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ET - Menschenwerke/Gasteinertal: Frühe Bauten - Markt Hofgastein
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Menschenwerke . Gasteinertal

Frühe Bauten

Markt Hofgastein

Hofgastein Markt

Eine besondere Form von Gütern entstand im Bereiche der Gemeinde Hofgastein durch den Bergbau. Vielfach bauten sich die Knappen eigene kleine Häuschen - wie z. B. im Angertal, in Hundsdorf und auch im Orte selbst, die mit ganz geringen Feld- und Viehbestand bestückt waren.

Die Schreibung des Namens Hofgastein (seit 1936 Bad Hofgastein) findet sich in älteren Schriften als "zu Hove, ze Hoff" u.ä. Es kann nicht festgestellt werden, wo die ältesten Häuser und Höfe standen. Hofgastein wurde bereits 1023 zur Pfarre erhoben. Vor 1500 existieren nur einzelne Aufzeichnungen über Stiftungen und Schenkungen, sowie die Steuerliste von 1497 und die Liste des 10. Mannes von 1456.
Da viele der ältesten Bauten aus Holz waren, sind diese längst durch Naturkatastrophen wie Brände und Hochwasser vernichtet oder sind einfach abgerissen worden. Ob die bereits 1365 genannten 12 Hofstätten auch wirklich die ersten 12 Gebäude waren, wissen wir nicht und wo sich diese befanden, lässt sich nur vermuten.
Die heutigen Bauten stehen natürlich nicht immer genau an jener Stelle, die einst die Alt-Bauten einnahmen, wie ein Plan des Marktes Hofgastein von 1830 zeigt. Die Namen dieser frühen Siedlungen haben sich aber zum Teil bis heute erhalten. Eine umfangreiche Dokumentation zu den Bauten finden sich im Buch von Sebastian Hinterseer "Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins" - sowie im Doku-Archiv - Siedlungsgeschichte. Die nachfolgenden Abbildungen stammen überwiegend aus den Jahren 2007/08 und lassen leider (fast) nichts mehr von den einstigen, längst zerstörten Häuser erkennen.

» Salzburgerstraße «

Bräumoser, Wappen Die beiden ältesten Häuser in der Salzburgerstraße liegen am Kirchbach, unweit des Kaiser Franz Platzes. Es ist das Verweshaus Nr. 1 - heute: Hotel Bräumoser - und das - Hutmacherhaus Nr. 19 - heute: Hotel Austria. An der westseitigen Außenmauer des heutigen Hotel Bräumoser ist das Wappen des Erzbischofs von Salzburg, Graf von Kuenburg befestigt. Die Salzburgerstraße führt von hier nach Norden, wo sich auch die "Sibente und Zechendte Hofstath" befand.

Zum - Verweshaus Nr. 1 - heute: Kurhaus-Bräumoser - gehört auch das nördlich davon gelegene, ehemalige - Fronbothaus - deren restlichen Gemäuer noch vorhanden sind. Man nimmt an, dass das Gebäude gebaut wurde, als das Verwesamt von Klammstein nach Hofgastein übersiedelte. Im Jahre 1842 soll das Gebäude allerdings nur mehr als Ruine vorhanden gewesen sein.
Westlich davon liegt das ehemalige - Hutmacherhaus Nr. 19 - heute: Hotel-Austria - von wo ein Gang unter dem Kirchbach hindurch führte. Die Besitzer dieses Hauses sind bis 1675 nachweisbar.

Hotel Austria, Hutmacherhaus Hotel Austria, Bozener Stüberl Bräumoser, Verweshaus Verweshaus, Fronbothaus Fronbothaus
Salzburgerstraße - Bildgalerie - Haus Nr. 19 und Nr. 1

Der - Elisabethhof Nr. 2 - und das - Krämerhaus Nr. 3 - schließt an des Verweshaus Nr. 1 an. Diese damalige "Brandner oder Prantauer Hofstath" mit einer kleinen Krämereigerechtsame bzw. der "7. Hofstath" entspricht dem heutigen Appartement - Stadt-Wien - Unmittelbar daran anschließend folgen auf der selben Straßenseite das - Rinterhaus Nr. 4 - als "6. Hofstath" - heute: Haus-Elektro-Neumayer - gefolgt vom - Wagnerhaus Nr. 5 - auch altes Brandstattgut oder Millpachhaus genannt (seit 1655) - heute: Haus-Brandner. In diesem Gebäude trat bei Kellerarbeiten 1955 der Schalenfund aus 1700 v. Chr. zutage.
Das - Schönbichlhaus Nr. 6 - heutige: Haus-Emig - wurde auch Wasseregghaus oder Brunnhäusl genannt.
Weiter nördlich liegt das - Unterbäckerhaus Nr. 7 - heute: Kurhaus-Rainer - mit einer alten Bäckerei und einem Schlagbaum mit der Mautstelle.
Das - Steinhaus Nr. 8 - auch Steinhäusl, Triebhäusl oder Haslerhaus genannt (seit 1832) war ursprünglich ein Holzbau und ist 1934 abgebrannt. Daraufhin wurde es halb in Mauerwerk und halb in Holz wieder aufgebaut. Darin befand sich eine Schusterwerkstatt - heute: Reichetseder.
Das - Dandlhaus - bzw. Dandlgut, oder "Die Zechendte Hofstath" - heute: Haus-Wagner - schließt direkt am Steinhäusl an.

Dandlhaus, Wagner Steinhhaus Unterbäckerhaus, Rainer Schönbichlhaus, Emig Rinterhaus, Neumayer Elisabethhof, Krämerhaus
Salzburgerstraße - Bildgalerie - Haus Nr. 9 - 2

An der gegenüberliegenden Straßenseite passieren wir erst das ehemalige - Jägerhaus Nr. 12 - oder Jägerhäusl, vorher auch Schlickhenhauß genannt - heute: Haus-Falkenstein. Es folgt das - Messerschmidhäusl Nr. 13 - heute: Haus Mühlthaler - das - Haiderhäusl Nr. 14 - auch Haidacherhaus genannt (seit 1773) und der - Schubhartwirt Nr. 15 - auch Fuscherhaus genannt - ehemals "Grüner Baum", heute: "Gwölb". Die Häuser dieser - 4er-Gruppe - liegen heute direkt an der Straße.

Schuhmacherhaus, Schnitzhofer Zugseisenhaus, Scharf Schubhartwirt, Gwölb Messerschmidhäusl, Mühlthaler Schubhartwirt Ferienhaus Birgit
Salzburgerstraße - Bildgalerie - Haus Nr. 18 - 13

Im - Zugseisenhaus Nr. 16 - auch Seilerhaus genannt, befand sich damals ein Seilerbetrieb, zuletzt ein Cafe, die damals bekannte - Konditorei Scharf - heute: Pub (Tritsch-Tratsch) bzw. unbewohnt. Das - Schuhmacherhaus Nr. 18 - ehemals Haus Schnitzhofer, wurde 2006 renoviert - heute: Dorfstuben. Das - Straniachgut Nr. 17 - auch Weberhaus genannt (seit 1708 und 1674) wurde 1932 abgerissen und bildet heute den Vorgarten des Kurhauses Hindenburg.

» Griespark . Griesgasse «

Der Griespark wird heute zur Gänze vom neuen Seniorenheim eingenommen. Lediglich das "Schinderhäusl" ist hier noch als altes Gebäude anzutreffen. Weitere befanden sich südlich des Kirchbaches bis hinunter zur Ache und werden als das "Haus am Grieß" oder "ein Hauß und Hofstath am Grieß" etc. bezeichnet.

Das - Abdeckerhaus Nr. 20 - oder Wasenmeisterhäusl - heute: Schinderhäusl - genannt, befindet sich im Griespark unweit des Seniorenheimes. Ein früher Bau wurde 1583 bewilligt. Umbau 1973. Hier soll nach Überlieferungen die letzte Hexenverbrennung stattgefunden haben.
Das - Muthhäusl am Grieß Nr. 25 - auch Mauthhäusl genannt (eine Verballhornung von Monuthhäusl, seit 1818) oder Steinhäusl oder Pronothhaus (seit 1779), 1690 auch Khaltschmithäusl genannt - heute: Rosenhof - wurde 2008 abgetragen.
Das - Frankenhäusl Nr. 26 - oder Frankenhaus (Name seit 1750), erbaut 1551. Das alte Frankenhäusl wurde beim Bau des neuen Krankenhauses abgerissen, es war als "Häußl und Hofstath auf dem Grieß" bezeichnet - heute: Haus Tauernblick.

Abdeckerhaus, Schinderhäusl Schinderhäusl, Griespark Muthhäusl, Griesgasse Frankenhäusl, Griesgasse
Gries - Bildgalerie - Haus Nr. 20, 25 und 26

Das - Pflaumhäusl Nr. 27 - auch - Cederhäusl oder Cederbaumgütl genannt, am Grieß samt Achenfurt auch Zällerheisl, heute: Pension Rosenhof - Holleis. Südlich davon das - Amanhäusl Nr. 29 - oder Grabwircherhauß, später Webergut bzw. zuletzt Speisehaus bis 1950 - danach: Wiese - abgetragen! Die - Grundmauern - dieses Gebäudes wurden im Oktober 2008 freigelegt.
Das - Rieserhäusl Nr. 30 - oder Risergütl (Name seit 1717) "ein Garten am Grieß, darauf ein altes Häusl und Hofstath" - heute: Rauscher - In der Nähe sind noch andere Häuser gestanden, genannt bzw. errichtet 1530, 1551 und 1660. Das - Gruberhäusl Nr. 31 - "ein Hauß und Hofstath am Grieß und Gärtl unter der Zöttlstampf". befand sich südlich des Kirchbaches - heute: Haus Lagger.
Im Gebäude, welches als - "Ain weiteres Haus am Grieß" samt Garten derbey - bezeichnet wird - in etwa heute: Haus Pracherstorfer - befand sich 1903 ein provisorisches Krankenhaus für die Bahnarbeiter. Die Baracke hatte mehrere Krankensäle und sämtliche dazu notwendigen Räumlichkeiten, sowie eine Kanalisation bis zur Ache. Ebenso gab es ein Operationszimmer.

Pflaumhäusl, Rosenhof Rieserhäusl, Rauscher Rieserhäusl, Rauscher Rieserhäusl, Rauscher Gruberhäusl, Lagger Gruberhäusl, Prastorfer
Grieß - Bildgalerie - Haus Nr. 27, 30 und 31

Das - Rohrmooshäusl Nr. 32 - auch Maierhaus (seit 1565) "ein Hauß Hofstath und Gärtl bey dem Kirchpach mit Pad und Holzhittl hinten, ain Haus so vormals auch ain Stampf gewesen". Im Jahre 1907 brannte das Wirtschaftsgebäude ab - heute: Rudis Klause.
Das - Dabingerhäusl Nr. 33 - oder Dabingerhaus (Name seit 1500) - heute: Haus Amhof - wurde 1957 abgebrochen und durch einen Neubau auf der gegenüberliegenden Straßenseite ersetzt.
Das - Kürschnerhaus Nr. 39 - ein "Haus Hofst. u. Garten am Pach gelegen", wurde im 1991 abgetragen und neu aufgebaut. - heute: Haus am Bach - mit Minibar.

Dabingerhaus, Amhof Dabingerhaus, Amhof Rohrmooshäusl, Rudis Klause Kürschnerhaus, Mini-Bar
Griesgasse - Haus Nr. 33, 32

» Kurgartenstraße «

Die Kurgartenstraße beginnt beim Kaiser Franz Platz, deren Häuser bis zum Kirchenplatz hinüberreichen. Hier befanden sich die Gebäude der damals bedeutensten Gewerken, deren Keller zum Teil noch erhalten sind. Heute stehen hier der Österreichische Hof, damals das Gebäude der Gewerken Zott, das Hotel Norica mit dem Haus Embacher, welche das Haupthaus der Weitmoser bildeten und das nordöstlich davon gelegene Hotel Moser, der Sitz der Strasser.

Das - Haiderhäusl Nr. 34 - die ehemalige Villa Eggerth - heute: Kurpark-Hotel - zeigte noch Reste der alten Mauern, die bis an den Rand der Kurgartenstraße reichten. Renovierung des Kurpark-Hotels 2006/07. Das - Brunnerhaus Nr. 35 - oder Drechslerhaus - heute: Nagina-Mineralien - mit Spar-Markt liegt nördlich davon auf der gegenüberliegenden Straßenseite; das - Saliterhaus Nr. 37 - steht östlich davon. Es folgt etwas oberhalb - "ein Höfl unter dem Zottenhaus, das 1771 zu einer Hof- und Feuerstatt bewilligt worden und auch Penckherhäusl genannt war". Es ist das - Zachariashaus Nr. 36 - auch Brunnführer genannt - Altbau wurde 1967 abgetragen! Das - Entacherhaus Nr. 38 - Miedlhäusl, auch Gilghäusl genannt, schließt direkt an das Zachariashaus an - heute: Haus Lammer - mit Bioladen.

Haiderhäusl, Kurpark-Hotel Brunnerhaus und Saliterhaus Zachariashaus Entacherhaus, Angerer Entacherhaus, Angerer
Kurgartenstraße - Bildgalerie - Haus Nr. 34 - 38

Der heutige Hotelkomplex - Österreichischer Hof - bestand früher aus mehreren Gebäuden. Es war das alte Binderhaus, der Säpl- oder Zothof, das Stammhaus der Gewerken Zott und das Moserbräuhaus, ehemals Kurhaus Hötzendorf. Der Häuserkomplex - Hotel Norica mit dem Haus Embacher - entsprach dem Weitmoserschen Gewerkenhaus.

Das - Alte Binderhaus Nr. 45 - auch Zottenhäusl oder Pindter-Hauß genannt war wohl die Binderwerkstatt der benachbarten Brauerei und ist heute Teil des Hotels Österreichischer Hof, ebenso das Moserbräuhaus Nr. 48, welches früher noch Reste dieses Baues zeigte.
Der - Zothof Nr. 46 - oder Säplhof, später auch Strochnerhof genannt, das Stammhaus der Gewerkenfamilie Zott schloss direkt an das Moserbräuhaus Nr. 48 an und reichte bis an die heutige Gartenmauer und das Gartenhaus vor, welche 1956 errichtet wurden. Ursprünglich wollte man das Haus Wahnfried an diese Stelle - heute Platz und Garten vor dem Kurhaus Hötzendorf - bauen, unterließ dies aber wegen der ausgedehnten Kelleranlagen, welche sich hier unter der Oberfläche befinden. Es entsprach dem damaligen Kurhaus Hötzendorf, welches heute zum Hotel Österreichischer Hof gehört. Das zum Zothof gehörige Lagerhaus ist seit 1970 im Besitz der - Volksbank. Das - Moserbräuhaus Nr. 48 - befand sich beim heutigen Hotel Panorama, direkt dem ehem. Zothof angeschlossen.

Binderhaus, Österreichischer Hof Binderhaus, Volksbank Zothof Moserbräuhaus, Hofgastein
Markt - Bildgalerie - Haus Nr. 45 - 48

» Kaiser Franz Platz «

Das - Schlosserhaus Nr. 40 - heute: Hotel Kaiser Franz - wurde umgebaut 1953-1955 und war vorher lange Zeit ein Pavillon, in dem auch u.a. die Konditorei des Hotel Bachbauer untergebracht war. Erweiterungsbau 1966 und 1977. Von hier führte ein Gang zu dem jenseits des Kirchbaches gelegenen Hueterhaus unter dem Bachbett durch. Vor dem alten Haus befand sich ein Brunnen.
Das - Botenwirtshaus Nr. 41 - oder Adlerwirtshaus - heute: Weinstube zum Boten - oder "Eislhuber" genannt. 1955 erfolgte eine vortreffliche Renovierung. Vor wenigen Jahren wurde es abgetragen und neu aufgebaut mit einer Weinstube. Westlich gegenüber vom Botenwirt befand sich das - Walnerhaus Nr. 42 - auch Walchenhaus oder Martin-Walcher-Haus genannt. Es wurde abgerissen und auf dem verbleibenden Garten wurde 1972/73 die Raika-Filiale errichtet. Etwas unterhalb befand sich ein Stall, wo im Jahre 1926 von Jos. und Maria Lackner ein Wohnhaus errichtet wurde.
Das - Bad Brunnerhaus Nr. 43 - oder Platzkrämer, früher auch Khrünnerhaus genannt wurde 1869 demoliert und im selben Jahr an dieser Stelle der von Architekt Jakob Gätz aus Salzburg entworfene neue Kursalon (später Bachbauersaal) errichtet. Der Umbau zur - heute: Raika-Filiale I. - erfolgte 1972/73.

Walnerhaus, Raika-Filiale Bad Brunnerhaus, Bachbauersaal, Raika Botenwirtshaus Schlosserhaus, Kaiser Franz Bad Brunnerhaus, Norica, Raika
Kurgartenstraße - Bildgalerie - Haus Nr. 43 - 39

Der - Salzburgerhof Nr. 108 - früher - Neuwirt - und ehemals als Haus und Hofstath das Herrenhueberhauß (seit 1538) Praunßmändlhauß (seit 1553) oder altes Winckhler-Hauß (seit 1497) genannt, bestand früher aus 3 Gebäuden, und zwar dem heutigen Cafe und Hotel (gegen Hotel Moser), dem Wohngebäude und Pfleggericht (dem Kirchbach zugekehrt) und einem dahinter befindlichen Wirschaftsgebäude. Haus Nr. 108, in dem sich auch das Lädl befand, befindet sich gegenüber dem Hotel Moser. Das alte, dem Kirchbach zugekehrte Pfleggerichtsgebäude, wurde 1833 abgetragen und durch einen Neubau 1969/70 (1. Teil) und 1972/73 (2. Teil) ersetzt. Bis 1852 befand sich hier ein Laden, genannt "ain Lädl im Praunsmändlhauß am Platz".

Salzburger Hof, Pfleggerichtsgebäude Salzburger Hof, Pfleggerichtsgebäude Neuwirt, Hotel Salzburger Hof Salzburger Hof, Teil I Salzburger Hof, Wirtschaftgebäude Salzburger Hof, Wirtschaftgebäude Salzburger Hof, Wirtschaftgebäude
Kaiser Franz Platz - Bildgalerie - Haus Nr. 108

Das - Hotel Moser zum Goldenen Adler Nr. 109 - seit 1521 bzw. 1524 auch - Straßerhof - genannt, ebenso Frohnstätterhaus oder Frohnstätterhof (seit 1447, u. zw. hier als 1. Teil bezeichnet) und Streckhseisenhofstath (hier als 2. Teil bezeichnet). Tatsächlich bestand auch der heutige Bau seit ältesten Zeiten aus zwei Häusern. Seit den ältesten Zeiten lag auf den Häusern auch "eine Wirtschaft-, Tafern-, auch Wein- oder Brantwein-Handelsgerechtsame Item Schenkrecht mit auskochen, Hochzeit halten, so auf denen Weinhandel- und Speisverwalterhäusern zu exerciren gnädigst verliehen und zu Erbrecht verkaufft worden".
Von dem bekannten - Portal - wird 1834 schon berichtet, dass es ein mindestens 700jähriges altes Spitzbogentor aus Serpentin sei. Steinmetzzeichen von fünf verschiedenen Steinmetzmeistern sollen hier eingemeißelt sein. Das - Gasthausschild - zeigt den Adlerkopf mit Bandmasche, im Kreise das Brauereiabzeichen und unten eine Traube. Es ist aus Eisen gefertigt und um 1820 angebracht worden.
Mehrere Umbauten bereits 1852 und in den 70er und 80er Jahren, sowie 1931/32, wo auch der - Moserkeller - eingerichtet wurde, der ehemals als Stall genutzt wurde und zur Gewerkenzeit als Gewölbe und Keller zur Hortung von Gold- und Silberbarren und später Magazin der Weinhandels- und Speisverwaltung diente. Die Erweiterung dieses Kellers durch einen Anbau und Umbau zur - heute: Adlerdiele - erfolgte 1953/54.
Die Holzhütte gegenüber, die früher zum Handlbäck gehörte, kam 1769 in Moserschen Besitz und 1827 auch die Keller unterhalb des Platzes vor dem Hotel, der mit dem alten Metzgerhaus und dem Nachbargebäude (ehem. Hotel Central und Nebengebäude) in Verbindung stand. Das sich auch der österreichische Dichter, nämlich - Franz Grillparzer - hier mehrmals aufhielt, soll nicht unerwähnt bleiben.

Hotel Moser zum Goldenen Adler Straßerhof, Hotel Moser zum Goldenen Adler Adlerdiele, Hotel Moser Hotel Moser zum Goldenen Adler Zunftzeichen, Moser
Kaiser Franz Platz - Bildgalerie - Haus Nr. 109

» Bachbauergasse «

Die folgenden Häuser Nr. 49 bis 53 scheinen ein großer Komplex gewesen zu sein, nämlich das große alte Weitmoserhaus im Markt. Zuletzt war es das Hotel Central, welches im November 1972 abgetragen und zusammen mit Nr. 49 und 50 durch das Hotel Norica ersetzt wurde. Als frühe Besitzer sind die Erben Christoph Weitmosers und vorher Christoph Weitmoser selbst nachweisbar.


Das - Panzlhaus Nr. 44 - Khernhaus oder Khrenhauß genannt und noch früher die Kofler Hofstath befindet sich direkt neben dem - ehemals Haus Lackner, heute: Raika-Filiale III - gegenüber befand sich das - alte Apothekerhaus Nr. 49 - oder Fuggerhaus, das Gebäude mit der ältesten Hofgasteiner Apotheke in den gewölbten Räumen im Erdgeschoß. Später bildete das Haus einen Teil des Hotel Central (Bachbauer) - gemeinsam mit dem - Egghaus Nr. 50 - das unmittelbar an das ehemalige Hotel Central anschloss. Das - Hatzhaus Nr. 51 - ist ein Ausbruch aus dem Egghaus, und zwar "die obere Seiten von dem Eingang gen des Rueppen Leitreitters Saillers behaußung über biß zu der Säul". Das Gebäude wurde wie auch die "andere Hälfte des Hatzhauses oder der alte Schergenthurm - auch Schneckenthurmhäusl genannt" demoliert. Der Schneckenturm stand hinter dem Hotel Central bzw. zwischen diesem und dem Haus Embacher - heute: Hotel Norica. Das - Alte Metzgerhaus Nr. 52 - entsprach dem Haupthaus des ehemaligen Hotel Central. Die genannten Häuser bilden gemeinsam den Komplex - heute: Hotel Norica -

Panzlhaus, Raika-Filiale Panzlhaus, Raika Apothekerhaus, Hotel Norica Egghaus, Hotel Norica Schergenthurm, Platzbäckerhaus
Bachbauergasse - Bildgalerie - Haus Nr. 44, 49 - 53

» Kirchplatz «

Unterhalb der Liebfrauenkirche zu Hof lag das große Haus der Gewerkenfamilie Weitmoser und daran anschließend das Pfaffenhaus. An der Südseite der Pfarrkirche befand sich der alte Friedhof, der aber schon bald auf das östliche Grundstück oberhalb der Pfarrkirche verlegt wurde. Am Kirchenplatz selbst stand noch das Posthaus und das daran anschließende Lackenwirtshaus "ein Haus Hofstath und Garten samt der auffardt Läcken genannt oder Wirt in der Läckhen".

Die - Neue Post Nr. 110 - oder das Schuhmacherhaus mit einer alten Branttweinzäpferey und zeitweise Fleischhackergerechtsame, wo zuletzt die Buchhandlung Szedlarik (ehem. Krauth) untergebracht war, wurde gemeinsam mit dem - Machreichhaus Nr. 111 - mit den Büroräumen Reisebüro Pötzleitner abgerissen und durch Neubau 2006/07 ersetzt - ehem.: Klug-haus, heute: Cafe und Geschäftslokal Warnecke.
Das - Marcellyhaus Nr. 112 - oder Paudnerhauß genannt (Name seit 1550), später auch Weißhaus (seit 1754) oder Wirth "zum Weißen Rößl" genannt. Es ist ein altes Patrizierhaus, wahrscheinlich eines der ältesten überhaupt im Markte, ehemals mit Arkaden gegen die Kirche zu und einem Grabendach. Es gehörte bis 1906 Felix Pock (angeblich der letzte Aristokrat des Gasteiner Tales). Er starb verarmt im hiesigen Armenhaus.
Das - Willpauerhaus Nr. 113 - "ein Hauß zunegst an das Marselly-Haus Hofstath und Gställ under der Schuell - ehemals: Kaufhaus Rainer - früher viele unterschiedliche Namen, in neuerer Zeit auch Höhenwarterhaus (seit 1862) geheißen.

Neue Post, Klug-Haus Machreichhaus, Klug-Haus Marcellyhaus, Rainer Willpauerhaus, Rainer
Haus Nr. 110 - 113

Wappen - "Platzbäck"

Das - Platzbäckerhaus Nr. 53 - oder der "Platzbäck", war das ehemalige Embacher mit einer alten Back- und Weißbachereigerechtsame. Als die bedeutendste Ruine desselben stand 1834 noch der einstürzende und bis in die Hälfte hinauf eingeschüttete Schneckenturm im Garten, der viele weite und tiefe Gewölbe hat und man behauptet stets, von hier führe der Gang unter der Ache durch zum Weitmoserschloss. Umbau und Einrichtung eines Cafes 1955 - heute: Haus Embacher.

Taubenwirt, Erinnerungstafel Im - Schauflhaus Nr. 54 - oder Pronothhaus, gab es noch bis in die 50er-Jahre das Wirtshaus zur Weißen Taube, auch - Taubenwirt geheißen, wahrscheinlich eines der ältesten Gebäude des Marktes. Das Haus wurde 1957 abgebrochen - heute: Salzburger Sparkasse - dahinter im Garten stand wahrscheinlich das "Pfarrheisl im Markt" aber seit der "laidigen Feuersbrunst ain Gärtl", wie 1623 berichtet wird.
Das - Pfaffenhaus Nr. 55 - oder Priesterhaus, auch Wasserhaus genannt, wird auch als "Hauß zunegst an das Schawfflhauß" bezeichnet und bildet heute gemeinsam mit dem - Benefiziatenhaus Nr. 56 - einen einheitlichen Gebäudekomplex - heute: Hotel Aurora.
Das Haus beherbergt seit den Zwanzigerjahren das Uhren- und Juweliergeschäft von Karl Weidenbacher. und diente lange Zeit als Mesnerhaus. 1836 waren hier zwei Schulklassen untergebracht, 1905 auch die Post, bevor diese in das obere Stüberl des Gasthauses Alte Post übersiedelte. Umbau, Erweiterungsbau und Aufbau 1960 und 1975/76.

Schauflhaus, Sparkasse Pfaffenhaus, Aurora Schauflhaus, Sparkasse Platzbäckerhaus, Embacher Platzbäckerhaus, Embacher
Kirchplatz - Bildgalerie - Haus Nr. 56 - 53

Das - Falkenhaus Nr. 57 - Posthaus oder Postmeisterhaus, auch Postmiethaus genannte (Name seit 1504). Dazu gehörte auch der in den Zwanzigerjahren abgerissene große Poststall. Das Falknerhaus war "vorhero freiledig und keiner Grundherrschaft unterworfen" - heute: Dr. Karl Hofer.
Das - Lackenwirtshaus Nr. 58 - oder Lackner-Taferne bzw. das Wirtshaus "zur Goldenen Traube", ehemals Alte Post, liegt am Beginn der Pyrkerstraße - heute: Hotel Post, wo auch das Postamt untergebracht war, und zwar in dem etwas tiefer stehenden Anbau. Das angrenzende "Ain Hauß Hofstath und Gställ zunegst an die Läckhn gelegen", das bis 1903 nur einstöckig war, entspricht wahrscheinlich dem - heute: Dr. Adler-Köstler-Haus.

Lackenwirtshaus, Lackner-Taferne Lackenwirtshaus, Lackner-Taferne Falkenhaus, Lackenwirtshaus Haus Dr. Hofer, Falkenhaus Adler-Köstler-Haus
Haus Nr. 58 und 57

» Pyrkerstraße «

Die Pyrkerstraße beginnt beim Kirchplatz und verläuft Richtung Süden, beginnend bei der Hotel Post, der ehemaligen Lackner-Taferne. Hier war bis 1928 das Postamt untergebracht. Gegenüber lag das Maurer- und das Asterhaus, welche mit dem Apothekerhaus, der Friedrichsburg und dem Almosenhaus zu den ältesten Bauten in dieser Straße gehörten.

Das - Gräflinghaus Nr. 59 - heute: Haus Stachl - lag nebst dem Lackenwirtshaus und wurde in früheren Zeiten Brenhaus, Prennerhauß oder Pernnerhauß genannt. Die daran anschließende - Friedrichsburg Nr. 60 - auch Falkenhaus, Falknerhaus oder Geißlerisches Stammhaus, umgebaut 1955, war der "Wohnsitz der Geißler und früher Wohnsitz der Familie Hölzl" - heute: Friedrichsburg - Erweiterungsbauten bis 1970. Das - Almosenhaus Nr. 61 -auch Arlmoserhaus, Erlmoserhaus, Öllmoßerhaus oder Ullrichmoserhaus (seit 1588) wurde im Winter 2007 abgerissen und entsprach dem - ehemals: Kurhaus-Engel - derzeit Errichtung eines Wohnhauses.

Almosenhaus Kurhaus-Engel, Almosenhaus Kurhaus Engel Friedrichsburg Friedrichsburg, Hofgastein Stachl, Gräflinghaus Gräflinghaus
Pyrkerstraße - Bildgalerie - Haus Nr. 61 - 59

Das - Unterstainerhaus Nr. 62 - oder Brandstätterhaus auch Carlhaus genannt wurde 1867 abgetragen. Erst war es ein Garten, dann wurde ein Waschhaus errichtet. Danach stand hier die Villa Hermann (heute Parkplatz Hotel Regina). Das - Tischlerhaus Nr. 64 - auch Seidlhauß (seit 1600) genannt und dazu ein zweites Haus daneben, das Straßerhaus (seit 1588) mit den gleichen Besitzern. Hier befand sich lange Zeit eine Tischlerwerkstatt. Die Häuser wurden 1856 demoliert. Der Spatenstich der Villa Hermann erfolgte 1856. Nach Abbruch der Villa wurde das - heute: Hotel Regina - errichtet.
Das Gärtnerhaus Nr. 63 - auch Schnier- oder Preittenpergerhauß genannt (seit 1588). Im Spätherbst 1856 wurde das Haus adaptiert und Stallung und Wagenremise angebaut, seither vielfach umgebaut. Hier wohnte Adolph v. Menzel - ehem.: Pleschberger, heute: Appartment-Haus.
Das Stiglhaus bzw. das - Walchhaus Nr. 65 - auch Triglerhaus genannt (seit 1714) - heute: Schweizerhof - wurde 1954 renoviert, der Keller wurde 1938 angelegt. Das Haus wird 1625 erstmals als Gasthaus genannt. Weiter südlich liegt das - Brunnerhaus Nr. 66 - oder Brunnenhäusl im Steinbruch, später Viehausersches Miethaus und Gasthaus Knoll, genannt "ein Häusl samt Stallung, Gärtl und Badstuben", umgebaut 1955/56 und 1960 - heute: Knoll-Haus.

Tischlerhaus, Hotel Regina Gärtnerhaus, Pleschberger Gärtnerhaus, Pleschberger Walchhaus, Schweizerhof Brunnerhaus, Gasthaus Knoll Unterstainerhaus, Hotel Regina
Pyrkerstraße - Bildgalerie - Haus Nr. 62 - 65

Es folgt das - Plankenhaus Nr. 69 - auch Prodingerhauß genannt oder "zum Steinbruchmüller" - heute: Blankenhof. Hier soll ein Tuffsteinbruch gewesen sein. Beim Umbau des Hauses Nr. 70 im Jahre 1956 traf man wieder auf diesen Tuffstein. Das - Fischlhaus Nr. 70 - (Name seit 1779), auch "Khittlegen im Stainbruch" genannt (Name seit 1555 und 1549). Abbruch 1963 und durch Neubau ersetzt - heute: Fischlhaus.
Das - Lexhaus Nr. 71 - "mit einem Garten dabei, so ehevor ein Hausstatt gewesen", welcher noch im Jahre 1775 Andre Hampl gehörte. Umbau 1962. Es war die Kongregation der Barmh. Schwestern seit 1948 - ehemals: Kurhaus-Gutenbrunn - abgerissen im Herbst 2007.

Lexhaus, Kurhaus-Gutenbrunn Fischlhaus Plankenhaus
Pyrkerstraße - Bildgalerie - Haus Nr. 69 - 71

Das - Handlpäckzulehen Nr. 72 - heute: Kurhaus-Luisenhof - wurde um 1500 auch Wolfganghaus genannt. Mehrere Erweiterungsbauten bis zuletzt 1969/70. An der Westseite findet sich ein Wappen des "Erzbischoue zu Salczburg 1559", gleich dem Wappen auf dem Verweshaus Nr. 1 und noch eingemauert der alte Straßenname - "Patriarchengaße".
Das - Reitstallhaus Nr. 74 - auch altes Tischlerhaus genannt, befand sich an der Stelle des noch bestehenden Vorgartens vom - heute: Gästehaus-Rübezahl - wo sich direkt an die Straße anschließend noch die ehemaligen Keller befinden. Das heutige Kurhaus Rübezahl wurde im Jahre 1907 errichtet.

Patriarchengaße, Wappen Handlpäckzulehen, Luisenhof Handlpäckzulehen, Luisenhof Handlpäckzulehen, Luisenhof Reitstallhaus, Rübezahl Reitstallhaus, Rübezahl
Pyrkerstraße - Bildgalerie - Haus Nr. 72 - 74

Das - Militärbadehaus Nr. 75 - bzw. Militärkurhaus, hatte viele Namen wie Anfanghaus (seit 1639), Anfangschloss, Schottenhaus (seit 1606), Mederstrofferhaus, Niederdorfferhauß oder altes Metzgerhaus. Das Militärkurhaus war eines der ältesten Bauten in Hofgastein mit schlossartigen Charakter. Auch Schießscharten waren noch vorhanden. Leider wurde es 1964 abgebrochen und stattdessen der Neubau - heute: Hanusch-Haus - errichtet. Lediglich das Gemälde an der straßenseitigen Außenmauer erinnert noch an das einstige Gebäude.
Das - Apothekerhaus Nr. 76 - (seit 1866), vorher Baderhaus (seit 1821) oder Klinglerhauß genannt (seit 1497) wurde etwas abseits im Jahre 1976/77 neu errichtet - heute: Apotheke. Dazu gehörte das Naglhaus, das wahrscheinlich in unmittelbarer Nähe gestanden hat und bald nach 1572 abgebrannt ist.
Das - Asterhaus Nr. 77 - (seit 1544) oder Schnepfhaus ist Teil des ehem. Miethauses Rainer. Hier befand sich um 1900 der Uhrmacherladen von Kleinkowsky und in den Zwanzigerjahren die Filiale der Oberbank. Der Altbau wurde 1976 abgebrochen, gemeinsam mit dem - Maurerhaus Nr. 78 - oder Mesnerhaus, Schuell-Männerhauß und Bruderhauß genannt (seit 1452, 1685), dem der Kirche zugewandten Teil des Miethauses Rainer - heute: Geschäfts- und Wohnhaus Rainer - Früher war hier auch die Schule untergebracht.

Militärkurhaus, Hanusch Militärkurhaus, Hanusch Apothekerhaus Maurerhaus, Rainer Maurerhaus, Rainer
Pyrkerstraße - Bildgalerie - Haus Nr. 75 - 78

» Pfarrgasse «

Das Kurhaus Pension Winkler in der Pfarrgasse war bis zum Jahr 1700 der Pfarrhof gewesen. Wegen Baufälligkeit aber erfolgte die Umsiedlung in den direkt oberhalb liegenden heutigen Pfarrhof. Der Überlieferung nach soll der Pfarrsitz in den frühesten Zeiten am linken Achenufer zu Wieden gelegen haben. Urkunden darüber sind nicht aufzufinden.

Der - heutige Pfarrhof Nr. 79 - auch Geißlerhaus (seit 1670), Häckl- oder Säntlhaus genannt (seit 1544 bzw. 1417) wurde am 1. März 1700 "von dem Gottshauß zur Pfärrlichen Wohnung erkaufft" und gegen den alte Pfarrhof - heute: Kurhaus Winkler - eingetauscht. Das Gebäude war aber wohl in einem schlechten Zustand, wie es in einem Bericht (1828) heißt: "Bei der Übernahme des Pfarrhofes durch Pfarrer Franz Gerbig war buchstäblich nichts als das leere Haus da, in der größten baulichen Zerrüttung". Im Jahre 1966 Neuerrichtung des - heute: neuer Pfarrhof !

Pfarrhof, Wappen

Das Wappen an der Südseite über dem Eingang in den Hof ist aus rotem Marmor geschaffen, quadratisch und weist zwei übereinander schräg gestellte Schilde auf (Salzburg und Kuenburg) und darüber eine Infel, Legatenkreuz und Pastorale und oben ein Schriftband. Dieses - Wappen - befand sich ursprünglich an dem 1833 abgerissenen Pflegegerichtsgebäude (heute Salzburger Hof) und wurde 1874 hier eingemauert.

Das - Kurhaus Pension Winkler Nr. 80 - war bis 1700 - der alte Pfarrhof - "ein gemauertes Haus mit großen Hof und Mauer" und wurde später mehrfach umgebaut, wie 1954/55. Erweiterungsbauten 1959, 1961, Aufstockung 1973. Das Gebäude war zu Beginn wohl sehr baufällig. Im Jahre 1581 schrieb der Landrichter Blasius Erlbeck an den Erzbischof: "daz der Pfarrhof daselbst dermaßen Paufellig sey, das Er und ain Gesel darinnen nit wol sicher wonen mügen, nachdem überdies ein jäher Tauernwind Kirchdach und Pfarrhofdach neben villen andern Heußern und Stadln schwer beschädigt." Im Jahre 1585 entstehen Pläne zum Neubau des Pfarrhofes aber es kam 1588 lediglich zu einer notdürftigen Instandsetzung. 1684 war das Haus bereits nicht mehr bewohnbar und die Bewohner zogen in den neuen Pfarrhof.

Pfarrhof Pfarrhof, Hofgastein Pfarrhof Alter Pfarrhof, Kurhaus Pension Winkler
Pfarrgasse - Bildgalerie - Haus Nr. 79 - 80

» Weißgerbergasse «

Die Weißgerbergasse beginnt beim Kaiser-Franz-Platz und führt, vorbei bei der "Warnecke" und dem Weißgerberhaus bis zum Latinihaus der Familie Rathgeb. Von den frühen Siedlungen sind hier teilweise noch Keller erhalten, ansonsten sind die Bauten entweder stark verändert oder neu errichtet. Parallel dazu verläuft die Pfarrgasse, unweit der Pfarrkirche.

Im - Alten Schulhaus Nr. 81 - auch Bürgerspital bzw. zwischen 1841 und 1876 Marktarmenhaus und vorher hfstl. Perggerichtshauß, war ab 1879 die Schule in Hofgastein untergebracht, danach war es ein Wohnhaus. Zwischen 1938 und 1945 diente es der Ortsgruppe der NSDAP als Parteilokal. Das Gebäude erstreckte sich damals wahrscheinlich über den ehemaligen Garten bzw. heutigen Parkplatz an der Ostseite, unter dem sich Gewölbe befinden. Hier befanden sich auch unterirdische "Keuchen", so wie im Hause Nr. 82, welches noch lange Zeit als Gemeindearrest benützt wurden. Erweiterungsbau 1969/70.
Das - Alte Missionshaus Nr. 82 - oder Paterstöckl, zuletzt Kaufhaus Hermann Brandner, schließt direkt an das "Alte Schulhaus" an. Hier weilten in der Zeit der großen Emigration die Benediktinermissionäre. 1791 wurde das Gebäude erneuert. In den Kellern, finden sich noch verschiedene Zeichen und Beschriftungen aus der Bergbau- und Emigrationszeit. Erweiterungsbauten 1959, 1965 und 1967 - ehem.: Kaufhaus Hermann Brandner - derzeit Buchhandlung Krauth. Das - Alte Wechselhaus Nr. 83 - auch "Actienbadehaus" oder Märktische Badeanstalt geheißen", wurde im Jahre 1954 z. T. durch den Zubau des Hotel Moser - Adlerdiele - verbaut bzw. 1955 abgebrochen.
Das - Uferhaus Nr. 84 - Urfahrhaus oder Uhrfahrerhaus, späteres Schusterhaus durfte über verschiedene Ansuchen im Jahre 1641, da es vom Lender Handel nicht gebraucht wurde, als Herberge eingerichtet werden. Es war ein Prengaden, Gärtl und Kohlhüttl. Erweiterungsbau 1696 und 1974 - heute: Haus Warnecke.
Das - Händlbäckhaus Nr. 107 - oder der Händlbäck, früher auch Stephan-Hueber-Heisl und Hofstath genannt (seit 1496) mit Schwarzbäckergerechtsame in dinglicher Eigenschaft (d.h. sie erlöscht nie) liegt unterhalb am Kirchbach - ehem.: Bäckerei Hammersdorfer

Händlbäckhaus, Hammersdorfer Händlbäckhaus, Hammersdorfer Alte Schulhaus, Perggerichtshauß Missionshaus, Hermann Brandner Uferhaus, Warnecke
Weißgerbergasse - Bildgalerie - Haus Nr.107, 81 - 84

Das - Schmirholzhaus Nr. 85 - auch Schmelzholzhaus oder Schmerholzhaus genannt (seit 1518) und Oberverweser oder Moserhaus. Dazu gehörte ein Garten darauf ehevor eine Hausstatt gewesen - ehemals: Kurhaus Hampl - abgetragen 2007, heute: Parkplatz!
Das - Weißgärberhauß Nr. 86 - oder die sog. "Fünfte Hofstath", aber auch das "Gemainpadt" geheißen oder, "daß Gmain Padthauß" (seit 1493) mit Weißgerbergerechtsame wahrscheinlich 1604 - ehemals: Villa Hampl, Altbau wurde 1997 abgetragen - heute: Wohnhaus
Das - Latinihaus Nr. 88 - auch Meßnerhof, Meßnerhofstatt, Mößlerhofstatt, Mößlerhaus oder Meßnerlechen, genannt, erstmals 1466. Ob die noch in Gastein sesshafte Familie Latini römische Abkömmlinge waren, ist nicht bekannt - heute: Haus Rathgeb.
Das - Rothpointhaus Nr. 89 - ein Häusl, Hofstath und Garten an das Mößenhaus stoßend. 1666 wird berichtet, "daß da nur ein schlechtes Gärtl stehe, aber vor der fürgangen Prunst ist ain Hauß allda gewesen" - ehemals: Gerl, heute: Haus Peter -

Schmirholzhaus, Kurhaus Hampl Weißgärberhauß Weißgärberhauß Latinihaus, Rathgeb Rothpointhaus, Haus Peter
Weißgerbergasse - Bildgalerie - Haus Nr. 85 - 89

» Wasserfallgasse «

Das - Schauerhäusl Nr. 90 - oder Turzgütl, Name von der Leithen, die Schauerleithen genannt, und von der Familie Turz seit 1734. Dazu gehörte wahrscheinlich auch ein Einfängl im Kirchgraben, "so anstatt eines durch Wasserguß zernichten Häusls ao. 1642 bewilligt worden!" - heute: abgetragen!
Die - Straßermühle Nr. 91 - auch Fellnstainermühl oder Turrisäge genannt und Deislsäge, abgebrannt 1928, 1955 als Wohnbau wieder aufgeführt. Unweit bzw. anschließend befand sich offensichtlich eine Mauthmühl am Kirchbach unter der Vellnsteiner- oder Straßermühle - ehemals: Deislsäge, heute: Haus Alexander
Das - Handlbäckmühle Nr. 92 - eine Mühle mit Wohngebäude oberhalb der Straßermühle mit 3 gehenden Rädern. Das Wasser zum Betrieb wurde innen im Kirchgraben abgeleitet. Es ist das langjährige Bürgerasyl, das 1951/52 renoviert wurde und dann als Wohnhaus der Gemeinde diente - heute: wurde 1993 abgetragen!

Straßermühle, Deislsäge Handlbäckmühle, Bürgerasyl
Haus Nr. 91 - 92

Das - Ledererhaus Nr. 93 - oder die Blahhütten mit alter Lederergerechtsame. Auf dem dazugehörigen Garten stand seinerzeit das Gutjahrhaus oder Gollingwieshaus. Das - Medriedlhäusl Nr. 94 - auch Bergstattlehen, Gstätten- oder Bergstätthaus und Bergtodhaus genannt. Umbau 1968 - heute: Haus Wierer.
Das - Schifferhäusl Nr. 95 - oder Schifferer, früher auch "Haus und Hofstath und Garten unter dem unnuzen Stain" genannt, erbaut 1519 - heute: Bauernhaus Gassner.

Ledererhaus, Haus Rainer Ledererhaus Ledererhaus Medriedlhäusl, Wierer Medriedlhäusl, Wierer Bauernhaus Gassner Schifferhäusl, Bauernhaus Gassner
Wasserfallgasse - Bildgalerie - Haus Nr. 93 - 95

Das - Maurerhaus Nr. 96 - oberhalb des Bergtodhäusls "ein Haus und Hofstath und Gärtl zu Plähütten, auch Lahhüttenhäusl geheißen" - heute: Haus Hieb.
Das - Häusl unterm Berg Nr. 97 - oder Unterberghäusl - im neuen Grundbuch nicht genannt - eine Gmachmühle am Kirchbach - heute: Haus Göritzer. Das - Honiggütl Nr. 98 - oder Hahnbichl - heute: Cafe Pirnbacher wurde 1972 erweitert.

Unterberghäusl, Göritzer Unterberghäusl, Göritzer Honiggütl, Pirnbacher Honiggütl, Pirnbacher
Wasserfallgasse - Bildgalerie - Haus Nr. 96 - 98

Das - Lenderhäusl Nr. 100 - auch Oberlenderhaus (seit 1533), Ebmerhaus (seit 1797), Badehaus oder Baderhaus genannt, abgebrannt am 16.2.1929 - später wieder aufgebaut - im Jahre 1523 aufgerichtet. Umbauten 1961 und 1970 - heute: Neues Wohnhaus Gassner.
Das - Feldhaus Nr. 101 - wurde auch als Goldhaus (Name seit 1715) und später seit 1901 als - Vorrath-Haus - bezeichnet. Das - Stöcklhäusl Nr. 102 - oder Stockhäusl (seit 1702), "eine Hofstath und ain kleins Gärttl enthalb der Straßen am Khürchpach" ist das - heute: Sonnenheim -

Feldhaus, Holleis Feldhaus, Goldhaus Stöcklhäusl, Sonnenheim Stöcklhäusl, Sonnenheim Lenderhäusl, Gassner Maurerhaus, Haus Hieb
Wasserfallgasse - Bildgalerie - Haus Nr. 100 - 102

Das - Glaserhaus Nr. 103 - oder Klampfererhaus, in früheren Zeiten Ehrengroßlechen oder Pfenningerlechen genannt (seit 1498). Alle Irnberger und Sampl waren Glaserer, Klampferer und Spengler. Der Aus- und Umbau des Hauses erfogte 1954/55 und 1974/75 - heute: Haus Berghof -
Das - Sperllehen Nr. 104 - Spörllehen oder Mörtlhauß, auch Sperlhof genannt. Stallgebäude 1953/54 vollständig erneuert - heute: Schafflinger Gut -

Glaserhaus, Hofgastein Glaserhaus, Berghof Glaserhaus, Klampfererhaus Sperllehen, Schafflinger
Wasserfallgasse - Bildgalerie - Haus Nr. 103 u. 104

Das - Weberhaus Nr. 105 - heute Schappacher genannt. Die 8. Hofstath lag wahrscheinlich gegenüber im heutigen Garten des Wagners und wurde ebenfalls vom Wasser wahrscheinlich 1569 weggerissen. Abgetragen 1968 und durch Neubau ersetzt. Bes.: Jakob Angerer 1949 Frühe Besitzer: Bartimä Lindrichter, Wöbermeister 1674
Das - Schmidhaus Nr. 106 - oder Höpflhauß am Gaißplatz (Name seit 1496) ab 1663 auch Pliehauß genannt. Dazu gehörte zeitweise auch Haus Nr. 6, und zwar zwischen 1760 und 1715. Hier gab es lange Zeit eine Schmiede. Altbau abgetragen 1968 und durch Neubau ersetzt.

Weberhaus Schmidhaus Schmidhaus Schmidhaus
Haus Nr. 105 - 106

» Höhenweg «

Der Höhenweg beginnt bereits im Markt Hofgastein oberhalb der Kirche. Auch hier lagen beiderseits des Weges alte Gebäude. Am Berg liegt das bekannte Cafe Gamskar, ehemals Tischlerpeternhaus genannt direkt am Höhenweg. Etwas höher noch liegen das Gütl Mitterkronwald, das Schöcklgut und das Ober- und Untergrueb, heute Grubhof. Sie werden im Kapitel - Siedlungsgeschichte - angeführt. Das Khürschnerhaus und das Vorstnerhäusl sind nicht mehr sicher lokalisierbar.

Das alte - Khürschnerhaus - "ain Hauß und Hofstath bey der Khürchen oder Freythof", gelegen, wahrscheinlich an der der Kirche zugewandten Ecke der jetzigen Friedhofsgärtnerei Röck, wo 1956 auch tatsächlich die Grundmauern zutage traten anlässlich der Verbreiterung des Fahrweges.
Das - Vorstnerhäusl - oder Vischerhäusl unter dem Kürschnerhaus, "dar yezo ein Gställ stehet (Pfarrwidum) bei dem freidhof zunegst an dem Khürschnerhauß", wahrscheinlich an der Stelle des ehemaligen Kindergarten, welcher 2006/07 renoviert wurde.

Friedhofsgärtnerei Röck Vorstnerhäusl, Kindergarten
Haus Nr. 113

» Gerichtsstraße «

Das - Bezirksgerichtsgebäude Nr. 119 - Gebaut im Jahre 1834 als Sommervilla für Patriarch Ladislaus Pyrker, ging es umgebaut und renoviert 1954 in österreichischen Staatsbesitz über. Dazu gehört auch das Haus Nr. 120 (das Steuerstöckl), welches ebenfalls 1954 umgebaut und renoviert wurde, gleichzeitig mit dem Gefangenenhaus des Bezirksgerichtes.
Die Frohnfeste oder das - Gerichtsdienerhaus Nr. 73 - ebenso Ramhof oder Rambhof genannt war früher die Strafanstalt des Bezirksgerichtes. Das Gebäude wurde 1955 renoviert, 1972 abgetragen und durch einen - heute: Neubau - ersetzt.

Frohnfeste, Gerichtsdienerhaus Bezirksgericht
Haus Nr. 73 u. 119

» Haitzingallee «

Das - Gasthaus Kaltenprunn Nr. 47 - gehörte zum Bräuhaus Nr. 48 und wurde 1954/55 umgebaut. Früher war es eine beliebte Ausflugsstätte, insbesondere wegen des in der Nähe befindlichen kalten Brunnens - heute: Haus Klammer - seit 1975.
Die - Kaltenbrunnmühle Nr.21 - auch "Handl- oder Mauthmill zu Khaltenprun" genannt, wurde 1950/51 zum Gemeindewohnhaus umgebaut. Die Kaltenbrunner Mühle in der heutigen Haitzingallee war eine von 4 gewerblichen Mühlen.

Klammer, Gasthaus Kaltenprunn Kaltenprunnmühle Kaltenprunnmühle, Mauthmill zu Khaltenprun
Haus Nr. 47

» Weinetsberg «

Die - Lemmereben Nr. 23 - zuletzt Pyrkerhöhe genannt (benannt nach EB. Lad. Pyrker) waren eigentlich zwei Häuser, ein Hauptgut und ein Zulehen. Die Baubewilligung für Häusl und Hofst. wurde 1604 erteilt. Umbauten und Erweiterungsbauten 1929/30, 1957, 1962, 1969 - Pyrkerhöhe (Pfeffer), Haltestellenweg 23.
Das ehem. Hotel Seer wurde 2013 zur Gänze abgetragen und noch im selben Jahr neu aufgebaut und fertiggestellt.

Pyrkerhöhe, Lemmereben Pyrkerhöhe, Lemmereben Pyrkerhöhe, Hotel Seer Pyrkerhöhe, Goldegg
Haus Nr. 23

» Gallwies «

Das - Gallwiesgut Nr. 10 - oder Klammsteinhäusl. Der Name dürfte von der Galgenwiese stammen, die sich hier noch im 18. Jahrhundert befand. Das Gut gehörte bis ins 17. Jahrhundert zum Pfarrwidum.

Gallwiesgut Gallwiesgut
Haus Nr. 10

Bauten des 19. Jahrhunderts

- Muchar,1834:  "Zum Districte des heutigen Marktes Hof gehören 116 Häuser, wovon der Burgfriede 51 einschließt, von welchen 50 bürgerliche sind. Darunter sind 9 Gasthäuser, die k.k. Posthaltung und die Speisenverwaltung, oder das Victualienmagazin für die Berg- und Hüttenarbeiter am Rathhausberge und in Böckstein."
- Emil,1827:  "Der ehemals blühende Markt Hof, 1 1/2 Posten von Lendt entfernt, liegt am rechten Ufer der Ache, in der Form eines Andreas-Kreuzes. Es sind hier: Der Sitz des Landgerichtes; eine Pfarr-Kirche mit Einem Pfarrer und zwey Hülfspriestern; eine Speisenverwaltung für die landesherrlichen Bergknappen; eine Post-Expedition; ein bürgerliches Brauhaus; neun Wirthshäuser, und mehrere bürgerliche Gewerbe, als: Krämer, Weißgärber, Metzger, Bäcker, Schmiede, Schlosser, Tischler, Wagner, Hutmacher, Kürschner, Lohgärber, Kleider- und Schuhmacher, Glaser, Spängler, Sattler ec. Die meisten treiben zugleich Ackerbau, von dem sie größten Theils leben. Die Häuser sind theils von Holz, theils gemauert, aber äußerst unbequem und unregelmäßig gebauet, so, daß schwer hält, in diesem Orte auch nur für eine mittelmäßig zahlreiche Familie Wohnung zu finden."

Der Rheinischer Hof, Kurgartenstr. 20, ehem. "Kurhaus Habsburg" mit damals 29 Zimmer wurde als Kurhaus im Jahre 1810 gebaut. Heute wird das denkmalgeschützte Gebäude als Mädcheninternat geführt.

Rheinischer Hof, Bad Hofgastein Rheinischer Hof, Bad Hofgastein Rheinischer Hof, Bad Hofgastein
Im - Doku-Archiv - siehe weiter zu diesem Thema:
  - Die frühen Siedlungen im - Markt Hofgastein -
  - Bad Hofgastein - Ortsplan -
  - Original - Katastral Plan - 1830 und Lageplan 1950
Im - Hauptverzeichnis - Menschenwerke
  - Hofgastein - Bauten - 1905 bis 1935
  - Siedlungen im Tal - Hofgastein -

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Quellen: Die Informationen wurden überwiegend dem Buch
"Bad Hofgastein und die Geschichte Gasteins" von Sebastian Hinterseer, 1977 - entnommen.

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