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Wb - Gasteinertal/Wanderwege: Bad Gastein - Glaserer, Heidentempel
Wanderwege, Bad Gastein Wanderziele
Bad Gastein
Wanderkarte, Bad Gastein Ost

Glaserer . Heidentempel

2.434 m (2.314 m)

Lafenthaler Anton, Glaserer Der Glaserer ist am besten von Hüttschlag (Großarltal) aus zu erreichen. Wir aber wollen die lange Tour auf uns nehmen und vom Hoteldorf Grüner Baum im Kötschachtal - erst auf die Poserhöhe, dann Richtung Throneck - über das Döferl zum - Flugkopf - und weiter beim Schönweidkogel und Heidentempel (2.314 m) vorbei hinauf zum Gipfelkreuz des Glaserer gehen.

Beim Hoteldorf Grüner Baum nehmen wir den Steig auf die - Poserhöhe - um dann den Weg Richtung Throneck und Döferl zu nehmen. Danach gehen wir den Grat entlang oberhalb der Kötschachkaralm zum Flugkopf. Hier ist die erste ausgiebige Rast angesagt, denn der Weg ist noch weit.

Glaserer, Gamskarkogelblick Vom Flugkopf geht's erstmal steil abwärts. Unten am Grat angekommen beginnt eine herrliche Almwiese vorbei beim Schönweidkogel zum Heidentempel. Dann geht's hinauf und hinunter, verbunden mit leichten Kletterpartien und letztlich ohne besondere Anstrengung hinauf zum Gipfelkreuz des Glaserer. Trittsicherheit aber ist schon erforderlich und Schwindelfreiheit von Vorteil, insgesamt schon eine Tour für echte Berggeher. Es ist ein langer Weg und man tut gut daran, warme Kleidung und ausreichend Getränke mitzunehmen.
Schon vom Flugkopf und letztlich vom Gipfel des Glaserer kann man die unendliche Weite dieser Gebirgsregion genießen - hinunter zum Reedsee, hinein zur Kleinelendscharte und hinüber zum Schareck und Sonnblick, insgesamt ein Rundblick weit in die Zentralalpen und ebenso Tal auswärts.

Gratwanderung
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Schönweidkogel - Heidentempel . . .
Binner, Herbert - Glaserer Gipfelkreuz, Glaserer Gipfelkreuz, Glaserer Gipfelkreuz mit Rabe Glaserer, Leitner Christian
. . . bis zum Gipfelkreuz

Fauna und Flora

Als Besonderheit findet man am Weg noch unterhalb der Poserhöhe den - Großblütigen Fingerhut - Digitalis graniflora - dann oberhalb im Wald Richtung Throneck einige Pilze und noch weiter oben Heidel- und Nebelbeeren so weit man sehen kann, gemeinsam mit der Besenheide - Calluna vulgaris - und den charakteristischen Flechten der Windkantenrasen - Loiseleurio-Caricetum curvulae.
Dann am Grat hinauf zum Döferl, den schon weithin sichtbaren Tauern-Eisenhut - Aconitum napellus subsp. tauricum - im Blickfeld, der den ganzen Gipfel blau färbt. Enziane und viele andere bereits an anderer Stelle erwähnten Hochgebirgspflanzen wie auch das gar nicht so häufige Alpen-Habichtskraut - Hieracium alpinum - sind bis in den Spätsommer noch zu finden.

Besonders eindrucksvoll hier die Windkantengesellschaften und Krummseggenrasen, die weite Teile des Gebietes der Region Kötschachkaralm einnehmen, gemeinsam mit den etwas tiefer gelegenen Alpenrosengebüschen. Am Steilhang hinunter zum Schönweidkogel dann ein besonders schöner Kalkmagerrasen mit zahlreichen seltenen Gebirgspflanzen.

Siehe auch die Seiten:
- Biotope - Bergflora - Throneck, Finsterkopf
- Wanderwege - Poserhöhe -
- Wanderwege - Throneck, Döferl -
- Wanderwege - Toferer Scharte -

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Die Wegbeschreibung ist ohne Gewähr.
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Gehzeit vom Kötschachtal bis zum Glaserer: ca. 4 - 5 Stunden.

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Gasteinertal/Wanderwege: Heidentempel, Glaserer
© 22.9.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
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