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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Der Weg beginnt wie auch auf die - Biberalm - bei der Hubertuskapelle bei Brandeben, weit oberhalb des Bahnhofes Bad Hofgastein. Egal ob man den neuen Weg durch den Wald oder die Forststraße entlang geht, bei Wassereben muss man auf alle Fälle nach Norden abzweigen. Das Gedicht von Sepp Gruber mit dem Titel "Wassereben" ist der richtige Ort, denn hier würde es geradeaus auf die Biberalm gehen. Das Gedicht gelesen geht's dann weiter die Forststraße. Vorbei an der Wasserebenhütte und noch einer Jagdhütte kommt man nach etwa 15 min direkt zur Riedlalm.
Die weite Lichtung gibt den Blick frei weit hinein in die Hohen Tauern und zurückgelehnt auf den gemütlichen Bänken vor der Hütte
genießt man den Blick ins Gasteinertal, nach Norden wie nach Süden . . .
Kulinarisches gibt es hier genug und selbst die Einheimischen lassen sich auf dieser
Alm des öfteren nieder. Auch Hunde sind hier kein Problem, denn der gutmütige und noch junge Hüttenhund, ein Bernhardiner
duldet hier jeden Neuankömmling und fordert seine Art auch gerne auf zum Spielen - ist er auch noch so klein.
Die Riedlalm im Vorbeigehen sozusagen zu besuchen hat meist zur Folge, dass man hier gut und gerne sitzen bleibt
und so ist es ratsam sie gleich als Wanderziel zu wählen . . .
| Riedlalm - Bildgalerie - . . . | ||
Die Riedlalm soll es schon seit 1870 geben, ist aber wohl seither mehrmals verändert worden und hat in den
letzten Jahren auch ein neues Dach bekommen. Auch eine wilde Gämse wurde hier um die Jahreswende einst groß gezogen, die
in Gastein Berümtheit erlangte, da sie allzu gerne und freiwillig mit dem Auto mitfuhr - am Rücksitz versteht sich.
Sie wurde aber im Erwachsenenalter immer wilder und war dann leider nicht mehr zuträglich.
Hier gibt es auch Lamas und Zwergziegen als Besonderheit auf dieser Alm . . .
Am Wegesrand sind neben den typischen Waldblumen auch die Tollkirsche zu finden. Die roten Beeren sollte man bekannterweise nicht verzehren und Kinder davor bewahren bzw. sie diesbezüglich auch gleich aufklären.
Aur der wiese oberhalb der Hubertuskapelle stehen sehr alte Bäume, insbesondere der Bergahorn.
Bei der Abzweigung Wassereben findet man gehäuft Disteln die nicht selten von sehr schönen Schmetterlingen besucht werden wie dem Admeral oder dem C-Falter.
Häufig in der Wiese kommt der Rauhe Enzian - Gentianella aspera - vor, welcher zur Sippe des deutschen Enzians gehört bzw. zur Artengruppe Gentianella germanica agg. - eine überaus schöne Blume . . .
| Enzian - Kratzdistel (C-Falter) | |||
| Ausgangspunkt der Wanderung - ... | ![]() |
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Gasteinertal/Wanderwege: Riedlalm, Riedlalm
© 21.8.2007 by Anton Ernst Lafenthaler
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