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Wanderziele Dorfgastein |
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Die Kögerlalm ist ein beliebtes Wanderziel, nicht nur wegen der -
Drei-Waller-Kapelle -
sondern auch deswegen, weil man diese Alm relativ bequem mit dem Auto erreichen kann.
Die Aussicht ist beeindruckend und es sei allen schon älteren und vielleicht durch Krankheit
geplagten Gästen wohl vergönnt, diesen Ausblick genießen zu
können, auch wenn sie mit dem Taxi ihr Ziel erreicht haben. Für geologisch Interessierte ist es Pflicht, den Güterweg
zu Fuß zu gehen, denn die Gesteinsformationen sind sehenswert. Neben dem Klammkalk kann Schwarzphyllit, Grünschiefer und Quarzit gefunden werden.
Unterhalb der Drei Waller ist
eine kleine Schauhöhle, die Kalzit-Kristalle enthält . . .
Anmerkung: Für ältere Menschen ist es oft einzig und
allein mit Hilfe eines Transportmittels wie z.B einem Taxi möglich, derartige
Höhen zu erreichen und so auch die Berge und den Panoramablick genießen zu können.
Für gesunde und junge Menschen allerdings
ist es ein Armutszeugnis, diese Bagatellwanderung mit maschineller Unterstützung
angehen zu müssen . . .
Noch bevor man die Kögerlalm erreicht, passiert man die Drei-Waller-Kapelle, wo man unbedingt ein wenig verweilen sollte. Der Waldweg zu dieser Kapelle zweigt weit unterhalb der Forststraße ab und führt durch den Wald direkt zu diesem mystischen Ort. Ein Stück weiter westwärts liegt dann die Kögerlalmhütte mit dem Übergang ins Salzachtal bzw. nach Embach . . .
Der Name soll als Landschaftsname bereits 1529 nachgewiesen sein
und beruht auf einer Sage, derzufolge drei fromme Pilger, eben die drei Waller,
auf dieser Passhöhe am Eingang des Gasteinertales begraben lägen.
Die heutige Kapelle wurde nach Plänen von Professor Clemens Holzmeister neu
errichtet und ist jedem zugänglich . . .
Anmerkung: Die Sage dazu ist beschrieben auf der Seite - Sagenschatz Gasteins - . . .
Auf der Kögerlalm angekommen kann man nach einer ausgiebigen Rast noch
das - Rauchkögerl - und/oder und das sei hier nur erwähnt, den -
Bernkogel - besteigen.
Das letztgenannte Wanderziel (Bernkogel) bleibt allerdings erfahrenen Bergwanderern vorbehalten.
Anmerkung: Für Mountainbiker der gemütlichen Art ist diese Alm ein besonderer Genuss! -
Siehe dazu die - Kögerlalm-Tour - ...
| . . . Westflanke - Bildgalerie - Kalkalpen . . . | ||
Fährt man nicht mit dem Auto sondern geht entlang der Forststraße auf die Alm,
dann kann man gar seltene
Pflanzen entdecken, wobei ich hier als Besonderheit den Fransenenzian (Bild) nennen möchte.
Auch der großblütige Fingerhut ist gar nicht so selten.
Insbesondere im Frühjahr ist neben dem Leberblümchen -
Hepatica nobilis -
aus der Familie der - Hahnenfußgewächse -
das hier häufig vorkommende Buschwindröschen - Anemone nemorosa -
das Lungenkraut - Pulmonaria officinalis -
und der mittlerweile sehr selten gewordene Waldgelbstern - Gagea lutea - anzutreffen.
Diese seltene Blume nehmen wir aber nicht mit, sondern wollen ihr das nur kurz dauernde Dasein
vergönnen und sie vor dem Aussterben bewahren.
Nach der Schneeschmelze treffen wir am Wegesrand den allseits bekannten Acker-Schachtelhalm (Bild) an - eine vielleicht nicht gar schöne aber sehr urtümliche Pflanze. Nach Absterben des generativen, nicht vergrünenden Sporophyllstand sprießt der vegetative grüne, stark verästelte Teil empor.
Am von Unterberg nach - Klammstein - führenden - Sagenweg - kann jeder Naturliebhaber bequem
alle diese Arten zu sehen bekommen.
Wenn die Sonne am Morgen den Berghang erwärmt um großen Vögeln den begehrten
Auftrieb zu verleihen, sind nicht selten kreisende Geier oder gar ein Adlerpärchen in der Nähe.
Als fliegende Begleiter sind hier gar häufig der Trauermantel - Nymphalis antiopa - gemeinsam mit dem Zitronenfalter zu sehen.
| Ausgangspunkt der Wanderung - ... | ![]() |
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Gasteinertal/Wanderwege: Kögerlalm
© 18.3.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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