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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Der Forstweg auf die Laderdinger Almen ist eher ein gemütlicher Spaziergang als eine anstrengende Bergtour. Will man allerdings weiter auf den Aukopf oder gar auf die - Laderdinger Gamskarspitzen - dann hat man sich auf eine hochalpine Tour eingelassen und ist gut beraten, Ortskenntnisse zu besitzen . . .
Auf den Laderdinger Almen angekommen ist man erst überrascht von den vielen "Hütten", die hier wie eine kleine Siedlung angeordnet scheinen und beinahe einem keltischen Dorf gleichen, was die Laderdinger allerdings wohl nicht so gerne hören.
Im Bergsturz der Laderdinger Almen findet man noch Gesteinsblöcke des von Bildhauern gerne verwendeten Serpentin, oft gemeinsam mit Grünschiefer. Schwarzphyllite als Untergrund begünstigten diese Rutschungen.
Die Laderdinger Almen sind allerdings wohl eher das Ziel von Mountainbikern als von Bergwanderern. Die Wanderung per pedes dorthin ist aber allemal von angenehmene Überraschungen begleitet, sei es durch Begegnungen mit Wildtieren oder aber durch kleine Freuden wie besonders schöne Schmetterlinge. Auch die Flora oberhalb der Waldgrenze ist einzigartig - aber einen präperierten Weg, wie ihn die Bergfreunde für unsere Gäste vorbereiten, sucht man hier vergebens. So ist es auch wohl anzuraten, nur mit Ortskundigen diese Tour anzugehen, ansonsten man von der Schönheit nicht viel genießen kann, hat man sich einmal verirrt . . .
Wie schon bemerkt sind hier besonders schöne Schmetterlinge zu entdecken, als besonders selten z. B. der Schönbär,
welcher hier auf seiner Futterpflanze dem - Wasserdost - zeitweise am Wegesrand verweilt.
Er gehört zur Familie der - Arctiidae - und ist
bei uns bereits vom Aussterben bedroht.
Den Bergbau Laderding, wo bis in die jüngste Zeit Hornblende-Aspest und Talk gewonnen wurde, sucht man heute vergeblich. In der Nachkriegszeit allerdings konnte man den Stollen noch mit Vorsicht betreten. Der Talk wird hier Speckstein oder Federweis genannt. Auch Ankerit soll hier vorkommen. Hinauf bis zur Laderdinger Gamskarlspitze und südlich davon zieht ein harter Zug von Grünschiefern durch.
"Asbest" - bezeichnet eine Varietät des Aktinolith, welcher häufig in Schiefergesteinen vorkommt, die durch eine mittelstarke Metamorphose von Basalt, Diabas oder pelitischen Gesteinen entstanden sind. Der geschätzte Asbest ist ein als faseriger Chrysotil auftretender Serpentin.
Hornblende - Monoklines Kristallsystem mit meist lang- oder kurzprismatischen Habitus aber auch derb, körnig oder faserig. Der Bruch ist uneben, die Spaltbarkeit gut nach dem Prisma. Die Farbe reicht von hellgrün bis nahezu schwarz, durchscheinend bis opak. Es ist ein weit verbreitetes Mineral und oft Bestandteil von regionalmetamorph veränderten Gesteinen, wenn es sich um eine mittlere Metamorphose handelt. Besonders charakteristisch ist es für Amphibolite und Hornblende-Schiefer.
Ankerit (Ca.[MgFe].[CO3].2) - Trigonales Kristallsystem. Die Kristalle sind Rhomboeder, kommt aber auch in körnigen Massen vor. Die Farbe geht von weiß, gelblichbraun bis grau, bei Verwitterung dunkelbraun. Die Braunfärbung wird umso stärker, je mehr Eisen eingelagert wird.
Talk (Mg3Si4O10 . [OH]2) - Talk ist monoklin, Kristalle sind selten. Die Farbe geht von weiß, grau bis blassgrün. Der Glanz ist matt.
Talk ist ein sekundäres Mineral,welches sich bei der Zersetzung von Olivin, Pyroxen und Amphibol bildet. Es kommt in Spalten magnesiumreicher Gesteine vor, oft zusammen mit Aktinolith.
Dichter Talk wird Steatit, Speckstein oder Seifenstein genannt.
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Gasteinertal/Wanderwege: Laderdinger Almen
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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