![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Wanderziele Bad Hofgastein |
![]() |
|
Der Gamskarkogel liegt auf 2467 m und ist sozusagen der Lieblingsberg der Einheimischen und unserer Gäste.
Man geht hier nicht auf den Gamskarkogel, sondern auf den "Kogel", eine Kurzbezeichnung für das beliebte Ausflugsziel.
Viele kommen von Badgastein über die - Poser Höhe -
oder von Großarl über die - Toferer-Scharte . . .
Die klasssische Tour beginnt allerdings beim Annenkaffee, ein ebenfalls beliebtes Ausflugsziel.
Leider fahren auch immer wieder Autos und/oder ein Taxibus bis in die - Rastötzenalm - eine nicht so gern gesehene Tatsache . . .
Das Bild links zeigt den Blick vom Gamskarkogel hinunter zum - Rauchkogel - ein nicht sehr hoch gelegener aber sehr bekannter Berg, wo an absturzgefährdeten Stellen noch vereinzelt Edelweiß-Blumen zu sehen sind . . .
Am Weg in die Rastötzenalm quert man auch den Grafinsitz. Hier soll die Gemahling von Erzherzog Johann verweilt haben um den Blick nach Bad Hofgastein zu genießen. Der Erzherzog besuchte von 1822 bis 1859 fast jährlich das Gasteinertal. Auch wurde die erste Unterkunftshütte am Gipfel des Gamskarkogels im Jahre 1828 auf Initiative des Monarchen errichtet. Die Hütte wurde auf der Rastötzenalm zusammengebaut, dann in Einzelteile zerlegt, diese mit Hilfe von Pferden auf den Gipfel gebracht und oben wieder zusammengesetzt; eine für uns heute sehr befremdende Methode . . .
| Gamskarkogel - siehe auch die - Bildgalerie - ... | ||||
In Unmengen findet man hier im Frühjahr bzw. Frühsommer den rostroten Almrausch, welcher im Juni sehr gerne in großen Mengen "geerntet" wird. Sogar ein Almrosenfest gibt es in Gastein und scherzhaft weiß jeder Gasteiner zu berichten:
Die Almrosen bzw. der Almrausch wird in seiner unterschiedlichen Ausprägung selten erkannt. Hier findet man den Behaarten Almrausch - Rhododendron hirsutum - ebenso wie den Rostroten Almrausch - Rhododendron ferrugineum - und sogar Kreuzungen zwischen beiden . . .
Selbstverständlich gedeiht hier auch der -
Enzian - einschließlich der -
Tüpfelenzian -
und im Frühjahr der begehrte - Petersbart -
Geum montanum - aus der Familie der Rosengewächse.
Hier wächst auch in großer Zahl die Zwerg-Primel -
Primula minima - aus der
Familie der - Schlüsselblumengewächse.
Das - Kohlröschen - welches früher hier gar nicht so selten war,
ist rar geworden - ebenso das Edelweiß.
Der Gamskarkogel wird seinen Namen durchaus gerecht, bezieht man ihn auf die hier regelmäßig querenden
Gämsen. Ist man zeitig unterwegs, so kann man sie stets antreffen oder zumindest von der Ferne beobachten.
Sie sind sehr scheu und flüchten beim Erscheinen des Menschen sofort . . .
| Wanderziele : Auswahl - | ![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
- Wanderwege : Geißkarkopf |
| Home | Suche | Inhaltsverzeichnis | Pilze | Tiere | Pflanzen | Wanderwege | Momente | Ereignisse | Geologie | Ökologie |
Gasteinertal/Wanderwege: Gamskarkogel
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
gwh-gamsk