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Wh - Gasteinertal/Wanderwege: Bad Hofgastein - Kalkbretterkopf / Breitfeldkogel
Wanderwege, Hofgastein Wanderziele
Bad Hofgastein
Wanderkarte, Hofgastein SW

Kalkbretterkopf . Breitfeldkogel

2.412 m
Breitfeldkogel, Gasteinertal

Der Kalkbretterkopf ist mit 2.412 m schon einer der höheren Gipfel im Umkreis der Gneisrandzone der Hohen Tauern. Der Weg führt über das Hochplateau der - Gadaunerer Hochalmen - entweder über das Schwalbenkar oder aber hinauf zur Stanz-Scharte - wo sich ein herrlicher Blick ins Raurisertal bietet. Von hier geht's bequem hinauf zum Gipfel des Kalkbretterkopfes. Von den Gasteinern wird der Kalkbretterkopf übrigens nach wie vor Breitfeldkogel genannt; er wurde erst später zum Kalkbretterkopf umbenannt . . .

Kalkbretterkopf, Sonnblick

Direkt den Kalkbretterkopf von vorne zu besteigen ist ebenfalls möglich aber nicht unbedingt zu empfehlen. Da ist es schon besser erst über den Breitfeldboden zu gehen um dann oberhalb der Ecklgrube hinauf auf die Gasteiner Höhe bzw. auf den Kalkbretterkopf (Breitfeldkogel).
Nach Süden hat man vom Breifeldkogel weit hinein den Blick über den - Ecklgrubensee - hinweg in die Erzwies und auf den Silberpfennig. Dahinter die Berge der Hohen Tauern. Hier vom Kalkbretterkopf weiter über die Hochebene, vorbei an den bizarren - Felsformationen - der Nachtkarwand zum Silberpfennig zu gehen ist eine schöne aber auch weite Tour . . .

Gadaunerer Hochalmen, Gasteinertal Kalkbretterkopf Kalkbretterkopf Kalkbretterkopf
Gadauner Hochalmen - Kalkbretterkopf - Gasteiner Höhe - Bildgalerie - . . .

Fauna und Flora

Saponaria, Seifenkraut

Hier findet sich das schon selten gewordene und selbstverständlich unter Naturschutz stehende Krainer Greiskraut - Senecio carniolicus -, wie es auch am Silberpfennig vorkommt und die Steinraute bzw. der Weiße Speik - Achillea clavenae -, der nicht selten gerne als Edelweiß angesehen wird, aber bei näherer Betrachtung wohl nicht wirklich eine Ähnlichkeit aufweist. Beide Pflanzen gehören zur Familie der - Asteraceae. Das mittlerweile ebenfalls schon sehr selten gewordene Zwerg-Seifenkraut - Saponaria pumila - aus der Familie der - Nelkengewächse - kommt hier ebenfalls noch vereinzelt vor. Zahlreiche andere Besonderheiten wie das Alpen-Sonnenröschen, der Zwerg-Augentrost und vieles andere ist hier anzutreffen . . .

Weißkopfgeier, Flug

Der Kalkbretterkopf - von den Einheimischen wie bereits erwähnt als Breitfeldkogel bekannt - wird regelmäßig von den Lämmergeiern aus dem Raurisertal besucht. Am Vormittag, wenn die Sonne den Berghang erwärmt nützen diese Tiere den Aufwind und kommen dem Wanderer ganz nah. Sie zeigen keine Scheu, wohl ihrer Größe wegen. Auch haben sie nichts zu befürchten, denn sie sind geschützt und als Aasfresser keine Gefahr für das Weidevieh. Hier im Tal meint man schon, dass sie die Lämmer auf der Alm holen und so den Bestand der Schafe dezimieren. Aber es kommt wohl allzuselten vor, dass sie einmal eine Schafherde so bedrängen, dass ein Lamm zum Absturz kommt und so zur Beute der Geier wird.

Teufelskralle

Selbstverständlich kommen auch Gämsen hierher und auch der Steinadler grenzt hier regelmäßig sein Revier ab - hoch oben allerdings und selten so nahe zu beobachten wie die Gänsegeier. Murmeltiere sind hier zahlreich und halten tagsüber lückenlos Wache. Ihre weithin hörbaren, schrillen "Pfeiffschreie" bedeuten Gefahr und keiner ist kurz darauf mehr zu sehen.

Das Gipfelkreuz aus Eisen ist sehr schön gestaltet, eingefasst durch eine Holzbank, die rundherum die Aussicht ermöglicht, sodass an Gemütlichkeit nichts fehlt . . .

Kalkbretterkopf, Gipfelkreuz Kalkbretterkopf, Gegenlicht Kalkbretterkopf, Gipfelkreuz Gadaunerer Hochalmen
Kalkbretterkopf (Breitfeldkogel): siehe auch - Bildgalerie - . . .

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Gasteinertal/Wanderwege: Kalkbretterkopf, Breitfeldkogel
© 20.7.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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