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Wanderziele Böckstein |
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Jene, die den Hirschkarkogel vom Tal angehen wollen, nehmen am besten den Weg über die - Böckfeldalm - und zwar von Böckstein bzw. Alt-Böckstein aus. Ein gut gekennzeichneter Weg führt hier unweit des Hotel Radar hinauf auf die Böckfeldalm und an dieser vorbei weiter erst über eine herrlichen Almwiese und dann durch den Wald zur Zitterauer Almhütte.
Am Weg zur Böckfeldalmhütte durchquert man mehrmals eine Hochstaudenflur, geprägt vom Alpen-Milchlattich und
eingestreut die Österreichische Gämswurz mit Hasenlattich und natürlich auch die Brennnessel. Erst knapp vor der Böckfeldalmhütte ändert
sich die Flora. Hier beginnen die für uns gewohnten Almwiesen . . .
Dieser Weg entspricht dem bekannten Böcksteiner Höhenweg,
welcher als solcher in den Wanderkarten auch ausgewiesen ist.
Eine sagenhafte Vielfalt von Bergblumen und Schmetterlingen sind hier anzutreffen und nicht
selten besucht ein Adler dieses sein Revier.
Nun, auf der Böckfeldalm eine kurze Rast eingelegt gehen wir den Weg weiter bis zur Zitteraueralm, die meist schon gut besucht ist, denn viele der Almbesucher sind mittlerweile mit der Stubnerbahn hochgefahren und haben das kurze Stück zur Zitterauerhütte schon geschafft. Bereits vor der Hütte, diese aber im Blickfeld könnte man nun links abbiegen, um so hinauf auf den Hirschkarkogel zu gelangen. Erst eine Pause bei der Hütte einzulegen, um dann entlang der Stromtrasse hinauf das Gipfelkreuz anzugehen, ist natürlich auch ein gute Entscheidung.
Der Hirschkarkogel ist gar leicht zu erreichen, fährt man mit der Stubnerkogelbahn bis zur Mittelstation und geht dann den breiten Güterweg hinüber zur Zitteraueralm. Südlich der Alm liegt dann auf der Anhöhe der Hirschkarkogel, welcher bequem der Starkstromleitung folgend, zu erreichen ist.
Das Gipfelkreuz liegt inmitten einer Latschenfläche. Es wurde dem verunglückten Bergkameraden Schörghofer Waldemar, geb. ma 20. 12. 1930, Gend.Rev.Insp. aus Bad Gastein. welcher am 26. Juli 1976 nach der Besteigung des PIK KOMMUNISMA (7.482 m) tödlich abgestürzt ist. Ebenso ist diese Kreuz gewidmet dem Bergkameraden Wallner Gerhard, verunglückt am 22. 8. 1996.
Am Gipfelkreuz des Hirschkarkogels angekommen wählt man am besten nach einer ausgiebigen Rast den Weg wieder hinunter zur Zitteraueralm oder aber, will man noch höher hinauf, den Weg auf den - Zitterauertisch - bzw. auf den Tischkogel. Die Bergstation der Stubnerkogelbahn kann ebenfalls als Ziel gewählt werden, insbesondere, wenn man den Abstieg per Bahn anstrebt. Viele Wege sind hier zu begehen . . .
Aber nicht der Hirschkarkogel selbst prägt das außergewöhnliche Erscheinungsbild,
sondern der Weg dorthin,
insbesondere das Hirschkar, welches von
Flechten und Moosen überzogenen Felsblöcken durchsetzt ist, mit wenigen Lärchen
und Latschen. Besondere Steinbrechgewächse wie der Gegenblättrige Steinbrech
oder der Moos-Steinbrech, welche strengstens geschützt sind kommen hier vor, neben der
Alpenanemone, dem Petersbart, dem Scheckigen Augentrost und viele andere mehr.
Auch eine Niedermoorfläche und Libellen sind hier eine Besonderheit . . .
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Gasteinertal/Wanderwege: Hirschkarkogel
© 4.7.2008 by Anton Ernst Lafenthaler
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