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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Der Hirschkarspitze - in Gastein "Hirschinger" genannt ist ein leicht begehbarer Berg mit einer sehr schönen
Aussicht am Gipfel. Fährt man gar mit der Bahn bis auf die Bergstation der Schlossalm,
so scheint es tatsächlich nur noch ein Spazierweg auf den Gipfel zu sein und
doch hat schon mancher auf halber Strecke wieder umgekehrt, weil die abschüssigen
Stellen am Weg doch schwindelerregend zu sein scheinen.
So hat schon so mancher Schlossalmbesucher trotz geringer Weglänge den Hirschinger nicht
erreicht.
Richtung Süden geht ein Steig über den Ochsenriedel zur - Rockfeldalm -
ins Lafental. Dieser nach Hermann-Kreilinger benannte Steig ist teilweise etwas abschüssig und erfordert
auf alle Fälle gutes Schuhwerk. Empfehlenswert ist diese Tour allemal . . .
| . . . - Hirschkarkogel (= Hirschinger) - Bildgalerie - Gipfelkreuz - . . . | |||
An dieser Stelle zu empfehlen ist der Weg über die Fundner-Heimalm hinauf zur - Brandner Hochalm - von wo ein sehr schöner Wanderweg hinter dem - Mooskarl - vorbei zur Hirschkarspitze führt. Ist man den Weg zurück zu müde, kann man die Schlossalmbahn für die Talfahrt benützen. Dieser Weg ist auch für Familien mit Kinden sehr zu empfehlen.
Eine gute Alternative ist auch der Weg von der Mittelstation der Bergbahn über
die Maurachalm hinauf zum Hirschinger bzw. auf die - Schlossalm -
entsprechend dem Schlossalmrundweg
oder gar auf den - Mauskarkopf - . . .
Bei der Maurachalm lohnt
es sich ein wenig zu verweilen, um dann den meisten Schifahrern gut bekannten "Lärchenhang" hinauf zu gehen.
Hier erwartet einem eine herrliche Aussicht über das ganze Gasteinertal.
Über der Maurachalmhütte ist der Guggenstein gut zu sehen, welcher
ebenfalls über diese Route zu erreichen ist.
Dazu muss man aber erst den - Hundskopf - angehen, um dann über
die "Nase" den Grat hinunter zum Guggenstein zu gehen . . .
Der Hirschinger ist ein häufig begangener Berg, zumal hier mit der Schlossalmbahn sehr viele Gäste hochfahren und der Gipfel in weniger als einer halben Stunde zu erreichen ist. Auch Kinder haben hier keine Scheu, den Grat hochzulaufen und als erster oben anzukommen. Diesen Wettlauf sollte man allerdings nicht zulassen, den ein Fehltritt kann schon mal auch einen Absturz bedeuten. Ansonsten aber ist dieser Berg gefahrlos zu begehen . . .
| . . . - Hirschinger - Bildgalerie - Kleine Scharte - . . . | ||
Der Weg von der Brandner-Alm zum Hirschinger ist mit einer besonders reichen Flora und für den Kenner
mit seltenen Exemplaren geschmückt.
So kann man z.B. den schon selten gewordenen Zwerg-Igelkolben -
Sparganium natans - finden oder das gelb leuchtende Brillenschötchen - Biscutella laevigata -
mit den typischen brillenförmigen - Schötchen - . . .
Relativ häufig kommt hier auch der sonst eher seltene Trauben-Steinbrech aus der Familie der Steinbrechgewächse - Saxifragaceae - vor, welcher sonst nur in höheren Lagen zu finden ist. Auch die Alpen-Mutterwurz - Ligusticum mutellina - ist hier zahlreich, kommt aber auch anderswo nicht ganz so selten vor . . .
| . . . - Bergsturz-Schlossalm - Gesteinsprofil - . . . | |
Anmerkung: In Gastein ist die Bezeichnung "Hirschinger" üblich und allgemein bekannt.
Synonyme: Hirschkarspitze, Hirschkarkogel (ein gleichnamiger Gipfel liegt oberhalb
der Böckfeldalm bzw. unweit der Zitteraueralm).
| Ausgangspunkt der Wanderung - ... | ![]() |
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... - Almen - Gipfel - Übergänge |
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Gasteinertal/Wanderwege: Hirschinger
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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