier wieder schultern. Die Schneeverhältnisse waren schlecht. Weiterer Abstieg über den alten Glaserersteig ins Kötschachtal und hinaus zum Gasthaus Reiterbauer, wo ich mir Kaffee und Apfelstrudel gönne! Landschaftlich sehr schöne Tour bei mittelmäßigen Verhältnissen, aber schönem und warmen Wetter.
- Tour solo

DÖFERL • FLUGKOPF • GLASERER • KÖTSCHACHTAL
Döferl Heidentempel, Glaserer Glaserer, Anstieg Glaserer
Döferl - Flugkopf- Glaserer
5 Gipfel in der 5. Etappe
2324 m - DÖFERL
2231 m - FLUGKOPF
2237 m - SCHÖNWEIDKOGEL
2315 m - HEIDENTEMPEL
2437 m - GLASERER

6. Etappe

9. Februar 2008

Mit dem Taxi ins Angertal, dann Aufstieg über die Gadaunerer Hochalmen zum Breitfeldkogel. Weiter am Grat über die Nachtkarwand in die Silberkarlscharte und Aufstieg zum Silberpfennig (4 1/2 Stunden). Vom Silberpfennig am Grat weiter über die Baukarlscharte auf Punkt 2527 m und Abfahrt über Punkt 2323 m in die Bockhartscharte (1 Stunde), wo ich Rast mache. Von der Bockhartscharte Aufstieg zum Seekopf und Abfahrt in die Kolmkarscharte, weiter am Grat - einmal mit Steigeisen, dann wieder mit Schiern - auf dem Filzenkammfelsen bis zum Niedersachsenhaus (2 Stunden). Teilweise tiefe Spurarbeit und Wechten! Nach einer kurzen Rast im Winterraum des Niedersachsenhauses fahre ich über die Ostseite und gehe dann hinaus zum Valeriehaus (1 Stunde). Super-Pulverschnee! Nach einer Kaffeepause fahre ich mit dem Bus nach Hause. Die Verhältnisse waren mittelmäßig, aber herrliches Winterwetter!
- Tour solo . . .

BREITFELDKOGEL • SILBERPFENNIG • FILZENKAMMFELSEN • >NIEDERSACHSENHAUS • NASSFELD
Silberpfennig Silberpfennig Bockhartscharte
Silberpfennig - Bockhartscharte
Schareck Filzenkammfelsen Abfahrt Niederachsenhaus
Kolmkarscharte - Filzenkammfelsen - Niederachsenhaus
7 Gipfel in der 6. Etappe
2412 m - BREITFELDKOGEL
2400 m - NACHTKARWAND
2600 m - SILBERPFENNIG
2524 m - PUNKT
2323 m - PUNKT
2413 m - SEEKOPF
2523 m - FILZENKAMMFELSEN

7. Etappe

13. und 14. Februar 2008

Am 13. Februar mit dem Auto in das Anlauftal und mit der Autoschleuse nach Mallnitz und mit dem Taxi zur Talstation der Ankogelbahn; wir dürfen gleich mit der Revisionsfahrt um 7.30 Uhr mitfahren. Schier haben wir diesmal nicht mit.
Abmarsch um 8.00 Uhr von der Ankogelbahn-Bergstation in die Grauleitenscharte, dann am Grat weiter über Grauleitenspitze, Plattenkogel zur Radeckscharte (II - III). Von der Scharte Aufstieg über den Kleinen Ankogel zum Ankogel (2 1/2 Stunden). Vom Ankogel weiter über den Schwarzkopf zum Grubenkarkopf, Abstieg am Rande der NO-Flanke zur Randkluft und Quergang zur Unteren Grubenkarscharte - wir sind sehr froh, dass wir den Hang nicht mit Schiern queren müssen! Aufstieg von der Scharte zur Tischlerspitze, wo wir um 12.00 Uhr Rast machen. Abstieg zur Tischlerspitzscharte, Aufstieg zum Tischlerkarkopf, Abstieg über N-Grat zur Tischlerkarscharte und Aufstieg zum Steinbachkogel (15.30 Uhr). Vom Steinbachkogel am Grat weiter über den Jagerkogel zur Kleinelendscharte und zur Biwakschachtel Ali Lanti, die wir um 17.00 Uhr erreichen. Da in der Biwakschachtel Schlafsäcke und 2 Gaskocher vorhanden sind, haben wir einiges an Gewicht sparen können! Es herrschten gute Verhältnisse bei Temperaturen von -10 Grad C auf 3.000 m bei bestem Winterwetter!

PLATTENKOGEL • ANKOGEL • TISCHLERSPITZEN • STEINBACHKOGEL • KLEINELENDSCHARTE
Plattenkogel, Rieser Sepp Ankogel Ankogel, Walter Pfeffer Ankogel, Walter Pfeffer
Walter Pfeffer - Ankogel
Ankogel, Schwarzkopf Tischlerspitze Grubenkarkopf, NO-Flanke Tischlerkarkopf
Ankogel - Grubenkarkopf - Tischlerkarkopf
Tischlerspitze Tischlerspitzscharte, N-Grat Ankogel, Grubenkarkopf Tischlerkarkopf, Sepp Steinbachkogel-Grat, Sepp
Tischlerspitze - Steinbachkogel
Steinbachkogel-Grat Tischlerkarkopf Steinbachkogel-Grat, Sepp
Tischlerkarkopf - Steinbachkogel
10 Gipfel in der 7. Etappe
2890 m - GRAULEITENSPITZE
2873 m - PLATTENKOGEL
3090 m - KLEINER ANKOGEL
3252 m - ANKOGEL
3168 m - SCHWARZKOPF
3006 m - GRUBENKARKOPF
3003 m - TISCHLERSPITZE
3002 m - TISCHLERKARKOPF
2868 m - STEINBACHKOGEL
2748 m - JAGERKOGEL
Kleinelendscharte Keeskogel
Kleinelendscharte - Keesnigelkopf

Am nächsten Morgen, den 14. Februar 2008 stehen wir um 6.00 Uhr auf und frühstücken ordentlich. Da wir schon am Vortag alle unsere Flaschen mit Tee angefüllt haben und Wasser für den Kaffee vorbereitet haben, können wir um 7.30 Uhr abmarschieren. Es ist etwas kälter geworden, - 14 Grad C am Morgen, aber um 8.00 Uhr sind wir auf dem Keeskogel in der Sonne. Abstieg vom Keeskogel zum Keesnigelkopf und direkter Gratabstieg mit einer Abseilstelle von 20 Metern zur Keesnigelscharte. Weiter am Grat zum Kreuzkogel - teilweise tiefer Schnee - und Übergang zum Hühnerkarkopf (ausgesetzte und ernste Gratstücke mit schlechten Schneeverhältnissen!). Vom Hühnerkarkopf, wo wir Mittag machen, weiter in die Bärenscharte und über den Grasleitenkogel auf den Glaserer, den wir um 15.45 Uhr erreichen. Anstrengende Gratstrecke! Vom Glaserer weiter am Grat über den Heidentempel und Schönweidkogel auf den Flugkopf (17.00 Uhr). Schneeverhältnisse ab Glaserer wieder gut! Am Flugkopf genießen wir noch die letzten Sonnenstrahlen, danach Abstieg über das Stubeck und den Metzgersteig in das Kötschachtal, wo wir um 18.30 Uhr ankommen. Heimfahrt mit dem Taxi. Ich bin müde, aber glücklich, diese Tour noch einmal gemacht zu haben! Die Verhältnisse waren meist gut, nur die Strecke vom Kreuzkogel bis zum Glaserer war sehr anstrengend und ernst. Herrliche Tour bei bestem Winterwetter und guten Temperaturen ohne Schier!
- Tour mit Rieser Sepp -Schwierigkeit II - IV

KEESKOGEL • KREUZKOGEL • GLASERER • FLUGKOPF
Keeskogel, Sepp Keesnigel, Nord-Grat Keesnigelkopf, Nord-Grat Keesnigelkopf, Nord-Grat
Kleinelendscharte - Keesnigelkopf
Kleinelendscharte, Keesnigelkopf, Kreuzkogel Kreuzkogel Hühnerkarkopf, Grasleitenkogel Hühnerkarkopf, Sepp
Keesnigelkopf - Kreuzkogel - Hühnerkarkopf - Grasleitenkogel
9 Gipfel in der 7. Etappe
2884 m - KEESKOGEL
2775 m - KEESNIGELKOPF
2620 m - KREUZKOGEL
2458 m - HÜHNERKARKOPF
2406 m - GRASLEITENKOGEL
2437 m - GLASERER
2315 m - HEIDENTEMPEL
2237 m - SCHÖNWEIDKOGEL
2231 m - FLUGKOPF

8. Etappe

19. Februar 2008

Mit dem Taxi in das Nassfeld, um 5.30 Uhr Abmarsch zur Hagener Hütte, von da weiter am Grat zum Westerfrölkekogel und zur Vorderen Geiselspitze (4 Stunden, teilweise sehr harter Schnee). Weiter über den Mittleren und den Hinteren Geiselspitz zum Vorderen Murauerkopf, wo ich die Schier auf den Rucksack binde und am Grat bis zum Mittleren Murauerkopf steige. Von hier fahre ich mit den Schiern über den Hinteren Murauerkopf in die Scharte vor dem Schlapperebenspitz hinunter (12.00 Uhr). Hier mache ich kurze Mittagspause. Danach Aufstieg über Punkt 2973 m auf den Schlapperebenspitz mit Schiern. Ab hier muss ich sie wieder tragen, weiter am Grat über den Weinflaschenkopf und Strabelebenkopf zur Baumbachspitze, wo mich zu meiner linken Hand Schneekanonen, Lifte und viele Leute begrüßen! Um 15.00 Uhr erreiche ich - zwar müde, aber gut gelaunt - den Schareckgipfel, dann folgt der Abstieg über Herzog-Ernst-Spitze und Neunerkogel zur Riffelhöhe und weiter bis zum Niedersachsenhaus, wo gerade die Sonne untergeht (17.00 Uhr). Nach einer kurzen Rast fahre ich ins Siglitztal hinunter und komme um 18.00 Uhr im Valeriehaus an. Schlechte Schneeverhältnisse - Bruchharsch! Am Grat waren die Verhältnisse meist gut, man konnte alles ohne Steigeisen gehen. Supertour bei bestem Winterwetter!
- Tour solo - Schwierigkeit II bis III

GEISELSPITZEN • MURAUERKÖPFE • WEINFLASCHENKOPF • SCHARECK • NEUNERKOGEL • NIEDERSACHSENHAUS
Vordere Geiselspitze Geiselspitzen Murauerkopf Hinterer Murauerkopf Schlapperebenspitze
Vordere Geiselspitze
Schlapperebenspitze Schareck Schareck Schareck
Schlapperebenspitze und Schareck vom Weinflaschenkopf
Neunerkogel von Riffelhöhe Schareck, Nordwand Riffelgrat
Schlapperebenspitze und Schareck vom Weinflaschenkopf
16 Gipfel in der 8. Etappe
2708 m - WESTERFRÖLKEKOGEL
2974 m - VORDERE GEISELSPITZE
2910 m - MITTLERE GEISELSPITZE
2886 m - HINTERE GEISELSPITZE
2881 m - VORDERER MURAUERKOPF
2988 m - MITTLERER MURAUERKOPF
2915 m - HINTERER MURAUERKOPF
2973 m - PUNKT
3020 m - SCHLAPPEREBENSPITZE
3006 m - WEINFLASCHENKOPF
3012 m - STRABELEBENKOPF
3105 m - BAUMBACHSPITZE
3122 m - SCHARECK
2933 m - HERZOG-ERNST-SPITZE
2827 m - NEUNERKOGEL
2636 m - RIFFELHÖHE

9. Etappe

21. Februar 2008

Mit Hubert Ploderer kann ich ins Nassfeld fahren und mit der ersten Gondel auf den Kreuzkogel (8.00 Uhr). Danach lange Querung an der Mallnitzriegel-SW-Flanke entlang bis in die Woisgenscharte (9.00 Uhr). Hier zieht eine Kaltfront durch mit starkem Westwind und leichtem Schneefall. Ich binde meine Schier auf den Rucksack, dann geht es am Grat hinauf zum Gipfel der Romatenspitze - sehr harter Schnee, der Steigeisen erfordert! Gratübergang über Punkt 2647 m ins Ulschartl, kurzer Aufstieg zum Ebeneck und weiter mit den Schiern zum Greilkopf. Von dort kurze Abfahrt zur Hagener Hütte, die ich um 12.00 Uhr erreiche. Nach einer Rastpause fahre ich über das Eselkar hinunter in das Nassfeld und gehe über die Nassfeldalm hinaus zum Valeriehaus (13.00 Uhr). Dann mit dem Skibus nach Hause - das Wetter ist in der Zwischenzeit besser geworden und es ist sehr warm. Die Verhältnisse waren sehr gut bei mittelmäßigem Wetter. Abfahrt von der Hagener Hütte bei gutem Pulverschnee!
- Tour solo . . .

WOISGENSCHARTE • ROMATENSPITZE • GREILKOPF • HAGENERHÜTTE
Romatenspitze Romatenspitze Romatenspitze, Ebeneck Gamskarlspitze
Woisgenscharte - Romatenspitz - Greilkopf
Greilkopf Greilkopf, SW-Blick Hagener Hütte
Gamskarlspitze - Hagener Hütte
3 Gipfel in der 9. Etappe
2695 m - ROMATESPITZE
2554 m - EBENECK
2583 m - GREILKOPF

10. Etappe

26. Februar 2008

Mit dem Bergbahnbus ins Nassfeld und mit der ersten Gondel auf den Kreuzkogel, dann lange Querung um den Mallnitzriegel herum in die Woisgenscharte (1 Stunde). Aufstieg am Grat ohne Schier über den Kleinen Woisgenkopf auf den Großen Woisgenkopf und weiter zu Punkt 2695 m. Nun kurzer Abstieg in der Nordseite in die Scharte vor dem Östlichen Woisgenkeeskopf und Gratübergang über den Westlichen Woisgenkeeskopf zur Göttingerspitze und weiter zur Gamskarlspitze (3 Stunden). Hier mache ich Mittag, dann klettere ich über den NO-Grat der Gamskarlspitze zur Scharte vor dem Mindenerspitz hinunter. Zwei Abbrüche muss ich an der Nordseite umgehen und einmal 20 Meter abseilen! Nun Aufstieg auf die Mindenerspitze und Übergang zur Grüneckerseespitze, dann kurzer Abstieg über den Ostgrat zum Korntauern, wo ich um 14.15 Uhr ankomme. Hier kann ich die Schier anschnallen und in Richtung Anlauftal hinunterfahren. Sehr schlechte Schneeverhältnisse! Ab dem Tauernbründl bis zur Korntauernbrücke muss ich die Schier wieder tragen, dann kann ich bis zum Marienstein hinausfahren, weiter zu Fuß nach Böckstein. Schwierige Gratbegehung II bis III+, alles mit Steigeisen, da der Grat sehr vereist war, sonst gute Schneeverhältnisse. Superwetter und Tour!
- Tour solo - Schwierigkeit II bis III+ (Abseilstelle 20 Meter am Gamskarlspitz NO-Grat)

NASSFELD • WOISGENSCHARTE • GAMSKARLSPITZE • KORNTAUERN • ANLAUFTAL
Woisgenkopf Woisgenkeesköpfe Woisgenscharte Woisgenkeeskopfgrat
Woisgenscharte - Woisgenkeeskopfgrat
Gamskarlspitze Gamskarlspitze Gamskarlspitze Gamskarlspitze Grüneckerseespitze
Gamskarlspitze - Grüneckerseespitze
8 Gipfel in der 10. Etappe
2557 m - KLEINER WOISGENKOPF
2708 m - GROSSER WOISGENKOPF
2722 m - ÖSTLICHER WOISGENKEESKOPF
2723 m - WESTLICHER WOISGENKEESKOPF
2749 m - GÖTTINGERSPITZE
2832 m - GAMSKARLSPITZE
2612 m - MINDENERSPITZE
2569 m - GRÜNECKERSEESPITZE

11. Etappe

28. Februar 2008

Mit der Autoschleuse nach Mallnitz und mit dem Skibus zur Ankogellift-Talstation. Dann mit der Bahn zur Bergstation, Aufstieg in die Grauleitenscharte und weiter zum Hannoverhaus auf der Arnoldhöhe (1/2 Stunde). Gratüberschreitung über die Luggewand und das Ebeneck, Aufstieg auf die Luggespitze. Nach dem Abstieg in die Luggescharte und der Querung einer steilen Schneerampe Aufstieg über die Südflanke zum Luggeköpfl, dann Übergang zur Schönbretterspitze. Vom Gipfel schwierige Gratbegehung zur Römerspitze und Abstieg über den Westgrat zum Korntauern (3 Stunden). Gute Schneeverhältnisse! Vom Korntauern Abstieg zum Kleinen Tauernsee, weiter durch den Tauernbachgraben bis zur Schiabfahrt und zurück zur Ankogellift-Talstation (1 Stunde). Herrliche Grattour bei gutem Wetter und Verhältnissen!
- Tour solo . . .

ARNOLDHÖHE • SCHÖNBRETTERSPITZE • RÖMERKOPF • KORNTAUERN • MALLNITZ
Arnoldhöhe, Kapelle Luggespitze, Schönbretterspitze Luggewand, Hannoverhaus
Luggespitze - Schönbretterspitze
Luggespitz, Ankogel Römerkopf bis Gamskarlspitz Römerkopf
Luggespitz - Römerkopf
7 Gipfel in der 11. Etappe
2722 m - ARNOLDHÖHE
2680 m - LUGGEWAND
2608 m - EBENECK
2688 m - LUGGESPITZE
2702 m - LUGGEKÖPFL
2733 m - SCHÖNBRETTERSPITZE
2575 m - RÖMERKOPF

» GEHZEITEN der 11 Etappen«

1.Fulseck bis Throneck - Kötschachtal10
2.Schusterkopf bis Rauchkögerl 9
3.Fulseck bis Luxkogel6 1/2 h
4.Kirchleitenkogel bis Breitfeldkogel 7 1/2 h
5.Döferl bis Glaserer7 3/4 h
6.Breitfeldkogel bis Filzenkammfelsen 10
7.Plattenkogel bis Flugkopf20
8.Westerfrölkekogel bis Riffelhöhe 12 1/2 h
9.Romatenspitze bis Greilkopf5
10.Kleiner Woisgenkopf bis Grüneckerseespitze8
11.Arnoldhöhe bis Römerkopf4 1/2 h

Walter Pfeffer Insgesamt wurden 14.700 Höhenmeter beim Aufstieg absolviert bei einer Gesamt-Gehzeit von knapp über 100 Stunden. Der nördlichste Gipfel ist der Luxkogel der südlichste die Vordere Geiselspitze, der westlichste der Neunerkogel und östlich der Keeskogel.
Der höchste Gipfel ist der Ankogel mit 3.252 m, der niedrigste das Kreuzkögerl mit 1.806 m.
6 Gipfel sind über 1.000 m, 84 Gipfel über 2.000 m und 10 Gipfel über 3.000 m.
In Kilometer Luftlinie von Gipfel zu Gipfel waren es insgesamt 100 km . . .

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Kunst/Kultur - Kunstreisen - 2006

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Anmerkung: Text und Bildgestaltung Sissi Graf, Bad Gastein 2008 - Fotos: Walter Pfeffer, Axel Lackner und Sepp Rieser -
entnommen dem Buch: Gasteiner Winterroas 2008 (leider nicht im Handel).

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Ereignisse in Gastein - Winterroas
© 16.6.2008 by Anton Ernst Lafenthaler
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