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Wanderziele Sportgastein |
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Der Kreuzkogel ist der höchste Punkt des Radhausbergmassivs und im Winter der am meisten strapazierte - des Schisportes wegen. Im Sommer sind hier nur selten Bergwanderer anzutreffen, da die Goldberg-Bahn zu dieser Jahreszeit nicht in Betrieb ist.
Wählt man die Tour über Sportgastein, so geht man am besten erst ins hintere Nassfeld und dann den Peter-Sika-Weg hinauf. Den lang gezogenen Serpentinen folgend gelangt man vorbei an den letzten Ruinen des Goldbergbaues zum - Knappenbäudelsee - und weiter hinauf auf den Kreuzkogel.
Man kann an der Wegkreuzung beim Knappenbäudelsee aber auch den (schlecht) markierter Weg über das Ödenkar bzw. auf die Ödenkarscharte wählen. Allerlei seltene Alpenblumen kann man hier antreffen und auch die Spuren der Pistenraupen, die hier im Winter den Schitouristen alljährlich eine herrliche Schneebahn präparieren. Vom Ödenkar aus zweigt auch ein Steig auf den - Salesenkogel - ab . . .
Die zweite und nicht minder interessante Variante führt über das - Hieronymushaus - auf den Kreuzkogel. Etwas nördlich vom Heilstollen-Parkplatz beginnt der Peter-Sika-Weg, welcher erst zum Hieronymushaus führt. Man wählt dann den "Florentinweg", benannt nach dem Dipl.Ing. Ferdinand Florentin, welcher von 1923 bis 1964 im Bergwerk tätig war und diesen Weg erkundete. Oberhalb der Hieronymusruine sind auch noch Reste einiger Knappenhäuser und die 1804 erbauten Achslagertürme, die einst Teil der Aufzugsmaschine waren zu sehen. . .
Den Florentinweg entlang wird die Vegetation immer karger und knapp vor Erreichen der -
Keuchenscharte - überweigt bereits der Stein (-Schutt).
Auf der Scharte angekommen sieht man hinunter ins - Höhkar - mit den Höhkarseen.
Diese sind von hier nicht so einfach zu erreichen und man sollte es besser bleiben lassen, hier einen Abstieg zu wagen.
Knapp unterhalb des Kreuzkogels am Südhang befindet sich ein eher kleiner Gebirgssee.
Wir halten uns links hinauf Richtung Kreuzkogelbergstation und
gelangen zum mächtigen Gipfelkreuz des Kreuzkogels mit seinem gewaltigen Panorama . . .
| . . . Kreuzkogel am 29. Juli 2007 - Bildgalerie - . . . | ||||
Weit unterhalb liegt der - Knappenbäudlsee - und Richtung Nordwesten der - Salesenkogel.
Insgesamt bietet der Kreuzkogel als höchster Gipfel des Radhausberges einen
gewaltigen Panoramablick . . .
Von hier hinunter ins Nassfeld zu gelangen ist problemlos möglich, ebenso der Abstecher auf den Salesenkogel, der allerdings Schwindelfreiheit verlangt . . .
Nicht nur der verfallenen Bergwerksanlagen und der historisch interessanten Gegend wegen,
sondern auch und vor allem wegen der reichen Flora ist diese Tour empfehlenswert, wählt man den
Peter-Sika-Weg.
Schon im Anstieg zeigen sich seltene Exemplare aus der Familie der -
Hahnenfußgewächse -
wie z.B. die Kleine Wiesenraute und die Stauden-Lupine -
Lupinus polyphyllus - . . .
Allgegenwärtig ist hier natürlich auch die Kleinste Primel -
Primula minima - und schon etwas weiter oben die Langblättrige Teufelskralle -
Phyteuma hemisphaericum - . . .
Auch das Scheuchzer Wollgras und den
auch anderswo zu findenden Zwerg-Augentrost - Euphrasia minima - gibt es hier zahlreich.
Als besonders seltene und streng geschützte Pflanze kann man noch die Kurzstängel-Gämskresse -
Hutchinsia brevicaulis - antreffen. Alpine Gesteinsfluren und Subalpin-alpine Zwergstrauchheiden sind hier von besonderem Interesse und
überall vorzufinden. Wie auch anderswo gedeiht hier unübersehbar das "lebendgebährende" Alpen-Rispengras -
Poa alpina - das
Steingras - Oreochlea disticha - und noch viele andere interessante Gräser . . .
Fauna und Flora im Bild |
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| . . . zur Bildgalerie - Pflanzen - . . . | ||
In der Gegend um den Kreuzkogel findet man als Besonderheit mit etwas Glück himmelblaue Aquamarine.
Sie gehören zur Gruppe der - Berylle - so wie auch der Smaragd (grüne Beryll-Varietät). Der Aquamarin kommt hier
auf dem Kreuzkogel in Verbindung mit Quarz (nicht selten derben Rauchquarz) vor.
Das Kristallsystem ist hexagonal, die Härte beträgt 7,5 - 8. Nicht immer sind sie so durchsichtig,
wie wir sie von Exemplaren her kennen, die als Schmucksteine verwendet werden . . .
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- Wanderweg : Kühkar |
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Gasteinertal/Wanderwege: Kreuzkogel/Ödenkar
© 21.8.2006 by Anton Ernst Lafenthaler
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