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Wh - Gasteinertal/Wanderwege: Bad Hofgastein - Guggenstein
Wanderwege, Hofgastein Wanderziele
Bad Hofgastein
Wanderkarte, Hofgastein

Guggenstein

1.979 m

Guggenstein, Gasteinertal

Der Guggenstein ist kein wirkliches Wanderziel, denn der Übergang zum Gipfelkreuz ist abschüssig und gefährlich. Von der Schmaranzalm auf den Grat zu gehen ist allerdings sehr zu empfehlen, besonders im Herbst, denn hier sind die Farben der Zwergsträucher besonders kräftig und ansehnlich.
Links hinauf auf die Nordflanke führt erst ein breiter Weg, einem Güterweg gleichend, der aber dann in einen Steig übergeht. Ein markanter Abzweigungspunkt ist ein bereits entlaubter und keinen Saft mehr führender Baum, der sehr markant hier den Weg weist bzw. anzeigt, das man besser den Steig oberhalb desselben einschlagen sollte. Verfehlt man den Steig ist's auch kein Drama - man schafft's auf alle Fälle ohne Probleme auf den Grat . . .

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. . . der Weg auf den Grat zum Guggenstein - Bildgalerie - . . .

Hinüber zum Guggenstein (1.979 m) sollten es allerdings nur Schwindelfreie wagen. Steil hinab in die Tiefe geht der Blick. Den Guggenstein übrigens direkt von vorne zu besteigen ist unter allen Umständen zu vermeiden. Nur wenig Erde bedeckt den Fels und bei nur leichter Nässe gehts gemeinsam mit der Erde bergab. Hier sind schon Wanderer tödlich verunglückt.

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. . . der Guggenstein selbst ist nur über den Grat zu erreichen . . .

Vom Guggenstein zurück geht's wieder hinunter zur - Schmaranzalm - und weiter bei der Kerscherhütte vorbei (siehe Bild) den markierten Weg in den Wald hinein. Man umrundet praktisch das Guggensteinmassiv und kommt direkt hinter der - Fundneralm - wieder heraus . . .

Fauna und Flora

Grünschiefer, Gasteinertal

Der ganze Guggenstein ist eine durch Bergzerreißung verrutschte Scholle. Schlanke Fichten, wie sie für das Hochgebirge typisch sind, sowie Föhren besiedeln hier das steile Grüngestein. Unterhalb des Guggenstein liegt viel Serpentin-Blockwerk aber auch Kalkglimmerschiefer; Schwarzphyllit bildet hier den Gleithorizont für diesen postglazialen - Bergsturz - . . .
Dem Hundskopf zu findet man noch das bereits selten gewordene Kohlröschen - Nigritella nigra - sowie den wunderschönen orange-violetten Alpenaster - Aster alpinus - beide Blumenarten keinesfalls mitnehmen, der Bestand ist extrem gefärdet. Eine Nahaufnahme mit einer Spiegelreflex- oder wie heute schon üblich mit einer Digitalkamera und gutem Zoom macht mehr Freude. Ist das Bild nichts geworden, die Pflanze zeigt sich jedes Jahr wieder in voller Pracht. Ansonsten ist diese Gegend eher von Zwergsträuchern besiedelt und dichten Grünerlengebüschen, insbesondere auch am Nordhang . . .

An Insekten kann man hier noch häufig das Blutströpfchen aus der Familie der - Zygaenidae - antreffen und natürlich die verschiedensten anderen Schmetterlinge.
Auch das hier sehr häufig vorkommende - Murmeltier - ist mehr zu hören als zu sehen. Von der Nähe lassen sich Murmeltiere selten betrachten, zu gefährlich ist ihnen diese Gegend. Nur auf der Schlossalm haben sie ihre Scheu abgelegt, denn hier brauchen sie weder den Jäger noch ihren größten Feind, den Adler zu fürchten, der sie allzugerne ergreift. Als absolute Rarität zeigt sich hier mit etwas Glück auch der - Alpensalamander - . . .


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Gasteinertal/Wanderwege: Guggenstein
© 29.11.2006 by Anton Ernst Lafenthaler
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