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Wanderziele Badgastein |
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Der Palfnersee ist sicherlich am leichtesten über die Bergstation des Graukogelliftes zu erreichen. Dabei geht's den Alpenvereinssteig 527 oberhalb des Alm-Gasthauses bzw. nach Überquerung der Südwestflanke des Graukogels entlang des Pfades 526 hinauf zum Palfnersee.
Es gibt aber auch die Möglichkeit den Weg über die - Windischkrätzhöhe - vorbei beim gleichnamigen Gasthaus zu wählen, um so erst auf die Palfner-Heimalm (siehe Bild) und weiter hinauf zur Palfner Hochalm zu gelangen, deren Hütte leider nur mehr als Ruine besteht. Hier befindet man sich bereits in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern.
Palfner Heimalm - Hochalm, verf. | |||
| Siehe auch Menschenwerke - Verfallene Bauten - . . . | |||
Palfner Hochalm | ||||
| . . . - siehe auch die Bildgalerie der - Biotope - und der - Pflanzengesellschaften - in Gastein . . . | ||||
Rings um den See liegen zahlreiche Gesteinsbrocken mit charakteristischer Zeichnung.
Es handelt sich um klein- bis mittelkörnigen Granitgneis
mit regelmäßig verteilten, elliptisch geformten Glimmeranhäufungen (Muskovit),
die im Längsbruch wie Fischschwärme aussehen und diesem Granitgneis den Namen
Forellengneis einbrachte.
Palfnersee | |||
| Zur Bildgalerie: Badgastein / Ostflanke - Gasteinbilder - . . . | |||
Nach einer Rast am See geht's weiter auf die Palfnerscharte mit der Möglichkeit, den - Graukogel - zu besteigen. Davon soll aber an dieser Stelle abgeraten werden, denn absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist Voraussetzung. Zudem ist der Weg kaum zu begehen und nur unter Zuhilfenahme der Hände wirklich bezwingbar. Der entgegengesetzte Weg Richtung Palfner Seekopf (Zehnerkogel) ist ebenfalls den Alpinisten vorbehalten, auch wenn man hier hinüber zu den Lainkarspitzen wollte . . .
Hat man sich für eine große Tour entschlossen, überquert man die - Palfnerscharte - und geht hinunter zum Windschursee und weiter zum waldumsäumten Reedsee, einer der schönsten Bergseen überhaupt. Dann allerdings muss man durch den Bergwald hinab ins Kötschachtal und wieder zurück talauswärts - ein etwas beschwerlicher Weg. Beim Grünen Baum oder beim Reitergasthof angelangt ist auf alle Fälle eine Erfrischung angesagt, um die letzten Meter zurück zur Windischkrätzhöhe oder nach Badgastein zu schaffen.
Absolute Raritäten finden sich auf diesem Almboden nicht, aber doch einige seltene Pflanzen.
Dazu gehört der - Krause Rollfarn - und das gelb blühende
Greiskraut (siehe Bild) aus der Familie der -
Asterngewächse - mit ihren weißlich-filzigen Blättern ähnlich der weißen Steinraute.
Ein Pflücken der Blumen ist hier allerdings nicht gestattet, denn man befindet sich bereits in der
Kernzone des Nationalparkes Hohe Tauern.
Zirben und Lärchen prägen hier das Bild neben den Rhododendren und Vaccinien.
Besonders im Herbst sind hier farbenprächtige Eindrücke garantiert . . .
Palfnerkar | ||||
| . . . - Palfnerkar mit dem Zehnerkogel - Gasteinbilder - Granitgneis bzw. Forellengneis . . . | ||||
Hier im Palfnerkar findet sich der für dieses Gebiet typische Forellengneis und ist Teil des - Hölltorkerns - . . .
Die - Gasteiner Mulde - hingegen besteht aus Glimmerschiefer
und zieht vom Hohen Stuhl hinüber zum Hüttenkogel. Im Palfnerkar ist kein (?) Glimmerschiefer zu finden . . .
| . . . - Forellengneis - Naturbilder - . . . | |
| Ausgangspunkt der Wanderung - ... | ![]() |
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... - Almen - Gipfel - Übergänge |
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Gasteinertal/Wanderwege: Palfnersee
© 21.8.2003 by Anton Ernst Lafenthaler
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