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Wh - Gasteinertal/Wanderwege: Bad Hofgastein - Kramkogel
Wanderwege, Hofgastein Wanderziele
Bad Hofgastein
Wanderkarte, Hofgastein

Kramkogel

2.454 m

Kramkogel, Hundskopf - Foto: Herbert Binner

Der Kramkogel ist nicht jedermanns Sache und sollte nur von Bergwanderern besucht werden, welche auch über etws Bergerfahrung verfügen. Ansonsten aber ist diese Tour nicht außergewöhnlich gefährlich, obwohl hier zuletzt 1995 ein Bergliebhaber aus Hofgastein beim Edelweißpflücken tödlich verunglückt ist. Auch Tourengeher haben hier schon ihr Leben lassen müssen . . .

Rauris, Kramkogelgebiet

Der Aufstieg ist über die - Seebachscharte - oder aber über den - Hundskopf - möglich, wobei die zweitgenannte Tour eine etwas beschwerliche Variante darstellt, ist man nicht gerade ein ausgesprochener Alpinjäger.
Besser ist die Tour allemal über die Seebachscharte, wobei man entweder über die Walchalm, über die - Biberalm - oder über die Schmaranzalm gehen kann. Eine sehr schöne Route führt auch von Rauris aus über die Retteneggalm und weiter über die Kramalm auf den Kramkogel . . .

Dieses Wanderziel sollte allerdings nicht gleich zu den ersten gehören, sondern ist eher für den Frühherbst gedacht. Im Frühsommer sind viele andere der wunderschönen Wanderziele im Gasteinertal vorrangig - dort, wo der Schnee schon zeitig schmilzt, wie z.B. auf die - PaarSeen - oder auf den - Gadaunerer Hochalmen - . . .

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Roman Lackner am Gipfelkreuz angekommen - Kramkogelweg - Kramkogelalm - 26.09.2003

Fauna und Flora

Kramkogel

Besonders häufig ist hier noch der Rauhe Enzian - Gentiana aspera - und die Alpen-Bärentraube - Arctostaphylos alpinus - aus der Familie der - Ericaceae - mit ihren tief schwarzen Beeren und den im Herbst ganz rot eingefärbten Blättern. Eine Unzahl von herrlichen Pflanzen sind hier zu sehen und nebenbei für den Geologen noch allerlei Besonderheiten . . .

Retteneggalm, Gasteinertal

Westlich des Gasteinertales hat der Grünschiefer kein geschlossenens System. Sie sind von der Seebachscharte bis zur Türchlwand auf kleine Vorkommen verteilt. Diese Grünschiefer sind aus Diabasen und Tuffen hervorgegangen. Dieselben Grüngesteine finden sich auch im Bergsturzgebiet des Hirschkarkogels. Der Kramkogel ebenso wie der Hundskopf bestehen hingegen hauptsächlich aus braun anwitternden Kalkglimmerschiefer . . .

Kalkglimmerschiefer Grünschiefer, Seebachscharte Grünschiefer, (Chlorit)-schiefer
Kalkglimmerschiefer (Kramkogel) - Grünschiefer (Seebachscharte)

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Gasteinertal/Wanderwege: Kramkogel
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
gwh-kram