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Wanderkarten Gasteinertal |
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Als Ausgangspunkt fü Wanderungen gelten die jeweiligen Ortschaften, wie sie links im Kästchen
angeführt sind. Es sind die Gemeinden Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein. Böckstein mit
Sportgastein und Klammstein sind keine eigenen Gemeinden, werden hier aber auch als Ausgangspunkte angeführt.
Eine tabellarische Auflistung der Wanderziele bzw. der Mountainbike-Strecken im Gasteinertal sind
über die nachfolgenden Schaltflächen zu erreichen.
Das bis in seine innersten Verzweigungen 38 Kilometer messende Gasteiner Tal ist das
längste unter den vielen mehr oder weniger parallelen Seitentälern an der nördlichen
Abdachung der Hohen Tauern. Es beginnt mit der Gasteiner Klamm als den Zugang
ins Gasteinertal schlechthin. Erst im 16. Jh. war die Klamm überhaupt mit Wagen befahrbar . . .
Das Tal war "vormals alles mit Holz verwachsen und
zu beiden Seiten ein großer Wald" so steht es in der "Gasteiner chronica" geschrieben um 1540.
Der nördliche Zugang zum Tal führte nicht durch die Klamm, sondern über die Höhen der
der Drei Waller. Durch die Klamm führte ein Saumpfad, der bereits im 12. Jahrhundert benützt wurde.
Wie Funde uns beweisen, waren die Übergänge nach Süden zumindest den Römern und Kelten bekannt, sowie den Bewohnern und Siedlern der Folgezeit - siehe - Frühgeschichte - Gasteins . . .
Zitat aus dem Buch: "Gastein Geschichte" von S. Hinterseer und L. Krisch - Verlag F. u. Ch. Feichter, Badgastein.
Wanderwege - Wanderziele | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Klammstein | Dorfgastein | Bad Hofgastein | Badgastein | Böckstein | Sportgastein |
Die Gemeinde Dorfgastein schließt nördlich Klammstein, Unterberg, Maierhofen (Mayerhofen) und den westlich
gelegenen Batzberg ein. Östlich liegen Mühlbach (Hartlbauer) und Bergl (Hauserbauer), südlich liegt Luggau.
Die Gemeinde Bad Hofgastein reicht im Norden von Harbach über Laderding, Breitenberg, Stein, Wieden und Gallwies,
im Westen liegen Haitzing und Weinetsberg, östlich der Kronwald und südlich Hundsdorf mit dem Kreuzbichl,
Dietersdorf (Südeinfahrt von Bad Hofgastein),
Anger, Lafen, Gadaunern, Faschingberg und Vorderschneeberg. Hinterschneeberg sowie Remsach gehören mit
dem Ardacker, Kötschachdorf, Badbruck und Badberg zur Gemeinde Badgastein, ebenso wie die südlich gelegene
Patschgsiedlung, Böckstein und das Nassfeld (Schi- und Wanderregion Sportgastein).
Als Ausgangspunkte für Wanderungen gelten Klammstein, Dorfgastein, Bad Hofgastein, Badgastein, Böckstein und Sportgastein.
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| Wanderziele |
Klammstein -
Als Ausgangspunkt für Wanderziele ist Klammstein mit Ausnahme des Weges zur -
Entrischen Kirche - nicht unbedingt günstig.
Die - Burg Klammstein - allerdings sollte auf jeden Fall
besucht werden. Auch ist die alte Straße der Gasteiner Klamm begehbar. Beeindruckend auch
das Kalkgestein, welches hier wegen seiner einzigartigen Mineralzusammensetzung als Klammkalk
bezeichnet wird . . .
Eine detailierte Beschreibung der Gesteinsformationen finden Sie
auf den Seiten: Geologie Gasteins - Klammkalkzone - . . .
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| Wanderziele |
Dorfgastein - konnte ihren so beliebten dörflichen Charakter
beibehalten ohne deshalb weniger modern zu sein. Wer "Dorf" anstatt Dorfgastein
zu sagen pflegt ist mit Sicherheit ein "Ur"-Gasteiner.
Nördlich von Dorfgastein liegt Mayerhofen und gegenüber westlich der
Gasteiner Ache Unterberg, von wo auch der Sagenweg nach Klammstein beginnt und zahlreiche Wanderwege
auf veschiedene Almen
führen.
Luggau, welches südlich von Dorfgastein liegt, ist von allen das älteste Dorf.
Das gegenüberliegene Harbach gehört bereits zur Gemeine Bad Hofgastein.
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| Wanderziele |
Bad Hofgastein -
einst ein eher kleiner Ort hat durch die Thermalwasserleitung aus der Elisabethquelle
reichlich profitiert; siehe auch - Thermalquellen Gasteins - . . .
Innovationen seitens der Hofgasteiner sorgten zusätzlich für enormen Gästezuwachs.
Harbach, Laderding und Breitenberg liegen nördlich von Bad Hofgastein, Lafen, Hundsdorf und
Gadaunern südlich.
Das - Weitmoserschlössl - einstiger Sitz
der Goldegger erinnert uns noch heute an den Reichtum des Gasteinertales bzw. an die -
Gewerkenfamilien - die in der Blüte des Goldbergbaues
hier lebten. Das Interesse an der Vergangenheit scheint insgesamt im Gasteinertal stark zugenommen zu haben . . .
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| Wanderziele |
Badgastein - leidet sehr
unter den mittlerweile baufällig
gewordenen alten Häusern, vornehmlich Hotels (z.B. Straubinger Hof,
einst berühmt und jetzt dem Verfall preisgegeben). Zunehmend aber bemühen sich Investoren, diese
riesigen Bauwerke im schwierigen Gelände zu sanieren bzw. zu erneuern, wie zum Beispiel den Kaiserhof.
Badgastein hat aber trotz allem nichts von seiner -
Romantik - verloren.
Auch ein Heimatmuseum befindet sich in Badgastein - unweit des berühmten Wasserfalles. Zahlreiche Wanderziele
sind von Badgastein aus zu erreichen, insbesondere auch das Kötschachtal.
Bad Bruck gehört zur Gemeinde Badgastein.
Hier ändert das Gasteinertal seine Richtung und biegt beinahe im rechten Winkel nach SSW ab.
Die Richtung des Tales ist durch die Klüfte des Gesteins vorgezeichnet, an die auch die fließenden
Thermalwässer gebunden sind.
Die Zottelau im hinteren Bad Bruck grenzt an das hier erstmals zutage tretende Granitgneismassiv,
wo oberhalb mehrere Thermalquellen entspringen . . .
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| Wanderziele |
Bei - Böckstein - wird das Tal wieder breit und flach. Erst am Sackzieherbühel taucht der Granitgneis
neuerlich auf. Von Böckstein nach Südosten erstreckt sich das tief eingesägte, steilwandige Anlauftal
bis zum Ankogel.
Hier liegt auch der am Beginn der Mautstraße gelegene Gasteiner Heilstollen, der 1940 als
Radhaus-Unterbergstollen vorgetrieben wurde. Man erhoffte sich die oberhalb im Radhausberg erschlossen
Goldquarzgänge auch hier in mehr als 600 m unterhalb der tiefsten bekannten Aufschlüsse anzutreffen.
Statt des erhofften Goldes fand man einen hohen Gehalt an - Radon - bei einer Temperatur von bis zu 44 Grad und einer Luftfeuchte von
90 - 100% . . .
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| Wanderziele |
Sportgastein -
wurde erst nach Errichtung der neuen Nassfeld-Alpenstraße als Schigebiet erschlossen.
Vorher bestand auch keine Mautstraße und man musste
den langen Weg unterhalb der heutigen Mautstraße hineinwandern.
Im Winter konnte das Nassfeld nur sehr schwer bzw. der Lawinen wegen gar nicht erreicht werden;
und selbst im Sommer
war nur eine kleine Zahl an Bergwanderern anzutreffen. Die Tour auf das Schareck war so auch
keine Tagestour, sondern erzwang die
Übernachtung am - Niedersachsenhaus - um an nächsten Tag das
Schareck zu anzugehen . . .
Heute führt die Nassfelder Alpenstraße, erbaut zwischen 1969 und 1972 bis ins Nassfeld
und endet mit einem großen Parkplatz, um allen
Nationalparkbesuchern ebenso wie den Wintertouristen den Anblick dieser herrliche Landschaft zu ermöglichen.
Als technische Errungenschaft gilt die - Goldbergbahn -
welche 1993 errichtet und den alten Schideck-Doppelsessellift ersetzte. Seit 2006 wird die Staumauer des
unteren Bockhartsees um 8 m erhöht, mit geplanter Fertigstellung Ende 2007 (?) -
erstmals aufgestaut wurde der untere Bockhartsee 1914 . . .
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Wanderwege/Gasteinertal: Ausgangspunkte
© 21.4.2003 by Anton Ernst Lafenthaler
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