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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Hier bietet sich wieder, wie schon bei der Tour auf die - Türchlwand - beschrieben, die Schlossalmbahn an, um von der Kleinen Scharte den Steig hinauf zur Mauskarspitze zu nehmen. Gleich gegenüber der Bergstation beginnt schon den Weg; er ist praktisch nicht zu verfehlen. Unterschätzen sollte man diese Tour allerdings trotz des kurzen Anstiegs nicht. Schwache Wanderschuhe oder gar Turnschuhe sind keinesfalls geeignet, denn die steilen Passagen sind nicht ganz ungefährlich, auch wenn hier der Weg ausgezeichnet präpariert und gut gesichert ist.
Vom Gipfel hat man wie immer einen herrlichen Rundblick, nach Norden hinüber auf den - Hundskopf - und dahinter den Kramkogel, nach Westen die Türchlwand mit dem Siebenspitz, nach Osten auf den auch bei den Einheimischen sehr beliebten - Gamskarkogel - und natürlich sieht man weit hinein in die Hohen Tauern nach Süden . . .
| . . . - Mauskarkopf - Bildgalerie - Anstieg - . . . | ||||
Ist man im Herbst zeitig unterwegs, so kann das Tal noch vom hartnäckig verbleibenden Nebel verhüllt sein und man sieht dann lediglich die Bergspitzen herausragen, ein immer wieder faszinierender Eindruck.
Bei guter Kondition fährt man natürlich nicht mit der Schlossalmbahn hoch, sondern wählt
den Weg im Angertal über die -
Rockfeldalm - wo man dann über den Hermann-Kraillinger-Steig zum
Ochsenriedel gelangt und weiter auf die Schlossalm.
Oder aber man entscheidet sich für die Route über die -
Brandner Hochalm -
und weiter über das Mooskarl, was mir an dieser Stelle besonders empfehlenswert scheint . . .
Wie überall in dieser Gegend ist das Hornkraut aus der Familie der -
Caryophyllaceae - häufig. Ebenso natürlich
Enziane, Arnika, der Wermuth, das Alpen-Vergissmeinnicht, die schwarze Schafgarbe, die
Alpen-Gänsekresse und vieles mehr . . .
Murmeltiere und Raubvögel sind hier ebenfalls nicht selten zu sehen . . .
Geologisch scheint diese Gegend insofern interessant, als sich hier Grüngesteine wie Kalkglimmerschiefer
vorfinden, unterlagert von mächtigen Schwarzphylliten.
Die Gletscher und die Wirkung des Spaltenfrostes in der Zwischeneiszeit verursachten Bergzerreißungen,
Hangrutschungen und Felsbrüche. Ein großer Bergsturz, welcher nach neueren Erkenntnissen einer -
Hangverschiebung - mit
Erhalt der Gefügestruktur entspricht liegt im Bereich Türchlwand - Lungkogel und Siebenspitz . . .
Die riesige Massenbewegung im Schlossalmgebiet bildeten den Mauskarkogel, den Vorgipfel, die Kleine Scharte und den tiefer
gelegenen Hirschkarkogel. Vom Gipfel des - Hirschkarkogel - kann man die Abbruchstellen gut sehen und hat
den Eindruck, als liese sich der Mauskarkogel und weitere Erhebungen wieder an die höchstgelegenen Gipfel
anfügen . . .
| Kalkglimmerschiefer - Archiv - Grünschieferzone | ||
Anmerkung: In Gastein ist die Bezeichnung Mauskarkopf üblich und allgemein bekannt !
Synonyme: Mauskarkogel, Mauskarspitze . . .
| Ausgangspunkt der Wanderung - ... | ![]() |
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... - Almen - Gipfel - Übergänge |
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Gasteinertal/Wanderwege: Mauskarkopf
© 30.9.2003 by Anton Ernst Lafenthaler
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