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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Die Schlossalm ist der Inbegriff für Schifahrer im Winter, gleichsam das Schizentrum für Jung und Alt.
Hier trifft man sich auf der Schihütte, sei es auf der "Hamburger" oder der
"Weitmoser" . . .
Im Sommer ist die Schlossalm eher ein Übergang als ein wirkliches Ziel.
Die Schlossalmbahn fährt auch im Sommer stündlich und es ist kein Problem hochzufahren
und von hier die Wanderung zu beginnen, sei es auf die Türchlwand, dem
Mauskarkopf oder hinüber zum Mooskarl.
Der Schlossalmrundweg hinunter bis Kitzstein evtl. über die Gaberlhütte ist auch eine schöne Wanderung.
Man kann aber auch nur bis zur Mittelstation mit der Bahn fahren, um dann via Aeroplanstadl Richtung - Haitzingalm - zur Hofgasteinerhütte zu gelangen oder eben auf die Kleine Scharte zu gehen. Eine weitere Möglichkeit wäre über die - Fundner Heimalm - erst zur Brandner Hochalm und dann über das Mooskarl zur Schlossalm zu wandern . . .
| Kleine Scharte - Schlossalm | ||
Ist man nun wie immer bei der Bergstation der Schlossalmbahn angelangt, so findet sich unweit davon die Kleine Scharte als Resultat einer interglazialen Hangrutschung. Zu dieser Zeit entstand auch die Hohe Scharte mit dem Mauskarkopf und die Hirschkarspitze. Es handelte sich dabei um eine Massenbewegung mit Abbruchstelle von der Lungkogel-Siebenspitz-Linie. Dieses bisher als - Bergsturz - beschriebenes Gebiet entspricht einer Hangrutschung bzw. einem Felsgleiten unter Erhalt des Gefügeverbandes - in der Zwischen- und Nacheiszeit.
| Schlossalm - Bildgalerie - Kleine Scharte | ||||
Ist man nicht mehr so gut zu Fuß, so ist es allemal empfehlenswert, mit der Schlossalmbahn hochzufahren und ein Stück den Weg auf der Weitmoseralm hin und zurück zu gehen. Auch der Weg ins Tal, vorbei an der Hamburger- und Weitmoserhütte und weiter unten vorbei bei der Gaberlhütte bis zur Mittelstation ist wie bereits erwähnt ein gemütlicher Spaziergang ohne besondere Anstrengung und so ebenfalls zu empfehlen . . .
| Schlossalm mit Hamburger- und Weitmoser-Hütte | ||
Meist aber ist die Bergstation "Kleine Schartequot; Ausgangspunkt für andere Wanderziele, wie zum Beispiel auf die - Türchlwand - auf den - Mauskarkopf - auf den - Hirschinger - oder bei der Schlossalmbahn vorbei über das - Mooskarl - zur - Brandner Hochalm - in die Leidalm . . .
Eine Neuheit auf der Schlossalm ist der Schlossalmsee, ein künstlich angelegter Speichersee, der sich im Sommer idyllisch in das Landschaftsbild einfügt, im Winter für der Beschneiung der Schipisten das Wasser liefern soll. Bei guter Fernsicht unterstützt er das herrliche Panorama der Hohen Tauern mit dem Stubnerkogel, Zitterauertisch, Silberpfennig und dahinter das Schareck . . .
Der Arnika oder Gebirgswohlverleih, wie manche zu sagen pflegen blühte hier einst in Massen. Mittlerweise aber
ist der Bestand schon etwas ausgedünnt, da die Blüten gerne für die Herstellung von Salben und anderen
schnapsgetränkten Heilmitteln Verwendung finden.
Die Murmeltiere aus der Familie der - Hörnchen - kann man hier in dieser meist dicht von Menschen besuchten Almgegend
gar von der Nähe beobachten. Sie scheinen sich an die Menschen gewöhnt zu haben und sind
eher zutraulich und neugierig - immer aber unter Einhaltung eines
gewissen Sicherheitsabstandes. Kommt man ihnen zu nahe, verschwinden sie gar schnell in ihre Löcher.
Der Ruhe suchende Wanderer wird schnell eine Tour abseits des Geschehens finden und vielleicht den
Weg Richtung - Gadaunerer Hochalmen - oder Richtung -
Brandner Hochalm - einschlagen . . .
Anmerkung: Der Name "Schloßalm" kam nach Fritz Gruber - Buch: "Das alte Gastein" - erst
Ende des 18. Jh. auf. Vorher hieß dieses Gebiet "Tresnitzen".
| Ausgangspunkt der Wanderung - ... | ![]() |
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Gasteinertal/Wanderwege: Schlossalm / Weitmoser
© 22.9.2007 by Anton Ernst Lafenthaler
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