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Wh - Gasteinertal/Wanderwege: Bad Hofgastein - Seebachscharte
Wanderwege, Hofgastein Wanderziele
Bad Hofgastein
Wanderkarte, Hofgastein

Seebachscharte

1.995 m

Seebachscharte, Gasteinertal

Die Seebachscharte ist der Übergang nach Rauris schlechthin. Man wählt am besten den Weg über die Biberalm, geht auf das Wetterkreuz und weiter den Rupertiweg oder über die Hohe Scharte (1900 m) hinunter zur Luggauer Alm und weiter zur Seebachscharte. Eine nur scheinbar gemütliche, nicht zu unterschätzende Wandertour.

Auf der Seebachscharte angekommen kann man nach alle Richtungen einen Weg finden. Richtung Süden geht's auf die - Schwarzwandscharte - und nach Überquerung der Wiedneralm hinauf zum - Hundskopf - bzw. alternativ zum Guggenstein. Oder aber man passiert die Schmaranzalm und geht weiter wieder zur Biberalm oder in die entgegengesetzte Richtung hinüber zur Fundneralm - Abzweigung Kerscherhütte (siehe Bild).

Seebachscharte, Biberalm

Richtung Norden geht ein Steig auf den Jedlkopf, von wo sich ein herrlicher Rundblick bietet. Unterhalb finden sich die Luggauer Mähder. Hier weiterzugehen auf den Seebachkatzenkopf (2148 m) um von hier hinüber auf das Wetterkreuz des Dorfer Himmel ist nicht unbedingt ratsam. Hohes Gras und ausgesetzte Stellen bringen nur dem geübten Bergwanderer Freude.

Seebachscharte, Kramkogel

Wählt man die Variante Südwest, so kommt man auf den - Kramkogel - wo oben angekommen die Möglichkeit besteht über den Hundskopf wieder nach Bad Hofgastein zurückzukehren oder aber nach Rauris über die Kramalm abzusteigen. Von Rauris wieder zurück nach Bad Hofgastein ist's allerdings nicht ganz so einfach (Bus, Bahn und wieder Bus).
Etwas leichter haben es die Mountainbiker - siehe dazu - Walchalm/Seebachscharte - . . .


Fauna und Flora

Bärentraube

Hier einen Adler zu sehen ist nichts ungewöhnliches; auch Habichte oder Kolkraben sind hier häufig. Als absolute Rarität zeigt sich mit etwas Glück der - Alpensalamander - ein schrecklich anzusehendes, noch aus der Urzeit stammendes Amphibium . . .

An seltenen Pflanzen kann man den Rauhen Enzian - Gentianella aspera - des öfteren antreffen und die bei uns gar nicht häufige Alpen-Bärentraube aus der Familie der - Ericaceae - deren Blätter besonders im Herbst leuchtend rot erstrahlen (Bild). Viele andere botanisch interessante Überraschungen sind hier zu finden und ich möchte sie an dieser Stelle nicht vorwegnehmen . . .

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Gasteinertal/Wanderwege: Seebachscharte
© 21.8.2003 by Anton Ernst Lafenthaler
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