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Wh - Gasteinertal/Wanderwege: Bad Hofgastein - Frauenkogel
Wanderwege, Hofgastein Wanderziele
Bad Hofgastein
Wanderkarte, Hofgastein

Frauenkogel

2.423 m

Gasteinertal, Frauenkogel, Gipfelkreuz bis 2001

Der Frauenkogel liegt mit 2.423 m fast so hoch wie der Gamskarkogel (2.467 m). Der Weg vom Gasteinertal führt über die Rastötzenalm. Nach Erreichen der Rastötzenalm geht man am Besten über die - Schmalzscharte - deren Weg bestens präpariert und deren Vegetation sehr beeindruckt, insbesondere im Herbst. Danach gehts weiter zum Tennkogel und dann ist's nicht mehr weit.
Ebenso zu erreichen ist der Frauenkogel, wenn man den Weg auf den - Gamskarkogel - nimmt, beim "Edelweißklapf" aber nach Osten hinauf abbiegt, um so zur Scharte zu gelangen.

Frauenkogel, Gipfelkreuz 2002

Wählt man den Weg über die - Schmalzscharte - so kann man dabei den Tennkogel überschreiten oder aber der Ostflanke entlang den Gipfel umrunden. Der Anstieg zum Frauenkogel ist wenig beschwerlich und von einer interessanten Flechtenflora begleitet. Nimmt man allerdings die Route über den Gamskarkogel, so geht man erst hinunter den Grat entlang nach Norden immer auch das Großarltal im Blickfeld. Allerdings nicht zu viel vom herrlichen Panorama ablenken lassen, denn Trittsicherheit ist schon erforderlich . . .

Direkt den Gipfel des Tennkogel anzugehen, sei hier nicht empfohlen. Es ist zwar nicht gefährlich aber doch sehr mühsam, auch wenn der Westhang des Tennkogels für Botaniker, insbesondere pflanzensoziologisch Interessierten reichlich Anregung und Überraschung bietet.

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Frauenkogel - Gasteinbilder - Bergrettung Großarl - . . .

Das alte Gipfelkreuz des Frauenkogel (siehe Bild oben) war schon ziemlich vom Wetter mitgenommen und die Entscheidung, ein neues anzufertigen viel nicht schwer. Aber nicht Spendengelder, sondern Mitglieder der Bergrettungsorganisation Großarl haben hier Hand angelegt und mit Eigenmitteln dieses Kreuz schmieden lassen. Nun steht hier ein mächtiges Kreuz, kunstvoll geschmiedet, aufgestellt im September 2002 und mit Drahtgitter umzäunt, um die vielen Schafe, die hier im Sommer weiden etwas abseits zu halten. Es ist allen Großarlern, Gasteinern und den Gästen ein beliebtes und begehrtes Wanderziel . . .


Fauna und Flora

Dohle, Gasteinertal

Wildtiere sind hier häufig anzutreffen, insbesondere Gämsen und die durch ihre Flugkunst berühmten Alpendohlen aus der Familie der - Passeriformes.
Dohlen lassen sich ja gerne bei ihren Flugvorführungen beobachten und man hat wirklich den Eindruck, als legten sie Wert darauf bei ihrer Flugkunst gesehen zu werden. Mit etwas Glück kann auch der König der Lüfte der - Steinadler - auftauchen . . .

Eisenhut im Eis

Besonders reizvoll ist der Abstieg nach Großarl, sei es über den Frauenkogel oder besonders empfehlenswert über die Schmalzscharte zur Aigenalm und weiter ins Tal hinab. Dann allerdings wieder zurück ins Gasteinertal zu kommen ist nicht einfach . . .

Im Sommer ist die Wiese blau leuchtend vom Eisenhut, der hier besonders üppig vorkommt. Auch im Sommer kann es so kalt werden, dass der Eisenhut vom Eis starr wird und sich wie im Bild entspechend präsentiert. Aber auch das überlebt diese Pflanze ...

Larix decidua Frauenkogel, Gasteinertal
Lärchenwald - Geologie - Frauenkogel

Lärchen, Fichten, Zwerg-Wacholder sind hier neben dem Almrausch häufig. Eine seltsam anmutende Wuchsform zeigt hier ein Exemplar von Larix decidua, die hier eine abgerundete Kronenform zeigt und von der Ferne so gar nicht wie eine Lärche aussehen will.
Geologie: Der Frauenkogel besteht ganz aus Kalkglimmerschiefer mit eingestreuten Schwarzphyllitserien und wenig Grünschiefer.

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Gasteinertal/Wanderwege: Frauenkogel
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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