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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Am Besten fährt man mit dem eigenen Auto (oder mit dem Bus) ins Angertal und beginnt die Tour ab dem Waldgasthof. Erst geht man am Schranken vorbei den Forstweg entlang und zweigt nach etwa 5-10 Gehminuten nach links ab. Diese Abzweigung und der weitere Weg ist mit Hinweistafeln bestens gekennzeichnet. Nach kurzer Wegstrecke auf der Forststraße gehts dann den Waldweg hinauf und man kommt nach etwa 1 Stunde wiederum auf eine Forststraße, die nach links Richtung - Stubneralm - führt, nach rechts aber auf die Schattbachalm und weiter auf die Miesbichlscharte. Ob man hier den Waldweg oder die Forststraße wählt ist einerlei . . .
Spätestens nach Erreichen der Schattbachalm ist wasserfestes Schuhwerk unabdingbar, denn der Weg weiter auf die Miesbichlscharte ist sumpfig und von unzähligen Wässerchen durchzogen. Hat man die vielen Serpentinen geschafft ist's nicht mehr weit zur Scharte und oben angekommen sieht man weit hinein ins Nassfeld . . .
Nun bieten sich mehrere Möglichkeiten an die Wanderung fortzusetzen. Links geht ein Weg hinunter zur - Bockhartseehütte - und weiter nach - Sportgastein - bzw. ins Nassfeld, wie es früher und heute noch genannt wird.
Rechts geht's den Zimburg-Weg entlang (Bild) zum oberen - Bockhartsee - und weiter auf die Bockhartscharte. Von der Scharte wäre die Fortsetzung der Tour aufs - Niedersachsenhaus - oder Richtung Norden auf den - Silberpfennig - denkbar. Natürlich besteht hier auch die Möglichkeit ins Rauriser Tal abzusteigen.
Wählt man nicht den Übergang ins Nassfeld bzw. zum Bockhartsee hinunter, so bietet sich
die Tour hinüber zum - Stubnerkogel - an,
entweder über den - Zittrauer Tisch - oder aber
unterhalb vorbei den - Otto-Reichert-Weg - entlang.
Die Variante auf den kleinen Silberpfennig soll hier nicht empfohlen werden.
Der Zwerg-Augentrost dominiert hier auf diesen Almwiesen, fällt aber aufgrund seiner Kleinheit kaum auf (Bild). Man muss schon genau hinsehen oder gar eine Lupe bei sich haben, um diese Pflanze wirklich in seiner Ganzheit zu erfassen. Die - langstielige Teufelskralle - und hin und wieder eine Silberwurz gehören hier zur Begleitflora. Die - Klebrige Primel - ist zu dieser Zeit, wo diese Almwiesen erst wirklich angenehm begehbar sind meist schon verblüht . . .
Schmetterlinge sind hier gar selten aber der Apollofalter, deren Art ich hier nicht bestimmen konnte ist schon hin und wieder zu sehen; er gehört wie alle seine Artgenossen zur streng geschützten Art . . .
Im Bereich des Zittrauer-Tisches ist in Verbindung mit Quarzgängen
das Borsilikat Turmalin in Gestalt schwarzer Nadeln und
radialstrahliger Gebilde - Turmalinsonnen - zu finden.
Es ist ein eisenreicher Turmalin, der Schörl genannt wird und auch vom -
Ödenkar - bekannt ist.
Derartige Funde sind aber heute selten geworden . . .
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Gasteinertal/Wanderwege: Miesbichlscharte
© 6.8.2003 by Anton Ernst Lafenthaler
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