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Wb - Gasteinertal/Wanderwege: Böckstein - Hirschkarkogel
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Böckstein
Wanderkarte, Böckstein

Hirschkarkogel

2.002 m

Hirschkarkogel Jene, die den Hirschkarkogel bzw. das Hirschkarköpfl vom Tal angehen wollen, nehmen am besten den Weg über die - Böckfeldalm - und zwar von Böckstein aus. Ein gut gekennzeichneter Weg führt hier unweit des - Eisenbrunnens - in Alt-Böckstein hinauf auf die Böckfeldalm und an dieser vorbei, erst über eine herrliche Almwiese und dann durch den Wald zur Zitterauer Almhütte.
Dieser Weg entspricht dem bekannten Böcksteiner Höhenweg, welcher als solcher in den Wanderkarten auch ausgewiesen ist. Eine sagenhafte Vielfalt von Bergblumen und Schmetterlingen sind hier anzutreffen und nicht selten besucht ein Adler hier sein Revier.

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Böckfeldalm: Hochstaudenflur - Almwiese

Nun, auf der Böckfeldalm eine kurze Rast eingelegt gehen wir den Weg weiter bis zur Zitteraueralm, die meist schon gut besucht ist, denn viele der Almbesucher sind mittlerweile mit der Stubnerbahn hochgefahren und haben das kurze Stück zur Zitterauerhütte schon geschafft. Bereits vor der Hütte, diese im Blickfeld, könnte man nun links abbiegen, um so hinauf auf den Hirschkarkogel zu gelangen. Erst eine Pause bei der Hütte einzulegen, um dann entlang der Stromtrasse hinauf das Gipfelkreuz anzugehen, ist natürlich auch ein gute Entscheidung.

Zitteraueralmhütte Hirschkar Hirschkar
Zitteraueralmhütte - Hirschkar

Der Hirschkarkogel ist gar leicht zu erreichen, fährt man mit der Stubnerkogelbahn bis zur Mittelstation und geht dann den breiten Güterweg hinüber zur Zitteraueralm. Südlich der Alm liegt dann auf der Anhöhe der Hirschkarkogel, welcher bequem der Starkstromleitung folgend, zu erreichen ist.

Gedenktafel, Hirschkarkogel Das Gipfelkreuz liegt inmitten einer Latschenfläche. Es wurde dem verunglückten Bergkameraden Schörghofer Waldemar, geb. am 20. 12. 1930, Gend. Rev. Insp. aus Bad Gastein gewidmet, welcher am 26. Juli 1976 nach der Besteigung des PIK KOMMUNISMA (7.482 m) tödlich abgestürzt ist. Ebenso ist diese Kreuz im - Gedenken - gewidmet dem Bergkameraden Wallner Gerhard, verunglückt am 22. 8. 1996 und dem Bergkameraden Mayrl Albert, verunglückt am 13. 01. 1999.

Am Gipfelkreuz bzw. Gedenkkreuz angekommen, wählt man am besten nach einer ausgiebigen Rast den Weg wieder hinunter zur Zitteraueralm oder aber, will man noch höher hinauf, den Weg auf den - Zitterauertisch - bzw. auf den Tischkogel. Die Bergstation der Stubnerkogelbahn kann ebenfalls als Ziel gewählt werden, insbesondere, wenn man den Abstieg per Bahn anstrebt. Viele Wege sind hier möglich.

Hirschkar Hirschkarkogelkreuz Hirschkarkogel Hirschkar, Nordblick
Hirschkarkogel

Fauna und Flora

Österreichische Gämswurz Am Weg zur Böckfeldalmhütte durchquert man mehrmals eine - Hochstaudenflur - geprägt vom Alpen-Milchlattich - Cicerbita alpina - und eingestreut die Österreichische Gämswurz - Doronicum austriacum - mit Hasenlattich - Prenanthes purpurea - und natürlich auch die Brennnessel. Erst knapp vor der Böckfeldalmhütte ändert sich die Flora. Hier beginnen die für uns gewohnten Almwiesen.

Aber nicht der Hirschkarkogel selbst prägt das außergewöhnliche Erscheinungsbild, sondern der Weg dorthin, insbesondere das Hirschkar, welches von Flechten und Moosen überzogenen Felsblöcken durchsetzt ist, mit wenigen Lärchen und Latschen. Besondere Steinbrechgewächse wie der Gegenblättrige Steinbrech oder der Moos-Steinbrech - Saxifraga bryoides - welche strengstens geschützt sind kommen hier vor, neben der Alpenanemone - Pulsatilla alpina - eigentlich eine Küchenschelle und viele andere mehr. Auch Niedermoorflächen mit Libellen, wie die Alpen-Smaragdlibelle - Somatochlora alpestris - sind hier eine Besonderheit.

Siehe auch die Seiten:
- Biotope - Alpenflora - Zitterauertisch
- Wanderwege - Stubnerkogel -
- Wanderwege - Böckfeldalm -
- Wanderwege - Zitterauer Tisch -

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Die Wegbeschreibung ist ohne Gewähr.
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Gehzeit von Alt-Böckstein über die Böckfeldalm: ca. 2 Stunde

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Gasteinertal/Wanderwege: Hirschkarkogel
© 4.7.2008 by Anton Ernst Lafenthaler
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