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Geschichte Gasteins | ||
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Das Weitmoserschlössl ist heute Sinnbild für Aufstieg und Niedergang des Goldbergbaues in Gastein und die Sage über die Weitmoser scheint jedem hier bekannt zu sein. Es gibt auch einen - Wanderweg - zwischen Klammstein und Unterberg, der diese Geschichte bildlich darzustellen versucht. Den "Gasteiner Erzabbau" hat es aber sicher schon lange vor den reichen - Gewerkenfamilien - gegeben, wie klingende Namen wie Silberkarlscharte, Silberpfennig, Erzwies etc. belegen . . .
In der Blütezeit des Bergbaues strömten Knappen und Gewerken ins Tal. Zu beiden Seiten der Tauern siedelten wohlhabende Landwirte als sogenannte Samer, die mit Zügen von 20 - 50 Pferden das Überbringen der Frachten besorgten. In weiterer Folge kamen Handwerker, Bürger und Edelleute, insbesonders auch Franken, Sachsen, Schwaben ins Tal, wodurch der Bergbau noch weiter angetrieben wurde.
Der Besitz der Weitmoser umfasste Wälder, Jagden, Fischerein, Almen, wie z.B. die - Weitmoseralm - und unzählige Objekte nicht nur im Gasteinertal. Wann die Weitmoser das Schlössl erwarben ist nicht bekannt. In der heutigen Form steht es seit dem Jahre 1554, in welchem Jahr es nach dem Brand wieder aufgebaut wurde. Durch den Rückgang des Bergsegens im Goldabbau und die finanziellen Schwierigkeiten der Weitmoser kam es 1604 zum Verkauf des Schlosses an den Gewerken Georg Leykofer. 1626 kaufte es Alexander Hölzl von Sylion und 1634 der Pfarrherr von Haus und Schladming Johann Riept. 1701 kommt der Bau an Johann Pichler, 1712 an Georg Strucher und 1738 an Franz Benedikt Hasler. Lebendig in Gastein ist immer noch die Sage - Fluch der Bettlerin - wo über die hochmütige Weitmoserin berichtet wird . . .
1752 erwirbt es samt zugehöriger Landwirtschaft die Familie Scharfetter.
Der erste Stock des Schlössl wurde erweitert und gut in die mittelalterliche Architektur
integriert.
Derzeit wird das Schlössl als Cafe und Restaurant geführt und ist nach wie vor
ein beliebtes und empfehlenswertes Ausflugsziel . . .
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Geschichte Gasteins - Weitmoser
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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