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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Der Kalkbretterkopf ist mit 2.412 m schon einer der höheren Gipfel im Umkreis der Gneisrandzone der Hohen Tauern. Der Weg führt über das Hochplateau der - Gadaunerer Hochalmen - entweder über das Schwalbenkar oder aber hinauf zur Stanz-Scharte - wo sich ein herrlicher Blick ins Raurisertal bietet. Von hier geht's bequem hinauf zum Gipfel des Kalkbretterkopfes. Von den Gasteinern wird der Kalkbretterkopf übrigens nach wie vor Breitfeldkogel genannt; er wurde erst später zum Kalkbretterkopf umbenannt . . .
Direkt den Kalkbretterkopf von vorne zu besteigen ist ebenfalls möglich aber nicht unbedingt zu empfehlen. Da ist es schon besser erst über den Breitfeldboden zu gehen um dann oberhalb der Ecklgrube hinauf auf die Gasteiner Höhe bzw. auf den Kalkbretterkopf (Breitfeldkogel).| Gadauner Hochalmen - Kalkbretterkopf - Gasteiner Höhe - Bildgalerie - . . . | |||
Hier findet sich das schon selten gewordene und selbstverständlich
unter Naturschutz stehende
Krainer Greiskraut - Senecio carniolicus -,
wie es auch am Silberpfennig vorkommt und
die Steinraute bzw. der Weiße Speik
- Achillea clavenae -,
der nicht selten gerne als Edelweiß angesehen wird, aber bei näherer Betrachtung wohl nicht
wirklich eine Ähnlichkeit aufweist.
Beide Pflanzen gehören zur Familie der - Asteraceae.
Das mittlerweile ebenfalls schon sehr selten gewordene Zwerg-Seifenkraut - Saponaria pumila - aus
der Familie der - Nelkengewächse - kommt hier ebenfalls
noch vereinzelt vor. Zahlreiche andere Besonderheiten wie das Alpen-Sonnenröschen, der Zwerg-Augentrost und vieles andere ist hier anzutreffen . . .
Der Kalkbretterkopf - von den Einheimischen wie bereits erwähnt als Breitfeldkogel bekannt - wird regelmäßig von den Lämmergeiern aus dem Raurisertal besucht. Am Vormittag, wenn die Sonne den Berghang erwärmt nützen diese Tiere den Aufwind und kommen dem Wanderer ganz nah. Sie zeigen keine Scheu, wohl ihrer Größe wegen. Auch haben sie nichts zu befürchten, denn sie sind geschützt und als Aasfresser keine Gefahr für das Weidevieh. Hier im Tal meint man schon, dass sie die Lämmer auf der Alm holen und so den Bestand der Schafe dezimieren. Aber es kommt wohl allzuselten vor, dass sie einmal eine Schafherde so bedrängen, dass ein Lamm zum Absturz kommt und so zur Beute der Geier wird.
Selbstverständlich kommen auch Gämsen hierher und auch der Steinadler grenzt hier regelmäßig sein Revier ab - hoch oben allerdings und selten so nahe zu beobachten wie die Gänsegeier. Murmeltiere sind hier zahlreich und halten tagsüber lückenlos Wache. Ihre weithin hörbaren, schrillen "Pfeiffschreie" bedeuten Gefahr und keiner ist kurz darauf mehr zu sehen.Das Gipfelkreuz aus Eisen ist sehr schön gestaltet, eingefasst durch eine Holzbank, die rundherum die Aussicht ermöglicht, sodass an Gemütlichkeit nichts fehlt . . .
| Kalkbretterkopf (Breitfeldkogel): siehe auch - Bildgalerie - . . . | |||
| Ausgangspunkt der Wanderung - ... | ![]() |
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Gasteinertal/Wanderwege: Kalkbretterkopf, Breitfeldkogel
© 20.7.2005 by Anton Ernst Lafenthaler
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