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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Die Brandner Hochalm erreicht man am besten über die Fundner-Heimalm, wobei man den Weg entweder über Wieden/Mitterberg oder aber über den Brandner Hof/Weinetsberg wählt. Durch ein romantisches Waldstück gehts oberhalb des Brandnergutes Richtung Fundner-Heimalm wie auch zur Neidegg-Alm und weiter hinauf direkt zur Brandner Hochalm. Knapp oberhalb der Fundner Heimalm, etwa 5 - 10 Gehminuten liegt die Neudegg-Alm. Sie ist ebenfalls bewirtschaftet und ebenso gut besucht. Beide Almen liegen sozusagen unterhalb der Leidalm . . .
Nach eine Rast und einer Jause auf der Brandner Hochalm gehts weiter entweder zur Schmugglerscharte und zum - Hundskopf - oder hinauf zur kleinen Scharte bzw. zum Hirschinger und weiter zur - Schlossalm - oder gar noch zur Türchlwand. Der Weg Richtung Schlossalm führt über eine wunderschöne Anhöhe, dem - Mooskarl - mit einem kleinen See und allerlei seltenen Gewächsen. Schön zu sehen dabei die Hohe Scharte und der Siebenspitz, erreichbar über den Weg zur - Türchlwand - . . .
Will man den Berg nicht hinauf gehen, sondern nur hinab, so fährt man mit der Schlossalmbahn hoch und geht von der - Schlossalm - beim - Hirschinger - vorbei über das Mooskarl hinunter zur Brandner Hochalm. Auch hier sollte man am Heimweg die Fundner-Heimalm oder die Neudeggalm besuchen und eine deftige Brettljause zu sich nehmen . . .
Wenn sie den Wanderweg achtsam voranschreiten, begegnen sie der seltenen schwärzlichen Fetthenne -
Sedum atratum - die ansonsten nur über 2000 m Seehöhe bei uns vorkommt
und wegen seiner Kleinheit (nur wenige Zentimeter) meist übersehen wird.
Weiter oben dann der azurblaue, kräftig leuchtende Felsen-Ehrenpreis (Veronica fruticans), der ebenfalls
aufmerksam gesucht werden muss . . .
Auf dem Wanderweg Richtung Schlossalm wachsen natürlich noch viele andere, prächtige wie seltene Exemplare, die sonst kaum in dieser
Vielzahl anzutreffen sind, sogar am Brunnentrog wuchern, Alpenrose, Farne und vieles mehr . . .
Auch Schmetterlinge sind hier noch häufig. Insbesondere der Scheckenfalter -
Melitea athalia - ist hier des öfteren
anzutreffen. Für Spinnenfreunde zeigt sich hier die doch selten zu sehende Eichenblatt-Radspinne -
Araneus ceropaegius - und selbstverständlich unsere heimische Kreuzspinne . . .
| Ausgangspunkt der Wanderung - ... | ![]() |
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Gasteinertal/Wanderwege: Brandner Hochalm, Leidalm
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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