| Goldbergbau Radhausberg |
| Die Aufzugsmaschine |
| Hier befand sich die Bergstation der ersten und damit ältesten Standseilbahn Europas.
Mit dieser Bahn wurde das anfallende Gold- und Silbererz des Bergbaureviers Radhausberg zu Tal gebracht.
Die 1400 Meter lange Bahn stand in Betrieb von 1804 bis 1868
und wurde unter Leitung des Oberwerkmeisters Josef Gainschnigg errichtet. |
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Der Platz der Talstation wurde von den Einheimischen der "Aufzug"
oder die "Maschin" genannt. Zeichnung F.X. Lampi um 1840. |
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Wagen der Aufzugsmaschine unterwegs zum Bergbau am Radhausberg.
An einigen Stellen wie am Bocksmahdbichl, an der Bocksmahdwand und an der Glägerwand stieg die Bahn fast senkrecht empor. |
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Bergstation der Bahn in 1990 Meter Höhe. Holzrad zum Antrieb der Maschine mit 17 Meter Durchmesser.
Das größte Wasserrad der Österreichischen-Ungarischen Monarchie. - Litho um 1850 |
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Das 1400 Meter lange Treibseil wurde aus reinem Hanf gedreht und wies eine Stärke von 40 - 66 mm auf.
Im Montanmuseum Böckstein ist dieses Originalstück ausgestellt. |
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Die Ruinen der Bergstation der Aufzugsmaschine am Radhausberg - heutiger Zustand. |