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Ws - Gasteinertal/Wanderwege: Sportgastein - Kolmkarscharte
Wanderwege, Sportgastein Wanderziele
Sportgastein
Zur Wanderkarte, Sportgastein

Kolmkarscharte

2.298 m

Kolmkar-Blick, Hohe Tauern

Wir beginnen die Wanderung in Sportgastein und nehmen den Weg hinein ins Siglitztal, wie bei der Tour auf das - Niedersachsenhaus - beschrieben. Beidseits des Siglitztales können wir verfallene Mundlöcher des ehemaligen Goldbergbaues noch erkennen, wenn auch nicht so deutlich wie im Gebiet der Bockhartseen. Wir befinden uns hier bereits im Nationalpark Hohe Tauern.
Der Weg auf das Niedersachsenhaus erfordert gutes Schuhwerk, ebenso wie die Tour weiter Richtung Kolmkarscharte. Am Niedersachsenhaus angekommen ist eine ausgiebige Rast natürlich Pflicht. Danach gehts Richtung Norden den Grat entlang und nach Überquerung einiger steilen Hänge hinunter in Serpentinen zur Kolmkarscharte. Hier am Plateau kann man etwas abseits eine beschauliche Rast einlegen mit Blick hinein ins Kolmkar, auf die Kolmkarspitze und weit ins Rauriser Tal . . .

Kolmkar, Hohe Tauern Kolmkar, Nationalpark Kolmkar, Gasteinertal

Am Seekopf vorbei führt dann der Weg weiter hinunter zur Bockhartscharte mit dem herrlichen Blick auf den - Oberen Bockhartsee - wo etwas entfernt davon noch ein gut erhaltenes Stück der Römerstraße auszumachen ist.
Die Mundlöcher des einstigen Bergbaues sind hier besonders gut zu erkennen, obwohl sie teilweise schon zur Gänze eingefallen sind. Südlich vom oberen Bockhartsee wurden die Mauern früherer Bergwerkshäuser rekonstruiert, ebenso beim Wasserfall, nahe dem Abstieg zum unteren Bockhartsee. Die Zeit des - Goldabbaues - scheint uns hier ganz nah . . .


Fauna und Flora

Alpen-Ehrenpreis

Die Flora scheint hier karg, ist sie aber nicht. Vom Alpen-Ehrenpreis über die Alpenkresse, der Edelraute, der Wimper-Nabelmiere - Moehringia ciliata - ist hier vieles zu finden, insbesondere die Krautweide, die kleinste Weide der Welt - Salix herbacea - und gar seltene Pionierpflanzen, die auf sandigen Steinschutt hier noch gedeihen. Derartige Biotope sind sind auf den Seiten - Schutt- und Geröllfluren - beschrieben.

Eisenhut - Kolmkarspitze

Beinahe flächendeckende Wiesen bildet am Plateau der Kolmkarspitze der Eisenhut Aconitum napellus (Bild), aber auch andere seltene Hochgebirgspflanzen kann man hier studieren. Als besondere Rarität gelten die Weidenspaliere auf Silikat mit der bereits erwähnten Krautweide . . .

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Gasteinertal/Wanderwege: Kolmkarscharte
© 21.9.2004 by Anton Ernst Lafenthaler
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