Stichwortverzeichnis Home Inhaltsverzeichnis Wanderwege, Gasteinertal
Wd - Gasteinertal/Wanderwege: Dorfgastein - Bernkogel
Wanderwege, Dorfgastein Wanderziele
Dorfgastein
Wanderkarte, Dorfgastein

Bernkogel

2.325 m

Bernkogelkreuz, Foto: Herbert Binder Die Wanderung auf den Bernkogel ist nicht wirklich ein Spazierweg, sondern erfordert schon Bergerfahrung. Man kann von der - Heinreichalm - von der Amoseralm oder aber vom Mooseck über den Sladinkopf den Bernkogel angehen, was aber allemal gute Kondition und Trittsicherheit voraussetzt. Die Tour ist nicht unbedingt jedermanns Sache, aber die an steile Hänge gewohnten Tourengeher können es schon wagen.
Im Sommer oder aber auch im Winter (?) bieten sich in dieser Gegend mehrere Wanderrouten an. Schitourengeher bevorzugen den Weg über die - Amoser Hochalm - aber auch jede andere Route ist ihnen nicht zu abenteuerlich.

Wer auf halber Höhe Richtung Bernkogel umzukehren gedenkt, dem sei hier als Alternative die Tour hinüber zum - Rauchkögerl - empfohlen. Diese Route, vorbei am Hahnbalzköpfl werden sie nicht bereuen. Häufig gehen im Sommer und Spätherbst Wanderer über die Drei-Waller hinauf zum Rauchkögerl und dann weiter zum - Hahnbalzköpfl - immer den Bernkogel im Blickfeld.
Auch Schitourengeher sind nicht selten in dieser Gegend unterwegs, wie auch auf den - Tagkopf - oder auf die - Präaualm - über Harbach.

Bernkogel Bernkogel, Hahnbalzköpflweg Bernkogel, Hahnbalzköpflweg
- Bildgalerie -

Flora und Fauna

Sumpfblattweide Am Weg findet man hier wie auch zur Kögerlalm den doch seltenen Fransenenzian - Gentianella ciliata - aus der Familie der - Gentianaceae - und nördlich vom Bernkogel den streng geschützten Roten Steinbrech - Saxifraga oppositifolia - mit seinen relativ großen Blüten im Vergleich zu seinen winzigen Blättern. Die langsam wachsende Sumpfblattweide - Salix retusa - ist hier neben zahlreichen anderen Alpenblumen schon Anfang Mai blühend anzutreffen.
Auch - Ziegen - sind hier nicht selten, die aber, auch wenn man es sich so sehr wünscht nicht mit Steinböcken bzw. Steingeißen verwechselt werden sollten. Natürlich sind in den Gasteiner Bergen hin und wieder Steinböcke zu sehen - aber nicht hier in dieser Gegend, sondern mehr " inner-gebirg ", wie ich sie auf der Seite - Steinböcke in Gastein - beschrieben habe.

Geologisch gesehen besteht der Bernkogel aus glimmerführenden Kalken bzw. Kalkglimmerschiefer. Die Grundformation, der sehr weiche Schwarzphyllit liefert einen leicht basischen Boden, der die besondere Alpenflora ermöglicht.

Anmerkung: Es finden sich unterschiedliche Namen die alle den Bernkogel meinen wie z.B. Bärnkogel oder Bärenkogel. Vielleicht mögen früher hier Bären durchgezogen sein - nicht ausgeschlossen. Fix ist allerdings das regelmäßige Auftreten der - Bernkogelwolke - bei Schönwetter.

Siehe auch die Seiten:
- Biotope - Bergflora - Amoser Hochalm
- Wanderziel - Amoseralm -
- Wanderziel - Heinreichalm -
- Wanderziel - Hahnbalzköpfl

SymbolSymbolSymbol

Die Wegbeschreibung ist ohne Gewähr.
Bitte beachten Sie am Ende jeder Seite das Erstellungs- bzw. Änderungsdatum.
Gehzeit von Unterberg bis auf den Bernkogel ca. 4 Stunden.

Hauptseite
Wanderziele : Auswahl - Wanderziele, Gasteinertal Home Inhaltsverzeichnis Biotope im Gasteinertal  - Biotope : Gasteinertal

Home Stichwortverzeichnis Inhaltsverzeichnis Pilze Tiere Pflanzen Wanderwege Momente Ereignisse Geologie Biotope

Gasteinertal/Wanderwege: Bernkogel
© 21.8.2006 by Anton Ernst Lafenthaler
gwd-bern1