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Wanderziele Sportgastein |
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Die Keuchenscharte ist wenig bekannt und kaum begangen, weil der "Florentinweg" ein nicht besonders angenehm zu begehender Steig ist. Die Tour auf die - Hieronymushöhe - ist schon etwas beliebter, insbesondere der Peter-Sika-Weg hinein ins Nassfeld ist eine besonders empfehlenswerte Route . . .
Wir aber nehmen die Mühen auf uns und gehen bei der Hieronymushöhe vorbei, überqueren den Gebirgsbach und nehmen dann den Steig, der zum Teil vom Gras überwachsen, teils steinig, teils erdig in Serpentinen die Anhöhe hinauf führt. Bald wird die Vegetation dünner bis sie ganz aufhört und es nur mehr über Stein und Kies geht, besser gesagt - über lockeren Schutt. Man ersehnt die Scharte, obwohl es noch ein gutes Stück ist.
Auf der Anhöhe angekommen blickt man weit hinein ins Höhkar mit den beiden - Höhkarseen - und der dahinter steil aufsteigenden Gamskarlspitze. Links geht es dann hinüber den Grat entlang zur Keuchenscharte und weiter zum Honigleitenkogel - rechts geht's auf den Kreuzkogel. Hier tummeln sich im Winter die Schifahrer und nicht wenige verirren sich bei der Abfahrt hinunter ins Höhkar. Dies ist allerdings eine Sackgasse und man bleibt gefangen, den hinunter ins Tal geht's dann nicht mehr. Wieder zurück heißt es oder aber ein Rettungshubschrauber muss angefordert werden - aber das kostet Geld . . .
| . . . - siehe auch - Bildgalerie - Keuchenscharte - . . . | ||
Nun, wir wollen auch nicht im Sommer von hier ins Höhkar hinunter, zumal es dafür auch keinen Weg gibt. Wir verweilen ein wenig auf der Keuchenscharte und gehen dann weiter hinauf zum - Kreuzkogel - um dann den Weg über das Ödenkar zum - Knappenbäudlsee - und weiter hinunter ins Nassfeld oder aber wieder zurück zur Hieronymushöhe zu nehmen. Es ist eine lange aber sehr schöne Tour und man sollte schon früh die Wanderung antreten und ausreichend zu Trinken mitnehmen, denn eine bewirtschaftete Alm gibt es hier nicht.
Geologisch interessierte finden hier ein weites Betätigungsfeld. Der felsige Granosyenitgneis kommt hier gemeinsam mit
Schiefergestein vor.
Geologische Informationen dazu finden Sie auf den Seiten - Tauernregion - Gasteinertal . . .
Vom Hieronymushaus hinauf den Florentinweg auf die Keuchenscharte ist für Botaniker ein Paradies.
Vorbei am Niedermoor mit den typischen Begleitern wie Dactylis maculata, Trichopohorum cespitosa,
Solidago minuta u.v.a trifft man hier auch sehr zahlreich die Meisterwurz und die Alpen-Goldrute.
Weiter folgen dann typische Hochgebirgsarten, darunter auch Gräser wie Oreochlea disticha, Luzula alpino-pilosa u.a.
Ganz oben sind es dann bereits streng geschützte Arten wie z.B. Hutchinsia alpina subsp. brevicaulis oder
Saxifraga moschata . . .
| Ausgangspunkt der Wanderung - ... | ![]() |
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Gasteinertal/Wanderwege: Keuchenscharte/Kreuzkogel
© 25.9.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
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