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Wb - Gasteinertal/Wanderwege: Badgastein - Palfnerscharte
Wanderwege, Badgastein Wanderziele
Badgastein
Wanderkarte, Badgastein

Palfnerscharte

Reedsee - Seekarl - Windschursee
2.321 m

Palfnerscharte

Die Palfnerscharte ist zwar relativ einfach über die Bergstation des Graukogelliftes zu erreichen aber die wirkliche Wanderroute sollte über das Kötschachtal erfolgen. Nach etwa einer 1/2 Stunden Gehzeit vom Grünen Baum führt eine Brücke über den Kötschachbach, um danach nach einer Kurzen Strecke taleinwärts am Ufer entlang den Anstieg anzugehen. Eine Tafel des Alpenvereins weist bereits mit dem Hinweis " Steiler Anstieg " auf den Schwierigkeitsgrad hin. Gut beschuht braucht man sich aber dabei nicht zu fürchten.

Reedsee (2)

Nach etwa einer weiteren 1/2 Stunde wird es etwas flacher und bald geht es hinein in den Fichten-Zirbenwald. Kurz an der Grenze zum Latschenbewuchs gelangt man urplötzlich auf eine Hochebene - den Reedsee . . .
Man ist vom - Reedsee - dermaßen beeindruckt, dass ein Weitergehen auf die Palfnerscharte gar nicht mehr erwogen wird. Sollte man sich aber doch entscheiden weiter zu gehen so kommt man knapp oberhalb noch beim Seekarl vorbei - ein See, den zu besuchen es sich lohnt.

Seekarl - 1.955 m
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Nun befindet man sich bereits in der Kampfzone der Natur und natürlich bereits in der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Wenige niedrigwüchsige Wacholdersträucher begegnen uns noch, dann dominieren Granitgestein und Zwergstrauchheiden. Unter der Palfnerscharte liegt noch ein Gebirgssee, der - Windschursee - und er sollte nicht der letzte Hochgebirgssee dieser Tour sein. Von hier hat man einen besonders eindrucksvollen Blick auf die leider bereits stark zurückgewichenen Gletscher der Tischlergruppe und man sieht hinein bis zur Elendscharte. Der letzte Anstieg ist zugleich unser Ziel - die Palfnerscharte.

Windschursee - Palfnerscharte
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Hier den Anstieg auf den - Graukogel - zu wagen, ist wirklich nur erfahrenen Berggehern zu empfehlen, ansonsten gehen sie besser hinüber zur Liftstation oder aber hinunter zum - Palfnersee - und weiter, vorbei an der Palfner Heimalm zur - Windischkrätzhöhe - um hier noch den Rest des Tages ausklingen zu lassen . . .

Fauna und Flora

Palfner Heimalm

Die Alpenflora hier ist besonders geprägt durch seltene Moose und Sumpfpflanzen. Auch das Wollgras ist hier am Reedsee vertreten. Am Weg hinauf zum Windschursee begegnet uns ein seltenes Moos, welches durch ihre rötliche Leuchtkraft sofort auffällt. Es ist ein - Spatenmoos - mit kleinen, braunroten Blättchen, dicht wachsend, ja geradezu Polster bildend . . .

Meisterwurz

Beim Abstieg über die Palfner Hochalm durchqueren wir ein Feld mit der hier üppig wachsenden - Meisterwurz - aus der Familie der - Doldengewächse. Ihrer dunkelroten Wurzel wird Widerstandskraft gegen allerlei Krankheiten zugesprochen . . .

Kleine Geologie
Die Region des - Hölltor-Kernes - als Teil des - Hochalm-Ankogel-Massiv - ist von hier gut einzusehen. In der Region des Tischlerkar bis hinüber zum Keeskogel treffen wir auf porphyrischen Gneisgranit, der Gipfel des Rauchzaglkogels und des Glaserer bestehen hingegen aus Granitgneis . . .

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Gasteinertal/Wanderwege: Kötschachtal, Palfnerscharte
© 14.9.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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