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Wanderziele Bad Hofgastein |
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Die Schockalm gilt als nicht sehr bekanntes Wanderziel, obwohl sie schon
lange besteht. Der Weg dorthin ist allerdings entlang der noch vor nicht allzulanger
Zeit errichteten Forststraße eher mühsam und bereitet wohl nur dem Mountainbiker
ein wirkliches Vergnügen. Es gibt allerdings auch einen Steig auf die Schock Hochalm,
der auch gut kenntlich markiert ist.
Oberhalb von Harbach bei der Brücke geht man nun entweder links die Forststraße hinauf,
um dann auf halber Höhe taleinwärts die Abzweigung rechts über den Bach zu nehmen oder aber
man wählt gleich den Steig und geht bei der Brücke rechts beim letzten Haus vorbei
den Hang hinauf durch den Erlenwald. Gelangt man so zur Kehre der Forststraße,
kann man getrost dem Wegweiser
folgend durch den Wald hinauf zur Schock Heimalm weiter wagen. Allerdings hat man hier
viele am Boden verteilte Äste von abgeholzten Fichten zu übersteigen und teilweise gar
zu umrunden und muss dabei noch aufpassen, den Weg nicht zu verlieren.
Die "moderne" Forstwirtschaft lässt hier Holz zurück, welches nach Jahren
verrotten soll, um dem Boden Nährstoffe zuzuführen (für wen und was für welche ?)
oder um weiteres Pflanzenwachstum zu verhindern (?) - bis Gras darüber wächst. Wie immer -
vielleicht ist der Weg mittlerweile schon wieder frei und gut passierbar . . .
Hat man diesen Abschnitt überwunden, geht's weiter, vorbei beim neu errichteten Rastplatz die Almwiese hinauf bis zur Schock Hochalm (mittlerweile neu aufgebaut). Oben angekommen, trifft man vielleicht schon wenige Mountainbiker, die sich entlang der Forststraße bis hinauf abgemüht haben . . .
Insgesamt ist diese Wanderung auf alle Fälle zu empfehlen, zumal auch ein Weg weiter führt - hinauf zum Aukopf oder aber hinüber zum Kreuzkogel und weiter zum Fulseck, wo man bequem die Abfahrt mit der Gondelbahn antreten kann. Vom Aukopf den Hang südwestlich als Abstieg ins Tal zu wagen, soll hier keinesfalls empfohlen sein. Den Weg über den Laderdinger Gamskarkogel ist nur trittfesten Bergwanderern erlaubt . . .
Grünerlengebüsch und Alpenrosen sind hier bestandsbildend, vereint mit subalpinen Fichtenwäldern.
Eher häufig findet sich hier am Weg die Tannen-Teufelsklaue - Huperzia selago -
besonders oberhalb der Schock Hochalm.
Als echte Rarität kann man hier einen ungewöhnlich hellblauen Frühlingsenzian antreffen . . .
| Ausgangspunkt der Wanderung - ... | ![]() |
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Gasteinertal/Wanderwege: Schockalm
© 26.5.2007 by Anton Ernst Lafenthaler
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