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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Die Hütte der Rastötzenalm liegt auf 1743 m Seehöhe und ist eine der beliebtesten
Ausflugsziele des ganzen Gasteinertales, da sie direkt am Weg zum - Gamskarkogel -
liegt. Im Winter ist sie versperrt, im Sommer jedoch immer offen und bewirtschaftet.
Gleich unterhalb liegt die Grußberghütte auf gleicher Höhe mit der Planitzenhütte - ebenfalls immer einen Besuch wert.
Will man nicht in die Rastötzenalmhütte einkehren, sondern gleich auf den Gamskarkogel oder
dem Rauchkogel gehen,
so zweigt man auf der Anhöhe noch vor Erreichen der Rastötzenhütte nach rechts hinauf.
Die Rastötzenalm wird von den Berggipfeln des Geißkarkopfes,
dem Tenn- und Frauenkogel, dem Gamskarkogel- und dem - Rauchkogel -
eingekesselt.
Eine gute Kondition erfordert der Rundgang Richtung - Schmalzscharte - zum -
Frauenkogel - und weiter zum Gamskarkogel.
Wählt man aber den - Geißkarkopf - so ist nicht nur eine gute körperliche Verfassung, sondern auch Eigenverantwortlichkeit angesagt. Der Weg ist steil und nicht markiert. Ein Weiterkommen vom Gipfel Richtung Schmalzscharte bzw. Frauenkogel ist (fast) nicht möglich. Auch ist unsere Kreuzotter hier besonders zahlreich auf diesem Gelände vertreten und man kann schon in den Heidel- und Preiselbeerstauden unangenehm überrascht werden.
Am Weg findet sich am Ausgang des Rastötzengrabens eine Kapelle mit einem - Relief - aus Kupfer, welches von unserem Bildhauer - Sepp Viehauser - gefertigt wurde. Hier ist eine kleine Rast empfehlenswert, insbesondere - wenn der Abstieg nicht ohne Schwierigkeiten war . . .
| . . . Rastötzenalm - Bildgalerie - Tennkogel - . . . | |||
Auffällig hier am Weg in die Rastötzenalm der besonders bei Tiefstand der Sonne leuchtende - Grünschiefer - bzw. Prasinit - ein besonders feinkörniger Grünschiefer unterschiedlicher Mineralzusammensetzung. Er zieht von der Engstelle bei Laderding bis hinüber zur Toferer-Scharte und ist die dominierende Gesteinsart der Hörndl, wobei er ein eher gebändertes und nur wenig geschiefertes Aussehen zeigt. Die Bänder entstehen durch zonenartige Anreicherung von Chlorit, Aktinolith, Albit und Epidot. Der hier vorkommende Prasinit besteht bevorzugt aus Epidot, Hornblende, Chlorit und Albit . . .
| . . . Rastötzenalm - Bildgalerie - Grußberghütte - . . . | |||
Der Weg in die Rastötzenalm ist reich an Farnen, bunten Blumen, Stauden und Bäumen.
Erst ist es noch ein nadelbaumbeherrschter Mischwald mit
Grauerle, Esche und Weiden mit überwiegend Fichten den man durchschreitet,
dann folgen - Hochstaudenfluren - mit Grünerlen und reichlich Unterwuchs.
Zuletzt sind es die Zwergstrauchheiden, die hier teilweise flächendeckend vorkommen.
Die von weitem auszumachende Rostrote Alpenrose zeigt hier Bastardbildung mit dem behaarten Almrausch, welcher südlich der Rastötzenalm vorkommt.
Ein seltenes aber sich leider auflösendes Biotop findet sich am Weg zur Schmalzscharte, der -
Davallseggensumpf - eine kurzgrasige Quellmoor-Gesellschaft über kalkreichem Substrat.
Oberhalb der Rastötzenlam beginnt dann der Alpine Rasen mit dem bekannten -
Krummseggenrasen -
und den dicht mit Flechten besetzten -
Windheiden - eine Pflanzengesellschaft der besonderen Art. Insgesamt ein
Paradies für Pflanzensoziologen, Biotopkenner und Naturliebhaber . . .
Im Rastötzengraben vom Forstweg Richtung Rastötzenalm sind die Felsformationen der Grünschieferserie gut zu sehen. Sie bilden die Basis des Geißkarkopfes und des Hörndl und ziehen vom Bahnhof Hofgastein im Westen hinüber zum Rauchkogel im Südosten. Details auf den Seiten - Felsformationen - Geißkarkopf, Rastötzenalm, Hörndl . . .
| Ausgangspunkt der Wanderung - ... | ![]() |
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Gasteinertal/Wanderwege: Rastötzenalm
© 21.8.2002 by Anton Ernst Lafenthaler
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