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Wd - Gasteinertal/Wanderwege: Dorfgastein - Paulbauernhütte
Wanderwege, Dorfgastein Wanderziele
Dorfgastein
Wanderkarte, Dorfgastein

Paulbauernhütte

1.596 m

Paulbauernhütte

Die Paulbauernhütte ist leicht zu erreichen, nimmt man den Güterweg vom Hauserbauer rechts hinauf. In langen Serpentinen, die Mountainbiker schätzen aber weniger die Wanderer und schon gar nicht Kinder gehts hinauf direkt zur Almhütte. Etwas beschwerlicher aber abwechslungsreicher ist der Weg Richtung - Paarseen - wo man nach Eintritt in den Fichtenwald, der mittlerweile teilweise abgeholzt wurde, den Weg gerade hinauf nimmt. Nach kurzer Wegstrecke weist ein Wegweiser nach links hinüber zur - Steiner Hochalm - aber auch einen Wegweiser weiter hinauf durch den Wald. Am Güterweg angekommen geht man erst links, also Richtung Norden, um dann bei der Weggabelung vor den beiden Hütten, der Rieser Hochalm bzw. dem Thorbauern nach rechts hinauf abzubiegen, hinüber zur Paulbauernhütte, die gerademal 10- 15 min entfernt liegt.

Paulbauernhütte, Dorfgastein Paulbauernhütte Paulbauernalm, Dorfgastein
Paulbauernalm - Gasteinbilder - Paulbauernhütte . . .

Den Rückweg bzw. Abstieg sollte man dann nicht unbedingt über die Forststraße nehmen, weder von der Paulbauernhütte, noch von der Steiner Hochalm, denn diese erscheint endlos lang - besonders für Kinder. Wir gehen wieder zurück in den Wald und geradewegs hinunter zum Hauserbauer. Die Blumenpracht und herrlichen Wiesen, besucht von unterschiedlichsten Schmetterlingen bieten bei dieser Wanderung ausreichend Abwechslung. Als Besonderheit für Botaniker gibt es hier ein Niedermoor oberhalb der Paulbauernhütte mit seltenen Orchideen wie der Mücken-Händelwurz . . .

Paulbauernalm, Dorfgastein Paulbauernalm, Niedermoor Paulbauernalm, Niedermoor
Paulbauernalm - Gasteinbilder - Niedermoor

Fauna und Flora

Brombeerzipfelfalter

Für Naturliebhaber und -interessierte finden sich am Weg auf die Paulbauernhütte zahlreiche schöne wie seltene Blumen und Schmetterlinge. Als Beispiel will ich hier den Brombeerzipfelfalter - beschrieben im Archiv der Schmetterlinge - Callophrys rubi - den Schwalbenschwanz - Papilio machaon - den Aurorafalter - Anthocharis cardamines - den Zwergbläuling - Cupido minimus - die sich immer in Gruppen zum geselligen Treffen vereinen und als echte Seltenheit im Gasteinertal den Skabiosenschwärmer - Hemaris tityus - erwähnen.

Hauserbauerwiese

Ein bei uns im Frühjahr auch sonst überall sehr häufig anzutreffendes aber eher unansehnliches Geschöpf ist - Strobilurus esculentus - der Fichtenzapfen-Nagelschwamm. Dieser Pilz wächst, wie sein Name vermuten lässt ausschließlich auf Fichtenzapfen, die aber immer unter Moos, Fichtennadeln oder Erde versenkt und so nicht direkt sichtbar sind. Man muss sie gezielt ausgraben, wenn man das Substrat dieses Pilzes nachweisen will. Sein Aussehen ist unscheinbar, eher klein, braun, mit unterseits weißen Lamellen. Als Speisepilz ist er völlig ungeeignet . . .


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Gasteinertal/Wanderwege: Paulbauernalm
© 21.5.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
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